Montag, 30. August 2010

Betriebsferien

Liebe Bloggerinnen,
liebe Blogger,

Aus privaten, persönlichen und rein organisatorischen Gründen, werde ich für einige Zeit den Betrieb hier einstellen müssen. Und diesmal meine ich wirklich einstellen. Wie lange kann ich im Augenblick noch nicht genau sagen, aber es wird sicherlich schon eine gewisse Zeit dauern. Einmal habe ich das persönliche Gefühl mich auch neu orientieren zu müssen und zum anderem fehlt mir nun wirklich die Zeit hier entsprechend weiter wirksam zu werden. Ich bitte also um euer Verständnis, wenn es diesmal etwas länger dauern sollte, als es meine vorlaute "Gusche" zulassen könnte. Diese Seite wird als solche auch erst einmal so bestehen bleiben, bis ich mich genau entschieden habe, wie es weitergehen wird. Natürlich werde ich aber das Geschehen auf den einzelnen Seiten weiterhin verfolgen und auch hier und da meine Anwesendheit durch entsprechende Kommentare dokumentieren..

Wir werden unser sicher wieder lesen, oder vielleicht sogar hören. Ich Danke euch jedem für die Treue und die vielen teilweise nachdenklichen und lustigen Kommentare. In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern noch eine erfolgreiche Zeit.


Mit freundlichen Grüßen


 Rolf

Freitag, 27. August 2010

Reiseversicherung aus hygienischen Gründen

Dieser Artikel wurde von untenbenannter Person provoziert und von mir aus dem Erinnerungsspeicher herraus entworfen.
Den entsprechenden Artikel findet ihr hier.


http://shoushouswelt.blogspot.com/2010/08/der-rechthabertipp-nr-18-reisemangel.html
Wünsche euch auf jedem Fall in beiden Fällen viel Spass beim Lesen und studieren. Wobei meiner sicherlich nicht so "rechthaberisch" im Sinne von Recht haben wie shoushous Artikel ist. ;-)


Oh Shoushou. Du „provozierst“ aber auch wirklich die unmöglichsten Erinnerungen aus meiner Gedächtniswahalla.  Aber zuerst einmal „meine“ persönliche Höfflichkeit für dich….
Guten Morgen.

Es war vor vielen Jahren, da gewann eine mir sehr nahestehende Person, mit der ich zwar nicht mehr zusammenlebe, aber im allerbesten und freundschaftlichsten Verhältnis noch eines gemeinsam habe,  - wir sind noch verheiratet, zumindest auf dem Papier – in einem Preissausschreiben.
Also besagte Frau gewann in einem Kreutzworträtsel eine Türkeirundfahrt mit allen „Schickanen“. Das alles kostete sie keine Cent und sie durfte eine Person ihrer Wahl für nur die „Hälfte“ des Normalpreises mitnehmen. Es war und las sich unglaubwürdig und wäre unter Umständen auch als solches in den Reisswolf gewandert. Allerdings sprachen drei Punkte für jene „Erlebnisfahrt“, welche wir am Ende ja auch antraten. 
1.     1.  Hatte sie wirklich an dem besagten Wettbewerb teilgenohmen.
2.     2.  Ging das vom Bertelsmannclub aus , sollte also seriös sein und
3.     3.  Stand die Temperatur zum Reisezeitpunkt in Deutschland  in der unmittelbaren Nähe des Gefrierpunktes und die Sonne „erholte“ sich gerade bei fast 30 Grad ausgerechnet in Antalia.
Also die besten Vorraussetzungen 10 Tage in die Türkei zu fliegen. Ich glaube auch nicht weiter erwähnen zu müssen, dass ich die auserwählte zweite Person war, welche die Koffer durch das halbe osmanische Reich am Ende schleppen sollte. Zurück zum Ursprungsthema.
Aus dem wirklich sehr gut gestaltetem und farbenprächtigen Werbeprospekt ging selbst aus dem Kleingedrucktem nichts hervor, wo der Haken an der Sache sein könnte, da es kein Kleingedrucktes gab. Die einzige Information die ersichtlich war bestand darin, dass „etwaige“ Änderungen bei Veranstaltungen des Reiseführers  „möglich“ sein könnten und das Mittagsessen einer Unkostenpauschale von 10 € pro Person und Tag einzuplanen sei.  Da meine Frau ja gewonnen hatte, sollte sie eigentlich nicht nur kostenlos fliegen, sondern auch entsprechend versorgt werde können. Jedenfalls war das mein Gedankengang. Über den Preis meines  „Urlaubsaufenthaltes“ machte ich mir auch keine Gedanken, da Schwarz auf Gelb eine Summe stand, der ich niemals zugedraut hätte, dass sie sich proportional zu den Flugkilometern mal der Durchschnittstemperatur entsprechender Jahreszeit potenzsiert mit dem Wechselkurs  noch vervielfachen würde, oder könnte. 
Der Hinflug , übrigens eine Deutsche Fluggesellschaft, war am Ende wie die Fahrt in einem Taxi. Nur etwas länger, höher was die Berührungspunkte zur Erde betraff und wirklich ruhiger. Abgesehen von dem kleinen Jungen, welcher interessanterweise den Versuch seine Knie in meinen Rücken zu bohren nie aufgab, kann ich heute behaupten, dass dies fast der schönste Moment für mich während der nächsten 10 Tage bleiben sollte.  Zwar waren wir gewarnt, was das Temperaturgefälle zwischen einheimischen und türkischen Breitengraden zum Reisezeitpunkt betraff, aber die am Ende gefühlte und transperrierende Realität war ernüchternd. Raus aus dem klimatisierten Flieger in eine Temperaturhölle, die nicht nur uns zuerst die gewohnte und automatische Sauerstoffzufuhr nahm, sondern  auch gleichzeitig einen Art „Uhueffekt“ unserer Bekleidung bewirkte. Jedenfalls klebten die Klamotten schon fleissig und lässtig auf dem Weg ins schützende Flughafengebäude kräftig an unseren Revuekörpern fest. Da wir ja zu nachtschlafender Zeit in Deutschland losflogen, die entsprechende unbedeudente Zeitverschiebung dazugerechnet, waren wir relativ kurz vor der Mittagszeit also in Antalia gelandet. Die von deutscher Seite manchmal zu erwartenden bürokratischen Hürden gab es hier nicht. Jedenfalls bei der Einreise. Es war, als wenn du auf einer Autobahnraststätte dich durch das Drehkreutz in Richtung Toilettenanlage begibst. Nur das die Warteschlange etwas länger war und du auch keine 50 Cent „investieren“ musstest.  Am jenseitigem Ende, wo sich nun normalerweise die WC Türen aufgetan hätten, stand allerdings eine junge, freundlich winkende Frau, welche unsere Reisegruppe im besten Deutsch in Empfang nahm. Ich vergass zu erwähnen, dass mindestens noch 200 oder mehr andere „glückliche“ in den Genuss jener türkischen „Kaffeefahrt“ kommen sollten.
Das Formelle auf dem Flughafen war auch Dank der jungen Dame schnell erledigt und unser „Handgepäck“ sogar unverletzt und zielsicher in die bereitstehenden Reisebusse verstaut wurden. Das zeugte von Proffesionalität und Routine, lies meine anfängliche Skepsis auch wieder etwas einschlafen. Selbst die Bemerkung, dass wir nun nach diesem „anstrengendem“ Flug genug Zeit hätten uns zu erholen, empfand ich als äusserst dankbar, da ich mich schon an der hoteleigenen Poolbar im kühlendem Wasser geniessen sah. Zumal sie auch gleich erwähnte, dass kühle Getränke für uns bereit stehen werden. Meine Freude war unwahrscheinlich. Was besagte Dame nicht erwähnte war der Umstand, dass die Getränke sich in einer Kühlbox der Reisebusse befanden, pro Flasche 2,50 € kosteten und eine Flasche pro Reisegast für die nächsten 4 Stunden Busfahrt reichen mussten.  Leider sah ich jenes Geschöpf während unserer „Jakobsfahrt“ nie wieder. Ich weiss nicht was ich ihr alles sonst angetan hätte.
Von Antalia selber sahen wir ausser ein paar staubigen Strassenkreuzungen, nicht funktionierender Ampelanlagen, hupender Kleinkrieger und mit Melonen befüllter Schubkarren nichts. Unsere Fahrt führte uns hingegegn wie gesagt die nächsten 4 Stunden über staubige und bis an die Grenze der Unkenntlichkeit „erbauter“, sogenannter Strassen, irgendwo weit ab in ein „Hotel“.
Wo bei manchen Zeitgenossen die Krampf oder Halsschlagader das momentane Wohlbefinden signaliesierte, war bei mir die „imaginäre“ Fondanelle. Jedenfalls war selbige bis zur Unkentlichkeit schon angeschwollen, als wir endlich irgendwan am späten Nachmittag unser „Hotel“ erreichten. Doch ehe ich auf die freundlichste Art meiner Unmut freien Lauf lassen konnte, wurden wir das Gepäck noch in den Händen, wie bei einem Staffellauf, einem anderem Reisebegleiter übergeben, welcher sich auch als solches für die nächsten Tage zu erkennen gab. Ich hatte nicht einmal Zeit mich in dem überfüllten „Flur“ jener „Absteige“ gründlichst“ zu orientieren, da wurde mir wieder im herlichstem Deutsch kund getan, dass im Nebenbereich eine kleine Erfrischung für uns bereitstehen würde und wir dann auch „erst einmal“ die finanziellen Formularitäten bezahlen „müssen“. Bitte? Wie?
Die angestaute Menschenmasse nebst deren Gepäckunmöglichkeiten, schliesslich waren auch viele ältere Damen und Frauen dabei, schob sich also wie Lemminge in die angewiesene Richtung. Ich glaube die ersten 100 kamen auch in den Genuss der Imbissdarbietung, in Form eines Glases Orangensaftes. Das wogende und vor sich hin schwitzende Meer aus Menschenleibern versperrte mir die Sicht nach vorne. Nach hinten übernahm das die Spitze eines Sonnenschirmes einer alteren Dame. Unseren Reiseleiter, denn um selbige Stimme konnte es sich ja nur handeln welche ziemlich laut gewisse Preisse kunt tat, konnte ich aus diesem Grund nicht genau lokalisieren. Ich glaube ich hätte diesem „Menschen“ erst einmal die 20 Kilo schwere Kosmetiktasche der neben mir vor sich hin stöhnenden Frau ins Gesicht geworfen.
Die Reise kostete alleine schon in dieser Frittenbude erst einmal für den Personenkreis, welcher nicht beim Rätsel gewonnen hatten, 750 €. Hinzu kamen dann noch solche Kleinigkeiten wie 180 € fürs Mittagessen, diverse Eintrittsgelder zu Veranstaltungen wo keiner am Ende genau sagen konnte, ob wir die überhaupt gesehen hatte und natürlich die einzelnen „Busfahrten“ und Flughafengebühren. Da natürlich nicht alle über ca. 1.500 € an Bargeld in entsprechend „unsicherem“ Gebiet wie der Türkei mit sich spazieren führten, wurde nun eifrig und empört zwar geschimpft, aber dennoch entsprechendes Plastikgeld gezückt. Ich war echt drauf und dran dies hier alles als ein Witz zu betrachten und dieses Experiment genau an dieser Stelle zu beenden, indem ich aus jenem Alptraum nun erwachen müsste. Aber nichts dergleichen passierte. Im Gegenteil. Die verschwitzten und keuchenden Gesichter um mir herum, verzogen sich nur noch mehr zu wütenten Fratzen, verschwanden aber selbst bei näherer Betrachtungsweise nicht aus meinem unmittelbarem Gesichtsfeld. Wahrscheinlich sah ich in diesem Augenblick nicht viel besser aus. Der gute Mann da vorne, welcher vorgab als unser Reisleiter die nächsten Tage zu überleben, war entweder sehr dumm und Lebensmüde, oder aber er kannte sich mit der Mentalität der „blöden“ Deutschen aus und prüfte nur mal schon vorab, wo die Schmerzgrenze unserer Belastbarkeit lag. Ich tippte auf letzteres und muste neidvoll anerkennen, dass er wirklich clever war. Alle bis auf ein junges Pärchen bezahlten den geforderten Preis. Ich sagte alle, also mich eingeschlossen. Schliesslich dachte ich auch, dass ich die „Vorabfreude“ auf den Gewinn meiner Frau hier nun nicht so einfach beenden konnte.  Allerdings glaube ich auch heute sagen zu können, dass gerade jenes Pärchen ihren Entschluss schon nach unserem ersten richtigen Tagesaufenthalt hier bereuten.
Sie sassen wirklich die folgenden Tage verschwitzt „nur“ in unserem Reisebus, sahen die karge und driste Landschaft durch ein nicht gerade sauber zu nennende Fensterscheibe, schoben Mittags Kohldampf und waren abends in der jeweiligen „Behausung“ viel zu müde, um sich vernünftig mit Überlebenspackete für den nächsten Tag einzudecken. Anfänglich imponierte mir ihr Verhalten des nichtbezahlens. Aber am Ende taten die beiden mir unsagbar leid. Fast 10 Tage in einem nicht klimatisiertem Reisebus stundenlang nur hocken und sich von extrem überteuertem Mineralwasser zu ernähren hätte ich so mit Sicherheit nicht überstanden. Aber die Jugend halt.
Die weiteren Geschehnisse wie Einkaufsfahrten, Rückflug und entsprechendes Zollgespräch spare ich mir aus, weil sie in ähnlicher Weise verliefen. Vielleicht nur noch eine kleine Begebenheit, die mir aufs eindrücklichste im Gedächtnis blieb. Es geht um die „begehbaren“ Toiletten in weiten Gebieten der Türkei.
Ihr müsst euch das also folgendermasen vorstellen. Ihr betretet eine „Zelle“, an deren Türeingangsbereich links und rechts am Türrahmen zwei Haltegriffe halbherzig montiert sind. Genau in der Mitte jenes etwa zur Verfügung stehenden Quadratmeters, befindet sich ein tiefes und dunkles Loch, desen Ränder diverse Farbspuren vom Vorbenutzer noch aufweisen könnten. Vor dem Loch und ebenfalls auf dem Boden befestigt, befinden sich zwei Metallschalen , welche die suymbolischen Umrisse zweier Füsse darstellen. Von entsprechendem Toilettenpapier rede ich erst garnicht, weil ausser der vorgesehnen Halterung, es jedesmal durch Abwesendheit auf sich aufmerksam machte.  Es ist also nicht nur eine „relativ“ leicht zu verstehende, aber desto schwieriger zu benutzende WC Einrichtung der landestypischen Art. Jedenfalls im ländlichen Gebiet wie man mir später glaubhaft  zu versichern versuchte. Was immer das auch heissen mag. Jedenfalls besteht nun die akrobatische Aufgabe des Benutzers darin, in leichter gebeugter Haltung nach hinten – wobei die Knie niemals, also wirklich niemals zu weit durchbeugen – sich mit den Händen an besagter Türhalterung sichernd, die Füsse in die Bodenarmierungen einpassend, sich seiner Notdurft zu entledigen.
 Dabei sollte allerdings auch folgender Umstand nicht vergessen werden. Die Bekleidung. Also ich meine selbige, welche man normal im unterem Bereich am Körper trägt und in solchen Fällen üblicherweise einfach nur nach unten streifen muss. Das sollte in der Regel auch immer reichen, ohne das etwas passieren könnte. Aber nicht unbedingt und zwingend bei dieser Variante der Toilettenbenutzung. Das Problem hierbei zeigt sich nämlich nicht in der ruhigen Hand der Treffgenauigkeit – die Hände wie gesagt halten sich krampfhaft an den Türpfosten fest, um ja nicht nach hinten zu fallen. Auch nicht unbedingt die Stellung der Füsse ist das Problem. Auch wenn diese gefährlich nahe der Trefferöffnung gerade nervös platziert sind, sich aber nicht mehr verutschen dürfen. Nein. Es ist eher besagter Abstand der Bodenöffnung zum menschlichem Austrittskanal. Kleinere Menschen scheinen da wahrscheinlich etwas leicht im Vorteil zu „hocken“, auch wenn das Gefühl der unmittelbaren Nähe jenes unteren Loches, nicht gerade Freude aufkommen lässt. Aber Menschen, welche über 1,80 Meter oder gar grösser sind, haben es in der Hinsicht wirklich schwerer. Jedenfalls nervlich betrachtet. Der Abstand zum Zielgebiet ist nun zwar etwas grösser, aber dafür der Weg auch etwas länger. Und keiner kann in solch einer Situation genau sagen, was alles passieren kann oder passieren könnte. Und sei es nur ein Augenblick der Unachtsamkeit. Vielleicht abgelenkt durch einen Schwarm Mücken oder Fliegen, welcher summend und abschätzend dein Hinterteil „taxiert“.  Oder gar einem anderem Toilettenbenutzer, welcher die nicht zu verschliessende Tür vor deiner Nase aufreisst, um sich selber in eine solche unmögliche Zirkusnummer zu bringen. Egal wie. Ich schwörre, dass ich nur zwei Mal diese Art von technischer Hygieneeinrichtungen in der Türkei benutzte. Das zweite Mal unter Zwang. 

Übrigens erlebte ich in der Hinsicht vor 30 Jahren ein viel schlimmeres Erlebnis in ähnlicher Situation. Allerdings war das in Moskau. Die Zeiten vergehen, aber die Geschichten wandeln sich kaum

Abschliessend um nun wirklich nicht alles noch mehr in die Länge zu ziehen, euch der wertvollen Lebenszeit hier abnehmend, kann ich nur sagen, dass diese Art der Urlaubsreise mir auf eindrücklichste Art und Weise in Erinnerung bleiben wird. Egal wie. Finanziel war es mein persönliches Waaterlo, anschliessende Gerichtsverfahren mit dem „Staat Türkei“ nicht mal eingerechnet. Bertelsmann entschuldigte sich zwar nach einem viertel Jahr bei uns für diese nicht beabsichtigten Unannehmlichkeiten und bot uns einen entsprechenden Ersatzurlaub an. Aber wir lehnten scheissgebadet und undankbar wie ich nun mal bin ab als ich las, dass es wieder in die Türkei gehen sollte.

Das also zu meinem Urlaubserinnerungen, aufbauend auf den Artikel von Shoushou.
Ein schönes Wochenende wünscht euch

rolf

Frage

Nachdem ich ein paar "korrekturen" im letzetm Artikel vornehmen wollte, bekam ich andauernd eine Meldung, dass dies nicht möglich sei, da dass Format nicht stimme. Schon beim Kopieren war die Meldung immer zu lesen. Und nun kann ich keinen Nachtrag oder Verbesserung mehr durchführen. Geht nicht. Hat jemand von und unter euch ne Ahnung an was das liegen könnte und wie ich die Sache beheben könnte? Für zweckdienliche Hinweise habe ich natürlich immer ein Ohr offen und ne Dankesrede bereit. ;-)
 Wäre schön.

 mit nachdenklichem Gruss rolf

Donnerstag, 26. August 2010

Resümee

Von was eigentlich? Ach so ja, von hier.

 Also. Langsam aber unaufhaltsam nähert sich der Augenblick, an dem ich mich länger hier aufhalte, als ich es für möglich gehalten hätte. Aus diesem Grunde möchte ich mich auch gleich bei allen Nachbarn, Busfahrern, Zollbeamten und irgendwelchen älteren Mütterchen welche sich aus welchem Grund auch immer nicht über die Strasse helfen lassen wollten, formell entschuldigen. Ihr hattet es nicht immer einfach mit mir und werdet es deswegen auch in Zukunft nicht einfacher haben. Versprochen. War aber jetzt keine Entschuldigung.
Mein aller, aller grösster Dank allerdings gilt dem Grund weswegen ich eigentlich wirklich hier bin und die nächsten Jahre nun auch gedenke zu bleiben.

Doris.

Danke dir für alles und entschuldige für das was vielleicht mal war oder nicht hätte sein müssen. Ich verspreche für die Zukunft auf alle Fälle nichts, was ich auch nicht wirklich einhalten könnte. Das ist zwar wenig, aber dafür werde ich so bleiben wie ich bin. Beschlossen und versprochen.

So. Und nun für alle begriffsstutzigen über den Gartenzaunzuschauer hier, welche sich gerade auf der Überholspur des Nichtverstehens befinden, also alles und etwas deutlicher im digitalisiertem Zeilenformat.

Vor fast 5 Jahren zog es mich offiziel aber inoffiziel hier in diese wunderschöne Gegend. Die Touristen unter euch werden es mir sicherlich bestätigen können, die alteingessenen hingegen, werden es mir zwar auch bestätigen, aber dazu nur "Berner Oberland" sagen. Ein Traum wurde wahr. Und jetzt rede ich Mal nur von der Landschaft und nicht von der Frau weswegen ich ja hier bin. Ein wunderschöner, bis noch schöner zu benennder See, recht niedlich und hübsch eingepackt von den "Vorgartenbergen" der Schweizer Alpen ist mit der Grundstein wesegen ich mich hier so wohl fühle. Ein Traum wurde hier Wirklichkeit. Jedenfalls hatte ich mir ohne das Ziel wirklich greifbar benennen zu können, genau diesen Flecken Eerde auch so schon immer gewühnscht.. Und manchmal sollen ja sogar Wühnsche in Erfüllung gehen.

Im Sommer teilweise noch Schnee zu sehen, aber ansonsten sehr viel Grün und ein paar glückliche Alpen... na ihr wisst schon. Die grossen, manchmal buntgemusterten Viehcher auf vier Hufen. Genau.... Danke.... Also die Kühe meine ich. Für die Stadtbewohner unter euch, dass sind jene Viehcher, die euch die Milch zwar nicht ins Kühlregal stellen, aber desen weissen Saft ihr trinkt. Ok.? Gut Und im Winter zwar "Arschkalt", aber dennoch wunderschön. Ich liebe diesen entsprechenden Klimawechsel und auch dieses Extreme. Vorallem aber wirklich diesen Winter hier. Ich würde also jetzt mal so "vorsichtig" aber überzeugt in den Raum stellen,:"..ich bin angekommen..."

Was hat sich nicht alles seit meinem "Einrauschen" hier alles verändert? Oder fragen wir mal lieber, was nicht? Also eine Baustelle ist das Haus hier schon immer gewesen. Auch als ich meine Hauslatschen einfach hier im Flur Mal stehen lies. Aber jetzt ist sie wahrscheinlich sogar durch mich noch grösser und unübersichtlicher geworden. Das liegt daran, dass ich vieles gerne lieber selber machen "würde", manchmal sogar kann, aber in der Regel einige Sachen dann erst einmal sich "Absacken" lasse, um sie zum unmöglichsten Moment irgendwann fertig zu "Reden". Ausserdem geht es in meinem Kopf manchmal wie in einem Kindergarten zu. Da liegen viele grosse und kleine bunte Sachen manchmal scheinbar ziel und planlos herum, gehören aber am Ende doch irgendwie zusammen. Jedenfalls ergeben sie oft ein wunderschönes, farbenprächtiges "Etwas". Und dann sind da noch mein "Yin" und das "Yang". Damit muss ichn auch oft erst klar kommen, weil die beiden sich jeden Tag darum streiten, wer nun heute wieder dran ist, mit dem grossen kleinen Rolfi da draussen zu spielen. Das ist manchmal garnicht so einfach müsst ihr wissen.
Liebe Dodo. Entschuldige also wegen dem Chaos, welches ich in euer vertrautes Umfeld und Leben gebracht habe. Aber mehr Asche kann ich im Moment nicht auf mein Haupt streuseln. Gut. Bin ja auch langsam am Aufarbeiten. Soviel dazu.

Auf alle Fälle ist aber der Garten seit dem ich hier bin, um viele Farbnuancen reicher und grüner geworden. Darauf bin ich Stolz. Na gut. Um ehrlich zu sein, erfolgte dieser Artenreichtum an Pflanzen gerade durch mein "Nichtstun" in der Hinsicht. Aber ihr müsst zugeben, dass manche vom Menschen als Unkraut bezeichnete Pflanze auch ihre Daseinsberechtigung hat und auch wunderschön aussehen kann. Wenn man bedenkt, dass ich im Fach Schulgarten sogar mal ne 1 hatte...Wahnsinn. Jedenfalls grünt und blüht deswegen im Garten alles und brächtig. Und wo es gerade keine Möglichkeit zur Entfaltung hat, liegen garantiert noch ein paar "kleine" Äste vom gefällten Baum rum. Bei der Obsternte halte ich mich auch seit letztem Jahr etrwas zurück, nachdem ich feststellen konnte, dass die Pflaumen wenn sie reif sind, auch alleine den Weg nach unten finden. Ich muss sie dann nur noch im richtigem Moment aufsammeln. Das einzige wo ich sehr eigen bin und regelmässig etwas unternehme, ist beim Rasen. Nein wirklich. Den mähe ich wirklich fleissig. Schliesslich kann ich es nicht ertragen, dass die Halme eine längere Frisur tragen als ich auf dem Kopf. Und so wird im Wechsel aller zwei Wochen die beiden Rasen vor und hinter dem Haus inkl. Wege entsprechend gepflegt.
Den Teich welchen ich letztes Jahr deffinitiv trocken legte ist nun ein wunderschönes Pflanzenbiotop. Wahnsinn was da alles so vor sich hinwächst. Diese Farbenvielfalt ist schon erstaunlich. Angeblich fast alles Unkraut. Ich finde es aber wunderschön. Und wem es stört...bitte. Ich weis wo die Gertätschaften für Unkrautbekämpfungen vor sich hinrosten.

Aber nicht das jetzt der Eindruck entsteht der faule Sack macht den den ganzen Tag garnichts. Oh ja kann ich da nur sagen,.... also was das Tun an sich betrifft, ohne mich nun zu sehr selber in Schutz nehmen zu müssen. Das brauche ich nicht. Auch wenn man vieles auf Anhieb vielleicht nicht gleich realisiert, oder sieht, was ja auch mal vorkommen kann. Aber die Kleinigkeiten selbst in einem augenblicklichen nur 3 Personenhaushalt nebst einem stark haarendem Hund und zweier verwöhnter Katzen kann von früh bis zum "Feierabend" viele interessante Aspekte der Haushaltsführung mit sich bringen. Die unter euch, welche selber davon betroffen sind, werden wahrscheinlich auch ein Liedchen davon mit einstimmen. Hinzu kommt, dass diverse Projekte von uns nun immer mehr Formen angenommen haben und ihrem Ende zumaschieren, dass selbst da noch wenig Zeit zum Besinnen bleibt. Also immer etwas zu tun Aber meine mittägliche Pausenlieblingsstellung ist und bleibt deswegen immer noch der "schnarchende Rolfi". Beine hoch auf den Schreibtisch gelegt, Hinterteil im Drehsessel eingebürgert und für mindesten 30 Minuten alles ringsherum vergessen. Einfach entspannen.

So. Das war eigentlich mal ein kleiner Einblick in mein "Nichtstun" hier aus gegebenem Anlass. Denn wie oben schon gesagt, nähert sich langsam aber sicher jener Moment, als ich vor fast 5 Jahren das erste Mal "Grüezi" hören durfte.

Euch allen da draussen noch einen wunderschönen und sommerlichen Start ins Wochenende morgen.

r.g.belle

Mittwoch, 25. August 2010

Weltuntergangsstimmung bis ca. 17 Uhr vorprogramiert

Wie jeden Morgen um die selbe Zeit, also ca. 6:30 Uhr, schleicht sich die Realität meiner manchen schlaflosen Nächte neben mich ganz sachte und liebevoll an, um sich entsprechend zu verabschieden. Einer muss ja schliesslich auf Arbeit gehen, um das Hundefutter und sonstige Annehmlichkeiten zu ermöglichen. Und heute war Doris ebend wieder an der Reihe. Jedenfalls verabschiedet sie sich jeden Morgen von, bei und an mir, haucht mir sonst immer einen schönen TAg in meinen  Halbtraum, um schliesslich mit ca. 60 PS auf vier Rädern unterm Hintern verteilt, in Richtung Schulhaus sich zu entfernen. Doch heute war alles irgendwie anders.

Meine Warnehmungen, insbesondere die beiden Hirnhälften, waren noch auf Standby programmiert, die Augen vom Sandmännchen am Vorabend noch fachgerecht zugeschweisst. Und so nahm die Hirnstellvertretung die in solchen Fällen immer Dienst hat, jene Information von Doris zwar ordnungsgemäss entgegen, hatte aber noch keine Möglichkiet gefunden jene Alarmmeldung sachgemäss weiter zu leiten. War ja eh noch keiner im Oberstübchen richtig anwesend. Also um diese Zeit. Ich bitte euch.

Jedenfalls dauerte es fast ganze 30 Minuten, bis sich jene Mitteilung tröpfchenweise bis in die Zentrale durchgenässt hatte. Als wenn ein Torpedo von der falschen Seite zwei Löcher aus einem Schiffsrumpf gestanzt hätte, riss ich mit einmal die Augen weit auf, fuhr zuerst die linke und anschliessend die rechte Hirnhälfte im Alarmstart hoch. In der gleichen Zeit befanden sich "beide" Füsse schon ausserhalb des Bettes und zogen dadurch unweigerlich den Rest des Kerles auf unsanfte Art hinter sich her. Und das bei meinen morgendlichen Rückenproblemen. Jedenfalls konnte ich mich wieder in eine zivilisatorische aufrechte Haltung bemühen und meine fassungslosen Stimmbänder fanden auch ihre gewohnte Geschmeidigkeit zurück.

"Wie, wir haben kein Wasser im Haus? Was geht mich der Rohrbruch der Nachbarn an?"

Also ehrlich mal. Um diese Zeit einen Rohrbuch sein eigen nennen zu müssen, ist sicherlich für die betroffenden nicht gerade erfreulich. Aber viel schlimmer sind ja die betroffenen im Umfeld davon ebenfalls berührt. Sie können nichts dafür das die Nachbarn so einen blöden Wasserschaden haben, dürfen deswegen jetzt nicht mal..... Der Rest des unausgesprochenen Gedankens blieb mir gleich im Nieren und Magenbereich hängen. Kein WC den ganzen Tag. Was aber viel schlimmer in solchen Fällen ist, kein Kaffee. Duschen ist nicht so wichtig, weil Dreck ja bekanntlich die Haut nicht nur schützt, sondern auch etwas wärmt. Aber kein Toilettengang um 7:15 Uhr und kein anschliessender Nespressoduft aus meinem Kaffeeeimer? Das könnt ihr nicht machen.

Ich also gleich auf die Gästetoilette und die Spüllung ausprobiert. Na geht doch denke ich, vermisse aber das anschliessende nachrauschende Wassergeräusch, wenn der Behälter wieder befüllt wird. Na toll. Die einzige wahrscheinlich noch realistische Möglichkeit ungekackt verrauschen lassen denke ich so unter meinem blondem Haaransatz.

Der nächste Weg in den kulinarischen Bereich des Hauses zeigte mir auch gleich, dass ich grosses Tier mit vier Hufen und den Höhrnern auf dem Schädeldach, gestern vergessen hatte die Kaffeemaschine mit Wasser wieder zu befüllen. Das mache ich wirklich jeden Abend bevor ich hinter mir das Küchenlicht lösche und sonstige Kerzen beim letzten Hausdurchgang auspuste. O Gott. Wo soll das hinführen. Kein häusliches Morgengebet auf der Toilettenschüssel und kein anschliessendes Kaffeeschmatzen und Schlürfen. Bei den Nachbarn konnte ich ja auch nicht um eine fünf minütige Auszeit in ihrem WC Bereich nachfragen. die hatten wahrscheinlich schon alle Behältnisse selber bis zum Rand... Na jedenfalls stand ich nun vor dem Problem, wie mache ich aus einem Kreis ein Quadrat, ohne gleich und hier an Ort und Stelle in die Hosen machen zu müssen. Ja ja. Schon gut. Aber in dieser angespannten Situation dachte ich an nichts anderes, steigerte mich unangemessen mehr hinein, und der Darminhalt wollte auf Grund dieser angespannten Sachlage auf den kürzesten Weg nach draussen. Genauso wie Timmy unser Hund. Der hatte es gut. Konnte überall wo es ihm danach ist oder war, irgendeine Form seiner Anwesendheit hinterlassen. Am Ende musste ich es ja weg machen.

Also zog ich mich erst einmal vorsichtig und nicht zu überstürzt an. Sachte und langsame Bewegungen sollen ja auch den Magen und angrenzenden Endverbrauch, also den Darm, beruhigen. Je tiefer aber ich mich bücken musste, um so mehr hatte ich das Gefühl, dass mich gleich die unverblühmte Wahrheit der gestrigen Essensaufnahme gleich verlassen würde. Kein Witz. Aber je mehr man etwas nicht machen kann oder nicht daran denken soll, um so mehr hat man das Verlangen es tun zu müssen, oder denkt ständig nur an das eine.
Ihr kennt das sicherlich auch. Vom Kratzen zum Beispiel. Ihr wollt, oder könnt euch gerade an der unmöglichsten Stelle nicht kurz kratzen, aber deswegen juckt und zwickt es erst recht immer mehr und weiter. So ging es mir.

Schliesslich schaffte ich es dann doch noch, ohne grössere Pannen mit Hundi und selber ordnungsgemäss bekleidet mich in Richtung Thuner See zu begeben. Meine einzige Hoffnung bestand darin, dass die öffentliche Entleerungsanstalt am Jachthafen schon seine WCdeckel für mich geöffnet hielt. Ansonsten war ich verloren. Eine ganze Stunde am See, ohne besagtes Örtchen....? Nicht auszudenken welcher Schaden mein Imago in diesem Fall genommen hätte. Mal abgesehen von der feinen und empfindlichen Hundenase, welche das sofort registriert hätte. Timmy ist da sehr sensibel und kann schon mal dann sämtliche Befehle des gemeinsamen Nachhausegehens störichst verweigern.

Er zog auch diesmal wie verrückt, wollte ja schliesslich schnell zu seiner Seerunde, ignorierte aber meinen "Weg der kleinen Schritte". Hinzu kam auch noch, dass wir diesmal einen Umweg von über 500 Metern machen mussten, da genau an der Stelle natürlich der Rohrbruch gerade "begutachtet" wurde. Himmel Herrgott nochmal. Hatte sich heute wirklich alles gegen mich verschworen? Nicht genug das ich noch nicht in den Kaffee-Zigarettengenuss heute gekommen bin, nein jetzt musste ich auch noch wegen diesem blöden Rohrbruch einen äusserst anstrengenden und heiklen Umweg mit einem Hund als Zugtier in Kauf nehmen.

Nach über einer Stunde am See mit Timmy, wo nicht nur er seinen Spass hatte, sondern ich auch zum Glück nicht vor verschlossener Tür am Ende stand, war nur noch das Nespressoprblem zu klären. Auf meine Frage dem am schmutzigsten aussehenden wirklich arbeitenden Erdumschichter - drei weitere standen mit verschrenkten Armen oberhalb der Wassergrube - wielange dies "Unpässlichkeit" der Wasserlosigkeit noch dauern könnte, verstand ich nur soviel, dass es unter Umständen bis zum späten Abend dauern könnte. Die Leitungen waren in etwa schon so alt wie die Nachbarn, also wirklich alt und unterlagen entsprechendem Verschleiss. Also die Wasserleitung. Auf der anderen Seite sah ich das, jetzt nachdem ich meine grösste Sorge am Thuner Jachthafen gelassen hatte, aber auch positiv. Brauchte ich nicht zu Kochen, oder sonstiegn Hausputz im Augenblick zu machen. Nur das mit dem Kaffee lag mir etwas unangenehm auf den Nierensteinen.

Da fiel mir aber zum Glück ein Spruch des ollen Konfuzius wieder ein, der sinngemäss ungefähr so ging. "Wenn du keinen Kaffee trinken kannst, trinke halt Tee..." na logisch dachte ich. Aber Tee braucht das nicht auch Wasser? Ok. Ich suchte also weiter beim Konfuzius und wurde auch fündig. Er muss mal in einer ähnlichen Situation gewesen sein. Denn der andere Spruch, zumindest die Idee, brachte mich trotz unmutwillig zerstörter Frischwasserzufuhr zu meinem morgendlichem Kaffeegenuss. Das olle chinesische Bleichgesicht hatte nämlich herausgefunden, dass ein Warmwasserspeicher zwar ständig auch eine Frischwasserzufuhr benötigt, aber in seinem Kesselinnerem dennoch sich gerade so um die 100 Liter Wasser aufhalten müssten. Na und soviel Kaffee trinke ich nun auch wieder nicht.

Die Welt ist erst einmal für mich soweit wieder in Ordnung. Auf der einen Seite habe ich leckeren  Nespresso nun in mir und auf der anderen Seite zeigt es mir aber auch wie abhängig wir von gewissen Annehmlichkeiten des Lebens wirklich sind. Nicht auszudenken, wenn wir mehr wie nur einen Tag weder Wasser aus der Leitung oder gar keinen Strom mehr hätten. Abgesehen davon, dass dann die Toilettenanlage des Jachthafens auch nicht mehr zu benutzen wäre, frage ich mich ernstlich, ob wir so eine Art der Konstellation überleben würden. Ich glaube nicht.


In diesem Sinne wünsche ich euch immer einen Wasser und Stromreichen Ereignistag. Ein zumindest für den Augenblick relativ entspannter  rolf. ;-)

Dienstag, 24. August 2010

Reine Betrachtungen

Eine Frage der Interpretation



Heute fand ich in einem Blog ein wunderschönes Bild. Schaut selber.

http://1.bp.blogspot.com/_nxZz07-2E3k/THLXgnfupXI/AAAAAAAAB40/JviBlOcsSBc/s400/flue0164.bro.jpg



Das besondere an diesem Bild fand ich, war der entsprechende Untertitel.

"Der neue König der Schweiz: Wenger Kilian (recht) und Arnold, der Preis-Muni..."

Ich durfte Lachen. Dabei fiel mir aber auch folgende Geschichte gleich ein, die ich in diesem Zusammenhang euch nicht vorenthalten möchte, da sie wiederum auch für sich spricht.

Es begab sich einmal zu einer Zeit im südlichem Bereich des grossen Kantons, - die Bayernfans unter euch mögen mir diese Umschreibung nachsehen - also in Bayern, da ward einer ihrer damaligen Fürsten, welcher sich allerdings als Kronprinz sah und dennoch heute immer noch lebt, auf Reisen. Seine ursprüngliche Liebe für Land und Leute war nicht nur bekannt, sondern auch sprichwörtlich, was ihm allerdings auf Bundesebene nicht nur Freunde bescherrte. Aber das scherrt uns jetzt auch nicht, denn es ging um einen Besuch in ländlicher Gegend. Besagtes CSU Mitglied läuft also in der landestypischen Tracht über einen Bauernhof, gefolgt von seinem Hofstaat, einigen politischen Anhängern und Fans, sowie der nicht immer so geliebten Presse. Also dem Schmierblattjournalismus um es genau zu wissen. Mitten in einem Stall mit lauter glücklichen bayrischen Schweinen bleibt besagter Fürst bis zu seinen Knieschohnern im entsprechendem Dreck, Scheisse darf man ja nicht unbedingt sagen in diesem Fall, stehen und sah sich wohlwollend um. Mit einem Blick zu jenen Schmudelschreibern der Presse nebst ihren Fotografen gewannt, hob er warnend den Zeigefinger und drohte allerdings mit leichter süffisanter Stimme:"....meine Herren. Sie dürfen ruhig von mir hier im Stall und den bayrischen Urgewalten Bilder machen. Aber bitte keinen Untertitel der die Würde  hier anwesender verletzen könnte..."

Besagte Schmierfinken beeilten sich aber durch eifriges Kopfnicken, bzw. Kopfschütteln dies zu bestätigen. Schliesslich wurde ja nicht klar gesagt wessen und welche Würde nun nicht verletzt werden dürfte. Sie machten also wunderschöne Aufnahmen von besagtem Politiker in teilweise vollgekackerter Trachtenmontur. Von links, rechts und allen wahrscheinlich nur erdenklichen politischen Seiten.

Am nächsten Morgen erschien natürlich dieser Ausflug besagter Person des damaligen und öffentlichen Interesses, jedenfalls in und von Bayern, in einer Art Leitartikel in der Schmierfinkenpresse mit einem wunderschönem Bild des Mannes mit den Bewohnern des Schweinestall. Darunter stand wie versprochen nichts abfälliges, sondern nur die wahre und nichts als lautere Wahrheit.

 "Stoiber. Vierter von links...."


Ich denke darüber sollte man unbedingt Mal Nachdenken. ;-)



Schönen Mittwoch wünscht euch rolf
         

Montag, 23. August 2010

Trennungsüberlegungen

Was hat eigentlich ein Kreuzworträtsel von Neunzehnhundert was weis ich, die Jahresringe eines Baumes, die Männerpsyologische Betrachtungsweise über Frauen,  mit der von mir bezeichnenden Trennungsüberlegung gemeinsam?

Klingt in dieser einfach dargestellten Varianten sicherlich etwas konfus und aus dem Zusammenhang gegriffen, passt aber am Ende doch irgendwie zusammen. Deswegen werde ich am Besten der Reihe nach berichten, um meine Erlebnisse von diesem Wochenende, den darum handelt es sich am Ende, von Anfang an hier in entsprechenden Einklang bringen.

Ein Höhenskikurort mit Anfangsbuchstaben A und 5 Buchstaben in der Schweiz, wurde in den 80 iger Jahren ziemlich oft in entsprechenden Kreuzworträtseln gesucht, bzw. deren Lösung von mir abverlangt. Es war Arosa. Aus diesem Grund konnte ich mich daran erinnern dass es solch einen Ort hier in der Realität geben "müsste" und Freude mich natürlich riesig, als Doris eine entsprechende Hochzeitseinladung für dieses Wochenende, genau in jenem Kreuzworträtselort,  überbrachte. Um bei der Wahrheit zu bleiben durfte ich mit, weil die Einladung eigentlich der Band von Doris galt und sie einen entsprechenden Auftritt auf der Hochzeitsgesellschaft hatten. Das also zu den organisatorischen und sonstigen Hindergründen.

Die ca. fünfstündige Fahrt und anschliessende Feierlichkeiten überspringe ich einfach mal gekonnt und beabsichtigt und begebe mich gleich zur entsprechenden Endphase jenes Wochenendes, nämlich der anstehenden Rückfahrt. Wobei auch nur so am Rande schnell bemerkt. Der Auftritt der Band war ein voller Erfolg und die Feier selber war wunderschön. Es wurde geschaufelt und getrunken, bis die Haut um den Bauch und der Magengegend nicht mehr nachgeben konnte. Endete allerdings für Doris und mich "schon" um drei Uhr am Sonntagmorgen. Ich glaube der harte Kern, welcher noch nicht so hart war, hielt bis kurz vor fünf Uhr aus. Wie gesagt, aber nur so am Rande bemerkt. Ausserdem wäre dieser Bericht noch umfangreicher und tiefgreifender als jener, um den es hier nun weiter geht.

Also am Sonntagmorgen, nach dem dritten Eimer Kaffee, schmeckte das dargebotene Frühstück auch wieder und ich bediente mich entsprechend mit Heisshunger wie ein Wolf, welcher tagelang auf gekochte Eier, Würstchen, Käse und sonstiges Fleisch nebst Beilagen verzichten musste. Kurz, ich lies es mir trotz des noch vorhandenen Gin Tonic Beigeschmacks in der Magengegend ausgezeichnet schmecken und munden. War ja auch kein Wunder, stand schliesslich eine wirklich lange Rückfahrt aus fast 1.800 Metern Höhe ins fast 300 Kilometer entfernte Thun an.

Nachdem ich also die verabreichten Frühstücksgrundnahrungsmittel sach und fachgerecht in mir eingelagert hatte, half ich noch beim Einladen der technischen Ausrüstung der Band und freute mich trotz des wunderschönen Wetters hier oben, wieder auf zu Hause und mein geregeltem und anständigem Leben an vertrauter Stelle. Vor allem aber auf mein Bett.

Die Verabschiedung zog sich dann allerdings bis in  die Mittagsstunde hin und unser Konvoi fuhr endlich langsam, aber unaufhlatsam in Richtung Heimat. Eigentlich beginnt jetzt ja erst mein Bericht über die "Trennungsüberlegung". Nämlich genau in dem Augenblick, als die Wagenkolone unaufhaltsam sich auf den ca. 30 Kilometer langen und wirklich sehr kurvenreichen Abstieg von Arosa in Richtung Autobahn begab.

Die Sonne schien unbarmherzig heiss und entsprechend intensiv. Die Fenster unseres Wagens waren alle geöffnet und wir noch guter Dinger. Ich betrachtete die Landschaft um mich herum, genoss die angenehme anfängliche Ruhe und konnte den gestrigen Abend  und darin vorkommenden Damen an mir vorbei ziehen lassen, um die eine oder andere Szene noch einmal fest zu halten und aus zu werten. Ich sah noch einmal die vielen ledigen und weniger ledigen Weiblichkeiten in ekstatischen Verrenkungen die Formen des Tanzes ausüben und fragte mich natürlich, was ein Baum und eine Frau gemeinsam haben. Mir wurde blitzartig klar, dass man bei einer Frau genauso wie bei einem Baum, durch die Anzahl der Ringe das Alter bestimmen kann. Bösartige Zungen die nun behaupten ich sei noch bösartiger und meine jene Ringe unter den Augen, oder am Hals, möchte ich nur sagen das ihr böseartig seid. Natürlich meine ich die Ringe an den Händen. Zumindest bei den Frauen.

Meine Beobachtung war nämlich die, je älter eine Frau zu sein schien, also rein optisch empfunden und dem Betrachter vermittelt, desto mehr Ringe trug sie an den Fingern. Bei einigen Damen der Gesellschaft schien das Gewicht jener Schmuckgegenstände sogar das Gewicht der jeweils zur Schau tragenden Hand zu übertreffen. Ich nehme an das dieser Umstand allerdings etwas mit dem zu beruhigendem Gewissen wiederum jener Ehemänner zu tun hat. Also je grösser und schwerer der Ring, desto grösser zwar nicht das Gewissen, aber zumindest die schlechte Seite von ihm. Also dem Gewissendes Mannes. Aber das ist nur so eine Vermutung aus meiner Beobachtungstestreihe und nicht unbedingt auf die älteren Herren mit dem Porsche vor der Garage und der "Tochter" an ihrer Seite zurück zu führen.
Das bedeutete also, je mehr Ringe eine Frau trug, desto älter ist sie in der Regel und erträgt wiederum das Alter ihres Mannes um so intensiver. Aber das ist nur meine Schlussfolgerung und ist so vielleicht nicht auf jede Schmuck liebhabende Frau übertragbar.


Jedenfalls kam ich durch jene Überlegungen abgelenkt,ohne Probleme durch die ersten von ca. 300 Kurven. Das intensive in mich gehen und entsprechende Umschichten meines inneren, begann erst durch spürbare Bremsproben und wieder Beschleunigen des Wagenlenkers. Wobei ich auch erwähnen "müsste", dass die Hauptschuld des nun folgenden Geschehens weniger den Autoführer an sich traf, sondern eher vielleicht das entsprechende Mischungsverhältnisses der am vorrangegangen Abends zu mir genommenen Trinks hätte auch sein können. Was ein anfängliches Vertrauensverhältnis von 3:1 bedeutete, also drei Teile Tonic und ein Teil Gin, verschob sich im Laufe des Abends proportional zur Menge der Getränke zu Ungunsten des Tonicwassers. Das Mischungsverhältnis blieb zwar deswegen dennoch bei 3:1, was ich wirklich strengsten bei der Zubereitung kontrollierte. Allerdings betrug der Anteil nun 3 Gin und eine Limettenscheibe. Wegen der optischen Garnitur natürlich und dem Farbkontrast an sich.  Leute. Ich war "fast" platt. Jedenfalls bekam ich die Auswirkungen die nächsten fast 275 Steilwandkurven zu spüren.

Es war aber noch nicht so schlimm, dass ein Eingreifen meiner Seits noch nicht erforderlich machte. So gesehen war es anfänglich interessant zu beobachten, wie sich all die kulinarischen Lecckerbissen mit den anderen Flüssigkeiten in mir vertragen und einigen würden. Es war auf der anderen Seite aber auch spannend nun den nachfolgenden Prozess nicht nur zu verfolgen, sondern vielleicht auch zu beeinflussen. Auf alle Fälle hatte ich nun für das in Gang gekommene Gespräch der anderen Mitfahrer weder Interesse, noch Zeit, sondern konzentrierte mich voll und ganz auf die Meinungsverschiedenheiten meiner Innereien, nachdem ich das Seitenfenster des Wagens bis zum Anschlag schnellstens nach unten gekurbelt hatte. Dieser Hader und diese Wiedersprüche in und mit mir, dauerten bei entsprechenden schluckenenden Atembewegungen die nächsten fast 200 Kurven noch an. Natürlich fiel den Mitfahrern meine Sprachlosigkeit als solches auf und man fragte auch fürsorglich nach, ob es mir den gut gehe, oder gar schlecht sei. Ich schaffte es sogar ohne den Mund zu öffnen abzuwinken, um mich gleich wieder der Frischluftzufuhr und dem konkaven Schluckbemühungen auf meiner Fensterseite voll konzentriert zu widmen. Dabei kam ich zu einer entsprechenden Beschlussfassung der Frühstücksanhänger gerade noch rechtzeitig, sich vom Rest des Mageninhaltes aus Platzgründen auf alle Fälle zu trennen. Das Abendmahl inkl. Getränkeanteile legten natürlich wiederum ihr Vedo ein, welchem ich mich vorbehaltlos anschloss. Es war mit meiner Überzeugung nicht vertretbar, mich von etwas zu trennen, was ich relativ sorgsam und mit entsprechender Mühe in mir erst eingelagert hatte. Dieses Veto schaffte ich auch in akustischer Weise, zwar mit leicht zusammen gepressten Lippen, meinem Umfeld kunt zu tun, woraufhin im Ausgang von Kurve 275, also kurz vor dem erstem Ziel, ich meinen Lungen und dem Mageninhalt eine neutrale Sauerstoffzufuhr ausserhalb des Wageninnerem ermöglichen konnte. Das war ein Fest und eine Wohltat.

Ich hatte genau 5 Minuten Bedenkzeit, um noch einmal im Ruhezustand über eine Trennung von den gestrigen kulinarischen Erlebnissen und dem heutigem Frühstück mich zu entscheiden. Wie aber schon oben erwähnt, bin ich zwar kein strenger Sammler von alther gebrachten und schon leicht in Mitleidenschaft gezogenem. Aber nachdem mein Blut wieder die rote Farbe angenommen hatte, rief ich die streitenden Parteien in mir zur Vernunft und Ruhe auf. Ich warf alle nur erdenkliche Überredungskünste nebst der mir noch zur Verfügung stehenden Autorität in die Waagschale,um nicht auf dieser kleinen Parkeinmündung an einer stark befahrenen Hauptstrasse in Richtung Arosa, mich zu "übergeben".

Es dauerte genau noch fast 3 Stunden der anschliessenden Fahrtzeit, bis ich mich wieder regenerierte und den Mund zu einem vernünftigen Satz aufmachen konnte, ohne das gleich etwas den Versuch unternehmen würde, um raus zu fallen. Ich hatte Hunger.

Die logische Konsequenz dieses für mich wirklich "einmaligen" Erlebnisses kann also nur lauten,:"..nie wieder Arosa..." Im übriegn geht es mir wieder hervorragend. Sonst hätte ich diesen Stuss hier nicht so verfassen können. ;-)

Euch allen da draussen wünsche ich jedenfalls aber eine angenehme Woche, zumindest deren Start gleich in ca. 5 Minuten.


Euer wirklich nicht ganz so schlimmer Rolf. ;-)

Mittwoch, 18. August 2010

Handwerker

De "Isch" als Handwerker, war in der Vergangenheit eigentlich immer gut drauf. Alles lief mehr oder weniger gut. Und was nicht so gut lief, wurde entweder schnell aus den Gedächtnisanalen gestrichen und verbannt, oder lief am Ende unter "weniger". Das erst mal zur einleidenden Aufwärmphase. Den was ich jetzt von mir gebe,  sollte ich eigentlich nicht erzählen, weil es garnicht so zu mir passen will.  Also der Reihe nach, tief Luft holen und freundlich lächeln dabei.

Gestern erzählte ich doch was von einem "Glücksrad" für Kinder. Genau. Ich sehe einige der Alters schwachen Blondinen unter euch können sich sogar noch erinnern. Ich übrigens auch. Also. Nachdem ich also die Fliegenkadaver gestern nach der überzogenen Mittagspause fach und sachgerecht entsorgt hatte, stürmte ich raus auf den Hof und mir ein hässlicher Regen entgegen. Aber erstens bin ich nicht aus Zucker, dachte ich und zweitens steht mein Arbeitsgerät ja unter einem geschützen Dach. Also ran an das Glücksrad.

Das Gestell war auch soweit fertig, aber das entsprechende Rad selber noch nicht. Nur, wie verdammt noch mal ermittle ich nun die Mitte eines Kreises. Ähm ja. Ist mir jetzt echt peinlich, aber ich wusste es echt nicht mehr. Kein Quatsch mit Sosse. Ich also mir nichts anmerken lassend, mit Winkelmaas und dergleichen mir zur Verfügung stehender Arbeitserleichterungsgerätschaften wie wild los gezirkelt. Das Resultat war ernüchternd. Ich bekam keine exakte Mitte zu stande. Ich höre die Lacher im Hintergrund. Lacht nur. Ich werde schon noch den letzten Schweiß aus euch raus treiben. Versprochen. Jedenfalls hatte ich nach einer Stunde die geniale Idee, welche und jetzt kürze ich ab, mir einen bis auf 2 mm genau runden Kreis verschaffte.

Die Mitte war also gesetzt und nun musste ich nur noch die Markierungen für die 30 Dübel des Glücksrades fixieren. Also wie bei einer Riesentorte quasi die Stückchen einteilen. Kein Problem dachte ich. Schraube in die Mitte, Schnur drum gewickelt und am anderem Ende nen Blei wie bei einem Zirkel schön deutlich und lesbar kreisen lassen. Zwischen Theorie und Praxis ist aber genau so ein Unterschied, wie zwischen Mond Vorder und dessen Rückseite. Der Faden wickelte sich immer schön um das Gewinde der Schraube und so bekam ich jedes Mal eine wunderschöne Spirale. Ich war über soviel Dämlichkeit echt am Verzweifeln. Erst die Fliegen und nun das hier. Also machte ich erst mal ne kleine Pause, um meine Fondanelle und mich zu beruhigen. So was ist mir echt noch nie passiert. Also das mit der Fondanelle meine ich.

Nach der Nervenkippe ging es diesmal mit einem Nagel als Zentrierzirkelhilfe weiter. Und siehe da, es ging doch. Na also dachte ich und wollte mir schon leicht die Schulter wund klopfen. Aber es lag ja noch einiges an Arbeit vor mir.
Nachdem ich also, ach das überspringen wir einfach, weil nicht so wichtig. Jedenfalls wollte ich nun fast zum Schluss der entsprechenden Vorbereitungsarbeiten noch ein paar Löcher mit einem Zentrierbohrer anbohren, um anschließend die Achse des Rades richtig montieren zu können. Rolfi bohrte und bohrte, bis er endlich mit einem lauten Fluch und Schmerzenschrei das Werkzeug aus der Hand fallen lies. Dabei war ja noch garnicht offiziell Feierabend. Aber wir kennen ja die deutschen Handwerker. Jedenfalls sah das Loch in meiner Hand nicht so trocken und so schön rund aus, wie das im Holz. Leute. Wenn ich gekonnt hätte, dann hätte ich..., aber ich konnte ja nicht. Also verzog ich mich wie ein kleines Kind zur Chefin des Hauses, um ihr gleich mit vorgestreckter Hand, selbige blutend unter die Nase zu halten.
"Guck ma. De isch blutet", gab ich ganz cool einem Unmachtsanfall nahe gerade noch von mir.
"Nisch weiter schlimm, aber es blutet", stammelte ich nun nervös werdend, weil es wirklich saftelte.

Also Chefin, die ja durch drei Kinder da entsprechend Übung hatte, wollte mir gleich die Hand abschneiten, um ne Vergiftung oder wie das heißt zu vermeiden. Quatsch. sie drückte mir Desinfektionsmittel der Marke Fliegenrache in die gesunde Hand und ein Pflaster anschließend auf die linke verletzte Stelle. Also in der Hand. De Isch nun wieder ganz Kerl und so, wedelte mit dem Hintern, stieg nach unten, um den Rest des Wundpflasters unter einer halben Rolle Isolierband zu verstecken. Dabei fiel mir ein Spruch meiner Mutter ein, die mal sagte:" Na so ein großer Junge weint doch nicht wegen so einem kleinem Schnitzer in der Hand."
"Ja Mami", dachte ich mir."Du hast ja Recht" und gab dem blöden Akkuschrauber nen Tritt. Dabei konnte der arme Kerl nichts dafür.

Jedenfalls nahm ich nun Schraubtzwingen bei meiner weiteren Vorgehensweise als Sicherheit und Aretierung des Werkstückes. Aber das wollte heute auch nicht so wie ich. Irgendwie war heute der "Schei..." ihr wisst schon wo vergraben. Am Ende hatte ich es aber doch noch geschafft, zumindest das Grundgestell nebst Drehscheibe zu montieren. Und ich sach euch, das olle blöde Teil funktioniert sogar. Dem sein Glück sach ich nur.

Weh tut es auch nicht mehr, außer beim Lachen, weil ich mir da immer ausversehen auf die Schenkel klopfen muss. Und das auch noch mit der linken Hand. Ich verspreche mich hier hoch und geheiligt, dass ich in den nächsten 1,5 Beiträgen nie mehr behaupten werde, ich sein ein guter Handwerker. Denn was ich heute hier vom Hocker los gelassen habe.... wenn das jemand wüsste. ;-)

Euch allen aber die bis hier her es geschafft haben, mein Dank und aufrichtige Anteilnahme. Eins habe ich jedenfalls auch wieder daraus gelernt. Männer sind auch nur Menschen, wehleidig und Sensibelchen hoch zehn. ;-)

In diesem Sinne euer rolf, welcher nun noch Feinarbeiten daran machen muss und Farbe auftragen. darf. Dann zeige ich euch das gute Stück. Morgen ist ja auch noch ein Tag und eine gesunde Hand habe ich na

rolf

Dienstag, 17. August 2010

Mittagspause

 Wie human und freundlich bin ich eigentlich? Die mich nicht kennen "müssen" es mir glauben, und die es wissen, dürfen es ruhig auch für sich behalten. Aber ich bin wirklich ein sehr friedfertiger und Tier liebender Mensch. Ich kann es wirklich sein. Ehrlich und schwöre.

Eigentlich wollte ich mich wieder an meine Hauptaufgabe hier machen, die darin besteht, ein Glücksrad für ein Kinderfest zu "entwerfen". Aber hier wird, im Gegensatz wie zu anderen Gegenden in Deutschland wie ich lesen musste, selbst in der Woche in einem Wohngebiet bis ca. 14 Uhr die "Ruhe" eingehalten, sehr Ernst genommen. So auch ich. Also was Ruhe und so betrifft. So habe und nutze ich diese "wohlverdiente" - wer lacht hier ? - Ruhepause, beantworte Post und lese ein wenig wie es anderen Mitmenschen und Bloggerbekanntschaft ergangen ist.

Nur heute ist es wieder einmal etwas anderes. Nicht der Lesestoff und die Beantwortung der Mails an sich nerven mich, sondern diesmal ist es etwas ganz schnödes und irdisches mit - wieviele Beine haben eigentlich Fliegen, kann es nicht mehr genau erkennen da alle Matsch sind - ... also um Plagegeister Fliegen geht es hier. Sagte ich doch. Schnöd und nebensächlich hoch zehn. Wenn sie nur nicht immer so lästig wären und einen regelrecht störend nerven. Du willst was lesen, oder gar schreiben und wieder sitzt eine genau auf einem Buchstaben der Tastatur oder auf dem Monitor. Oder aber sie setzt sich auf deine kurze Haarpracht, du musst dich jucken und schon bist du wieder aus deinem gedanklichem Konzept gebracht. Manchmal - jedenfalls bis vor ein paar Minuten war es so - , manchmal sind es sogar ganze Fliegenkohorden. na ihr wisst schon. So in Reihe und Glied wie in dem Film Gladiator. Die putzen sich schön heraus, stimmen nochmal das Geräusch ihres Flügelschlages ab und streiten sich dann zu dritt oder in entsprechender Überzahl darum, wer nun zuerst auf meinem Kopf landen , oder auf dem Monitor nen "Fleck" hinterlassen darf. Das treibt mich gelinde gesagt nicht nur in den Wahnsinn, dass macht mich nervös und aggressiv hoch was weis ich. Jedenfalls sitze ich hier bis an die Zähne bewaffnet mit allen nur erdenklichen Folter und Fliegentötungsmaschinerien da, um diese Mistviecher zu erwischen.

Meine Chancen standen bis gerade auch nicht schlecht, den letzten Plagegeist der heutigen Fliegengeneration für immer das Lebenslicht ausblasen. Aber irgendwie bin ich in einen gemeinen Hinterhalt jener mir feindlich gesinntden Flugmannschaften geraten. Jedenfalls war ich der Meinung sie alle erwischt zu haben und habe aber nicht gesehen, dass genau über mir wahrscheinlich die Fliegenfeldherren, meine Taktik in Ruhe studiert haben, um ihre Reservekräfte aus allen Ecken des Hauses auf mich los zu lassen. Es ist ein Klatschen, Matschen, Morden, verletzen, Killen,Zerstören ohne Ende. Überall Blut. An den Wänden, an meinen Händen, am PC, einfach überall. Bin wie im Rausch. Also im Fliegenrausch und steigere mich immer mehr dabei rein. Sehe nur noch Fliegen und verkrüppelte Fleiegenprobeller, mich aus leblosen Facettenaugen anstarrende Fliegenhälften. Ich sag doch ich drehe hier bald echt durch.

Am besten ich schließe das Fenster wieder, räume die zwei wirklich erwischten Biester erst einmal weg und gehe wieder raus an meine Arbeit. Schließlich ist ja die Mittagspause auch wieder vorbei. ;-)

Euch noch einen schönen Fliegenfreien Restarbeitstag da draußen. ;-)

euer rolf

Montag, 16. August 2010

Backzeit

Das hätte ich fast vergessen. Also es war oder ist ja zum Teil noch hier bei mir "Backzeit". Am Freitag durfte ich wieder einmal mich "beweisen". Also das Backen meine ich.

Doris Eltern hatten ihr 60. jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Und das will was heisen, 60 Jahre mit ein und der selben Persönlichkeit gemeinsam nicht nur das Wirtschaftsgeld zu teilen. Dabei geht es ja auch um solche Nebensächlichkeiten wie Kindererziehung, oder wie gestalte ich mir auf solche lange Sicht das Leben mit ein und dem selben Partner an meiner Seite? Schaffe ich es auch über einen entsprechenden Zeitraum meiner anderen partnerschaftlichen Hälfte nicht nur zu gefallen, sondern vielleicht auch das gemeinsame Leben jeden Tag aufs neue interessant zu gestalten? Leute, dass sind Fragen die wahrscheinlich keiner von uns hier aufs genauste Beantworten kann und wird. Aus diesem Grund habe ich den allergrössten Respekt und vor allem auch die entsprechende Achtung vor gerade solchen Menschen, die soetwas zustande bringen. Und das nicht nur aus gesundheitlichen Gründen. Wir wissen ja alle, dass auch organisches Leben auf Dauer gesehen einem gewissen Verschleiss unterliegt. Und sei es nur "Eheverschleiss".

Jedenfalls haben Doris Eltern es durch alle Höhen und Tiefen miteinander geschafft. Sie haben sich nicht nur gefunden, sondern ihr Eheversprechen auch auf diese Art bis heute erfüllt. In guten wie auch in schlechten Zeiten. Sicherlich wurden genauso Fehler gemacht wie überall. Denn schliesslich heisst ja nicht 60 Jahre Unfallfreies Essen im gemeinschaftlichen Eheverbund, dass nicht auch gerade deswegen Fehler gemacht werden. Das steht aber nun gar nicht zur Sache und mir als entsprechenden "Ehekrüppel" auch garnicht zu. Sie haben es nicht nur geschafft, sondern sehen in vieler Hinsicht dabei auch noch sogar "glücklich" aus, auch wenn jene 60 Jahre fast Unfallfreies Ehefahren nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen ist. Aber ich möchte uns alle hier, vor allem mich selber nach solch einer langen Zeit sehen, oder gar erleben. Lieber nicht. Das erspare ich meinen Mitmenschen. ;-)

Jedenfalls freue ich mich für die beiden und habe deswegen keine "Unmühen" nebst entsprechende Kosten gescheut und wollte einmal etwas neues und leckeres ausprobieren. Und das diesmal ohne jeglichen Schnickschnack. Also bastelte ich schon am Donnerstagabend ein wenig rum, um am Freitag entsprechende "Nachspeisen" für das Abendmahl fertig zu stellen. Also was nicht ganz ersichtlich zu sein scheint, aber die Dinger sollen wirklich angeblich gut bis sehr gut geschmeckt haben. Jedenfalls wurde mir das aus "Anstandsgründen" vermeldet. Quatsch. Die waren gut und lecker. Schließlich blieb nichts übrig. Fast jedenfalls. ;-)

Ansonsten wünsche ich euch allen da draußen noch eine erfolgreiche Woche und denkt immer daran, bis zum 60 jährigem Hausinternem Betriebsjubiläum kann es ein weiter Weg sein. Nutzt deswegen jede sich bietende Chance und sorgt dafür, dass ihr auf dem richtigen Weg in der Hinsicht bleibt. Es geht. ;-)

Euer rolf




Torte 1 wurde bis zum oberen Deckel mit Banane und Erdbeeren auf einem Biskuitboden befüllt.
Torte 2 ist eine "Kreation" aus Mango und Limetten ebenfalls auf Bikuitbasis
Torte 3 wurde solange mit Heidelbeeren "bequält", bis nichts mehr rein ging. Das andere ist Garnitur und Löffelbiskuit am Rand. Der Untergrund auch typischer Biskuitboden.

So. Dann lasst es euch mal "virtuell" gut munden. ;-) Mir hat es jedenfalls geschmeckt. ;-)




Donnerstag, 12. August 2010

Lungenbewegung die letzte

So. Bevor ich nun wieder für einige Zeit den deckel hier schliessen werde, zeitliche "Ungründe" gibt es ja immer ;-) , möchte ich noch etwas hier loswerden, was gestern passierte und ehrlich, mir war im ersten Moment nicht zum LAchen. Naja. Hinterher, bei entsprechender Analyse des Geschehens, konnte selbst ich mir ein entsprechendes Schmunzeln nicht verkneifen.

 Unser Hund, also die kleine-grosse Timmyratte, hat ein sehr inniges und auch persönliches Verhältnis zu unseren Postboten. Am liebsten und schönsten zeigt er einem relativ jungem Angestellten jener Postzustellgilde, sein schönes, grosses und sogar noch Perlfrisch weisses Hundegebiss. Dabei kommen immer die beiden vorderen Reisszähnchen so richtig schön zur Geltung. Und damit nicht genug. Er tut seine innige Zuneigung jenem Postillion gegenüber auch immer durch entsprechende und lautstarke "Hundeäusserung" kund. Jedenfalls weiss im Umkreis von mindestens 10 Wohnblocks jeder, dass der Briefträger auch gleich bei ihm sein wird. Oder sein könnte. ;-) SO auch gestern. Und wie jeden Tag wiederholte sich der von uns schon lange in mühevoller Arbeit einstudierte Vorgang. Hund fängt an zu knurren, steht auf und geht auf den Balkon und ich laufe "langsam" gemütlich die Treppen nach unten, um entsprechende Post von einem "noch" grinsendem Postzusteller in Empfang zu nehmen. In der Zwischenzeit, wenn ich mich meistens kurz vor dem Erreichen der Haustür befinde, schwillt das Hundeknurren, in lautstarke "Revieräusserungen" des Hundes an und der motorisierte junge Mann, reicht mir aus seinem rollendem Briefzustellkasten, unsere Post. Ich nehme sie in der Regel entgegen, lächle je nach Art der "Mahnschreiben" freundlich zurück und begebe mich auf kürzestem Weg zurück zu meiner Kaffeetasse. So war es jedenfalls bis gestern.


Als ich nämlich zurück schon im Haus war, hörte ich einen "Plums" und ein lautes Winzeln, sowie ein noch lauteres "Pfui-Aus". Ich glaube so schnell war ich noch nie die Treppenstufen wieder unten und auf dem Hof, wo mir leicht hinkend, aber dennoch Schwanz wedelnd Timmy entgegen kam. Ich konnte es weder glauben, noch fassen. Aber eine andere Abkürzung nach unten in den Hof, vor die Räder eines im Gesicht kreidebleichen Briefzustellers als über den Balkon, gab und gibt es in diesm Haus noch nicht. Jedenfalls sprang Timmy in seiner "Revierverletzungswut" doch tatsächlich aus fast 5 Metern Höhe auf den Asphaltboden nach unten und muss wahrscheinlich kurz vor dem Mann in Gelb "erschienen" sein.  Ich weiss nicht wie ich reagierte hätte, wenn plötzlich vor mir aus heiterm Himmel ein "Flughund" von fast 40 Kilo mit geöffnetem Maul gelandet wäre. Von dem her, kann ich die Gesichtsfarbe nicht nur verstehen, sondern auch nachvollziehen.


Glück im Unglück aber für alle beteiligten. Der Briefträger, Timmy und auch ich, kamen mit einem Schreck davon. Und interessanter weise, scheint es ihm nichts ausgemacht zu haben. Also ich meine den Hund. Er war anschleissend selber mehr wie nur aufgeregt, hat sich aber nichts gebrochen, noch sonstige Verletzung zugezogen. Es ist nichts ersichtlich und der Tierarzt meinte nur:"...das soll und kann vorkommen. Aber er ist kräftig und noch jung. Wenn es kein Dauerhobby von ihm wird, steckt er es gut weg..." Der Mann hat Humor. Hobby. Der springende Hund aus Thun. Aber das anschliessende "Leckerlie", lies ihn wahrscheinlich wirklich jeden Schmerz auch wieder vergessen. Zumal er am Abend schon wieder ziemlich frech und übermütig Katzen und andere Hunde im Spiel vor sich her jagde. ;-)


Das ist aber nun nicht der Oberschenkelknochen unseres Briefträgers. ;-)
Und wer nun glaubt, oder denkt die da in Thun haben einen Vogel da oben, na ihr wisst schon wo ich meine, im Oberstübchen oder so, dann muss ich sagen, ja. Den haben wir. Schaut selber.  Aber ansonsten läuft und dreht sich die Welt auch hier normal und es geht weiter. ;-) Bis zum nächsten Mal und nochmals ein entsprechendes Wochenende, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern. :-)   







LG rolf

Atemzug der dritte

Ich hatte vor ein paar "Tagen" mal etwas von einem Buch erwähnt, welches ich unbedingt und so fertig stellen sollte. Das Endergebnis konnte sich rein optisch zwar sehen lassen, jedenfalls laut Aussage meiner Chefkritikerin hier im HAus. Allerdings bestand das Problem in der "HAftbarkeit" der entsprechenden 400 Buchseiten.Diese fühlten sich wahrscheinlich im besagten Look nicht so wohl und verliessen nach mehrmaligem Benutzen ihre schützende Umgebung. Meine Wut, Verzweiflung und Frust kannte und kennt immer noch in der Hinsicht keine Grenzen. Auf der ganzen Linie also ein Misserfolg. Es lag am entsprechendem Kleber. Mittlerweile ist das Binden besagter Bücher in "Fachhände" in Auftrag gegeben wurden. Was einmal die Kosten enorm in die Höhe getrieben hat und zum zweiten zu meinem Bucherlebnis zwecks Wohlsein auch nicht gerade erbaulich ist. Das ärgerliche an der Sache ist nur, dass ich jetzt den scheinbar richtigen "Buchbindekleber" gefunden habe. Allerdings zu spät. :-(   Aber jetzt habe ich wenigstens "verschiedene" Variationen von gebundenen Lebenswerken und weis auch, wie man "wunderschöne" Buchdeckel herstelt. ;-)


LG rolf

Luftholen die zweite

Dann war auch noch die Sache mit der "persönlichen" Veränderung. Allerdings liegt das auch schon wieder ein paar "Tage" zurück, bedarf vielleicht einer entsprechenden Erneuerung. Oder sagt man auch Wiederholung? :-)
Jedenfalls war ich der Meinung, dass der neue Rasenmäher auch gleich ausprobiert werden müsste. Zu meinem Pech kam noch entsprechende Ungeduld hinzu und so konnte ich natürlich nicht warten, bis entsprechendes und ausgebildetes Fachpersonal zumindest in Reichweite war. Also Doris war unterwegs und ich mit zittrigen Händchen am "Kopfusdeliktus" schon fleissig probieren. Das Resultat...naja... . Am Ende waren die komischen Fusseln unter der NAse sogar etwas länger, als auf der Aussenhartschalle meines Gehirns. Aber das lag auch nur daran, dass ich wirklich ausversehen, nicht die richtige "Mähschnitthöhe" eingestelt hatte. Danach war es zu spät. Die eine Seite lies ich sogar ein paar Tage als mahnendes Beispiel der "männlichen" Unvernunft so stehen wie auf den unteren Bildern ersichtlich. Und mal Hand aufs Herz. Diese Rasur, macht mich doch wirklich gleich um mindestens 3 Wochen jünger. ;-)   Ich glaube das fiel keinem bei der Seerunde gross auf. Ausser vielleicht einem "Besucher" hier im Haus. Aber entweder aus Anstand, oder aus Schock, verkniff er sich jede Art von persönlichem Kommentar. ;-) Für alle grossen Kleinkinder unter uns, bitte nicht nachmachen und immer erst vorher eure "Chefin" fragen. ;-) Erspart Ärger und restliche Problemzonen, bei der Nachrasur. ;-) Und zudem ist die Reaktion der Hauschefin ja auch ganz eindeutig ausgefallen, wie auf dem nachfolgendem  Bild ersichtlich ist. :-)

frauliche "Verzweiflungsreaktion" :-)

Teil 1
Teil 2
Teil 3 und vorläufiges Endresultat
LG rolf

Zwischenatemzug


So. Nach Stunden langem Warten, was in Tage ausartete, möchte ich heute wieder einmal "erbarmungslos", allerdings nur hier, zuschlagen. D.h., es wird etwas mehr, ohne zwei "E", und mit ein paar kleinen Bildern in entsprechender Abfolge. So ich es auf die Reihe bekomme. Also. Los gehts.


Als erstes möchte ich mich ganz herzlich und lieb bei Margot bedanken. Das Kochbuch kam zwar rechtzeitig hier an liebe Margot, aber der "hannoveranische Ausländer" hatte leider nicht soviel Zeit, als dass ich sie hätte mit entsprechendem Rezept, vergiften können. ;-) Also muss ich mir diese Alternative für ein neues Opfer aufheben. ;-) Aber es sind sehr interessante und sicher auch leckere Rezeptvorschläge zu erkennen. Und Margot hat es auch nicht versäumt, gleich ein entsprechendes selbstentworfenes Lesezeichen mit der entsprechenden Rezepteseite zu verlinken. Danke für den Wink mit den "Nockerln". ;-)  ;-) Ach ja. Habe es ja Doris versprochen, nächste Woche was daraus zu "zelebrieren". ;-) Anbei auch noch gleich das nachgereichte Bild von den wunderschönen Socken. Aber dafür habe ich mich schon ja bedankt. ;-) Um es mit Jürgens "letzten" Worten auch zum Abschluss zu bringen liebe MArgot,:"...wann gibt es die nächste Staffel deiner Verlosung?" :-) Danke dir. Mail folgt aber auch alsbald noch. ;-)  



So. Das war erst einmal der erste Teil. Der zweite folgt auch sogleich, oder so. Jedenfalls habe ich mich darüber sehr gefreut und wünsche allen auch noch eine entsprechende Restwoche. Auch wenn ihr leider nicht so wunderschöne Socken habt und aus einem entsprechendem Salzburger Rezeptebuch, euch das Wochenende "versüssen" könnt. ;-)

LG rolf