Folgende Zeilen entstanden schon vor sehr, sehr und noch mehr Zeit. Bin vielleicht ein Wiederholungstäter in der Hinsicht. Aber Weihnachten wiederholt sich ja auch jedes Jahr. Sogar um die selbe zeit. Immer das Selbe. Ehrlich. Ausserdem haben die nachfolgenden Zeilen am Ende ja von einer gewissen Aktualität gerade in den nächsten Wochen nichts verloren. Es ist bei vielen wie gesagt, immer das gleiche Spiel.
Und da heute "fast" weltweit überall zig Tonnen von Wachs, in Form von Kerzen und sonstigen Gebilden abgefackelt werden, man aus welchem geschichtlichen Grund auch immer jenen Tag den 1.Advent nennt, kann ich mich diesbezüglich jener Schiene nicht ganz verschliessen. Also wünsche ich dennoch allen die es auch wollen, eine wunderschöne Adventszeit. So soll es sein.
Und für etwaige Nörgler unter der verehrten Leserschaft hier, es gibt sicherlich auch das eine oder andere neue Gedicht, oder gar "Kurzgeschichtlein" bei mir. Aber alles zu seiner Zeit. Der Dezember verspricht ja noch einige "Überraschungen". Hoffe ich jedenfalls.
In diesem Sinne also nochmals einen wohlgemeinden Adventsgruss hinaus in die Weiten der Blogger und Internetwelt von mir. Allerdings ohne zerlaufende Kerzenstumpen. ;-)
r.g.belle
Weihnachten
Nun ist es wieder mal soweit,
wir reden von der Weihnachtszeit.
Schon Wochen vorher wird geprobt,
mit Kerzen, Kaffee, Früchtebrot.
Der Baumbehang vom letzten Jahr,
auch diesmal ist er wieder da.
Die Wünscheliste, fleißig munter,
wird aufgeschrieben rauf und runter.
Socken, Schlipse und Pralinen,
Hemden, Schuhe, Apfelsinen.
Alles was das Herz begehrt,
wird mit "Freude" dann beschert.
Einkaufsrausch vom allerfeinsten,
selbst das Spielzeug für die Kleinsten.
Ist der Wunsch auch noch so klein,
alles in den Sack hinein.
Auch wie jedes Jahr dann wieder,
übt man schnell noch Weihnachtslieder.
Selbst Schwiegermama, nicht vergessen,
wird eingeladen zum Weihnachtsessen.
Endlich brennen alle Kerzen,
man ist lieb und tut sich herzen.
Korken knallen von den Flaschen,
und packt aus, die Weihnachtstaschen.
Kinder tollen um den Baum,
ist er schön, der Weihnachtstraum.
Schwere Teller, voller Magen,
von dem fetten Gänsebraten.
Nach zwei Stunden Völlerei,
ist das „Fressen“ dann vorbei.
Mama in der Küche steht,
doch der Abwasch nicht vergeht.
Papa ist der Herr im Haus,
holt für alle Cognac raus.
Auch die Omi ist nun durstig,
ganz am Ende wird’s noch lustig.
Brüderschaft und Bussischmatz,
ach mein lieber Schwiegerschatz.
Auch der Opi schon ganz blau,
hält die Vase, für seine Frau.
Und wie auch bei jeder Feier,
dann zum Schluss die alte Leier.
Sieht man gegen kurz nach zehn,
die ersten Gäste, schlafen gehen.
Erst gegen zwei, ist endlich Ruh,
der Rest der Sippe, nun auch zu.
Der Tannebaum in voller Pracht,
erstrahlt in dieser Weihnachtsnacht.
...steht immer der Augenblick. Ihn beschreiben, vielleicht in der einen oder anderen Form erleben und geniessen auf alle Fälle schriftlich festhalten...
Sonntag, 28. November 2010
Mittwoch, 24. November 2010
Im Wandel der Zeit
Dieser Beitrag ist nicht für kindliche Frauen unter 1,50 Metern Körpergewicht und anstrebende Männer mit einem Gardemass von was weis ich geeignet. Der Autor übernimmt weder die Haftung noch Glaubwürdigkeit der nachfolgenden Aussagen. Für etwaige Ähnlichkeiten, oder sich angesprochen gefühlte Perönlichkeiten kann ich zwar nichts dafür, finde es aber dennoch lustig. Sollte sich immer noch jemand angesprochen fühlen und möchte sich beschweren, hat er oder sie ein Problem, welches die betreffenden aber ruhig für sich behalten können, da es ja ihr Problem ist und nicht meins. Punkt!
Sicherlich kennen das die meisten von euch. Gewinne, obwohl man ja gar nicht gespielt hat. Gewinnversprechungen, deren Aussagen selbst das Himmelsblau als blasse Wasserfarbe erscheinen lässt.
Vor Jahren gewann ich durchschnittlich in der Woche mindestens drei Pkw's der gehobenen Steuerklassenbezahler, zwei in die Millionen Unterhaltspflichtig gehende Luxusanwesen, mindestens einen siebenstelligen Grund in der Schweiz oder Lichtenstein ein Konto zu eröffnen und monatlich auch noch eine Luxusreise um die halbe Welt, wo ich dann die ganze sauer gewonnene Kohle hätte unter die Eingeborenen verschleudern können. Aber es war ja leider nur eine halbe Weltreise. Und ich wollte ja unbedingt gerne die andere Hälfte gewinnend sehen und erleben. Aber da kam nie was. Komisch und schade.
Jedenfalls freuten sich die entsprechenden Damen und Herren jener Gewinnbenachichtigungsagenturen jedesmal am Telefon nicht nur für mich immer riesig mit, sondern waren auch natürlich für ein "kleines" Entgeld sofort bereit, mir bei der Gewinnentgegennahme entgegen zu kommen. Auf gut Deutsch, ich hätte erst einmal kräftig das nicht vorhandene Sparkonto leer räumen müssen, um an die ganzen feinen Sachen zu gelangen. Machte ja auch irgendwie Sinn.
Ich meine das haben wir ja schon in der Schulphysik gelernt, dass wo schon ein Körper ist, ein zweiter keinen Platz mehr hat. Also hätte ich logischerweise erst einmal auf meinen Konto Platz schafen müssen, damit das andere, vorallem viele Geld, sich auch wirklich hätte wohl fühlen können.
Aber irgend wann wurde es ihne vielleicht zu dumm, oder die entsprechenden Gewinnbenachrichtungstelefonate mit mir wurden mit der Zeit zu kostspielig. Immerhin wollte ich mit jeder 2. Frauenstimme gleich am Telefon eine Magnumflasche köpfen. Mit den Herren zumindest erst mal eine Zigarre rauchen gehen.Es interessierte keinen mehr, ob ich gerne gewinnen wollte. Ich war irgendwie ganz traurig und dachte schon man hätte den kleinen Rolfi total vergessen, oder gar aus den verkauften Datein gestrichen. Das ging sogar soweit, dass ich Minderwertigkeitskomplexe deswegen bekam und selbst in der NAchbarschaft heimlich die Werbeprospekte aus den Mülleimern mir organisierte. Hätte ja sein können das vielleicht eine untergegangene, oder gar fehl geleidete Gewinnbenachrichtigung an mich dabei gewesen wäre.
Aber auch das lies mit der Zeit nach und der graue Alltag krallte seine eiskalten Finger in mein Gewissen. Ich vergass es einfach.
Bis vor ein paar Wochen die Gewinnzentralen auf der anderen halben Welt wahrscheinlich wieder meine angestaubten Daten, von der vorhergehenden Welthälfte erwarben. Und im Zeitalter der heutigen Komunikationsmöglichkeiten ist es ja auch kein Hexenwerk mehr, entsprechende Benachrichtigungen in Mailform zu verfassen. Spart übrigens die Telefongebühren und das lästige Porto nebst Papier. Einfach genial dachte ich. Die gehen nicht nur mit dem Fortschritt, sondern tun der Umwelt auch was gutes.
Aber leider war ich nun, da schon selber in die Jahre gekommen, an diversen Angeboten nicht mehr interessiert. Eigentlich schade. Aber ich habe ja nun ein Konto in der Schweiz, auch wenn der Betrag vor dem Komma mehr wie bescheiden stark der Null entgegen tendiert. Mit einem Auto kann ich auch umgehen und meine Wohnverhältnisse entsprechen zwar nicht wie auf den Hochglanzbildern, aber ich bin stolz und fühle mich auch wohl.
Irgend einer, oder eine Person muss nun meine damals freundschaftliche Ablehnungspolitik missverstanden haben. Die betreffende Person ist nun der Meinung, dass ein Mann welcher sich Ende der 40 iger Jahre noch aufrecht bewegen kann, ganz andere gesundheitliche Probleme an sich rum hängen lässt.
Am Anfang fand ich das sogar irgendwie lustig. Ich bekam am Tag nun mindestens 4 Overten von einschlägigen Viagraanbietern. Da aber nun für das Blumendüngen bei uns die HAuschefin verantwortlich ist, lehnte ich natürlich dankend ab. Also ich ignorierte diese Angebote, sperrte jene Seite und war eigentlich auch sonst mit meiner Miprawalla sehr zufreiden. Ja ja. Typisches männliches Ego. Ich weis und es ist mir egal.
Jedenfalls gaben betreffende "Persönlichkeiten" nicht auf. Und ich muss sagen, ich liebe und bewundere hartnäckige Menschen. Jedenfalls in manchen Bereichen. Diese hier allerdings gingen mir nun wirklich auf die Liebesperlen im wahrsten Sinne des Wortes. Und so bekam ich nun Angebote für "Penisverlängerungen". Das mit den Minderwertigkeitskomplexen hatte ich ja schon einmal erwähnt. Allerdings in einem anderem Zusammenhang und nicht was die entsprechende Länge meines verlängerten männlichen "Vaguses" betrifft.
Auf alle Fälle bin ich nun am grübeln wieso da jemand der Meinung sein könnte, dass ich mich einer entsprechenden Verlängerungstherapie in Pillenform unterziehen müsste. Ich meine bis heute hat mir wirklich noch keiner bei meinem morgendlichem Toilettengang weder über die Schulter, oder gar unter die WC Schüssel geschaut, um entsprechender Meinung sein zu müssen. Und den einzigen im Haus voll funktionierenden "Gliedermassstab", befindet sich in meinem Besitz. Also in meiner Werkzeugtasche. Ich weis das. Gehe davon aus.
Auf alle Fälle habe ich aber nun auch mitbekommen, dass sich die Zeit zwar gewandelt hat, aber die entsprechenden Angebote der Unmöglichkeiten sich nur den gegebenen Umständen angepasst haben.
Mal schauen was demnächst in meinem Postfach so auftauchen wird.
rolf
Sicherlich kennen das die meisten von euch. Gewinne, obwohl man ja gar nicht gespielt hat. Gewinnversprechungen, deren Aussagen selbst das Himmelsblau als blasse Wasserfarbe erscheinen lässt.
Vor Jahren gewann ich durchschnittlich in der Woche mindestens drei Pkw's der gehobenen Steuerklassenbezahler, zwei in die Millionen Unterhaltspflichtig gehende Luxusanwesen, mindestens einen siebenstelligen Grund in der Schweiz oder Lichtenstein ein Konto zu eröffnen und monatlich auch noch eine Luxusreise um die halbe Welt, wo ich dann die ganze sauer gewonnene Kohle hätte unter die Eingeborenen verschleudern können. Aber es war ja leider nur eine halbe Weltreise. Und ich wollte ja unbedingt gerne die andere Hälfte gewinnend sehen und erleben. Aber da kam nie was. Komisch und schade.
Jedenfalls freuten sich die entsprechenden Damen und Herren jener Gewinnbenachichtigungsagenturen jedesmal am Telefon nicht nur für mich immer riesig mit, sondern waren auch natürlich für ein "kleines" Entgeld sofort bereit, mir bei der Gewinnentgegennahme entgegen zu kommen. Auf gut Deutsch, ich hätte erst einmal kräftig das nicht vorhandene Sparkonto leer räumen müssen, um an die ganzen feinen Sachen zu gelangen. Machte ja auch irgendwie Sinn.
Ich meine das haben wir ja schon in der Schulphysik gelernt, dass wo schon ein Körper ist, ein zweiter keinen Platz mehr hat. Also hätte ich logischerweise erst einmal auf meinen Konto Platz schafen müssen, damit das andere, vorallem viele Geld, sich auch wirklich hätte wohl fühlen können.
Aber irgend wann wurde es ihne vielleicht zu dumm, oder die entsprechenden Gewinnbenachrichtungstelefonate mit mir wurden mit der Zeit zu kostspielig. Immerhin wollte ich mit jeder 2. Frauenstimme gleich am Telefon eine Magnumflasche köpfen. Mit den Herren zumindest erst mal eine Zigarre rauchen gehen.Es interessierte keinen mehr, ob ich gerne gewinnen wollte. Ich war irgendwie ganz traurig und dachte schon man hätte den kleinen Rolfi total vergessen, oder gar aus den verkauften Datein gestrichen. Das ging sogar soweit, dass ich Minderwertigkeitskomplexe deswegen bekam und selbst in der NAchbarschaft heimlich die Werbeprospekte aus den Mülleimern mir organisierte. Hätte ja sein können das vielleicht eine untergegangene, oder gar fehl geleidete Gewinnbenachrichtigung an mich dabei gewesen wäre.
Aber auch das lies mit der Zeit nach und der graue Alltag krallte seine eiskalten Finger in mein Gewissen. Ich vergass es einfach.
Bis vor ein paar Wochen die Gewinnzentralen auf der anderen halben Welt wahrscheinlich wieder meine angestaubten Daten, von der vorhergehenden Welthälfte erwarben. Und im Zeitalter der heutigen Komunikationsmöglichkeiten ist es ja auch kein Hexenwerk mehr, entsprechende Benachrichtigungen in Mailform zu verfassen. Spart übrigens die Telefongebühren und das lästige Porto nebst Papier. Einfach genial dachte ich. Die gehen nicht nur mit dem Fortschritt, sondern tun der Umwelt auch was gutes.
Aber leider war ich nun, da schon selber in die Jahre gekommen, an diversen Angeboten nicht mehr interessiert. Eigentlich schade. Aber ich habe ja nun ein Konto in der Schweiz, auch wenn der Betrag vor dem Komma mehr wie bescheiden stark der Null entgegen tendiert. Mit einem Auto kann ich auch umgehen und meine Wohnverhältnisse entsprechen zwar nicht wie auf den Hochglanzbildern, aber ich bin stolz und fühle mich auch wohl.
Irgend einer, oder eine Person muss nun meine damals freundschaftliche Ablehnungspolitik missverstanden haben. Die betreffende Person ist nun der Meinung, dass ein Mann welcher sich Ende der 40 iger Jahre noch aufrecht bewegen kann, ganz andere gesundheitliche Probleme an sich rum hängen lässt.
Am Anfang fand ich das sogar irgendwie lustig. Ich bekam am Tag nun mindestens 4 Overten von einschlägigen Viagraanbietern. Da aber nun für das Blumendüngen bei uns die HAuschefin verantwortlich ist, lehnte ich natürlich dankend ab. Also ich ignorierte diese Angebote, sperrte jene Seite und war eigentlich auch sonst mit meiner Miprawalla sehr zufreiden. Ja ja. Typisches männliches Ego. Ich weis und es ist mir egal.
Jedenfalls gaben betreffende "Persönlichkeiten" nicht auf. Und ich muss sagen, ich liebe und bewundere hartnäckige Menschen. Jedenfalls in manchen Bereichen. Diese hier allerdings gingen mir nun wirklich auf die Liebesperlen im wahrsten Sinne des Wortes. Und so bekam ich nun Angebote für "Penisverlängerungen". Das mit den Minderwertigkeitskomplexen hatte ich ja schon einmal erwähnt. Allerdings in einem anderem Zusammenhang und nicht was die entsprechende Länge meines verlängerten männlichen "Vaguses" betrifft.
Auf alle Fälle bin ich nun am grübeln wieso da jemand der Meinung sein könnte, dass ich mich einer entsprechenden Verlängerungstherapie in Pillenform unterziehen müsste. Ich meine bis heute hat mir wirklich noch keiner bei meinem morgendlichem Toilettengang weder über die Schulter, oder gar unter die WC Schüssel geschaut, um entsprechender Meinung sein zu müssen. Und den einzigen im Haus voll funktionierenden "Gliedermassstab", befindet sich in meinem Besitz. Also in meiner Werkzeugtasche. Ich weis das. Gehe davon aus.
Auf alle Fälle habe ich aber nun auch mitbekommen, dass sich die Zeit zwar gewandelt hat, aber die entsprechenden Angebote der Unmöglichkeiten sich nur den gegebenen Umständen angepasst haben.
Mal schauen was demnächst in meinem Postfach so auftauchen wird.
rolf
Dienstag, 23. November 2010
geschichtliche Geschichte
Also auf Grund der Animation eines mit dem persönlichen Delirium "Memorandum" kämpfenden Bloggers, sehe ich mich ebendfalls genötigt, endlich da weider zu machen, wo ich vor Monaten einmal aufhörte. Nicht mit dem Portwein, sondern mit der Zusammenfassung der "Erinnerungen aus dem roten Meer".
Genau. Für alle die es zwar nicht interessieren sollte,aber dennoch keine Ahnung haben um was es genau ging, oder geht, hier eine kleine Info in Kurzform.
"De Isch" wurde wie viele andere auch einmal geboren. Soll ja vorkommen. Dieses Ereignis war im Jahre 1962nach Christiene. Die Aufzucht und das Erwachsenwerden, zog und zieht sich hingegen bis heute hin. Wobei ich mir öfters anhören muss, dass ich es nie schaffen werde. Also erwachsen zu werden.Kindskopf und dergleichen ist noch eine harmlose Umschreibung dabei..
Jedenfalls hatte sich mein Ego vorgenommen jene Reife inkl. der daraus resultierenden Erfahrungen in schriftlicher Form fest zu halten. Vielleicht für die Nachwelt einmal, eher für mich wie es scheint. Mittlerweile bin ich nun endlich bei 1989 angelangt. Ich meine rein schreibtechnisch. Die entsprechende Aufarbeitung, oder besser Zusammenfassung der einzelnen "Geschichtszellen" erfolgt nun. Aus diesem Grund möchte ich auch wieder einmal eine kleine Episode aus dem sozialistischem Alltag jener Zeit hier kund tun. Für alle die immer noch nicht den direkten Anschluss gefunden haben sollten, vielleicht zur Auffrischung, Erinnerung, oder gar Neuentdeckung, hier ein kleiner Wink mit einem Link. Zeitreise
Los gehts
Arbeitsalltag (auszugsweise)
Sozialistisch Arbeiten, heisst auch sozialistisch denken. Jedenfalls wurde uns das immer in der Schule nicht nur gesagt, sondern auch entsprechend beigebracht. Und das bedeudete wiederum, dass während der Arbeitzeit die Maschine abgestellt, dass Werkzeug bei Seite gelegt wurde, nur um vielleicht irgend eine Versammlung besuchen zu dürfen. Meistens ging es dabei um sinnvolle Arbeitszeitauslastungen, oder um die effeektive Produktionssteigerung zum Wohle des Arbeiter und Bauernstaates. Es wurde mit Planerfüllungszielen und deren Realisierung in Form von Zahlen und Statisken um sich geworfen. Im schlimmsten Fall ging es auch nur um eine Information der Kreisleitung, welche in entsprechender und wichtiger Theatralik vom betreibseigenem Direktor vorgetragen wurde.
Ich rede hier von einer Zeit, als ich mir die ersten Prämien als Hochdruckdampfkesselwärter in einem VEB verdienen wollte.
In unserem Betrieb wurde für die tägliche Versorgung der Bevölkerung "hochwertige" Nahrungsmittel in Fleisch und Wurstform verpackt, hergestellt. Vorallem aber auch für das "nicht sozialistische Wirtschaftsgebiet", auch kurz NSW, oder damals noch BRD genannt. Aus diesem Grund konnte sich auch besagter Betrieb eine eigene Dampferzeugungsanlage auf Rohbraunkohlebasis mit Brikettbeimischung leisten. Die Anlage selber stammte noch aus der Gründerzeit der industriellen Revolution in der damaligen DDR. Also von 1950 oder so. Sie wurde aber im laufe der Jahre auf den neusten Stand der Technik zumindest umorganisiert. So entfiel die Beschickung der einzelnen Dampferzeuger mit Kohle durch Handarbeit. Die Kohle fiel nun von oben durch einen Schacht nach unten, wurde durch eine Wurfscheibe in den Heizraum geworfen und musste nun nur noch nach ca. 5 Minuten mit einer verlängerten Eisenstange, welche die Form eines übergrossen Eiskratzers hatte, gleichmässig verteilt werden. Es war nicht nur gefährlich, sondern auch eine Knochenarbeit ohne Vergleichsmöglichkeit. Bei drei pro Arbeitsschicht zu bedienenden Kesseln plus der ständig zu kontrollierenden Wasseraufbereitungsanlage, konnte man sich wirklich nie über Langeweile oder dergleichen beklagen. Egal zu welcher Jahres oder Tageszeit. Bei uns wurde an 7 Tagen in der Woche und 365 im Jahr geheizt was die Kessel hergaben. Sogenanntes rollendes Schichtsystem. Allerdings nicht nur wegen der Wurstproduktion an sich, sondern wegen der kleinen, unscheinbaren, aber desto wichtigeren Wärmeversorgung des Gästehauses der SED, welches mit an unserem Dampfsystem angeschlossen wurde.
Dieses Gästehaus der damaligen Bezirksleitung war wie ein Schloss aus den Märchen von 1001 Nacht. Wahrlich nicht so schön, aber um so Sagen umwobener. Keine Information drang je aus diesem gigantischem, halb im Wald versteckten "Hotel" jemals an die Öffentlichkeit. Um so mehr die nicht zu überhörenden Klänge, bei angesagten Gelagen für meistens handverlesene Obrigkeiten. Schliesslich war Berlin ziemlich weit entfernt und die Genossen auf dem Berg da oben, die Grossfürsten des Bezirkes Gera. Und jeder hatte nicht nur entsprechend zu dienen, sondern auch seinen Beitrag zur Erhöhung und Verbesserung der Volkswirtschaft im besonderen zu leisten.
Diese Dienstbarkeit umging manchmal die bürokratischsten Wege. Allerdings nur solange, wie selbige die Interessen obig benannter Hotelanlage der Genossen betraff.
Im Jahr 1986 z.B. wurde die allgemeine Wärme und Energieerzeugung der Bevölkerung wieder einmal wie schon so oft in den Jahren zuvor, auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Der sozialistische, klimatische Klassenfeind, auch Winter genannt, schlug erbarmungslos zu. Sämtliche Tagebaugebiete der Republik kämfpten nicht nur mit der kalten und frostigen Jahreszeit, sondern auch mit dem Plansoll der Kohleproduktion. Und so konnte es passieren, dass wir an manchen Tagen in jenen Wintertagen die Fahnen zwar nicht auf Halbmast, aber entsprechende Produktion bis weit unter die Hälfte drosseln mussten. Und nur, weil entweder keine Kohle da war, oder die vorhandene die Qualitätsansprüche jeder Gärtnerei erfüllt hätte, aber zum Heitzen nicht taugte. Und genau in jene kalte Jahreszeit, sagte sich eine ausländische Delegation aus dem warmen und brüderlichem Zentralafrika an. Keiner wusste was genaues, aber alle hatten für entsprechende afrikanisch klimatische, brüderliche Verhältnisse zu sorgen. Und plötzlich war es auch möglich, das 2 Kesselwärter an einem verlängertem Wochenende Dauerschichten "fahren" durften. Natürlich mit entsprechender Sonderprämierung, welche sofort und in bar ausbezahlt wurde. Selbst der Betriebsdirektor sorgte für unser kulinarisches Wohlergehen, indem wir Produktionsleckereien offiziel gereicht bekamen, welche wir sonst immer nur aus dem Betrieb schmuggeln mussten. Dazu noch Mundgerecht. Plötzlich fuhr ein Sonder LKW der Energieversorgung nach dem anderen auf unseren Hof, um seine wertvolle Fracht in die hungrigen Kohlebunker zu entleeren. Nicht etwa billigste Rohbraunkohle, sondern hochwertige Steinkohlebriketts der Güteklasse Westgermany.
Draussen Minusgrade, dass selbst die teilweise im warmen Kesselhaus verlaufenden Wassersteigleitungen zu gefrieren drohten und hier genau am Kessel selbst für uns ungewohnte Temeraturen, dass wir nur mit einem dünnen Schutz bekleidet rum laufen konnten. Was natürlich verboten war wegen der Verpuffungs und Flammenrückschlaggefahr. Aber es ging ja hier um die brüderliche Delegation aus Zentralafrika. Und jeder war bereit mit seinem Leben ihnen ein warmes Leben zu ermöglichen. Ihnen das Gefühl zu geben dass sie nicht bei Freunden waren, sondern zu HAuse in ihrem Dorf.
Es wurde selbst dann noch aus allen Rohren geheitzt, als die afrikanischen Genossen wegen der afrikanischen Wärme in ihren Quartieren, die Fenster weit über Nacht öffnen mussten. Für diese Sicherheit in unsicheren Tagen, war allerdings wieder eine andere "Sicherheit" verantwortlich.
Sozial ist nur noch dann relevant, wenn es sich rechnen lässt. Stammt nicht von mir, aber fällt mir gerade noch passend dazu ein. ;-)
Schöenen Abend noch.
rolf
Genau. Für alle die es zwar nicht interessieren sollte,aber dennoch keine Ahnung haben um was es genau ging, oder geht, hier eine kleine Info in Kurzform.
"De Isch" wurde wie viele andere auch einmal geboren. Soll ja vorkommen. Dieses Ereignis war im Jahre 1962
Jedenfalls hatte sich mein Ego vorgenommen jene Reife inkl. der daraus resultierenden Erfahrungen in schriftlicher Form fest zu halten. Vielleicht für die Nachwelt einmal, eher für mich wie es scheint. Mittlerweile bin ich nun endlich bei 1989 angelangt. Ich meine rein schreibtechnisch. Die entsprechende Aufarbeitung, oder besser Zusammenfassung der einzelnen "Geschichtszellen" erfolgt nun. Aus diesem Grund möchte ich auch wieder einmal eine kleine Episode aus dem sozialistischem Alltag jener Zeit hier kund tun. Für alle die immer noch nicht den direkten Anschluss gefunden haben sollten, vielleicht zur Auffrischung, Erinnerung, oder gar Neuentdeckung, hier ein kleiner Wink mit einem Link. Zeitreise
Los gehts
Arbeitsalltag (auszugsweise)
Sozialistisch Arbeiten, heisst auch sozialistisch denken. Jedenfalls wurde uns das immer in der Schule nicht nur gesagt, sondern auch entsprechend beigebracht. Und das bedeudete wiederum, dass während der Arbeitzeit die Maschine abgestellt, dass Werkzeug bei Seite gelegt wurde, nur um vielleicht irgend eine Versammlung besuchen zu dürfen. Meistens ging es dabei um sinnvolle Arbeitszeitauslastungen, oder um die effeektive Produktionssteigerung zum Wohle des Arbeiter und Bauernstaates. Es wurde mit Planerfüllungszielen und deren Realisierung in Form von Zahlen und Statisken um sich geworfen. Im schlimmsten Fall ging es auch nur um eine Information der Kreisleitung, welche in entsprechender und wichtiger Theatralik vom betreibseigenem Direktor vorgetragen wurde.
Ich rede hier von einer Zeit, als ich mir die ersten Prämien als Hochdruckdampfkesselwärter in einem VEB verdienen wollte.
In unserem Betrieb wurde für die tägliche Versorgung der Bevölkerung "hochwertige" Nahrungsmittel in Fleisch und Wurstform verpackt, hergestellt. Vorallem aber auch für das "nicht sozialistische Wirtschaftsgebiet", auch kurz NSW, oder damals noch BRD genannt. Aus diesem Grund konnte sich auch besagter Betrieb eine eigene Dampferzeugungsanlage auf Rohbraunkohlebasis mit Brikettbeimischung leisten. Die Anlage selber stammte noch aus der Gründerzeit der industriellen Revolution in der damaligen DDR. Also von 1950 oder so. Sie wurde aber im laufe der Jahre auf den neusten Stand der Technik zumindest umorganisiert. So entfiel die Beschickung der einzelnen Dampferzeuger mit Kohle durch Handarbeit. Die Kohle fiel nun von oben durch einen Schacht nach unten, wurde durch eine Wurfscheibe in den Heizraum geworfen und musste nun nur noch nach ca. 5 Minuten mit einer verlängerten Eisenstange, welche die Form eines übergrossen Eiskratzers hatte, gleichmässig verteilt werden. Es war nicht nur gefährlich, sondern auch eine Knochenarbeit ohne Vergleichsmöglichkeit. Bei drei pro Arbeitsschicht zu bedienenden Kesseln plus der ständig zu kontrollierenden Wasseraufbereitungsanlage, konnte man sich wirklich nie über Langeweile oder dergleichen beklagen. Egal zu welcher Jahres oder Tageszeit. Bei uns wurde an 7 Tagen in der Woche und 365 im Jahr geheizt was die Kessel hergaben. Sogenanntes rollendes Schichtsystem. Allerdings nicht nur wegen der Wurstproduktion an sich, sondern wegen der kleinen, unscheinbaren, aber desto wichtigeren Wärmeversorgung des Gästehauses der SED, welches mit an unserem Dampfsystem angeschlossen wurde.
Dieses Gästehaus der damaligen Bezirksleitung war wie ein Schloss aus den Märchen von 1001 Nacht. Wahrlich nicht so schön, aber um so Sagen umwobener. Keine Information drang je aus diesem gigantischem, halb im Wald versteckten "Hotel" jemals an die Öffentlichkeit. Um so mehr die nicht zu überhörenden Klänge, bei angesagten Gelagen für meistens handverlesene Obrigkeiten. Schliesslich war Berlin ziemlich weit entfernt und die Genossen auf dem Berg da oben, die Grossfürsten des Bezirkes Gera. Und jeder hatte nicht nur entsprechend zu dienen, sondern auch seinen Beitrag zur Erhöhung und Verbesserung der Volkswirtschaft im besonderen zu leisten.
Diese Dienstbarkeit umging manchmal die bürokratischsten Wege. Allerdings nur solange, wie selbige die Interessen obig benannter Hotelanlage der Genossen betraff.
Im Jahr 1986 z.B. wurde die allgemeine Wärme und Energieerzeugung der Bevölkerung wieder einmal wie schon so oft in den Jahren zuvor, auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Der sozialistische, klimatische Klassenfeind, auch Winter genannt, schlug erbarmungslos zu. Sämtliche Tagebaugebiete der Republik kämfpten nicht nur mit der kalten und frostigen Jahreszeit, sondern auch mit dem Plansoll der Kohleproduktion. Und so konnte es passieren, dass wir an manchen Tagen in jenen Wintertagen die Fahnen zwar nicht auf Halbmast, aber entsprechende Produktion bis weit unter die Hälfte drosseln mussten. Und nur, weil entweder keine Kohle da war, oder die vorhandene die Qualitätsansprüche jeder Gärtnerei erfüllt hätte, aber zum Heitzen nicht taugte. Und genau in jene kalte Jahreszeit, sagte sich eine ausländische Delegation aus dem warmen und brüderlichem Zentralafrika an. Keiner wusste was genaues, aber alle hatten für entsprechende afrikanisch klimatische, brüderliche Verhältnisse zu sorgen. Und plötzlich war es auch möglich, das 2 Kesselwärter an einem verlängertem Wochenende Dauerschichten "fahren" durften. Natürlich mit entsprechender Sonderprämierung, welche sofort und in bar ausbezahlt wurde. Selbst der Betriebsdirektor sorgte für unser kulinarisches Wohlergehen, indem wir Produktionsleckereien offiziel gereicht bekamen, welche wir sonst immer nur aus dem Betrieb schmuggeln mussten. Dazu noch Mundgerecht. Plötzlich fuhr ein Sonder LKW der Energieversorgung nach dem anderen auf unseren Hof, um seine wertvolle Fracht in die hungrigen Kohlebunker zu entleeren. Nicht etwa billigste Rohbraunkohle, sondern hochwertige Steinkohlebriketts der Güteklasse Westgermany.
Draussen Minusgrade, dass selbst die teilweise im warmen Kesselhaus verlaufenden Wassersteigleitungen zu gefrieren drohten und hier genau am Kessel selbst für uns ungewohnte Temeraturen, dass wir nur mit einem dünnen Schutz bekleidet rum laufen konnten. Was natürlich verboten war wegen der Verpuffungs und Flammenrückschlaggefahr. Aber es ging ja hier um die brüderliche Delegation aus Zentralafrika. Und jeder war bereit mit seinem Leben ihnen ein warmes Leben zu ermöglichen. Ihnen das Gefühl zu geben dass sie nicht bei Freunden waren, sondern zu HAuse in ihrem Dorf.
Es wurde selbst dann noch aus allen Rohren geheitzt, als die afrikanischen Genossen wegen der afrikanischen Wärme in ihren Quartieren, die Fenster weit über Nacht öffnen mussten. Für diese Sicherheit in unsicheren Tagen, war allerdings wieder eine andere "Sicherheit" verantwortlich.
Sozial ist nur noch dann relevant, wenn es sich rechnen lässt. Stammt nicht von mir, aber fällt mir gerade noch passend dazu ein. ;-)
Schöenen Abend noch.
rolf
Samstag, 20. November 2010
Winterimpressionen
Bitte frage nun keiner, was nachfolgende Zeilen mit der vorweihnachtlichen Stimmung zu tun haben.... "Nüscht". Aber wirklich auch rein garnüscht. Bis auf das Wetter. Es ist kalt. Arschkalt. Und nicht nur draussen vor den ungeputzen Fensterscheiben. Nein auch in mir. Aber allen die darauf Wert legen, wünsche ich ein erholsames Wochenende. Und allen denen das egal, oder entsprechend zuviel sein sollte....nun die können es ja bleiben lassen. ;-)
rolf
Winterimpressionen
Es jault der Wolf im tiefsten Schnee,
die Rute kalt, und das tut weh.
Seit Tagen schon, knurrt sein Magen,
nichts zu Fressen, nichts zum Nagen.
Schauerlich erklingt's im Wald,
denn wie gesagt, hier ist es kalt.
Der Wind auf seinen Rippen spielt,
und Wölfchen, nach ner Beute schielt.
Weder Häschen oder Aas,
nicht eine Maus, noch welkes Gras.
die Zunge hängt aus seinem Maul,
den Kopf sehr tief, sein Schritt wirkt faul.
Ein Jäger sah den Isegrim,
befand den Zustand äusserst schlimm.
Er lud die Flinte voller Schrot,
die Absicht war, ein schneller Tod.
Er legte an, der Knall war laut,
doch traff das Schrot nur Wölfchens Haut.
Am Hintern um korrekt zu sein,
zwischen rechten - und dem linken Bein.
Aaauuuuuuuu schallt's im weissem Schnee,
denn endlich tat ihm alles weh.
Zur Kälte, Hunger und der Not,
kam hinzu, ein Kilo Schrot.
Sanft rieselt Schnee im dunklen Wald,
dem Wolf wurd's heiss und nicht mehr kalt.
Man glaubt es kaum, trotz Blei im Fell,
er war sehr flink, er rannte schnell.
rolf
Winterimpressionen
Es jault der Wolf im tiefsten Schnee,
die Rute kalt, und das tut weh.
Seit Tagen schon, knurrt sein Magen,
nichts zu Fressen, nichts zum Nagen.
Schauerlich erklingt's im Wald,
denn wie gesagt, hier ist es kalt.
Der Wind auf seinen Rippen spielt,
und Wölfchen, nach ner Beute schielt.
Weder Häschen oder Aas,
nicht eine Maus, noch welkes Gras.
die Zunge hängt aus seinem Maul,
den Kopf sehr tief, sein Schritt wirkt faul.
Ein Jäger sah den Isegrim,
befand den Zustand äusserst schlimm.
Er lud die Flinte voller Schrot,
die Absicht war, ein schneller Tod.
Er legte an, der Knall war laut,
doch traff das Schrot nur Wölfchens Haut.
Am Hintern um korrekt zu sein,
zwischen rechten - und dem linken Bein.
Aaauuuuuuuu schallt's im weissem Schnee,
denn endlich tat ihm alles weh.
Zur Kälte, Hunger und der Not,
kam hinzu, ein Kilo Schrot.
Sanft rieselt Schnee im dunklen Wald,
dem Wolf wurd's heiss und nicht mehr kalt.
Man glaubt es kaum, trotz Blei im Fell,
er war sehr flink, er rannte schnell.
Montag, 15. November 2010
Zeitwarteschleifen
Oder anders rum. Der Tag könnte manchmal wirklich 72 Stunden haben.
Sicherlich kennen das viele von euch. Ihr möchtet gerne etwas machen, weil ihr erstens endlich einmal Zeit dazu habt und zweitens vielleicht schon etwas ziemlich lange auf entsprechende Erledigung wartet.
Ausreden etwas nicht zu tun gibt es ja Millionen. Aber es wirklich in die Realität um zu setzen eigentlich nur eine Klärung. Es zu tun. Jedenfalls ergeht es mir ziemlich oft so. Und dabei komme ich meistens vom hundertstem ins tausendste.
Gut. Man könnte vielleicht sagen "verzetteln", oder ablenken lassen.
Ein Beispiel.
Ich möchte gerne endlich alle Fotos und die Megadatein der Musik auf den Festplatten sortieren, aufräumen und archivieren. Bleibe allerdings bei irgend einem Bild, einem Musikstück hängen, suche weiter, finde etwas ganz altes und schon bin ich "fast" aus meiner Vorhabensschiene abgekommen. Bücher sortieren und sichten das Selbe. Nach dem 5. Buch entdecke ich eins welches ich schon lange wieder einmal in die Hand nehmen wollte, blättere zuerst etwas sporatisch darin, um am Ende mich fest zu lesen.
So ähnlich erging es mir also letzte Woche. Doris suchte ein bestimmtes Video auf ihrer Festplatte, welches sie nicht fand. Ich versprach es bei mir im Archiv zu suchen und..... blieb bei einigen Videoversuchen, bzw. deren Aufarbeitung hängen. NAtürlich fand ich das Video auch nicht, aber dafür wirklich alte, wirklich sehr alte "Filmchen", welche ich am Anfang noch mit dem Handy aufnahm. Bei der Gelegenheit fiel mir auch gleich ein, dass ich ja am Samstag zu einem Videolehrgang von Magix nach Freiburg eingeladen war. Da ich ja nun schon einige Jahre"treuer" und zufriedener Kunde bei Magix bin, flattern des öfteren auch solche entsprechende Einladung in mein Postfach. Nur diesmal ging es nicht um Internet, Musik oder dergleichen, sondern um das neue Videobearbeitungsprogramm des Hersteller. Also es passte wirklich wie die Faust aufs Auge, kam mir gerade Recht. Zumal ich beabsichtige in naher Zukunft, verstärkt mit Videos und Flashdatein auch hier vielleicht zu arbeiten, bzw. zu zeigen.
Ich also am Samstag früh nach Freiburg im Breisgau in voller Vorfreude und entsprechender Erwartung.
Abgesehen davon, dass ich mich wirklich nun in der Stadt in welcher ich viele Jahre lebte und arbeitete auf Grund der Umleitungen und Baumassnahmen nicht mehr zurechtfand, war es doch die Mühe und den langen Anfahrtsweg wert.
Es waren nicht unbedingt die vielen Neuerungen welche mich faszinierten, sondern die unwahrscheinlichen Möglichkeiten und Tricks welche vermittelt wurden. In der Annahme mein "altes" Videoprogramm zu kennen, musste ich feststellen, dass ich wahrlich nur einen gewissen Prozentsatz der Möglichkeiten nutzte. Ich war erstaunt was sich noch alles hinter meiner nun "alten" 16 ner Version so verbirgt, welche Möglichkeiten sich mir dadurch noch ergeben könnten. Angefangen von reiner Animation, bis zur entsprechenden vollwertigen "Filmproduktion". Wahnsinn. Und wie schon erwähnt, liegen einige Videodatein irgendwie "brach" auf meinen Festplatten so rum.
Unterm Strich kann ich also sagen, dass sich der Lehrgangstag am Samstag, die Fahrt an sich, für mich voll gelohnt hat. Endlich habe ich eine plausible Ausrede in die Hände bekommen, etwas doch nicht machen zu können. Na ihr wisst schon, wegen der Zeit, welche man zwar in ausreichender Menge zur Verfügung hat, aber dennoch keine hat, weil man sie nicht entsprechend nutzt. Und so kann es passieren, dass die Videos weiterhin auf entsprechende NAchbearbeitung warten müssen. Oder vielleicht im Idealfall ich es dieses Jahr sogar noch schaffen werde, meinen Blog gestalterisch total umzuorganisieren. Natürlich in diesem Fall vielleicht sogar auf Videobasis und mit mehr und entsprechenden Bildmaterial. Ich lasse mich einmal selber überraschen.
Wie hatte es A. Einstein erkannt? Zeit ist relativ und läuft in der Gesamtheit des Universums nicht gleich ab.MAl schauen welche Zeitwarteschleifen so bei mir hier sich kreuzen. ;-)
Angenehmen Wochenstart wünsche ich euch allen da draussen.
rolf
Sicherlich kennen das viele von euch. Ihr möchtet gerne etwas machen, weil ihr erstens endlich einmal Zeit dazu habt und zweitens vielleicht schon etwas ziemlich lange auf entsprechende Erledigung wartet.
Ausreden etwas nicht zu tun gibt es ja Millionen. Aber es wirklich in die Realität um zu setzen eigentlich nur eine Klärung. Es zu tun. Jedenfalls ergeht es mir ziemlich oft so. Und dabei komme ich meistens vom hundertstem ins tausendste.
Gut. Man könnte vielleicht sagen "verzetteln", oder ablenken lassen.
Ein Beispiel.
Ich möchte gerne endlich alle Fotos und die Megadatein der Musik auf den Festplatten sortieren, aufräumen und archivieren. Bleibe allerdings bei irgend einem Bild, einem Musikstück hängen, suche weiter, finde etwas ganz altes und schon bin ich "fast" aus meiner Vorhabensschiene abgekommen. Bücher sortieren und sichten das Selbe. Nach dem 5. Buch entdecke ich eins welches ich schon lange wieder einmal in die Hand nehmen wollte, blättere zuerst etwas sporatisch darin, um am Ende mich fest zu lesen.
So ähnlich erging es mir also letzte Woche. Doris suchte ein bestimmtes Video auf ihrer Festplatte, welches sie nicht fand. Ich versprach es bei mir im Archiv zu suchen und..... blieb bei einigen Videoversuchen, bzw. deren Aufarbeitung hängen. NAtürlich fand ich das Video auch nicht, aber dafür wirklich alte, wirklich sehr alte "Filmchen", welche ich am Anfang noch mit dem Handy aufnahm. Bei der Gelegenheit fiel mir auch gleich ein, dass ich ja am Samstag zu einem Videolehrgang von Magix nach Freiburg eingeladen war. Da ich ja nun schon einige Jahre"treuer" und zufriedener Kunde bei Magix bin, flattern des öfteren auch solche entsprechende Einladung in mein Postfach. Nur diesmal ging es nicht um Internet, Musik oder dergleichen, sondern um das neue Videobearbeitungsprogramm des Hersteller. Also es passte wirklich wie die Faust aufs Auge, kam mir gerade Recht. Zumal ich beabsichtige in naher Zukunft, verstärkt mit Videos und Flashdatein auch hier vielleicht zu arbeiten, bzw. zu zeigen.
Ich also am Samstag früh nach Freiburg im Breisgau in voller Vorfreude und entsprechender Erwartung.
Abgesehen davon, dass ich mich wirklich nun in der Stadt in welcher ich viele Jahre lebte und arbeitete auf Grund der Umleitungen und Baumassnahmen nicht mehr zurechtfand, war es doch die Mühe und den langen Anfahrtsweg wert.
Es waren nicht unbedingt die vielen Neuerungen welche mich faszinierten, sondern die unwahrscheinlichen Möglichkeiten und Tricks welche vermittelt wurden. In der Annahme mein "altes" Videoprogramm zu kennen, musste ich feststellen, dass ich wahrlich nur einen gewissen Prozentsatz der Möglichkeiten nutzte. Ich war erstaunt was sich noch alles hinter meiner nun "alten" 16 ner Version so verbirgt, welche Möglichkeiten sich mir dadurch noch ergeben könnten. Angefangen von reiner Animation, bis zur entsprechenden vollwertigen "Filmproduktion". Wahnsinn. Und wie schon erwähnt, liegen einige Videodatein irgendwie "brach" auf meinen Festplatten so rum.
Unterm Strich kann ich also sagen, dass sich der Lehrgangstag am Samstag, die Fahrt an sich, für mich voll gelohnt hat. Endlich habe ich eine plausible Ausrede in die Hände bekommen, etwas doch nicht machen zu können. Na ihr wisst schon, wegen der Zeit, welche man zwar in ausreichender Menge zur Verfügung hat, aber dennoch keine hat, weil man sie nicht entsprechend nutzt. Und so kann es passieren, dass die Videos weiterhin auf entsprechende NAchbearbeitung warten müssen. Oder vielleicht im Idealfall ich es dieses Jahr sogar noch schaffen werde, meinen Blog gestalterisch total umzuorganisieren. Natürlich in diesem Fall vielleicht sogar auf Videobasis und mit mehr und entsprechenden Bildmaterial. Ich lasse mich einmal selber überraschen.
Wie hatte es A. Einstein erkannt? Zeit ist relativ und läuft in der Gesamtheit des Universums nicht gleich ab.MAl schauen welche Zeitwarteschleifen so bei mir hier sich kreuzen. ;-)
Angenehmen Wochenstart wünsche ich euch allen da draussen.
rolf
Freitag, 12. November 2010
Fussballfan
Also nicht das der Eindruck nun entstehen könnte, der "schnucklige Kerl" hier hat nicht's zu tun oder so. Ihr müsst, nein, ihr dürft euch das nun wie folgt vorstellen.
"De Isch" steht also so ein paar Minuten hinter seinem Tresen hier, beobachtet die verregnete Ausenwelt und grinst sich ins Fäustchen, dass er im warmen und trocknen so stehen darf. Na gut. Ich könnte mich sogar setzen. Also setze ich mich. Schreibt sich besser. Wo war ich? Ach ja. Internet. nee noch nicht, kommt aber gleich. Genau...
Ich "sitze" also hier und weiss mit tötlicher Sicherheit, dass nun keiner mehr kommen wird. Bei solch einem Wetter, jagd "Mann" selbst die besessenste Glasfanatikerin nicht zur Vitrine beim Belle. Auch gut. Habe ich also Zeit mir Gedanken über die statistische Auswertung zu machen. D.h., ich gehe einmal in die Tiefenforschung und selber auf Suche. Also im Internet. Vieles vergisst man ja mit der Zeit, denkt nicht mehr daran. Das Internet vergisst aber nie, denkt zwar auch nicht daran, aber findet ganz einfach. So auch im folgenden Fall.
Auf der Suche nach "diversen" Spuren meiner Internetbewegungen, fand ich doch wirklich ein paar alte Gedichte von mir. Im Glauben die seien irgendwo verloren, oder begraben, war ich erstaunt. Selber erstaunt klingt besser. Jedenfalls ..... Moment. Es nähert sich eine "kaufwillige" Persönlichkeit meinem Standort hier......
Ja. Die Glasschreibfedern sind wirklich eine wunderschöne Sache. ;-) Das war Werbung in eigener Sache. Aber die Teile scheinen wirklich Interesse zu wecken.
Ich mache hier also weiter.
Ich fand also auch unter anderem ein paar alte Gedichte von mir. Wahnsinn. Jedenfalls bei einem kann ich jetzt sogar darüber lachen. Aus diesem Grund möchte ich es euch auch nicht vorenthalten. Vielleicht noch soviel dazu.
Es entstand 2006 zur Fussball WM in Deutschland. Ich bin nicht der Fussballfanatiker an sich. Aber die WM im eigenem Land.... Und dann war alles im Umkreis von ca. 150 Meter um mich eh schon leicht "balla balla". Es blieb also nicht aus, dass ich mich anstecken lies und kräftig mit fluchte, sowie auch Grund zum Jubeln hatte. Die im Gedicht beschriebene Situation entspricht sogar vom Geschehen und Ablauf der damaligen Realität. Na gut. Mit dem Motor habe ich wahrscheinlich ein wenig den Bogen überspannt. Hätte aber ja auch noch passieren können. ;-) Deswegen bekam ich leider vom DFB kein neues Auto. Sie "hätten" eh nicht einmal die Reperatur übernommen. Aber es war irgendwie auch....darf man als Endevierziger "geil" sagen? ;-)
Lest selber.
Feierabend bald in Sicht,
gleich zu Ende meine Schicht.
Langsam schleichen diese Zeiger,
auf der Uhrenskalaleiter.
Noch ein Griff, den Schlüssel drehen,
und ganz schnell zum Auto gehen.
Letzter Gruß ein nettes Wort,
nix wie raus, und dann hier fort.
Hupkonzert und Sonnenschein,
keine Zeit, ich muss jetzt Heim.
Endlich auf der Autobahn,
etwas Gas und Affenzahn.
Hundertfünfzig ist kein Witz,
wurde grade hier geblitzt.
Kilometer zwei vier drei,
winkt mich raus die Polizei.
Nach der Zahlung meiner Strafe,
fahr ich - nur noch Bundesstraße.
Doch die Hitze macht mich matt,
und hinten rechts den Reifen platt.
Schraubenschlüssel, Warndreieck,
vor Wut ich schmeiß es in den Dreck.
Ein schneller Blick auf meine Uhr,
es ist schon kurz nach 18 Uhr.
Weiter geht´s – mein Hals schon dick,
und plötzlich macht der Motor – klick.
Hundert Grad zeigt´s Thermometer,
und das Auto qualmt Zehn Meter.
Irgendwann, so kurz nach acht,
habe ich´s endlich doch geschafft.
Steh vor meiner Wohnungstür,
und Deutschland siegte zwei zu vier.
Aber wie gesagt. Ich bin wirklich nicht der Fussballfan. Mich interessieren auch nicht die sonstigen Ergebnisse oder welche Spiele. Aber damals wars einfach nur schön, bis genial.
Vielleicht finde ich noch mehr und auch andere Sachen noch im Netz. Habe nun Blut gerochen und geleckt. ;-)
Wünsche euch da draussen erst einmal einen angenehmen Freitag und entsprechenden Start ins verdiente Wochenende.
rolf
"De Isch" steht also so ein paar Minuten hinter seinem Tresen hier, beobachtet die verregnete Ausenwelt und grinst sich ins Fäustchen, dass er im warmen und trocknen so stehen darf. Na gut. Ich könnte mich sogar setzen. Also setze ich mich. Schreibt sich besser. Wo war ich? Ach ja. Internet. nee noch nicht, kommt aber gleich. Genau...
Ich "sitze" also hier und weiss mit tötlicher Sicherheit, dass nun keiner mehr kommen wird. Bei solch einem Wetter, jagd "Mann" selbst die besessenste Glasfanatikerin nicht zur Vitrine beim Belle. Auch gut. Habe ich also Zeit mir Gedanken über die statistische Auswertung zu machen. D.h., ich gehe einmal in die Tiefenforschung und selber auf Suche. Also im Internet. Vieles vergisst man ja mit der Zeit, denkt nicht mehr daran. Das Internet vergisst aber nie, denkt zwar auch nicht daran, aber findet ganz einfach. So auch im folgenden Fall.
Auf der Suche nach "diversen" Spuren meiner Internetbewegungen, fand ich doch wirklich ein paar alte Gedichte von mir. Im Glauben die seien irgendwo verloren, oder begraben, war ich erstaunt. Selber erstaunt klingt besser. Jedenfalls ..... Moment. Es nähert sich eine "kaufwillige" Persönlichkeit meinem Standort hier......
Ja. Die Glasschreibfedern sind wirklich eine wunderschöne Sache. ;-) Das war Werbung in eigener Sache. Aber die Teile scheinen wirklich Interesse zu wecken.
Ich mache hier also weiter.
Ich fand also auch unter anderem ein paar alte Gedichte von mir. Wahnsinn. Jedenfalls bei einem kann ich jetzt sogar darüber lachen. Aus diesem Grund möchte ich es euch auch nicht vorenthalten. Vielleicht noch soviel dazu.
Es entstand 2006 zur Fussball WM in Deutschland. Ich bin nicht der Fussballfanatiker an sich. Aber die WM im eigenem Land.... Und dann war alles im Umkreis von ca. 150 Meter um mich eh schon leicht "balla balla". Es blieb also nicht aus, dass ich mich anstecken lies und kräftig mit fluchte, sowie auch Grund zum Jubeln hatte. Die im Gedicht beschriebene Situation entspricht sogar vom Geschehen und Ablauf der damaligen Realität. Na gut. Mit dem Motor habe ich wahrscheinlich ein wenig den Bogen überspannt. Hätte aber ja auch noch passieren können. ;-) Deswegen bekam ich leider vom DFB kein neues Auto. Sie "hätten" eh nicht einmal die Reperatur übernommen. Aber es war irgendwie auch....darf man als Endevierziger "geil" sagen? ;-)
Lest selber.
Der Fußballfan
Feierabend bald in Sicht,
gleich zu Ende meine Schicht.
Langsam schleichen diese Zeiger,
auf der Uhrenskalaleiter.
Noch ein Griff, den Schlüssel drehen,
und ganz schnell zum Auto gehen.
Letzter Gruß ein nettes Wort,
nix wie raus, und dann hier fort.
Hupkonzert und Sonnenschein,
keine Zeit, ich muss jetzt Heim.
Endlich auf der Autobahn,
etwas Gas und Affenzahn.
Hundertfünfzig ist kein Witz,
wurde grade hier geblitzt.
Kilometer zwei vier drei,
winkt mich raus die Polizei.
Nach der Zahlung meiner Strafe,
fahr ich - nur noch Bundesstraße.
Doch die Hitze macht mich matt,
und hinten rechts den Reifen platt.
Schraubenschlüssel, Warndreieck,
vor Wut ich schmeiß es in den Dreck.
Ein schneller Blick auf meine Uhr,
es ist schon kurz nach 18 Uhr.
Weiter geht´s – mein Hals schon dick,
und plötzlich macht der Motor – klick.
Hundert Grad zeigt´s Thermometer,
und das Auto qualmt Zehn Meter.
Irgendwann, so kurz nach acht,
habe ich´s endlich doch geschafft.
Steh vor meiner Wohnungstür,
und Deutschland siegte zwei zu vier.
Aber wie gesagt. Ich bin wirklich nicht der Fussballfan. Mich interessieren auch nicht die sonstigen Ergebnisse oder welche Spiele. Aber damals wars einfach nur schön, bis genial.
Vielleicht finde ich noch mehr und auch andere Sachen noch im Netz. Habe nun Blut gerochen und geleckt. ;-)
Wünsche euch da draussen erst einmal einen angenehmen Freitag und entsprechenden Start ins verdiente Wochenende.
rolf
Sonntag, 7. November 2010
Statistische Fragestunde
Webe, webe manche Strecke,
dass zum Zwecke Infos fliessen,
und mit reichen, vollem Schwalle,
zur Statistik sich ergiessen.
Jedenfalls könnte seit der Einführung der Hintergrundinformationen inkl. der Statistischen Auswertungen hier bei Blogspot, der allbekannte Reim vom Zauberlehrling umgeschrieben werden.
Und was man da alles so findet, bzw. wer einen Dank der Googelsuchmaschinen so sich auf seinen Monitor runter zieht. Wahnsinn. Jedenfalls die Anfragen durch Googel.
Das harmloseste und was mir auch einleuchtet ist ja noch " rgbelle.ch." Das klingt nach einer geordneten Suche nach dem Ziel rgbelle in der Schweiz. Ehrt mich ungemein, dass solche Anfragen in letzter Zeit sich vermehrten. Danke an dieser Stelle jenem "unbekanntem" Sucher, oder Besucherin.
Interessant wird es schon bei folgender Suchanfrage, wobei ich mich frage, was der betreffende Suchende wirklich finden wollte. "wer hatte Sex im Thermalbad".
Sicherlich eine Information auf einen Artikel von mir, über das Thermalbad in Zursach und dem Jackobsweg der "Sexdüsen". Warum nicht. Es darf auch mal gelacht werden. Und ich hoffe das auf diese Art vielleicht auch eine Art der Aufklärung statt fand und vielleicht sogar ein neuer Kunde für das wirklich wunderschöne Thermalbad gewonnen werden konnte.
"Dankesrede an Reisgäste", oder "Regenmärchen", sowie "Wie gestalte ich eine Käseplatte", lassen mich nichtr nur ins Grübeln kommen, sondern auch Schmunzeln. Genau so wie "femina, backen ohne Boden/ Backzeit" ? Ähmmm ja also ich denke Mal, dass ich langsam hier mal wieder ein wenig mein "Imago" zurecht rücken sollte und müsste. Nicht das ich nun als Back oder Kochblog geführt werde.
Schliesslich war ja auch noch eine Anfrage über "Tintenfischringe" und "Nespresso" in meiner Warteschleife. Wohingegen "Frag den Flaschengeist" sicherlich auf das Wunschdenken mancher nicht gerne putzender Frauen schliessen lässt. Nehme ich einfach mal an.
"Aldi Schweiz" ist genauso harmlos, wie aber auch lustig. Vielleicht sollte ich mal mit der Firma in Verbindung treten zwecks "Werbeeinnahmen"? Immerhin ist das sogar auf Platz 10 der meist gestellten Fragen.
Was mich allerdings wirklich etwas sehr nachdenklich stimmt ist folgende Anfrage, welche sogar auf Platz 2 rangiert. Immerhin über 105 Mal in den letzten vier Wochen. Und das gibt mir wirklich zu denken.
"Welches Stockwerk damit garantiert tot?" Und die entsprechende Seite ist das eigentlich "relativ" ironisch gemeinte Gedicht vom "Hans morbide". Ich habe so meine Befürchtungen, dass sich diese Seite bei potentiellen Springern rum gesprochen hat. Interessant vielleicht auch an der Stelle, dass gerade bei dieser Anfrage die meisten Absender aus der "russischen Förderation" kommen. Jedenfalls verweissen entsprechende Hinweise auf russische Suchmaschinen. Wobei auch Korea dabei mit im Rennen ist.
Liebe Leute. Auch wenn ich wahrscheinlich manchmal ein wirklich böser Mensch in meinem Ausdruck sein "könnte" und mein sogenannter Humor relativ dunkler als die Nacht sein kann, dies hier ist keine Selbstmordseite. Und wen, dann vergesst aber bitte nicht den Abschiedsbrief in der Hosentasche. Am besten in eine Hülle, damit man ihn hinterher auch noch lesen kann. Ist das nun "schwarz" genug? Ich könnte das sogar vielleicht noch in Russisch zusammen bekommen. Aber wer sich die Mühe macht und das hier lesen möchte, kann es in seine Heimatsprache am Ende ja selber übersetzen lassen. Entsprechendes Programm gleich oben rechts. Genau.
Interessant sind auch die Entsprechenden Zeiten und Länderaufrufe. Es sind viele "Exoten" dabei, die am Ende wiederum in der Blogstatistik als solches auf der Hauptseite gar nicht aufgeführt werden. In der Nacht, bedingt durch die geographische Zeitverschiebung, tummeln sich viele Besucher und entsprechende innen natürlich auch, gerade aus dem asiatischem, amerikanischem und lateinamerikanischem Internetbereich hier rum. Finde ich irgendwie spannend dies zu verfolgen. Zeigt es mir doch, wie Dank des Internets die Welt zusammengerückt zu sein scheint und dennoch alles irgendwie Platz bei mir auf dem Rechner findet. Wahnsinn wie das die Technik immer wieder schafft. An dieser Stelle noch einmal. Ich bin immer noch blond. O.k.?
In diesem Sinne wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern, allen Gästinnen und Gästen, allen Frauen und Männern, sowie allen Menschinnen und Unmenschen welche diesen Blog besuchen, noch einen wunderschönen Restsonntag, sowie einen entsprechenden Neustart in die anstehende Woche.
Na gut. Für manche auf unseren Globus hat sie ja schon begonnen. Also extra für jene einen Gruss aus der Vergangenheit. Vom heutigen Sonntag in den morgigen Montag. Für euch ja aus dem gestrigen Sonntag in den heutigen Montag.
Was für euch die Vergangenheit darstellt, ist ja für uns hier, oder für mich noch in der Zukunft. :)
LG rolf
dass zum Zwecke Infos fliessen,
und mit reichen, vollem Schwalle,
zur Statistik sich ergiessen.
Jedenfalls könnte seit der Einführung der Hintergrundinformationen inkl. der Statistischen Auswertungen hier bei Blogspot, der allbekannte Reim vom Zauberlehrling umgeschrieben werden.
Und was man da alles so findet, bzw. wer einen Dank der Googelsuchmaschinen so sich auf seinen Monitor runter zieht. Wahnsinn. Jedenfalls die Anfragen durch Googel.
Das harmloseste und was mir auch einleuchtet ist ja noch " rgbelle.ch." Das klingt nach einer geordneten Suche nach dem Ziel rgbelle in der Schweiz. Ehrt mich ungemein, dass solche Anfragen in letzter Zeit sich vermehrten. Danke an dieser Stelle jenem "unbekanntem" Sucher, oder Besucherin.
Interessant wird es schon bei folgender Suchanfrage, wobei ich mich frage, was der betreffende Suchende wirklich finden wollte. "wer hatte Sex im Thermalbad".
Sicherlich eine Information auf einen Artikel von mir, über das Thermalbad in Zursach und dem Jackobsweg der "Sexdüsen". Warum nicht. Es darf auch mal gelacht werden. Und ich hoffe das auf diese Art vielleicht auch eine Art der Aufklärung statt fand und vielleicht sogar ein neuer Kunde für das wirklich wunderschöne Thermalbad gewonnen werden konnte.
"Dankesrede an Reisgäste", oder "Regenmärchen", sowie "Wie gestalte ich eine Käseplatte", lassen mich nichtr nur ins Grübeln kommen, sondern auch Schmunzeln. Genau so wie "femina, backen ohne Boden/ Backzeit" ? Ähmmm ja also ich denke Mal, dass ich langsam hier mal wieder ein wenig mein "Imago" zurecht rücken sollte und müsste. Nicht das ich nun als Back oder Kochblog geführt werde.
Schliesslich war ja auch noch eine Anfrage über "Tintenfischringe" und "Nespresso" in meiner Warteschleife. Wohingegen "Frag den Flaschengeist" sicherlich auf das Wunschdenken mancher nicht gerne putzender Frauen schliessen lässt. Nehme ich einfach mal an.
"Aldi Schweiz" ist genauso harmlos, wie aber auch lustig. Vielleicht sollte ich mal mit der Firma in Verbindung treten zwecks "Werbeeinnahmen"? Immerhin ist das sogar auf Platz 10 der meist gestellten Fragen.
Was mich allerdings wirklich etwas sehr nachdenklich stimmt ist folgende Anfrage, welche sogar auf Platz 2 rangiert. Immerhin über 105 Mal in den letzten vier Wochen. Und das gibt mir wirklich zu denken.
"Welches Stockwerk damit garantiert tot?" Und die entsprechende Seite ist das eigentlich "relativ" ironisch gemeinte Gedicht vom "Hans morbide". Ich habe so meine Befürchtungen, dass sich diese Seite bei potentiellen Springern rum gesprochen hat. Interessant vielleicht auch an der Stelle, dass gerade bei dieser Anfrage die meisten Absender aus der "russischen Förderation" kommen. Jedenfalls verweissen entsprechende Hinweise auf russische Suchmaschinen. Wobei auch Korea dabei mit im Rennen ist.
Liebe Leute. Auch wenn ich wahrscheinlich manchmal ein wirklich böser Mensch in meinem Ausdruck sein "könnte" und mein sogenannter Humor relativ dunkler als die Nacht sein kann, dies hier ist keine Selbstmordseite. Und wen, dann vergesst aber bitte nicht den Abschiedsbrief in der Hosentasche. Am besten in eine Hülle, damit man ihn hinterher auch noch lesen kann. Ist das nun "schwarz" genug? Ich könnte das sogar vielleicht noch in Russisch zusammen bekommen. Aber wer sich die Mühe macht und das hier lesen möchte, kann es in seine Heimatsprache am Ende ja selber übersetzen lassen. Entsprechendes Programm gleich oben rechts. Genau.
Interessant sind auch die Entsprechenden Zeiten und Länderaufrufe. Es sind viele "Exoten" dabei, die am Ende wiederum in der Blogstatistik als solches auf der Hauptseite gar nicht aufgeführt werden. In der Nacht, bedingt durch die geographische Zeitverschiebung, tummeln sich viele Besucher und entsprechende innen natürlich auch, gerade aus dem asiatischem, amerikanischem und lateinamerikanischem Internetbereich hier rum. Finde ich irgendwie spannend dies zu verfolgen. Zeigt es mir doch, wie Dank des Internets die Welt zusammengerückt zu sein scheint und dennoch alles irgendwie Platz bei mir auf dem Rechner findet. Wahnsinn wie das die Technik immer wieder schafft. An dieser Stelle noch einmal. Ich bin immer noch blond. O.k.?
In diesem Sinne wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern, allen Gästinnen und Gästen, allen Frauen und Männern, sowie allen Menschinnen und Unmenschen welche diesen Blog besuchen, noch einen wunderschönen Restsonntag, sowie einen entsprechenden Neustart in die anstehende Woche.
Na gut. Für manche auf unseren Globus hat sie ja schon begonnen. Also extra für jene einen Gruss aus der Vergangenheit. Vom heutigen Sonntag in den morgigen Montag. Für euch ja aus dem gestrigen Sonntag in den heutigen Montag.
Was für euch die Vergangenheit darstellt, ist ja für uns hier, oder für mich noch in der Zukunft. :)
LG rolf
Freitag, 5. November 2010
Werbung......
....kann ganz schön ins Geld gehen, oder verbiete nie unfreundlich einem "Ossi"was.
Es soll ja Menschen geben, die sich ernsthaft Gedanken machen wieso sie gerade in Österreich "Asyl" finden könnten und in der Zwischenzeit passieren wirklich politisch-wirtschaftlich wichtige und schwerwiegende "Pogrome", welche alles, wirklich alles von mir abfordern.
Ich weis, es ist nicht nur eine merkwürdige Überschrift,sondern auch entsprechender Einstieg hier. Aber am besten ich werde mal der Reihe nach hier meinen "Blutkreislauf" wieder versuchen zu normalisieren und berichte von Anfang an.
Bis dato hatten wir ein wirklich gutes, bis sehr gutes Verhältnis zu und mit darum und an uns "anstossender" Nachbarschaft. Vielleicht nicht gerade zu denen, welche letztes Jahr unsere restlichen Zwergkaninchen zwecks Nahrungsergänzung auf ihren Speisseplan verlegten. Aber es war von lustig bis anregend für alle beteiligten Seiten. Im Gegenteil. Zur Eröffnung waren sogar welche hier anwesend, um zu gratulieren, zu schauen und unterm Faltenrock die Geldbörse suchend zwecks "Einkauf".Also wie man sieht und hört, eine für alle Seiten doch durchaus fruchtbare "Symbiose". Jedenfalls bis heute früh um genau 9:45 Uhr.
De "Isch" steht also draussen, richtet alles zwecks Öffnung ein wenig her, saugt den Teppich,betreibt Blumenpflege und freut sich auf diesen wunderschönen und sonnigen "Verkaufstag".
Unsere beiden weiblichen Nachbarinnen kommen gerade schwer beladen vom Einkauf und Rolfi, der ja nichts anderes kennt als auch immer freundlich zu anders funktionierenden Menschengruppen zu sein, wünscht einen "wunderschönen", sonnigen Guten Morgen".
Hätte ich nur meine "Schnautze" gehalten.
Egal. Also eine der beiden besagten Nachbarinnen dreht sich auch zu mir um und teilt mir in der schönsten "Kommandosprache" auch gleich mit,dass ich meine beiden Schilder an der Strasse von ihrem Zaun zu entfernen habe. Klein Rolfi war wirklich für einen Atemzug lang erst einmal sprachlos. Immerhin hatte ich ja auch nicht mit solch einer morgendlichen Bergpredigt gerechnet. Nachdem ich allerdings wieder relativ in mir stand,wollte ich natürlich den Grund des entsprechenden Anliegens gerne erfahren. Zumal es imVorfeld nicht nur mit beiden Damen sogar abgesprochen war, sondern es sich nur um das Öffnungszeitenschild nebst eines grünen Wegweiserpfeils handelt. Beide Schilder sind weder verschraubt wurden, noch auf sonstige Zaun verletzende Art oder Weise montiert. Alles rafiniert mit Draht und Krafthaftband vereinigt. Also Zaun und Schiulder. Die entsprechende Stelle wurde sogar so gewählt, dass sie weder jemanden behindern könnte, noch im direktem Sichtkontakt zu ihrem Wohnhaus sich befindet. Also quasi so unauffällig - auffälig wie es nur möglich ist und geht. Die augenscheinliche Schilderhöhe lag sogar bei gerade Mal 60 cm Schulterhöhe eines ausgefressenen Zwergpinschers.Alles also im normalen und werbetechnisch betrachtet "ungünstigstem" Umfeld.
Und nun genau fast eine Woche nach der Eröffnung,sollte unsere entzsprechende Vereinbarung"vergessen" wurden sein? Merkwürdig.
Natürlich wagte ich noch einen kleinen Einwand, wollte schliesslich den Grund des Sinneswandels erfahren. Der einzige Grund, wie ich nun zu hören bekam ist der,das es keinen Grund dafür gibt, sie mir keine Rechenschaft schuldig ist und zudem das Grundstück ihnen gehört und sie es halt nicht "wünschen".
Ich muss denke ich nicht erst erwähnen, dass meine Atmung heute und genau an dieser Stelle ein zweites Mal aus zu setzen drohte. Ich und nach Luft schnappend wie ein Karpfen? Kann mich nicht erinnern, wann es so etwas das letzte Mal gab. Ehe ich mich aber auch ein zweites Mal entsprechend wieder "einsammeln" konnte, waren beide Damen schon entschwunden und ich einer entsprechenden Antwort enthoben.
Mark Twain sagte einmal:"...Schlagfertigkeit ist das, was ich in 24 Stunden sagen werde...."Nur so lange wollte ich nicht warten. Ok., ich war sauer und meine Halsschlagader war fast so dick wie der restliche Halsansatz.Irgend wo konnte ich mich ja auch daran erinnern, dass immer noch der Klang die Musik ausmacht und mit bestimmt.War leider zum Schluss nicht der Fall. Schade eigentlich.
Allerdings bin ich für jedes logische, nachvollziehbare und plausible Argument nicht nur zu haben, sondern lasse mich auch überzeugen. Wirklich. Aber generell was verbieten ohne Angabe von Gründen und auch noch in entsprechender Tonlage, fordert natürlich meinem "Denkvermögen" alles ab. Ihr lest richtig. Ich habe ab und an so etwas wie ein Denkzentrum, in dem auch ab und an nachgedacht wird. Erschwehrend und zu meiner Entschuldigung sei vielleicht noch erwähnt, dass sich ein Ossi nur ungern solche Sachen verbieten lässt. Wenn er kein elektrisches Licht benutzen darf,macht er halt eine Kerze zum lesen an. Lange Rede schmerzlose Nachwirkung.
Ich habe die beiden Schilder natürlich auch gleich entfernt. Also eine Spur von "auf Anordnungen hören und entsprechend zu reagieren" schlummert immer noch in mir, ist in den "Ossigenen" noch behaftet. Nur war das Endresultat schlisslich doch ein anderes. Wahrscheinlich stosse ich nun auf "eidgenössisches" Unverständnis. Jedenfalls steht nun ca. 30 cm von besagter Zaunstelle ein ca. 2 Meter hohes Hinweisschild inkl. Öffnungszeiten genau in unserer Einfahrt. Da auf die Schnelle nur ein alter ausgedienter Sonnenschirmständer und ein paar Latten zwecks Fixierung herhalten mussten, hielt sich der finanzielle Werbeaufwand eigentlich in Grenzen.Mal abgesehen vom zeitlichen und geistigen Aufwand welchen ich betreiben musste. Sieht aber echt nun "cooler" aus, da auch von grösseren Menschen gut einsehbar ist,ohne das sie sich krampfhaft bücken müssen.
Etwas abreagieren konnte ich mich auch, indem ich mindestens ein paar Eimer Nespresso inkl. ein paar Schokokugeln "LIndor" in mich einschieben durfte. Den Aschenbecher habe ich auch nun entleert. Mir geht es also wirklich wieder besser. Ich hocke hier hinter meinem "Tressen" und schaue wie unter Hypnose das "neue" von mir kreierte Schild an und harre der Dinge welche noch kommen mögen.Jedenfalls heute am Freitagnachmittag.
Ob mir das jemand nun glaubt oder nicht. Aber Schokolade kann müde, so richtig schläfrig machen......
Dennoch allen unverbesserlichen Weltverbesserinnen und Unwettern da draussen. Ich wünsche euch allen erst einmal ein wunderschönes und erholsames Wochenende.
rolf
Es soll ja Menschen geben, die sich ernsthaft Gedanken machen wieso sie gerade in Österreich "Asyl" finden könnten und in der Zwischenzeit passieren wirklich politisch-wirtschaftlich wichtige und schwerwiegende "Pogrome", welche alles, wirklich alles von mir abfordern.
Ich weis, es ist nicht nur eine merkwürdige Überschrift,sondern auch entsprechender Einstieg hier. Aber am besten ich werde mal der Reihe nach hier meinen "Blutkreislauf" wieder versuchen zu normalisieren und berichte von Anfang an.
Bis dato hatten wir ein wirklich gutes, bis sehr gutes Verhältnis zu und mit darum und an uns "anstossender" Nachbarschaft. Vielleicht nicht gerade zu denen, welche letztes Jahr unsere restlichen Zwergkaninchen zwecks Nahrungsergänzung auf ihren Speisseplan verlegten. Aber es war von lustig bis anregend für alle beteiligten Seiten. Im Gegenteil. Zur Eröffnung waren sogar welche hier anwesend, um zu gratulieren, zu schauen und unterm Faltenrock die Geldbörse suchend zwecks "Einkauf".Also wie man sieht und hört, eine für alle Seiten doch durchaus fruchtbare "Symbiose". Jedenfalls bis heute früh um genau 9:45 Uhr.
De "Isch" steht also draussen, richtet alles zwecks Öffnung ein wenig her, saugt den Teppich,betreibt Blumenpflege und freut sich auf diesen wunderschönen und sonnigen "Verkaufstag".
Unsere beiden weiblichen Nachbarinnen kommen gerade schwer beladen vom Einkauf und Rolfi, der ja nichts anderes kennt als auch immer freundlich zu anders funktionierenden Menschengruppen zu sein, wünscht einen "wunderschönen", sonnigen Guten Morgen".
Hätte ich nur meine "Schnautze" gehalten.
Egal. Also eine der beiden besagten Nachbarinnen dreht sich auch zu mir um und teilt mir in der schönsten "Kommandosprache" auch gleich mit,dass ich meine beiden Schilder an der Strasse von ihrem Zaun zu entfernen habe. Klein Rolfi war wirklich für einen Atemzug lang erst einmal sprachlos. Immerhin hatte ich ja auch nicht mit solch einer morgendlichen Bergpredigt gerechnet. Nachdem ich allerdings wieder relativ in mir stand,wollte ich natürlich den Grund des entsprechenden Anliegens gerne erfahren. Zumal es imVorfeld nicht nur mit beiden Damen sogar abgesprochen war, sondern es sich nur um das Öffnungszeitenschild nebst eines grünen Wegweiserpfeils handelt. Beide Schilder sind weder verschraubt wurden, noch auf sonstige Zaun verletzende Art oder Weise montiert. Alles rafiniert mit Draht und Krafthaftband vereinigt. Also Zaun und Schiulder. Die entsprechende Stelle wurde sogar so gewählt, dass sie weder jemanden behindern könnte, noch im direktem Sichtkontakt zu ihrem Wohnhaus sich befindet. Also quasi so unauffällig - auffälig wie es nur möglich ist und geht. Die augenscheinliche Schilderhöhe lag sogar bei gerade Mal 60 cm Schulterhöhe eines ausgefressenen Zwergpinschers.Alles also im normalen und werbetechnisch betrachtet "ungünstigstem" Umfeld.
Und nun genau fast eine Woche nach der Eröffnung,sollte unsere entzsprechende Vereinbarung"vergessen" wurden sein? Merkwürdig.
Natürlich wagte ich noch einen kleinen Einwand, wollte schliesslich den Grund des Sinneswandels erfahren. Der einzige Grund, wie ich nun zu hören bekam ist der,das es keinen Grund dafür gibt, sie mir keine Rechenschaft schuldig ist und zudem das Grundstück ihnen gehört und sie es halt nicht "wünschen".
Ich muss denke ich nicht erst erwähnen, dass meine Atmung heute und genau an dieser Stelle ein zweites Mal aus zu setzen drohte. Ich und nach Luft schnappend wie ein Karpfen? Kann mich nicht erinnern, wann es so etwas das letzte Mal gab. Ehe ich mich aber auch ein zweites Mal entsprechend wieder "einsammeln" konnte, waren beide Damen schon entschwunden und ich einer entsprechenden Antwort enthoben.
Mark Twain sagte einmal:"...Schlagfertigkeit ist das, was ich in 24 Stunden sagen werde...."Nur so lange wollte ich nicht warten. Ok., ich war sauer und meine Halsschlagader war fast so dick wie der restliche Halsansatz.Irgend wo konnte ich mich ja auch daran erinnern, dass immer noch der Klang die Musik ausmacht und mit bestimmt.War leider zum Schluss nicht der Fall. Schade eigentlich.
Allerdings bin ich für jedes logische, nachvollziehbare und plausible Argument nicht nur zu haben, sondern lasse mich auch überzeugen. Wirklich. Aber generell was verbieten ohne Angabe von Gründen und auch noch in entsprechender Tonlage, fordert natürlich meinem "Denkvermögen" alles ab. Ihr lest richtig. Ich habe ab und an so etwas wie ein Denkzentrum, in dem auch ab und an nachgedacht wird. Erschwehrend und zu meiner Entschuldigung sei vielleicht noch erwähnt, dass sich ein Ossi nur ungern solche Sachen verbieten lässt. Wenn er kein elektrisches Licht benutzen darf,macht er halt eine Kerze zum lesen an. Lange Rede schmerzlose Nachwirkung.
Ich habe die beiden Schilder natürlich auch gleich entfernt. Also eine Spur von "auf Anordnungen hören und entsprechend zu reagieren" schlummert immer noch in mir, ist in den "Ossigenen" noch behaftet. Nur war das Endresultat schlisslich doch ein anderes. Wahrscheinlich stosse ich nun auf "eidgenössisches" Unverständnis. Jedenfalls steht nun ca. 30 cm von besagter Zaunstelle ein ca. 2 Meter hohes Hinweisschild inkl. Öffnungszeiten genau in unserer Einfahrt. Da auf die Schnelle nur ein alter ausgedienter Sonnenschirmständer und ein paar Latten zwecks Fixierung herhalten mussten, hielt sich der finanzielle Werbeaufwand eigentlich in Grenzen.Mal abgesehen vom zeitlichen und geistigen Aufwand welchen ich betreiben musste. Sieht aber echt nun "cooler" aus, da auch von grösseren Menschen gut einsehbar ist,ohne das sie sich krampfhaft bücken müssen.
Etwas abreagieren konnte ich mich auch, indem ich mindestens ein paar Eimer Nespresso inkl. ein paar Schokokugeln "LIndor" in mich einschieben durfte. Den Aschenbecher habe ich auch nun entleert. Mir geht es also wirklich wieder besser. Ich hocke hier hinter meinem "Tressen" und schaue wie unter Hypnose das "neue" von mir kreierte Schild an und harre der Dinge welche noch kommen mögen.Jedenfalls heute am Freitagnachmittag.
Ob mir das jemand nun glaubt oder nicht. Aber Schokolade kann müde, so richtig schläfrig machen......
Dennoch allen unverbesserlichen Weltverbesserinnen und Unwettern da draussen. Ich wünsche euch allen erst einmal ein wunderschönes und erholsames Wochenende.
rolf
Montag, 1. November 2010
Bildermeer....
, oder heisst das"Mehr Bilder"? Mir egal. Hier jedenfalls eine entsprechende Auswahl von ein paar Aufnahmen. Allerdings diesmal ohne jeglichen Kommentar, sondern einfach nur "Mehr Bilder". ;-)
Euch allen da draussen nochmals einen wunderschönen Sonntagabend.
rolf
Euch allen da draussen nochmals einen wunderschönen Sonntagabend.
rolf
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