Also "de Isch" hier ist Pleite. Quatsch. Blank. Genauer gesagt, meine Nerven sind Pleite, offen und blank sitzen sie im Augenblick hier vor dem PC. Dabei.... . Genau so. Das wollte ich sagen. Im Augenblick hat der Tag ja nur 24 Stunden, obwohl ich vielleicht ein paar mehr gebrauchen könnte. Momentan habe ich keinen Plan, was und wo ich zuerst weiter machen soll. Irgendwie häufeln sich die Dinge, über welche ich im letztem Jahr noch lässig abgewunken hatte. Von wegen das wird schon und das ist kein Problemchen. Ha. Es ist alles ein Problem. Vorallen, wenn "Mann" sich in seiner ureigensten Art "überschäzt". Scheisse zu sagen gehört sich zwar nicht, trifft aber wahrscheinlich eher den Kern im Misthaufen. Was will ich eigentlich damit sagen?
Ich habe hier mindestens in der untersten Etage noch "drei" entsprechende Anwesen, sprich Zimmer zu "kreieren". Von den anderen "Kleinigkeiten" rede ich lieber erst gar nicht. Weiterhin, wenn ich schon beim Vorrichten bin, sollten noch drei Blog und zwei Webseiten auch gleich mit durchgezogen werden. Ich schaffe es aber so nicht. Also muss ich die absolut und hässlichste "Notbremse" ziehen, derer ich gerade habhaft werden kann. Nämlich mich diesmal und wirklich für die nächste Zeit hier verabschieden. Ich komme ja nicht Mal mehr nach überall und entsprechend zu lesen, sowie meine eigenen Sachen hier zu beantworten. Und das ist mehr wie nur schade und traurig.
Aus diesem Grund werde ich nun also hier fürs erste das Türchen schliessen, um entsprechende Arbeiten in den Griff zu bekommen. Also nicht wundern, wenn hier nun "wirklich" absolute und tote Hose herrschen wird. Vielleicht werden wir uns wieder lesen, vielleicht wird die eine, oder der andere mit der Zeit verschwinden. Keine Ahnung. Auf alle Fälle werden wir uns mit Sicherheit auch hier wieder "treffen".
Bleibt erst einmal gesund.
Euer robe
...steht immer der Augenblick. Ihn beschreiben, vielleicht in der einen oder anderen Form erleben und geniessen auf alle Fälle schriftlich festhalten...
Freitag, 14. Januar 2011
Mittwoch, 12. Januar 2011
Lebensjahre
Weil ich mich bei und mit diesem Artikel etwas weit aus dem hauseigenem Fenster beugte, möchte ich gleich zum Beweis der Ernsthaftigkeit meiner kulturellen Kunsbemühungen ein Gedicht nachschieben. Es ist natürlich wie gesagt genauso schon leicht in die Jahre gekommen wie ich als ich es schrieb. Aber wenn interessiert das denn wirklich.? Also wie alt ich bin.
Ausserdem erlangen nicht nur Weine und Frauen wenn man sie entsprechend eine Zeit liegen lässt ihre volle und aussagekräftige Würze und das Aroma, sondern manchmal sogar Gedanken in Gedichtformat. Das behaupte ich jetzt einfach Mal. ;-)
Also viel Spass beim Lesen und vielleicht beim verstehendem Nachvollziehen. ;-)
robe
Lebensjahre
Ausserdem erlangen nicht nur Weine und Frauen wenn man sie entsprechend eine Zeit liegen lässt ihre volle und aussagekräftige Würze und das Aroma, sondern manchmal sogar Gedanken in Gedichtformat. Das behaupte ich jetzt einfach Mal. ;-)
Also viel Spass beim Lesen und vielleicht beim verstehendem Nachvollziehen. ;-)
robe
Lebensjahre
Im Leben hat man oft gesagt,
wer viel weiss – wird viel gefragt.
Drum stellt man sich ganz einfach dumm
und kommt damit auch ganz gut rum.
Schulter zucken, ich weiss es nicht
doch schaut noch einem ins Gesicht.
Den Buckel krumm vom vielem Kratzen
und Speichel läuft aus solchen Fratzen.
Nehmen, nehmen nur nichts geben,
so geht es dann durchs halbe Leben.
Die andre Hälfte nicht viel besser,
spitze Zunge, scharfes Messer.
Und irgendwann – die Zeit kann warten,
dann sieht man dich im großem Garten,
der Gebeine, – tief in einer Grube liegen.
der Gebeine, – tief in einer Grube liegen.
Ohne Freunde, ohne Frieden.
Kultureller Abend
Die nachfolgenden Zeilen spiegeln nur meine Gedanken, Empfindungen und Meinung über das gestern Abend erlebte Referat wieder. Sie sind nicht als Wertung oder gar Kritik als solches anzusehen, da Kritik mir in keinster Weise zusteht.
Jeder Mensch hat nicht nur seine eigenen Vorstellungen und Ansichten vom Leben, oder wie hier von Kunst und Kultur, er sollte sie auch entsprechend vertreten können und dürfen. Wenn ein Gedicht oder ein Bild von einem Künstler mir nicht gefällt, heisst das nicht das selbiges oder die anderen deswegen schlecht sein müssen, oder eine andere Person zwingend meiner Meinung sein muss.
Aus diesem Grunde bitte ich jeden der sich die Mühe macht hier bis zum Schluss zu lesen, sich seine eigene Meinung zu bilden. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn entsprechende Meinungsvielfalt hier geäussert werden könnte und würde. Zumal ich zwar einige Punkte angeschnitten habe, aber es gerade auch im Bereich Kinder und Jugendarbeit noch viele ausstehende und problematische Fragen gibt.
Danke für euer Verständnis.
robe
Es ist nach meiner Ansicht auch eine Art von Kultur, bei entsprechenden Reisen auf einen Kulturbeutel nicht zu verzichten. Na gut. Manche sagen Waschtasche, Frauen gerne "das nötigste" dazu. Zumindest ist es aber eine Kunst, einen Reisekoffer fachgerecht einzupacken.
Aber darum ging es eigentlich gar nicht gestern Abend bei dem Referat. Sondern um
" Lässt sich Kunst vermitteln?".
Klang sehr spannend und vielleicht informativ. Zumal sich diese Frage auf Anhieb ja nicht mit einem Ja, so beantworten lässt. Auf alle Fälle waren wir gespannt, also die Hauschefin und ich. Und wahrscheinlich ging auch jeder von uns beiden mit anderen Erwartungen zu dieser Veranstaltung. Sie hatte allerdings von uns beiden den schwereren Part zu absolvieren. Immerhin sollte sie einen Artikel für das Thuner Tageblatt darüber schreiben. Wohingegen ich meiner Fantasie nicht nur freien Lauf lies, sondern entsprechende Fragen zum Thema hatte. Leider war die Zeit dermassen eng bemessen, dass der Abend alleine für meinen Fragekatalog nicht ausgereicht hätte. Und so lauschte ich dem Referrenten, welcher übrigens Kunstkritiker mit Leib und Seele nach seiner eigenen Aussage einmal war.
War, heisst in diesem Fall, ein 40 jähriges, aufregendes und abwechslungsreiches Berufsleben, welches ihn vom Lehrer zum Museumsdirektor, über Autor, bis hin zum Kulturkritiker schlecht hin brachte. Die richtige Reihnfolge habe ich jetzt nicht mehr so richtig in Erinnerung. Das Alter halt.
So etwas hinterlässt natürlich Spuren. Weniger von der Erscheinung selber, als viel mehr von der Art und Weise des Referates.
Laut Wikipedia zum Thema Referat:"...Bei einem vorgetragenen Referat geht es in erster Linie um die Wiedergabe bekannter Tatsachen und Gedanken...". Heisst vor allem der eigenen.
Für meinen Geschmack war die erste und grössere Veranstaltungsälfte durch entsprechende Selbstdarstellung und Wesenszüge der persönlichen Entwicklung "überreferiert". Aber Ansichten sind manchmal vom Betracter ausgesehen ja immer relativ. Allerdings beantwortete er mir dadurch gleich zu Anfang eine wichtige Frage.
"Sind Künstler besondere Narzzisten"?
Scheinbar schon. Zumal er ja auf seine Art auch ein Künstler war und ist Aber eine gewisse Selbstliebe steckt ja am Ende auch in jedem von uns. Solange diese Selbstliebe gesund ist, stellt sie ja auch kein bleibendes Risiko für die Umwelt dar. Ich komme schon vom Thema leicht ab. Zurück zum inhaltlichen gestrigen Abend.
Es wurde viel erklärt, gezeigt, orakelt und natürlich vorrausgesetzt. Das mit der Vorraussetzung, was den tatsächlichen und künstlerischen Teil der Veranstaltung betraf, war für mich als uneingeweihten allerdings schnell und leicht erklärlich. Nicht nur weil die Hauschefin und ich nach optischen Kriterien hier die jüngsten Teilnehmer offenbar waren, sondern es sich hier um eine Art Treffen eines engen und näher bekannten Höhrerkreises sich handeln musste, welcher in regelmässigen Abständen entsprechende und tiefschlürfende Abende abhält. Und manche hatten es entweder aufgegeben ihr Alter zu verschleiern, oder es einfach nicht mehr nötig. Zum Thema "Jugendquote". Danke.
Allerdings fand ich den Mut erstaunlich, welchen er in tiefgreifenden und teilweise resignierenden Aussagen zum Ausdruck brachte. Wahrscheinlich steckte mehr als nur die lebenslange Berufserfahrung dahinter. Ob diese Stimme allerdings von den zuständigen und verantwortlichen Kulturobleuten gehört und verstanden wird, ist die zweite Frage. Vorbehaltlos kann, nein muss ich mich seiner Ansicht anschliessen, dass die heutige Kunst ein Mittel zum Zweck geworden ist. Sie befindet sich zum Teil Lichtjahre vom kulturellem Ursprung entfernt und wird immer mehr zum Konsumprodukt unserer Zeit degradiert. Immer mehr wird Kultur als Anlagartikelt und weniger zum Genussobjekt erklärt und erhoben. Entsprechende Beispiele führte er nicht nur bildlich auf, sondern beweisen auch die emensen Unsummen, welche private Anleger bei "Kunstauktionen" aufbringen. Viele künstlerische und sinnreiche Objekte verschwinden dadurch in diversen Bankschliessfächern, gehen wahrscheinlich für die Allgemeinheit verloren.
Die andere Seite war das Einbringen der Kinder und Jugendlichen in die Welt der Kunst. Das Verständnis und die entsprechende Förderung. Wobei die Frage sich aufwirft, ist Kunst erlernbar? Und wenn ja wie. Die heutigen Kunstschulen und da musste ich ihm auch wieder Recht geben, produzieren immer mehr Masse, statt Klasse. Und nur wer eine entsprechende Ausbildung nachweisen kann, hat vielleicht "berechtigte" und wohlwollende berufliche Karrierechancen. Alles andere fällt dadurch automatisch unter die Ruprik, "Basteln" und "Freizeitleinendarstellung". Ist das der richtige und anstrebenswerte Weg?
Was ist eigentlich Kultur, von der wir heute im allgemeinem reden? Ist sich benehmen können nicht auch eine Art von Kultur? Ist ein entsprechendes und kreatives Speissegericht zu zaubern nicht auch eine Kunst? Wer legt eigentlich am Ende fest was Kunst wirklich ist? Sind es nicht am Ende die "Kultur und Kunstkonsumenten" selber, als wir? Eine ausgeleerte Mülltüte in der Mitte eines Museumssaales, ist dads nun Kunst, oder Dummheit? Wer schreibt uns vor ein Bild für schön zu befinden oder auch nicht? Ist das nicht am Ende wieder nur eine Art von Zwang dem wir uns aus Bequemlichkeit beugen? Ist es nicht viel besser der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen, um für sich selber entscheiden zu dürfen und können was schön ist und was nicht?
Also ihr seht, dass es gerade auch in der Hinsicht sicherlich noch mehr Fragen dazu geben würde. Aber einen Teil davon, wurde ja am Ende auch erklärt. Allerings wieder aus der Sicht einer Zweitperson. Das sind Fragen, welche vielleicht wieder neue aufwerfen. Aber eine entsprechende Antwort darf und sollte man nicht von anderen erwarten, schon gar nicht von Kunstkritikern. Die Antworten muss man sich selber beantworten. Auch wenn es dauert und vielleicht an entsprechenden Erfahrungen im Augenblick mangelt. Ich denke so wie ich ein Bild betrachte, ein Buch gerne lese, oder gar mir einen Film gerne anschaue, so kann "mir" auch etwas nicht gefallen. Geschmack und Meinungen gehen immer auseinander. Und das ist gut so. Die Fragen die ich hatte, sollten am Ende ja auch nur als Diskussionsgrundlage im allgemeinen gelten. Die Antworten hingegen nur zum Nachdenken anregen und nicht als "Lehrstunde" der eigenen Lebensauffassung vermittelt werden. Allerdings war eine entsprechende und anregende Diskussion als Höhepunkt in Erwartung gestellt wurden. Diese kam nicht nur auf Grund der oben schon benannten "Einführungsselbstdarstellung" zu kurz, sondern auch die Art des Farge und Antwortspieles. Wenn ein Refernt etwas leicht nervös auf die Uhr schaut, um aufkommende Fragen oder Gesprächsbereitschaft des Publikums schon im Keinm zu ersticken, war dies für mich kein befriedigendes Kunsterlebnis.
So gesehen war ich etwas leicht enttäuscht, hatte mir mehr versprochen. Aber auf der anderen Seite waren einige Punkte welche "angesprochen" wurden, über die es sich lohnt nachzudenken. Unterm Strich also doch ein gelungener, vor allem kultureller Abend?
robe
Jeder Mensch hat nicht nur seine eigenen Vorstellungen und Ansichten vom Leben, oder wie hier von Kunst und Kultur, er sollte sie auch entsprechend vertreten können und dürfen. Wenn ein Gedicht oder ein Bild von einem Künstler mir nicht gefällt, heisst das nicht das selbiges oder die anderen deswegen schlecht sein müssen, oder eine andere Person zwingend meiner Meinung sein muss.
Aus diesem Grunde bitte ich jeden der sich die Mühe macht hier bis zum Schluss zu lesen, sich seine eigene Meinung zu bilden. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn entsprechende Meinungsvielfalt hier geäussert werden könnte und würde. Zumal ich zwar einige Punkte angeschnitten habe, aber es gerade auch im Bereich Kinder und Jugendarbeit noch viele ausstehende und problematische Fragen gibt.
Danke für euer Verständnis.
robe
Es ist nach meiner Ansicht auch eine Art von Kultur, bei entsprechenden Reisen auf einen Kulturbeutel nicht zu verzichten. Na gut. Manche sagen Waschtasche, Frauen gerne "das nötigste" dazu. Zumindest ist es aber eine Kunst, einen Reisekoffer fachgerecht einzupacken.
Aber darum ging es eigentlich gar nicht gestern Abend bei dem Referat. Sondern um
" Lässt sich Kunst vermitteln?".
Klang sehr spannend und vielleicht informativ. Zumal sich diese Frage auf Anhieb ja nicht mit einem Ja, so beantworten lässt. Auf alle Fälle waren wir gespannt, also die Hauschefin und ich. Und wahrscheinlich ging auch jeder von uns beiden mit anderen Erwartungen zu dieser Veranstaltung. Sie hatte allerdings von uns beiden den schwereren Part zu absolvieren. Immerhin sollte sie einen Artikel für das Thuner Tageblatt darüber schreiben. Wohingegen ich meiner Fantasie nicht nur freien Lauf lies, sondern entsprechende Fragen zum Thema hatte. Leider war die Zeit dermassen eng bemessen, dass der Abend alleine für meinen Fragekatalog nicht ausgereicht hätte. Und so lauschte ich dem Referrenten, welcher übrigens Kunstkritiker mit Leib und Seele nach seiner eigenen Aussage einmal war.
War, heisst in diesem Fall, ein 40 jähriges, aufregendes und abwechslungsreiches Berufsleben, welches ihn vom Lehrer zum Museumsdirektor, über Autor, bis hin zum Kulturkritiker schlecht hin brachte. Die richtige Reihnfolge habe ich jetzt nicht mehr so richtig in Erinnerung. Das Alter halt.
So etwas hinterlässt natürlich Spuren. Weniger von der Erscheinung selber, als viel mehr von der Art und Weise des Referates.
Laut Wikipedia zum Thema Referat:"...Bei einem vorgetragenen Referat geht es in erster Linie um die Wiedergabe bekannter Tatsachen und Gedanken...". Heisst vor allem der eigenen.
Für meinen Geschmack war die erste und grössere Veranstaltungsälfte durch entsprechende Selbstdarstellung und Wesenszüge der persönlichen Entwicklung "überreferiert". Aber Ansichten sind manchmal vom Betracter ausgesehen ja immer relativ. Allerdings beantwortete er mir dadurch gleich zu Anfang eine wichtige Frage.
"Sind Künstler besondere Narzzisten"?
Scheinbar schon. Zumal er ja auf seine Art auch ein Künstler war und ist Aber eine gewisse Selbstliebe steckt ja am Ende auch in jedem von uns. Solange diese Selbstliebe gesund ist, stellt sie ja auch kein bleibendes Risiko für die Umwelt dar. Ich komme schon vom Thema leicht ab. Zurück zum inhaltlichen gestrigen Abend.
Es wurde viel erklärt, gezeigt, orakelt und natürlich vorrausgesetzt. Das mit der Vorraussetzung, was den tatsächlichen und künstlerischen Teil der Veranstaltung betraf, war für mich als uneingeweihten allerdings schnell und leicht erklärlich. Nicht nur weil die Hauschefin und ich nach optischen Kriterien hier die jüngsten Teilnehmer offenbar waren, sondern es sich hier um eine Art Treffen eines engen und näher bekannten Höhrerkreises sich handeln musste, welcher in regelmässigen Abständen entsprechende und tiefschlürfende Abende abhält. Und manche hatten es entweder aufgegeben ihr Alter zu verschleiern, oder es einfach nicht mehr nötig. Zum Thema "Jugendquote". Danke.
Allerdings fand ich den Mut erstaunlich, welchen er in tiefgreifenden und teilweise resignierenden Aussagen zum Ausdruck brachte. Wahrscheinlich steckte mehr als nur die lebenslange Berufserfahrung dahinter. Ob diese Stimme allerdings von den zuständigen und verantwortlichen Kulturobleuten gehört und verstanden wird, ist die zweite Frage. Vorbehaltlos kann, nein muss ich mich seiner Ansicht anschliessen, dass die heutige Kunst ein Mittel zum Zweck geworden ist. Sie befindet sich zum Teil Lichtjahre vom kulturellem Ursprung entfernt und wird immer mehr zum Konsumprodukt unserer Zeit degradiert. Immer mehr wird Kultur als Anlagartikelt und weniger zum Genussobjekt erklärt und erhoben. Entsprechende Beispiele führte er nicht nur bildlich auf, sondern beweisen auch die emensen Unsummen, welche private Anleger bei "Kunstauktionen" aufbringen. Viele künstlerische und sinnreiche Objekte verschwinden dadurch in diversen Bankschliessfächern, gehen wahrscheinlich für die Allgemeinheit verloren.
Die andere Seite war das Einbringen der Kinder und Jugendlichen in die Welt der Kunst. Das Verständnis und die entsprechende Förderung. Wobei die Frage sich aufwirft, ist Kunst erlernbar? Und wenn ja wie. Die heutigen Kunstschulen und da musste ich ihm auch wieder Recht geben, produzieren immer mehr Masse, statt Klasse. Und nur wer eine entsprechende Ausbildung nachweisen kann, hat vielleicht "berechtigte" und wohlwollende berufliche Karrierechancen. Alles andere fällt dadurch automatisch unter die Ruprik, "Basteln" und "Freizeitleinendarstellung". Ist das der richtige und anstrebenswerte Weg?
Was ist eigentlich Kultur, von der wir heute im allgemeinem reden? Ist sich benehmen können nicht auch eine Art von Kultur? Ist ein entsprechendes und kreatives Speissegericht zu zaubern nicht auch eine Kunst? Wer legt eigentlich am Ende fest was Kunst wirklich ist? Sind es nicht am Ende die "Kultur und Kunstkonsumenten" selber, als wir? Eine ausgeleerte Mülltüte in der Mitte eines Museumssaales, ist dads nun Kunst, oder Dummheit? Wer schreibt uns vor ein Bild für schön zu befinden oder auch nicht? Ist das nicht am Ende wieder nur eine Art von Zwang dem wir uns aus Bequemlichkeit beugen? Ist es nicht viel besser der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen, um für sich selber entscheiden zu dürfen und können was schön ist und was nicht?
Also ihr seht, dass es gerade auch in der Hinsicht sicherlich noch mehr Fragen dazu geben würde. Aber einen Teil davon, wurde ja am Ende auch erklärt. Allerings wieder aus der Sicht einer Zweitperson. Das sind Fragen, welche vielleicht wieder neue aufwerfen. Aber eine entsprechende Antwort darf und sollte man nicht von anderen erwarten, schon gar nicht von Kunstkritikern. Die Antworten muss man sich selber beantworten. Auch wenn es dauert und vielleicht an entsprechenden Erfahrungen im Augenblick mangelt. Ich denke so wie ich ein Bild betrachte, ein Buch gerne lese, oder gar mir einen Film gerne anschaue, so kann "mir" auch etwas nicht gefallen. Geschmack und Meinungen gehen immer auseinander. Und das ist gut so. Die Fragen die ich hatte, sollten am Ende ja auch nur als Diskussionsgrundlage im allgemeinen gelten. Die Antworten hingegen nur zum Nachdenken anregen und nicht als "Lehrstunde" der eigenen Lebensauffassung vermittelt werden. Allerdings war eine entsprechende und anregende Diskussion als Höhepunkt in Erwartung gestellt wurden. Diese kam nicht nur auf Grund der oben schon benannten "Einführungsselbstdarstellung" zu kurz, sondern auch die Art des Farge und Antwortspieles. Wenn ein Refernt etwas leicht nervös auf die Uhr schaut, um aufkommende Fragen oder Gesprächsbereitschaft des Publikums schon im Keinm zu ersticken, war dies für mich kein befriedigendes Kunsterlebnis.
So gesehen war ich etwas leicht enttäuscht, hatte mir mehr versprochen. Aber auf der anderen Seite waren einige Punkte welche "angesprochen" wurden, über die es sich lohnt nachzudenken. Unterm Strich also doch ein gelungener, vor allem kultureller Abend?
robe
Montag, 10. Januar 2011
Geschmackliche Vorschau
Es ist zwar leider immer noch nicht ganz vollbracht - aus welchen Gründen auch immer - aber eine kleine "geschmackliche Vorschau" darf es ja schon Mal geben.
Auf Grund diverser Nachfragen und dem Druck aus der "Chefetage", beuge ich mich bis zum Bauchnabel und stelle in etwas anderer Form einen Teil des Sortiments aus der "belle's vitrine" schon einmal vor. Der geplante Internetladen an sich gestaltet sich aufwendiger und "leicht" komplizierter als geplant. Zumal der zukünftige Shop aus verschiedenen Programmen besteht, welches jede auf seine Art ein "Sonderfall" darstellt. Die ollen Dinger führen sich manchmal wie Diwas auf. Nun gut. Für Februar ist aber nun endgültig der Termin der Fertigstellung festgelegt wurden. Ohne wen und aber.
Aus diesem Grund gibt es hier schon einmal einen kleinen und ersten Eindruck. Allerdings nur im Blogformat, was wiederum an der "Bauchnabelverbeugung" von mir lag. Siehe oben. Aus diesem Grund und diverser technischer "Grenzen", habe ich bis jetzt versucht da das beste zu machen, was im Augenblick Blogspot zu bieten hat.
Was die Auswahl diverser Produkte, oder Artikel betrifft, wird im laufe dieser Woche noch einiges hinzu kommen. Die entsprechende Bildauswahl und deren "Formatierung" nimmt mehr Zeit in Anspruch als beabsichtigt.
Aber das soll noch lange kein Grund sein, dass ihr euch schon einmal aus der Ferne da umschauen könnt und vielleicht der eine oder andere "Appetit" nicht nur auf mehr bekommt, sondern vielleicht uns sogar besuchen kommt. ;-)
Alles andere könnt ihr schon vorab da selber lesen. Ansonsten stehe ich gerne bei Fragen zur "Verfügung".
Euch jetzt erst einmal "vielleicht" viel Spass dabei und ich muss weitermachen, damit mehr Bilder entsprechend da rein kommen. ;-)
Man liest sich aber sicher bald auch hier wieder und schöen Woche noch.
rolf
Auf Grund diverser Nachfragen und dem Druck aus der "Chefetage", beuge ich mich bis zum Bauchnabel und stelle in etwas anderer Form einen Teil des Sortiments aus der "belle's vitrine" schon einmal vor. Der geplante Internetladen an sich gestaltet sich aufwendiger und "leicht" komplizierter als geplant. Zumal der zukünftige Shop aus verschiedenen Programmen besteht, welches jede auf seine Art ein "Sonderfall" darstellt. Die ollen Dinger führen sich manchmal wie Diwas auf. Nun gut. Für Februar ist aber nun endgültig der Termin der Fertigstellung festgelegt wurden. Ohne wen und aber.
Aus diesem Grund gibt es hier schon einmal einen kleinen und ersten Eindruck. Allerdings nur im Blogformat, was wiederum an der "Bauchnabelverbeugung" von mir lag. Siehe oben. Aus diesem Grund und diverser technischer "Grenzen", habe ich bis jetzt versucht da das beste zu machen, was im Augenblick Blogspot zu bieten hat.
Was die Auswahl diverser Produkte, oder Artikel betrifft, wird im laufe dieser Woche noch einiges hinzu kommen. Die entsprechende Bildauswahl und deren "Formatierung" nimmt mehr Zeit in Anspruch als beabsichtigt.
Aber das soll noch lange kein Grund sein, dass ihr euch schon einmal aus der Ferne da umschauen könnt und vielleicht der eine oder andere "Appetit" nicht nur auf mehr bekommt, sondern vielleicht uns sogar besuchen kommt. ;-)
Alles andere könnt ihr schon vorab da selber lesen. Ansonsten stehe ich gerne bei Fragen zur "Verfügung".
Euch jetzt erst einmal "vielleicht" viel Spass dabei und ich muss weitermachen, damit mehr Bilder entsprechend da rein kommen. ;-)
Man liest sich aber sicher bald auch hier wieder und schöen Woche noch.
rolf
Samstag, 8. Januar 2011
Oh Tannenbaum...oh Tannenbaum...
....wie verschieden kannst du aus der Wäsche schaun....
Also liebe Damen der Tannenbaumaktion. Heute nun möchte ich euch natürlich auch namentlich hier auf dieser Seite an den "Pranger" stellen. Das mit den Bildern hier einstellen will nicht ganz so aus dem GMX wie ich es gerne möchte. Aber ich bin noch nicht am Aufgeben. Also sobald das funzt, werden selbstverständlich eure "preisgekrönten" Weihnachtsbäumchen hier noch zu bewundern sein. Leider lief ich ja ausser Konkurenz. ;-) Aber ich habe mich deswegen auch selber schon "beschenkt". :)
Monischa . Danke für deine enstsprechenden Bilder. Eeure "kleine" Aufmerksamkeit ist unterwegs, braucht aber sicher so wie ich die Post kenne, mindestens 5 Tage. ;-) Viel Freude damit auch noch. :)
Xammantao . Auch dir mein Dank für die beiden Bilder. Wobei ich bei deiner "Überzeugungsarbeit" was Bild zwei betraf, am meisten lachen musste. Auch was die Pflanze, welche als Weihnachtsbaum herhalten musste, ziemlich lange überlegen musste, was es am Ende wirklich ist. Der Fantasie sind gerade bei dir wahrlich keine Grenzen gesetzt. Auch du solltest nächste Woche entsprechende Post von mir erhalten. ;-)
Blondie : Auch dir und natürlich deiner "kleinen" Tochter mein Dank. Doch wie hast du es nur geschafft, dass "ihr" Weihnachtsbaumengel für die Aufnahmen so lange und still auf der Spitze ruhig gehalten hat? ;-) Ich hoffe natürlich auch bei "euch", dass ihr nächste Woche die Antwort entsprechend in den Händen halten werdet. :)
Ratafia . Und natürlich auch dir liebe Ratafia nochmals Dankeschön für die Tannenbaumbildgrusssendung. :) Bei dir sollte es natürlich etwas schneller mit der Post gehen. Hoffe ich. Aber wir werden sehen. Auch ob du etwas mit dem "Gruss" von mir anfangen kannst. ;-)
Noch einmal recht herzlichen Dank für eure Bemühungen und das Mitmachen. Hatte euch hoffentlich genauso viel Spass gemacht, wie am ENde mir. ;-)
Eine Bitte hätte ich allerdings an euch vier Damen noch. Bitte gebt mir per MAil eine Rückmeldung.
1. wann die Sendung bei euch eingetroffen ist und
2. ob alles in Ordnung war. Also zwecks Verpackung usw.
Das hat auch den Grund, weil ja ab Februar der Internetvertrieb nun endlich an den Start gehen wird. Aus diesem Grund verbinde ich das Positive für euch, mit dem nützlichen für mich. Ich kann die Sendungen als solches gleich "testen". ;-)
Die Webanschrift habe ich auch schon. Ihr braucht aber keine Angst zu haben, dass ihr nun deswegen von mir mit entsprechender Werbung belästigt werdet. Das kann in Form von einem Newsletter, oder dem geplantem Forum am Ende dann auch jeder selber für sich bestimmen. Zumal dies ja eh nur monatlich erfolgen soll. Möchte doch so wenig wie möghlich "Aufwand" betreiben. ;-)
So. Das wars noch einmal in eigener Sache. Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Spass und Freude mit den für euch ausgesuchten Sachen und natürlich gerne nochmals ein gesundes und neues Jahr 2011. :)
euer
rolf
Also liebe Damen der Tannenbaumaktion. Heute nun möchte ich euch natürlich auch namentlich hier auf dieser Seite an den "Pranger" stellen. Das mit den Bildern hier einstellen will nicht ganz so aus dem GMX wie ich es gerne möchte. Aber ich bin noch nicht am Aufgeben. Also sobald das funzt, werden selbstverständlich eure "preisgekrönten" Weihnachtsbäumchen hier noch zu bewundern sein. Leider lief ich ja ausser Konkurenz. ;-) Aber ich habe mich deswegen auch selber schon "beschenkt". :)
Monischa . Danke für deine enstsprechenden Bilder. Eeure "kleine" Aufmerksamkeit ist unterwegs, braucht aber sicher so wie ich die Post kenne, mindestens 5 Tage. ;-) Viel Freude damit auch noch. :)
Xammantao . Auch dir mein Dank für die beiden Bilder. Wobei ich bei deiner "Überzeugungsarbeit" was Bild zwei betraf, am meisten lachen musste. Auch was die Pflanze, welche als Weihnachtsbaum herhalten musste, ziemlich lange überlegen musste, was es am Ende wirklich ist. Der Fantasie sind gerade bei dir wahrlich keine Grenzen gesetzt. Auch du solltest nächste Woche entsprechende Post von mir erhalten. ;-)
Blondie : Auch dir und natürlich deiner "kleinen" Tochter mein Dank. Doch wie hast du es nur geschafft, dass "ihr" Weihnachtsbaumengel für die Aufnahmen so lange und still auf der Spitze ruhig gehalten hat? ;-) Ich hoffe natürlich auch bei "euch", dass ihr nächste Woche die Antwort entsprechend in den Händen halten werdet. :)
Ratafia . Und natürlich auch dir liebe Ratafia nochmals Dankeschön für die Tannenbaumbildgrusssendung. :) Bei dir sollte es natürlich etwas schneller mit der Post gehen. Hoffe ich. Aber wir werden sehen. Auch ob du etwas mit dem "Gruss" von mir anfangen kannst. ;-)
Noch einmal recht herzlichen Dank für eure Bemühungen und das Mitmachen. Hatte euch hoffentlich genauso viel Spass gemacht, wie am ENde mir. ;-)
Eine Bitte hätte ich allerdings an euch vier Damen noch. Bitte gebt mir per MAil eine Rückmeldung.
1. wann die Sendung bei euch eingetroffen ist und
2. ob alles in Ordnung war. Also zwecks Verpackung usw.
Das hat auch den Grund, weil ja ab Februar der Internetvertrieb nun endlich an den Start gehen wird. Aus diesem Grund verbinde ich das Positive für euch, mit dem nützlichen für mich. Ich kann die Sendungen als solches gleich "testen". ;-)
Die Webanschrift habe ich auch schon. Ihr braucht aber keine Angst zu haben, dass ihr nun deswegen von mir mit entsprechender Werbung belästigt werdet. Das kann in Form von einem Newsletter, oder dem geplantem Forum am Ende dann auch jeder selber für sich bestimmen. Zumal dies ja eh nur monatlich erfolgen soll. Möchte doch so wenig wie möghlich "Aufwand" betreiben. ;-)
So. Das wars noch einmal in eigener Sache. Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Spass und Freude mit den für euch ausgesuchten Sachen und natürlich gerne nochmals ein gesundes und neues Jahr 2011. :)
euer
rolf
Freitag, 7. Januar 2011
Ungedanken 2011
Göttliche „Ungedanken“
Ich gebe zu, dass nachfolgende Gedanken zwar aus meiner Hirnsubstanz stammen, aber der Anstoss eigentlich der gestrige Tag an sich war. Die Frage welche sich mir da stellte lautete:
“Wieso eigentlich“?
Also wieso gibt es diesen Tag immer noch und wieso kümmert sich entsprechender Konzernchef nicht persönlich um sein Unternehmen, überlässt alles seinem Aufsichtsrat? Genau. Jedenfalls versuchte ich die Spur jenes Grundübels einmal zu verfolgen und entdeckte nicht nur interessante Gleichnisse, sondern auch Wiedersprüche an sich. Ist aber für aufmerksame Mitmenschen der heutigen Zeit allerdings wieder auch nichts neues. Also werde ich nun einmal in meiner Art versuchen, die Grundgeschäftsidee und deren Folgephilosophie zu beleuchten, meinen Hausgedanken darüber freien Lauf lassen.
Gleich vorweg.
"Gott gibt es".
Ihr hört richtig und ich habe auch kein schlechtes Gewissen, dies einmal hier und in aller Deutlichkeit zu sagen. Wieso ich nun damit raus komme, gerade jetzt? Ganz einfach. Ich hatte bis jetzt keine Gelegenheit dazu. Der Beweis wurde mir übrigens schon vor über 5 Jahren erbracht. Damals begegneten sich die Hauschefin und meine Unperson das erste Mal in freier Wildbahn. Und das noch persönlich in natura. Das erste was sie mir damals schon an den Kopf warf war,:“…oh mein Gott.“
Allen Unkenrufern zum Trotz. Dieses Zitat wiederholte sich zwar in den darauffolgenden Jahren nicht mehr, was aber nicht heissen soll, dass ich doch nicht damit gemeint sein könnte. Werde die Hauschefin diesbezüglich am Sonntag nochmal kontaktieren und persönlich bei ihr Nachfragen.
So. Und nun mache ich einen unchristlichen Sprung zurück. Also in jene Vergangenheit, als alles relativ harmlos anfing.
Mit fast dreissig sich von den eigenen Eltern „endlich“ loszusagen schien damals auch schon in Mode zu sein. Jedenfalls wickelte jener Glaubensbegründer sich ein entsprechendes Laken um die Schulter, knüpfte es sich um den kargen Bauch mit einer „Judeschnur“ zusammen, schlüpfte in seine „Jesuslatschen“, nahm einen Wanderstab von einem Ölbaum und stapfte einfach davon. Natürlich hörte er die mahnenden Worte seiner Mutter nicht mehr die ihm hinterher rief:“…Junge. So ungekämt kannst du doch nicht aus dem Haus gehen. Was sollen denn die Leute von uns denken? Hast du auch frische Unterwäsche zum wechseln eingepackt?“
Jaha. So sind Mütter. Wohingegen sein Vater sich ruhiger als ruhig verhielt. Wahrscheinlich hatte er auch gerade was wichtigers zu tun. Wobei seine Frisur vielleicht auch nicht gerade dem modischenm Trend der damaligen Zeit entsprach, sich aber hervorragend hinten zusammen binden lies.
Ich komme vom „göttlichem“ Pfad ab. Also….verfolgen wir nun diesen Jungsporn der damligen Zeit, wie er sich bei vielen beliebt zu machen versuchte und bei noch mehr anderen das Gegenteil bewirkte. Um die Sache aber ein wenig für mich zu erleichtern, nennen wir ihn der Kürze wegen „Jo“. Also nicht zu verwechseln mit dem „Ja“, welches ja bekanntermasen in manchen Regionen mit „Jo“ gleich zu setzen ist.
Jo begab sich also auf Wanderschaft. Ohne einen Euro in der Tasche, aber mit viel Genmaterial von seinem Vater und seiner Mutter ausgestattet, versuchte er die erste Zeit zu überleben. Und das nicht einmal gewinnbringend. Solche materialistischen Gedanken lagen ihm fern. Er wollte nur die Menschen glücklich machen und von seiner Art des Lebens und desen Philosophie überzeugen. Auf der einen Seite war das bei der damaligen Leichtgläubigkleit ja auch gar nicht so schwer. Es gab ja schliesslich noch keine Bildzeitung, Fernseher, oder gar Internet. Und am Telefon überwindernte Frauen auch nicht. Aber an irgend etwas wollten und mussten ja die armen Menschen von damals glauben. Und so zog er nun Meile für Meile durch ein karge Landschaft und führte Gespräche. Richtig. Er erzählte vielen von einer besseren Zeit, in einer noch besseren Welt. Kommt euch das irgendwie bekannt vor?
Dabei wuchs nicht nur sein Bart. Auch seine Höhrerschaft und Glaubensgemeinde wuchs proportional zu dem Haarwuchs. Und dann gab es natürlich auch noch ein paar Leutchen, die waren nicht so einfach zu überzeugen. Bei denen musste er schon eine härtere Gangart einschlagen. Er erschuff Wunder. Na gut. Erschuff ist nicht der richtige Ausdruck. Aber Wunder waren es für die damalig lebenden Unwissenden allemal. Damals gab es ja auch noch keine Österreicher, welche auf chemischen Weg aus Wasser Wein „zauberten“. Er soll es aber schon gemacht haben. Und ohne irgend welchen Zusätzen, oder Rückständen. Deswegen war er aber bestimmt kein Ötzi. Ja und übers Wasser konnte er auch schon laufen. Sogar ohne Imprägmierschutz und dergleichen. Also so ein richtiger „Bionaturbursche“, nach dem Geschmack einiger damlas lebender Schwiegermütter. Denn handwerklich begabt schien er auch zu sein. Allerdings verwischen sich da schon etwas die Spuren. Manche behaupten ja sogar das sein langer Weg über Indien führte und er vielleicht sogar den Vorgänger von Mahatma G. traff und etwas mit dem vielarmigen Schiwa geliebäugelt hätte. Aber das sind wirklich nur Gerüchte. Wäre zwar möglich und nicht auszuschliessen, aber eher unwahrscheinlich. Also das mit Gandhi.
Jedenfalls überzeugte er so auf diese Art immer mehr von den anfänglichen Nichtgläubigen, dass sein Vorgehen der damaligen Glaubenskonkurenz nicht verborgen bleiben konnte. Jo bemerkte das starke Interesse der anderen Seite an seiner Person wahrscheinlich auch. Um das „geschäftliche“ Risiko etwas zu splitten, scharrte er also 12 Abteilungsleiter um sich. Diese waren für alle nur erdenklichen und vielschichtigen Aufgaben zuständig. Wobei das Wort Marketing damals ja eine andere Bedeutung zu haben schien als heute. Und so zog der erste Aufsichtsrat mit seinem Begründer durch die Lande und verbreitete das Gerücht vom jüngsten Gericht und der heilosen heiligen Zeit danach. Ihm war schon klar, dass er einmal gehen muss und jeder auf seine Art zu ersetzen war. Aber das die Sache so schnell verlaufen würde, daran dachte er mit Sicherheit nicht. Das angesammelte Völkchen um ihn, führten jeden Abend anregnde Diskussionen, nachdem die Ziegen und Schafe gemolken waren. Vielleicht sogar über eine Art Quotenreglung im Aufsichtsrat? Darüber gibt es allerdings keine schriftlichen, oder glaubwürdigen Belege. Fest steht jedenfalls, dass Frauen selbst bei ihm und in jener Zeit, auch schon eine minderbewertbare Rolle spielten, als es heute manchmal auch der Fall ist. Zumindest in jenem Glaubenskonzern. Natürlich suchte Jo nun auch Kontakt zur damlig herschenden Klasse. Nennen wir sie einfach „römische Lanzendiktatur“, kurz RLD.
Auch wenn es in jener Gilde des RLD einige Abweichler in Form von Überläufern gab, so war die Mehrheit der betreffenden Personen garnicht begeistert von Jo’s Ansichten. Noch weniger von Jo selber. Aus diesem Grunde musste ein Vaterlandsverräter her, um das sich als gesellschaftliches Übel abzuzeichnende Problem zu beseitigen. Damals schon schien Geld nicht nur ein notwendiges Übel im täglichen Überlebenskampf zu sein. Es schmierte vor allem besser, als manche Wagenschmiere selbst der Neuzeit.
Ich bezichtige jetzt einmal mit Absicht nicht Judas des Verrates, weil manche Überlegungen und Beweise für desen Unschuld im Falle Jos sprechen. Aber das wäre ein Thema für die Neuzeit und nicht für damals. Und damals war es halt „ein“ Verräter, welcher Jo für harte Währung an Zwischenhändler auslieferte und diese dann an die Gesetzbarkeit des RLD weiter reichten. Soweit jedenfalls das geschichtliche aus jener Zeit. Auch das besagte RLD Jo als abschreckendes Beispiel für andere Anders - und Querdenker ans schwarze Brett gleich vor einer Stadt nagelten, ist nicht nur bekannt, sondern es versuchten in den folgenden ca. 2000 Jahren viele Hollywoodschauspieler und deren Duplikate ihm gleich zu tun. Nämlich später wieder aufzuerstehen. Aber darum geht es mir ja momentan gar nicht. Zurück also zu unserem Aufsichtsrat, welcher nun vor einem grossen Problem stand.
Ihres Wunder erbringenden Führungskader beraubt, zum Teil in den Untergrund getrieben, musste sich also jener junge Glaubenskonzern total neu und anders umstrukturieren. Das schien gar nicht so einfach zu sein. Schliesslich konnte man nicht wie heute, einfach die Konkurenz an der Börse aufkaufen, oder so übernehmen. Das ging nicht und hätte wahrscheinlich auch so nicht funktioniert. Allerdings stand in diesem Fall der Zufall jenem Konsortium hilfreich zur Seite.
Jeder normalo, welcher über ein paar Tage in südlichen Gefilden, vielleicht noch bei Temperaturen am Tag so um die 40 Grad im Schatten, ohne einen entsprechenden Sonnenschutz mit einem Brett verbunden zubringen müsste, wäre schon lange im gelobten Land. Jedenfalls im Arsch Eimer. Aber nicht so Jo.
Zwar nicht mehr ganz so frisch im Gesicht, was auf eine gewisse Blutleere zurückzuführen war, stieg er auf. Nein. Er erstand wieder auf. Oder besser vom Zaun der Schande herab. Was natürlich das grösste Wunder der damaligen Zeit nicht nur war, sondern selbst heute noch berechtigten Zweifel ob der Tatsächlichkeit hervorruft. Sei es wie es war. Er war nicht nur vom Kreuz im Süden verschwunden, sondern führte entsprechende Gespräche und Gebote auf einer anderen Ebene weiter. Astral wage ich gar nicht zu sagen. Aber irgendwie in der Richtung. Jedenfalls stellte es sich heraus, dass angeblich nur wenige in der Lage waren ihn zu sehen und zu hören. Und gerade nur die Personen, welche an sein Reich, welches ja noch kommen sollte, glaubten. Das überzeugte dermassen viele, selbst von der RLD, dass man sehr viel später sogar nach der Devise, „mache deinen Feind zu deinem Freund, indem du an ihn glaubst“, jene „Frömigkeit“ zur „Staatsreligion“ erhob. Und somit löste sich die Vielweiberei Vielgötterei der RLD in einen einzigen „Götterglauben“ auf. Wahnsinn.
Ein Problem allerdings blieb dennoch bestehen. Da man ja in der Vergangenheit Jo als abschreckendes Beispiel „genagelt“ hatte, stand die Frage in der ersten offenen Kirche, quasi im Raum. Wer soll nun den Urvater des gepannschten Wassers hier auf Erden vertreten? Wer kann es überhaupt und vor allem in Würde! Abgesehen davon, dass diese Frage selbst heute noch die Gemüter oftmals erhitzt, kam man zu einer für damlige Verhältnisse, genialen Lösung. Man „erschuf“ den Papa Papst als Vertreter Jos auf irdischer Scholle. Ihm an seine Seite, stellte man diverse Abteilungsleiter und so fort. Am Ende waren es bald mehr Angestellte in der Firma, als Gläubige an der Front.Jedenfalls war nun wirklich der erste und sogar funktionierende Konzern ins Leben gerufen wurden. Mit all seiner Bürokratie und Hirachie. Seiner Willkür und manchmal auch Machtlosigkeit. Und da eine solche Firma ja nicht nur von Zauberwasser, Luft und gläubiger Liebe leben, gar überleben konnte, wurde auch das Volk als solches mit einbezogen. Allerdings nur als „zahlende“ Mitglieder. Und die Plebejer zahlten nicht nur damals für den grössten Schwachsinn denen man ihnen erzählte, sie „müssen“ es ja heute immer noch im Namen des Glaubens tun. Aus diesem Grunde predigte man viel Wasser und soff selber noch mehr Wein. Was ja auch damals aus hygienischen Gründen Sinn machte, weil es viel gesünder war als das Wasser der damaligen Zeit. Man erschuf die sinnigsten und unsinnigsten Geschichten und Fabeln, bog die Geschichte was das Zeug und die Wissenschaft nur hergab, nur um den „rechten“ Glauben aufrecht zu erhalten. Man verweigerte, ignorierte, bekämpfte, lügte und entfernte sich immer mehr vom Urgedanken des Wunders, aus klarem Wasser, noch klareren Wein zu zaubern. Man zog sich herschaftlich bis königlich an, umgab sich mit entsprechender Machtfülle, um sich auch immer weiter vom Glaubensvolk zu entfernen. Man reformierte organisierte sich immer wieder neu, um ja keine Machteinbussen mehr erleben zu müssen. Und das alles im Namen des Vater, des Sohnes….aber das kennen ja die meisten von euch.
Auf alle Fälle entwickelte sich jenes Unternehemen in den letzten ca. 2000 Jahren absolut prächtig und zur vollsten Zufriedenheit von…. Ja von wem eigentlich? Es geht in jener Firma deswegen genauso geschäftig zu, wie auf einem „Affenbaum“. Auch wenn besagte Glaubenseinrichtung sich ja immer noch vom Ursprung unserer Ururvorahnen, den Affen distanziert. Wer ganz oben einen Platz im Gipfel jenes Baumes ergattern konnte, schaute nun zufrieden auf ein Heer von vielgeschäftigen Affen herab. Manche fielen aus welchen Gründen auch immer, wieder Mal runter, um Platz einem anderem älterem vielleicht cleverem Artgenossen zu machen. Und alle die unten sich um ihr wahres Seelenheil sorgen machen, jeden Tag vielleicht ums Überleben kämpfen müssen, was sehen sie, wenn sie den Baum nach oben schauen? Genau. Affenärsche Den unerreichbaren Himmel bei strahlendem Sonnenschein.Vielleicht das zu erwartende Himmelsreich?
So. Was nun diese Gedankentalfahrt mit dem gestrigem Tag der drei heiligen und so weiter Königen zu tun hat? Vielleicht garnichts? Vielleicht aber auch alles! Vielleicht sollte mich auch diese Begebenheit nur wieder einmal zum richtigem Nachdenken anregen? Keine Ahnung. Jedenfalls geht es mir nun wieder in der Hinsicht besser und ich habe ja wieder nun fast 365 Tgae Zeit über die anderen menschlichen Grundübel der heutigen Zeit wortreich nachzudenken.
Wünsche deswegen allen noch ein schönes Wochenende.
Und morgen gibt es hier noch einmal „Weihnachten“. Jedenfalls ein Statussymbol, auch zum Teil aus jener Zeit. Tannenbäume ala 2010. ;-)
Euer robe
Donnerstag, 6. Januar 2011
Der heilige 5 Tagekuchen
Heute war also jener Tag, an dem .....ach das wisst ihr wahrscheinlich sogar viel besser als ich mich da auskenne. Mir ist da nur noch was von "Räucherstäbchen" und so in Erinnerung geblieben.
Egal. jedenfalls war ich letzte Woche schon deswegen auf Achse und kaufte einen entsprechenden Kuchen, in dem ein kleiner König versteckt sein soll. Und welcher sich anschliessend beim Genuss des Teigproduktes die Zähne daran ausbeissen sollte, darf sich eine mitgelieferte Pappkrone aufsetzen und für einen Tag hier im Haus der König, bzw. die Köigin sein.
Also packte ich heute früh den heiligen 5 Tagekuchen in den Backofen, um genau nach Anleitung dem versteckten König etwas "Wärme" unter seine majestätlichen "Pobacken" zu machen. Noch nie, wirklich nocht nie kam ich in den Genuss, weder mich als König zu fühlen, noch diese viel zu klein geratene Krone auf meinen Dickschädel zu platzieren.
Heute allerdings schien das Glück einmal auf meiner Seite zu sein. Lag vielleicht an dem Scheisswetter draussen. Jedenfalls fand ich gleich im ersten Stückchen, welches ich meiner Zerkleinerungsmaschinerie zuführte, jenes Teil, welches mit viel Fantasie etwas Ähnlichkeit von einem Rektalzöpfchen, aber keinem König hatte. Ich war König. Wahnsinn. Zwar nur für einen Tag, aber König.
Deswegen wollte ich natürlich mein Amt auch gleich entsprechend der herschaftlichen Krone und desen Machtbefugnisse missbrauchen und versuchte die beiden anwesenden weiblichen Untertanen in die täglichen Amtsgeschäfte der königlichen Hausarbeiten einzuweisen. Ja von wegen.
Die jüngste Untertanin stellte nur fest, dass der Kuchen klecker war und verschwand gleich wieder in den Weiten ihrer unaufgeräumten Scheinwelt. Na und die Hauschefin taugt als königliche Vasalin eh nicht. Zumal sie selber auf nächste Woche für ihr Schulkönigreich noch genug zu tun hat und ihr entsprechender Tag auch noch mit einer Audienz bei Königin Mum in Bern belegt war.
Also blieb am Ende nur noch mein eigener hoheitlicher Kadaver und Timmy. Der verstand zwar kein Wort was ich nun eigentlich von ihm wollte und Abwaschen ist ausser mit der Zunge auch nicht gerade sein Ding. Aber dafür sorgten ein paar "Leckerlie" dafür, dass der arme vierbeinige Untertan, mir fast den ganzen Tag nicht von der Seite wich. Jedesmal wenn ich eine "bestimmte" Handbewegung in Richtung Gassigehfressbeutel machte, huldigte er mir ganz lieb und brav, wedelte mit seinem unköniglichem Schwanz.
Aus diesem Grund leben die vierbeinigen Freunde und Nichtkönigshunde.
Hoffe ihr hattet heute auch eure entsprechenden königlichen Huldigungen. ;-)
In diesem Sinne
rolf
Egal. jedenfalls war ich letzte Woche schon deswegen auf Achse und kaufte einen entsprechenden Kuchen, in dem ein kleiner König versteckt sein soll. Und welcher sich anschliessend beim Genuss des Teigproduktes die Zähne daran ausbeissen sollte, darf sich eine mitgelieferte Pappkrone aufsetzen und für einen Tag hier im Haus der König, bzw. die Köigin sein.
Also packte ich heute früh den heiligen 5 Tagekuchen in den Backofen, um genau nach Anleitung dem versteckten König etwas "Wärme" unter seine majestätlichen "Pobacken" zu machen. Noch nie, wirklich nocht nie kam ich in den Genuss, weder mich als König zu fühlen, noch diese viel zu klein geratene Krone auf meinen Dickschädel zu platzieren.
Heute allerdings schien das Glück einmal auf meiner Seite zu sein. Lag vielleicht an dem Scheisswetter draussen. Jedenfalls fand ich gleich im ersten Stückchen, welches ich meiner Zerkleinerungsmaschinerie zuführte, jenes Teil, welches mit viel Fantasie etwas Ähnlichkeit von einem Rektalzöpfchen, aber keinem König hatte. Ich war König. Wahnsinn. Zwar nur für einen Tag, aber König.
Deswegen wollte ich natürlich mein Amt auch gleich entsprechend der herschaftlichen Krone und desen Machtbefugnisse missbrauchen und versuchte die beiden anwesenden weiblichen Untertanen in die täglichen Amtsgeschäfte der königlichen Hausarbeiten einzuweisen. Ja von wegen.
Die jüngste Untertanin stellte nur fest, dass der Kuchen klecker war und verschwand gleich wieder in den Weiten ihrer unaufgeräumten Scheinwelt. Na und die Hauschefin taugt als königliche Vasalin eh nicht. Zumal sie selber auf nächste Woche für ihr Schulkönigreich noch genug zu tun hat und ihr entsprechender Tag auch noch mit einer Audienz bei Königin Mum in Bern belegt war.
Also blieb am Ende nur noch mein eigener hoheitlicher Kadaver und Timmy. Der verstand zwar kein Wort was ich nun eigentlich von ihm wollte und Abwaschen ist ausser mit der Zunge auch nicht gerade sein Ding. Aber dafür sorgten ein paar "Leckerlie" dafür, dass der arme vierbeinige Untertan, mir fast den ganzen Tag nicht von der Seite wich. Jedesmal wenn ich eine "bestimmte" Handbewegung in Richtung Gassigehfressbeutel machte, huldigte er mir ganz lieb und brav, wedelte mit seinem unköniglichem Schwanz.
Aus diesem Grund leben die vierbeinigen Freunde und Nichtkönigshunde.
Hoffe ihr hattet heute auch eure entsprechenden königlichen Huldigungen. ;-)
In diesem Sinne
rolf
Montag, 3. Januar 2011
Weihnachtbaumfotowettbewerb 2.
So. Leider bin ich im Augenblick etwas mehr wie im Stress. Deswegen möchte ich mich erst einmal rech herzlich bei den Damen bedanken, welche es nicht versäumten und ihre "kreativen" Vorstellungen von "dem" Weihnachtsbaum mir zu senden. Ich war in doppelter Hinsicht überrascht.
Einmal darüber, dass wirklich nur 4 Damen und kein Herr dabei war. Die Resonanz also ziemlich dürftig. Keine Ahnung an was das lag. Vielleicht sahen viele nur einen Witz von mir darin. Bin also selber am Ende Schuld. Na gut.
Ja und dann war ich natürlich über die entsprechenden Begleittexte wegen der Bäume erstaunt. Ich fande zum Teil die Antworten und "Ausflüchte" wirklich lustig, musste gerade bei "Xami" lachen. Jedenfalls wie sie sich in diesem Fall "verkaufte". Und so etwas soll natürlich nicht für umsonst gewesen sein. ;-)
Die betreffenden Damen haben natürlich schon eine Mail von mir erhalten. Sobald die entsprechende Rückantwort bei mir eingegangen sien wird, werde ich natürlich mit ihrer Erlaubnis, auch die "beweisstücke" in Tannenbaumform hier veröffentlichen. Die Überraschung an euch, ist dann natürlich auch schon unterwegs. Aber mehr möchte ich nun wirklich nicht verraten, da ich mir für jede von euch etwas besonderes ausgedacht habe. Hoffentlich habe ich euren entsprechenden "Nerv" getroffen. ;-)
Also bis dann wieder und einen schönen Wochenanfang an euch alle.
rolf
Einmal darüber, dass wirklich nur 4 Damen und kein Herr dabei war. Die Resonanz also ziemlich dürftig. Keine Ahnung an was das lag. Vielleicht sahen viele nur einen Witz von mir darin. Bin also selber am Ende Schuld. Na gut.
Ja und dann war ich natürlich über die entsprechenden Begleittexte wegen der Bäume erstaunt. Ich fande zum Teil die Antworten und "Ausflüchte" wirklich lustig, musste gerade bei "Xami" lachen. Jedenfalls wie sie sich in diesem Fall "verkaufte". Und so etwas soll natürlich nicht für umsonst gewesen sein. ;-)
Die betreffenden Damen haben natürlich schon eine Mail von mir erhalten. Sobald die entsprechende Rückantwort bei mir eingegangen sien wird, werde ich natürlich mit ihrer Erlaubnis, auch die "beweisstücke" in Tannenbaumform hier veröffentlichen. Die Überraschung an euch, ist dann natürlich auch schon unterwegs. Aber mehr möchte ich nun wirklich nicht verraten, da ich mir für jede von euch etwas besonderes ausgedacht habe. Hoffentlich habe ich euren entsprechenden "Nerv" getroffen. ;-)
Also bis dann wieder und einen schönen Wochenanfang an euch alle.
rolf
Sonntag, 2. Januar 2011
Sonntagsabendstossgebet
Ja ja, ich weis.
"Der ideale Ehemann raucht nicht, trinkt nicht, flirtet nicht...... und existiert natürlich nicht." ;-)
Und wie sieht in diesem Fall die "ideale" Ehefrau "nicht" aus? :)
Heute ist übrigens so ein Tag, wo ich nicht nur die ganze Welt umarmen könnte, sondern zwei Artikel hier eingestellt habe und in mir sich dennoch ohne Beschwerden fast 1 Liter von " Tawny Porto" befinden dürfen. Auf die Frage wieso ich mir und meiner Gesundheit so etwas antue.... kann ich ehrlich, vorallem keine "ehrliche" Antwort geben. jedenfalls tat es mir gut und ich bin mit mir wieder einmal im "klarem". ;-)
Morgen beginnt ja auch wieder der Kleinkrieg des Alltages, oder umgekehrt, wo jeder nicht nur von mir etwas möchte, was ich vielleicht garnicht will, aber vorallem die Rechnungen auf "Begleichungen" warten. Wahrscheinlich gauckle ich deswegen meinem Gewissen etwas vor und geniesse auf diese Art diesen letzten Moment vor dem grossen Schlachtbeginn im neuem Jahr. ;-)
Ach ja. Und morgen gibt es ja auch die "Veröffentlichung" aus dem "Weihnachtsbaumfotowettbewerb". :)
Also wünsche euch allen noch einmal, obwohl ich jetzt so gerne noch soviel zu sagen hätte :) , einen erfolgreichen Start in die neue Woche, des Jahres 2011.
robe
"Der ideale Ehemann raucht nicht, trinkt nicht, flirtet nicht...... und existiert natürlich nicht." ;-)
Und wie sieht in diesem Fall die "ideale" Ehefrau "nicht" aus? :)
Heute ist übrigens so ein Tag, wo ich nicht nur die ganze Welt umarmen könnte, sondern zwei Artikel hier eingestellt habe und in mir sich dennoch ohne Beschwerden fast 1 Liter von " Tawny Porto" befinden dürfen. Auf die Frage wieso ich mir und meiner Gesundheit so etwas antue.... kann ich ehrlich, vorallem keine "ehrliche" Antwort geben. jedenfalls tat es mir gut und ich bin mit mir wieder einmal im "klarem". ;-)
Morgen beginnt ja auch wieder der Kleinkrieg des Alltages, oder umgekehrt, wo jeder nicht nur von mir etwas möchte, was ich vielleicht garnicht will, aber vorallem die Rechnungen auf "Begleichungen" warten. Wahrscheinlich gauckle ich deswegen meinem Gewissen etwas vor und geniesse auf diese Art diesen letzten Moment vor dem grossen Schlachtbeginn im neuem Jahr. ;-)
Ach ja. Und morgen gibt es ja auch die "Veröffentlichung" aus dem "Weihnachtsbaumfotowettbewerb". :)
Also wünsche euch allen noch einmal, obwohl ich jetzt so gerne noch soviel zu sagen hätte :) , einen erfolgreichen Start in die neue Woche, des Jahres 2011.
robe
Bergseilbahntraum
Bergseilbahntraum 2010
Im letzten Jahr erfüllte ich mir noch so auf die Schnelle einen Traum, welchen ich schon lange mit mir regelrecht rum schleppte. Einmal wenigstens wollte ich auf einem grossen Berggipfel mitten im Winter stehen, von oben auf die kleine, sich vor mir ausbreitende Welt nach unten schauen und alle Schandtaten aus mir herrausschreien. Auch auf die Gefahr, dass sich selbigen in Form von einem „Flachlandsächsisch“ des Echos, sich mir wieder um die Ohren wickeln würden. In dem Fall hätte ich allerdings versucht dem Yeti auf den Kopf zu spucken. Naja. Bei der Kälte welche da oben gerade herschte, wäre es eh nur ein „Eiszapfenangriff“ geworden. Aber gleich vorweg. Ich traff weder den Messner, noch seinen Verwandten den Yeti. Auch nicht auf den Kopf. Schreien konnte ich auch nicht, da zuviele japanische Kleinfilmfreunde unterwegs waren, deren Pelz erdrückenden Kopfbedeckungen das Sachsenecho aus Thüringen eh verschluckt hätten. Also beliess ich es bei allen Vorsätzen und widmete mich dem majestätischen Aus und Anblick dieser einzigartigen Bergwelt hier, zog meine Schneeschuhe an und stapfte selber eingepackt wie ein Eisbär über einsame Pfade des Gletschers. Aber der Reihe nach.
Vor dem Genuss hatten in diesem Fall die Berggötter ja für mich noch den Aufstieg in 3000 Meter Höhe geplant. Und das in Form einer „Bergseilbahn“.
Ich stand also nun vor diesem Dingsbumsda, welche Einheimische als Bergbahn bezeichnen. Sah für mich eher wie ein abgeflachter Sargofarg mit Fenstern an den Seite aus, welcher an einem von meinem Standpunkt aus gesehenem, dünnen Zwirn befässtigt war. Misstrauisch beschaute ich mir erst einmal die technischen Vorraussetzungen, welche mir hier ermöglichten sollten vielleicht ins andere Reich befördert zu werden. Das Teil selber wog ja schon an die 5 Tonnen und sollte angeblich bis zu 125 Personen inkl. deren Fortbewegungsmitteln in Form von Skiern und Schneebrettern in 3000 Meter hoch buckeln.
Zugegeben. Eine reife technische Leistung der Ingeneurskunst, schien diese Bahn schon zu sein. Immerhin sollte ja, laut meiner Nachfrage, bis heute noch kein Unfall mit dieser Seilbahn bekannt sein. Was mich allerdings noch nicht ganz überzeugte, da ja bekanntermassen alles relativ ist und irgendwann es ein „Einmal“ gibt. Warum also nicht gerade heute und in dem Augenblick, wenn ich mein zartes Leben diesem Ding anvertrauen würde?
Wer nun den Eindruck haben sollte, dass „de Isch“ hier von persönlicher Angst spricht, liegt total falsch, sieht sich getäuscht. Ich war nur vorsichtig und hatte ja auch keine „Unterhosen“ zum Wechseln mit eingepackt. Ausserdem weis ich ja, wie in etwa ein Fahrstuhl funktioniert. Mir ist zudem geläufig, dass die meisten Unfälle auf den Strassen passieren. Allerdings sind Unfälle in der Luft deswegen so dramatisch, weil es meistens gleich schneller in die Tiefe geht und entsprechende Notausgänge von schreienden Menschen und Skifanatikern plockiert werden. Also keine optimalen Vorraussetzungen, dies unter Umständen gesund zu überstehen. Aus diesem Grund fragte ich auch noch nach Sicherheitseinrichtungen wie Schwimmwesten, Kotzbeuteln, Gleitfallschirmen und der gleichen nach. Der verständnislose Blick des „Seilbahnaufzugbegleitpersonals“, welche mich übrigens einfach stehen lies, bestärkte mich in der Annahme, dass hier etwas faul sei. Zumal ich nicht in Mandarin meine Frage stellte, sondern wirklich versuchte in für mich besten „Hochdeutsch“ desen ich überhaupt in der Lage bin, meine Bedenken zu artikulieren. Also wartete ich schliesslich noch ein paar Bahnfahrten ab, um mir einen Eindruck über den pendelnten Einkaufskorb der Hölle zu machen.
Das Ding schaukelte sich jedesmal verdächtig lang, aber kontinuierlich in die entsprechende Position warm ein, ehe es die lebensmüden Leute quasi in sich „einfrass“. Und alle lachten, quatschten dabei, schienen sich auf jenen Höllenhöhentripp zu freuen. Komischerweise kam jenes Gefährt nach ein paar Minuten zwar ohne Plesuren zurück zur Bergstation, allerdings ohne Passagiere. Was natürlich noch nichts zu bedeuten hatte, da entsprechende Insassen ja schon unterwegs zum Aussteigen genötigt wurden hätten sein können. Also Beweis über die Zuverlässigleit jenes Gefährtes war das für mich noch lange nicht. Zumal ich mir vorstellte, wie nun ca. 125 Mal eingepacktes Menschenfleisch total durcheinander in den schneeweissen Bergfeldern der Alpen verstreut rumlag, die Skispitzen zu dämonisch grinsenden Gipfelkreuzen verformt sich den Arsch abrieren würden. Meilenweit von entsprechender Versorgung abgeschnitten, nicht einmal ein Mc Donalds in greifbarer Nähe, um wenigstens eine heisse Schokolade zu bekommen.
Und wieder wackelte so eine Kiste sich den Weg nach oben suchend, ohne mich davon. Aber „De Isch“ hat für solche Zwecke ja immer ein Erste Hilfe Notfallpäckchen für den Fall der Fälle bei sich. In diesem Fall kontrollierte ich noch einmal die Dichtheit meiner beiden „Trinktankbehälter“, das Toilettenpapier, die Lesebrille und die Zigaretten. Da alles sicher an seinem Platz verstaut war, lies ich mich einfach im Strom der Skifanatiker treibend, in diese Affenschaukel mitziehen. Allerdings darauf bedacht, wenigstens einen „sicheren“ Fensterplatz zu ergattern. Schliesslich wollte ich im Fall der Fälle mich nicht nur aus selbigen entleeren können, sondern auch Beweisfotos meiner Unschuld bei einer Havarie dokumentarisch festhalten können. Die Beweislast wäre dann bei der ruinierten Absturzgesellschaft gewesen und nicht bei mir. Und so nahm die ganze Sache ihren Lauf.
Zuerst hielt ich mich nicht nur krampfhaft an etwas harten, runden fest, was sich wie eine Haltestange anfühlte, sich später aber als die Skistöcke einer älteren, leicht grinsenden Dame herrausstellte. Aber das bemerkte ich erst, nachdem ich auf halber Strecke auch beiden Augen wieder öffnen konnte. In der Annahme endlich oben am Ziel angelangt zu sein, musste ich leider feststellen, dass wir uns gerade über einem verdächtig nahe an uns vorbeischrammendem Bergmassiv, leicht hin und her pendelnt, vorwärst bewegten. Ich hätte unter Umständen nicht nur die Jahresringe nebendran stehender Bäume zählen , sondern sogar in Ruhe Gesteinsproben zwecks Altersangabe jenes Berges einsammeln können. Dann gab es einen Ruck und wir waren oben. Na gut. Noch nicht ganz. Es war ja auch erst die Zwischenstattion auf ca. 2000 Metern. Ich bemerkte meinen Irtum ja auch erst, als mich eine Stimme fragte, ob ich auch noch mit der Bahn nach oben mitfahren möchte, oder lieber die in 20 Minuten nehmen werde. Boaaahhhh. 20 Minuten bei klirrender Kälte, keine Toilette in der Nähe hier Mutter Seelen alleine? Ich versuchte noch schnell den Anschluss zu bekommen, um vielleicht wieder einen Platz an der „Fenstersonne“ zu ergattern. Diesmal allerdings hatte ich nicht soviel Glück, war von gefühlten tausenden Menschen eingekeilt. So muss sich ein Herring in der Büchse nach sorgfältiger Verarbeitung fühlen. Hatte aber auch den Vorteil, dass ich mich nun nicht mehr festhalten musste. Allerdings hatte ich nun ständig die Spitzen irgendwelcher Stöcke kurz unter meinen Nasenöffnungen auf Abruf. Zum Glück ging diese Fahrt schneller und ich sah nicht die tatsächliche Gipfelabsturzhöhe der Bergbahngondel. Nach ca. 5 Minuten war das Schaukeln endlich auch vorbei und ich lies mich wieder im Malmstrom der Skileiber einfach aus der Bergstattion mit raus spüllen.
Endlich. Ich war am Ziel meines Wunschtraumes. Glaubte ich jedenfalls. Die einzige Panoramaausblickmöglichkeit hier, lag noch einmal ca. 200 Meter weiter oben, welche allerdings nur zu Fuss über einen schmalen Weg zu erreichen war. Natürlich werde ich euch nicht erzählen, wie ich mich da hoch „krampfte“, welche Gedanken mir durch den Kopf jagten, wie oft ich mich selber verfluchte und noch ein paar andere, für mich unbekannte Arten der Sesselliftfortbewegung benutzen musste, um endlich wirklich am „Les Diablerets““ anzukommen. Das würde zu weit und zu tief in meine kindliche „Höhenangst“ geschädigte Seele führen. Nur soviel. Ich habe alle Qualen geschaft und gemeistert und wurde dafür mit einem wunderschönem und einzigartigem Erlebnis hier auf dem Gletscher belohnt.
Eins weis ich nun auch. Auch wenn es die Hölle geben sollte, sie muss noch ein wenig auf mich verzichten. Aber hier hoch werde, nein muss ich unbedingt noch einmal kommen. Es war und ist einfach nur…. schön.
Wünsche euch noch einen angenehmen Wochenstart.
rolf
| Fussspuren auf diesem Kamm? Doch vom Yeti...? ;-) |
| Nicht nur Drachenflieger tummelten sich hier rum, sondern auch "Skiparagleiter"...der reinste Wahnsinn den Typen dabei schon zu zuschauen. |
| Die ersten Stufen waren "Schneefrei". Die letzten 150 Meter zum Gipfel....na ja. Sicherungsleine irgendwo im Eisschnee vergraben. :( |
| Fast am Ziel in 3209 Meter übern "Salzwasserspiegel". |
| Wollte mit dem Teil die letzten Kilometer fahren. leider steckte kein Zündschlüssel. Und "Kurzschliessen" ging in diesem Fall auch nicht. Anschieben war auch sinnlos. |
| Aus der "Gondel, während der Abfahrt........ |
| .....einfach wunderschön und ...... |
| .....atemberaubend..... . :) |
PS: Das Beweisbild, wo ich den Schriftzug:"...ich war auch hier..." in den Schnee gepieselt hatte, wurde leider etwas unscharf. Zudem gefrorr in diesem Fall die "Kameralinse" sehr schnell ein. Schade, denn ich hatte mir wirklich mit der "Kursivschrift" solche Mühe gegeben, ja auch extra zwei Liter heissen Tee mit hier her gebuckelt.;-)
Samstag, 1. Januar 2011
Endlich
So. Nun ist es geschafft und natürlich auch amtlich. Und wer es immer noch nicht glauben mag, sollte auf seinen „neuen“ Kalender schauen. Wir haben nun 2011. Aus diesem Grund sehe ich mich nicht genötigt und mache es aus freien Stücken.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieser Blogseite ein gesundes und erfolgreiches Jahr. Auch wenn sich vielleicht bei den einen oder anderen von euch nichts ändern wird, oder entsprechend verschieben sollte. Kommt deswegen doch gut in die Gänge und erfüllt euch vielleicht dennoch den einen oder anderen Herzenswunsch. Denkt einfach mal an euch im neuen Jahr.
Und nun wird nach vorne geschaut und einfach weiter gemacht. In die Hände spucken mache ich nun abewr aus hygienischen Gründen nicht. Ich klopfe lieber dreimal auf Holz, weil ich ja nicht abergläubisch bin. ;-)
Bis demnächst.
rolf
| Ein erfolgreiches Jahr 2011 wünscht euch allen "robe". |
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