... eigentlich oder fast vom Ende der Welt. Na gut vom anderm Ende der hiesigen Welt. Also aus den fast Tiefen... . Ach vergesst es.
Da wir bis zum Jahreswechsel nun in den vereisten Bergen der Umgebung uns etwas Ruhe genehmigen und ich hier keine "angenehme" Internetverbindung habe, wünsche euch allen schon jetzt einen gesunden und erfolgreichen Rutsch ins Jahr 2011. Aus diesem Grund möchte ich auch noch einmal an den Fotowettbewerb erinnern. Bis jetzt sind 3 "Tannenbäume" in Bildformat hier eingegangen. Danke den drei betreffenden Damen.
Also nochmals guten Rutsch und wieder "nüchtern" am Wochenende. ;-)
Hier ises arschkalt.
rolf
...steht immer der Augenblick. Ihn beschreiben, vielleicht in der einen oder anderen Form erleben und geniessen auf alle Fälle schriftlich festhalten...
Montag, 27. Dezember 2010
Freitag, 24. Dezember 2010
24.12. ist Weihnachten .....
....und an manchen Stellen verbrennen sicherlich schon die ersten Baumkerzen "nebst" Baum.
Ich möchte mich an dieser Stelle erst einmal bei allen treuen und auch untreuen Leserinnen und Lesern dieser, also meiner, Seite für die erbrachte Geduld mit mir, sowie für die vielen Kommentare bedanken. Ihr hattet es dieses Jahr mit mir genauso nicht einfach, wie ich auch. Also mit mir. Und dennoch habt ihr nie die Hoffnung aufgegeben, dass ich vielleicht doch noch vernünftig im Sinne der Vernunft werden könnte. Muss euch leider da etwas enttäuschen. Das geht bei einem Kind im Manne nicht von Heute auf Morgen. Also habt bitte etwas Geduld und Verständnis mit dem "Isch" hier. Ich werde im neuem Jahr versuchen, euch nicht mehr soooo oft und gezielt auf die Füsse zu treten. Ansonsten zieht euch ein paar andere Schuhe an. Aber das wollte ich eigentlich garnicht sagen. Nein.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieser Seite und natürlich den Personen, welche euch nicht nur wichtig sondern auch lieb sind, ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern hier zwischen den Zeilen und den zwei Augenblicken auch noch einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Mögen alle eure persönlichen Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen. Aber passt genau auf, was ihr euch wünscht.
Solltet ihr allerdings nach entsprechenden Feierlichkeiten am anderem Morgen die Person neben euch im Schlafzimmer dennoch nicht auf Anhieb erkennen, verzweifelt darüber nicht gleich. Es könnte sich ja am Ende nicht um euer Schlafzimmer handeln. Schaut euch in Ruhe erst einmal um, geniesst den Augenblick vor dem zu erwartenden Sturm und lasst euch ein paar gezielte Ausreden einfallen.
Wir werden uns im neuem Jahr sicherlich auch wieder lesen. Das war jetzt keine Drohung, sondern ein Ernstgemeines gemeinter Versprecher. Nein. Versprechen.
Ich habe schon hier und da einen Weihnachtshauch auf einigen Blogseiten hinterlassen. Werde dies heute im Laufe des Tages, zwischen den anderen Tagesaktivitäten noch weiterführen. Also. Lasst euch noch einmal "knuddeln", Danke für eure Treue und vergesst bei all der Festtagsfresserei und Besinnlichkeiten auch nicht den Ernst des Lebens, aber auch wenigstens einmal am Tag zu Lachen. Nur so als "Gesundheitsvorsorge". Soll angeblich auch gegen Krebs und andere Schalentiere wirken. Das Lachen.
Euer rolf belle
PS: Und weil ich es dennoch nicht sein lassen kann, vielleicht etwas Dunkelheit im Augenblick noch in meiner Seele herrscht, hier ein paar kleine und sinnlose Weihnachtszeilen, als frohe Botschaft an alle Tiere der Welt da draussen. Gebt die Hoffnung nie auf. Vielleicht habt ihr ja auch einmal soviel Glück, wie jener Hai.
Weihnachtsessen auf hoher und tiefer See mit einem Hai
Es weihnachtet sehr
und draussen auf dem Meer,
plätschert leise die Welle,
genau an der Stelle,
ertönt ein Schrei,
"Hilfe ein weisser Hai..."
knackst, autsch und vorbei.
Anmerkung des Autors.
Dies wäre natürlich nicht passiert, wenn sich betreffende Person in einer wärmenden und gummierten Rettungsinsel aufgehalten hätte, zumindest aber wenigstens zu Weihnachten zu Hause geblieben wäre.
Ich möchte mich an dieser Stelle erst einmal bei allen treuen und auch untreuen Leserinnen und Lesern dieser, also meiner, Seite für die erbrachte Geduld mit mir, sowie für die vielen Kommentare bedanken. Ihr hattet es dieses Jahr mit mir genauso nicht einfach, wie ich auch. Also mit mir. Und dennoch habt ihr nie die Hoffnung aufgegeben, dass ich vielleicht doch noch vernünftig im Sinne der Vernunft werden könnte. Muss euch leider da etwas enttäuschen. Das geht bei einem Kind im Manne nicht von Heute auf Morgen. Also habt bitte etwas Geduld und Verständnis mit dem "Isch" hier. Ich werde im neuem Jahr versuchen, euch nicht mehr soooo oft und gezielt auf die Füsse zu treten. Ansonsten zieht euch ein paar andere Schuhe an. Aber das wollte ich eigentlich garnicht sagen. Nein.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieser Seite und natürlich den Personen, welche euch nicht nur wichtig sondern auch lieb sind, ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern hier zwischen den Zeilen und den zwei Augenblicken auch noch einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Mögen alle eure persönlichen Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen. Aber passt genau auf, was ihr euch wünscht.
Solltet ihr allerdings nach entsprechenden Feierlichkeiten am anderem Morgen die Person neben euch im Schlafzimmer dennoch nicht auf Anhieb erkennen, verzweifelt darüber nicht gleich. Es könnte sich ja am Ende nicht um euer Schlafzimmer handeln. Schaut euch in Ruhe erst einmal um, geniesst den Augenblick vor dem zu erwartenden Sturm und lasst euch ein paar gezielte Ausreden einfallen.
Wir werden uns im neuem Jahr sicherlich auch wieder lesen. Das war jetzt keine Drohung, sondern ein Ernst
Ich habe schon hier und da einen Weihnachtshauch auf einigen Blogseiten hinterlassen. Werde dies heute im Laufe des Tages, zwischen den anderen Tagesaktivitäten noch weiterführen. Also. Lasst euch noch einmal "knuddeln", Danke für eure Treue und vergesst bei all der Festtagsfresserei und Besinnlichkeiten auch nicht den Ernst des Lebens, aber auch wenigstens einmal am Tag zu Lachen. Nur so als "Gesundheitsvorsorge". Soll angeblich auch gegen Krebs und andere Schalentiere wirken. Das Lachen.
Euer rolf belle
PS: Und weil ich es dennoch nicht sein lassen kann, vielleicht etwas Dunkelheit im Augenblick noch in meiner Seele herrscht, hier ein paar kleine und sinnlose Weihnachtszeilen, als frohe Botschaft an alle Tiere der Welt da draussen. Gebt die Hoffnung nie auf. Vielleicht habt ihr ja auch einmal soviel Glück, wie jener Hai.
Weihnachtsessen auf hoher und tiefer See mit einem Hai
Es weihnachtet sehr
und draussen auf dem Meer,
plätschert leise die Welle,
genau an der Stelle,
ertönt ein Schrei,
"Hilfe ein weisser Hai..."
knackst, autsch und vorbei.
Anmerkung des Autors.
Dies wäre natürlich nicht passiert, wenn sich betreffende Person in einer wärmenden und gummierten Rettungsinsel aufgehalten hätte, zumindest aber wenigstens zu Weihnachten zu Hause geblieben wäre.
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Weihnachtsbaumfotowettbewerb
So. Nun ist es bald nicht nur soweit, sondern sicherlich auch bei den meisten mit der Weihnachtsvorbereitung geschafft. Wer der Meinung ist, dennoch noch nicht genug Geld für Geschenke ausgegeben zu haben, sollte sich aber nun beeilen, selbiges schleunigst unter den Einzelhandel zu bringen. Die Angebote und entsprechende Preissenkungen scheinen sich ja nun langsam aber sicher zu überschlagen.
Wenn ich es mir richtig überlege, bin ich eigentlich soweit auch auf dem laufenden. Selbst das "Dinner" für die Hauschefin ist schon fertig. Jedenfalls in meinem Kopf. Das wird nen Spass geben. Jedenfalls hinterher die Küche wieder neu zu Renovieren. ;-)
Um euch aber nun ein wenig nicht nur auf Weihnachten einzustimmen sondern auch zu motivieren, schreibe ich hier einen kleinen Fotowettbewerb einmal aus. Wer Lust hat daran teilzunehmen, "erschiesst" seinen geschmückten Weihnachtsbaum und sendet mir bitte das Foto per Mail zu. Es wird dann hier unter all den Einsendungen - so welche überhaupt kommen werden - der beste und vielleicht auch lustigste mit einem entsprechendem "gläsernem" Preis gwürdigt. Mehr verrate ich nicht. Jeder darf mindestens 2 Bilder einsenden. Allerdings wirklich nur von seinem eigenem Baum und auch nur von diesm Weihnachtsfest. Zwecks Beweislast der diesjährigen Eigentumsrechte auf den Tannebaum.... lasst euch was einfallen. ;-) Einsendeschluss ist der 31.12.2010 . Gewinnbekanntgabe erfolgt spätestens am 03.01.2011. Also viel Spass dabei und lasst die Pixel rackern.
Wünsche auf diesem Weg noch allen Leserinnen und Lesern dieser Seite ein wunderschönes und beschauliches Weihnachtsfest. Nur für den Fall, dass wir uns in den nächsten Tagen nicht mehr lesen werden. ;-)
euer robe
Mailadresse, an die, falls jemand hier mitmachen möchte, die Bilder senden könnt.
r.g.belle@gmx.net
Wenn ich es mir richtig überlege, bin ich eigentlich soweit auch auf dem laufenden. Selbst das "Dinner" für die Hauschefin ist schon fertig. Jedenfalls in meinem Kopf. Das wird nen Spass geben. Jedenfalls hinterher die Küche wieder neu zu Renovieren. ;-)
Um euch aber nun ein wenig nicht nur auf Weihnachten einzustimmen sondern auch zu motivieren, schreibe ich hier einen kleinen Fotowettbewerb einmal aus. Wer Lust hat daran teilzunehmen, "
Wünsche auf diesem Weg noch allen Leserinnen und Lesern dieser Seite ein wunderschönes und beschauliches Weihnachtsfest. Nur für den Fall, dass wir uns in den nächsten Tagen nicht mehr lesen werden. ;-)
euer robe
Mailadresse, an die, falls jemand hier mitmachen möchte, die Bilder senden könnt.
r.g.belle@gmx.net
Sonntag, 19. Dezember 2010
Weihnachtsmarkt die letzte ..... für 2010
Weihnachtsmarkt die letzte
Heute also war nicht nur der 4.Advent, sondern auch der zweite Tag des kleinsten Weihnachtsmarktes in Thun.
Es war nicht nur interessant, sondern am Ende sogar noch arg lustig, informativ und lohnend. Jedenfalls im Sinne und im Umfang wie wir das hier auf die Beine gestellt hatten. Unterm Strich und auch auf die Resonanz der betreffenden Besucher muss ich sagen, dass wir nächstes Jahr diese Aktion so wieder und auch hier gestalten werden. Es war nicht nur eine gewisse „intime“ Atmosphäre, sondern auch die Kunden fühlten sich auf diese Art sehr gut aufgehoben und „betreut“. Ich denke auf einem „normalen“ Weihnachtsmarkt wäre diese Art des Individualismus gar nicht möglich. Jedenfalls war es nicht nur unser Eindruck, sondern auch das entsprechende Feedback der Kunden.
Es waren Leute dabei, die selber noch bis nach 17 Uhr wegen dem Weihnachtsgeschäft arbeiten mussten, aber dennoch hier vorbei kamen, obwohl sie nicht einmal aus Thun stammten. Es kamen Kunden vorbei, die sich alleine durch den Slogan „kleinster thuner Weihnachtsmarkt“ angesprochen fühlten, wel sie es nicht nur interessant, sondern auch lustig fanden.
Es war jedenfalls ein breit gefächertes Publikum anwesend. Aber das wichtigste und wirklich schönste für mich war der allgemeineTennor das es nicht nur sehr gut organisiert, sondern auch das Angebot und Sortiment stimmig ist und war.
Vielleicht war am Anfang hier und da bei uns Zweifel. Gerade was den Geschmack und diverse Artikel betraff. Aber das Wochenende hat es bewiesen, dass wir mit unserem Sortiment wirklich für jeden was dabei haben. Das wunderschöne an der ganzen Sache ist zudem, dass die meisten der Kunden nicht nur wieder kommen werden, sondern entsprechende Mund zu Mundwerbung nun für uns machen. Das ist kein leeres Versprechen von ihnen, sondern so etwas spürt man, erkennt man aus dem Kauf und sontigem Verhalten. Es wurde nicht nur gekauft, sondern auch reserviert und auch gleich bestellt. Das tut so was von gut in der Seele. Unglaublich.
Wenn eine Verkäuferin von einem „Grossanbieter“ in der hiesigen Region wörtlich sagt:“…das ist aber wirklich günstig…“, dann brauche ich nichts weiter zu sagen. Wir reden zudem hier von Handarbeit und Kunsthandwerk.
Aus diesem Grund denke ich auch, dass nicht nur das Konzept, sondern die Art und der Weg hier der richtige ist. Es wird sicher nicht einfach werden und noch seine Zeit und vielleicht auch Kapital noch benötigen. Aber wir haben nun den Anfang gemacht und es ist besser gelaufen, als alle anfänglich vermuten konnten.
Es macht mich jetzt nicht nur etwas stolz – sorry, aber das muss jetzt wirklich mal sein, da es viel Arbeit, Mühe und Nerven kostete – sondern auch zuversichtlich, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, nicht „Masse“ anzubieten, sondern mehr auf Klasse und Qualität unser Augenmerk zu richten.
Das Jahr ist nun auch bald rum und hat sehr viel Stress gekostet. Nun schauen wir zuversichtlich und optimistisch ins neue Jahr. Lassen wir uns überraschen. Und damit es nicht in eine Art Jahresabschlussrede von "dem Herrn Bundeskanzler" ausartet, mache ich hier Schluss.
Ausserdem ist mein Glühwein wieder alle und ich habe noch ca. 5 Liter vor mir.. Jedenfalls bis morgen Abend. ;-) Zum Wohl in die Runde und euch allen noch einen erfolgreichen "Wochendurststart".
Ausserdem ist mein Glühwein wieder alle und ich habe noch ca. 5 Liter vor mir.. Jedenfalls bis morgen Abend. ;-) Zum Wohl in die Runde und euch allen noch einen erfolgreichen "Wochendurststart".
Wer in der Gegend um Bern und Thun hier noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für seine Lieben haben sollte,………. ;-)
Euer
robe
4.Advent
An dieser Stelle wünsche ich euch erst einmal allen einen wunderschönen und vielleicht sogar erholsamen 4. Advent. Und denen unter euch, welchen diese Tage so gut wie vielleicht nichts bedeuten zum Trost, in spätestens 8 Tagen habt ihr für fast 365 Tage wieder eure beschauliche Ruhe. Aber nur vielleicht. ;-)
Gestern nun war hier bei uns der erste Tag des "kleinsten Thuner Weihnachtsmarktes". Was soll ich sagen? Es war interessant, lustig, kalt, teilweise sogar leicht stürmig, aber wunderschön. Dem Glühwein wurde entsprechend kräftig zugesagt. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an meine Leber für das Rezept. Es haben sich doch auch wirklich zwei Herren damit beschäftigt herrauszufinden, welche Zutaten dieses "leckere" Gesöff so süffig macht. ich hüllte mich entsprechend in Schweigen und füllte lieber nach. :)
Am meisten gefreut hatte ich mich über ein Ehepaar, welches schon seit fast 29 Jahren hier lebt, aber aus Dresden ursprünglich stammt und es sich nehmen lassen wollte diesen Spezialitätenmarkt mit Grüssen aus der Heimat zu besuchen. Auch wenn es vielleicht für die umstehenden "Ohren" etwas eigenartig und gewohnheitsbedürftig klang, war es doch wieder einmal lustig und entspannend für das Gehirn und den Adamsapfel, in leicht gewohnter Sprache ein Gespräch zu führen. Danke den beiden wirklich lutigem Ehepaar. Ihr seid jeder Zeit hier Willkommen. ;-)
Überrascht war ich auch über das Verhalten einiger Gäste.
Vorsichtig bis misstrauisch, na gut, neugierig, staunten sie über das entsprechende Angebot und die Vielfalt, was es alles aus Glas nicht nur gibt, sondern sich Menschen haben einfallen lassen. Entsprechend war dann auch die Nachfrage nach diversen Sachen.
Unterm Strich kann ich jedenfalls sagen, dass bis jetzt nicht nur das Konzept stimmig ist, sondern auch der kleine Markt auf seine Art ein Erfolg war. Und heute ist ja auch noch ein Tag. Wir werden jedenfalls auch die Anregungen aufnehmen und versuchen sie für die Zukunft entsprechend umzusetzen.
Heute jedenfalls wird es wieder ab 16 Uhr von allem ausreichend geben und wir hoffen natürlich auch einen bleibenden und positiven Eindruck bei unseren Gästen hinterlassen zu haben.
Und ich möchte auch nicht versäumen mich bei meinen beiden "Heinzelfrauchen" die mir absolut und tatkräftig zur Seite standen und mithalfen, dass dies Realität werden konnte, zu bedanken.
Danke dir liebe Dodo und ein Dankeschön an dich liebe Bettina. Der Weihnachtsmann sieht und hört das sicherlich auch. ;-)
Wünsche also allen noch einmal einen schönen 4. Advent, auch wenn ich das oben schon tat. :)
Ach ja. Die Bilder sind vielleicht nicht so schön geworden, weil ich wirklich erst zu spät daran dachte. Wirklich. Vielleicht mache ich heute bei richtigem Tageslicht noch welche.
euer robe
Freitag, 17. Dezember 2010
Paul und der Weihnachtsbaumengel
Folgende Geschichte ist frei erfunden und erstunken. Etwaige und zufällige Àhnlichkeiten könnten Beabsichtigt sein, unterliegen aber keiner Schweigepflicht. Desweiteren distanziere ich mich mit allen Wortmöglichkeiten vom § 58 Absatz 3 keine Ahnung von was, versichere aber hiermit, dass ich total nüchtern war, weder schwanger bin und auch sonst keine Zeitung abonnieren möchte.
Sollte ich irgendwelchen Menschen, die ihr „Kreuz“ mit dem Leben haben, oder umgekehrt, selbiges dennoch immer bei sich tragen auf etwaige und gesalbte Füsse tretten, so mache ich den vor ca. 400 Jahren reservierten Ablassbrief nun gerne geldent und löse ihn ein.
Desweiteren mache ich darauf aufmerksam, dass die Namenswahl des hier benannten Prodagonisten meine freie und unwiederrufliche eigene Entscheidung war, ich in keinster Weise mit irgend welchem Billigbier bestochen wurde.
Hat sich eigentlich einer von euch schon einmal ernsthaft Gedanken darüber gemacht, wie bei einigen Weihnachtstbäumen die Engel auf die Spitze des Baumes kamen? Nein? Na dann lest selber. Hätte ja oder so aber auch sein können.
Und los geht’s.
Paul und der Weihnachtsbaumengel
Fünf Tage vor Weihnachten war Pauls Leben noch in Ordnung und nach seiner Auffassung sogar glücklich.
Am vierten Tag vor dem Fest teilte ihm sein Chef allerdings mit, dass er nicht unbedingt zur Weihnachtsfeier zu erscheinen braucht, was genauso in den nächsten Monaten für seinen Arbeitsplatz gelten sollte. Er sei ab morgen von der Gehaltsliste des Betriebes gestrichen. Total geknickt lief Paul also nach Hause, ging auch gleich in die Küche, um sich erst einmal seinen Kummer mit einem Dosenbier zu ertränken. Auf dem Tisch lag ein persönliches Einschreiben für ihn aus Amerika.
Es war vom Anwalt seines Onkels. Darin wurde ihm mitgeteilt, dass besagter Onkel genau vor einer Woche im Alter von 85 Jahren in die ewigen Jagdgründe gefahren wäre und nicht mehr beabsichtigt zurückzukommen. Die Aktien, Häuser und überfüllten Bankkonten wurden allerdings ca. 2 Stunden vor seinem unverhoften und raschem Ableben, auf die ca. 50 Jahre jüngere Geliebte, deren ungeborenem Kind, sowie desen wahrscheinlichen Vater überschrieben. Paulchen war also enterbt. Daraufhin meldete sich nach Flüssigkeit schnappend seine Leber, deren Drängen er in Form einer Flasche klaren Alkohols nachgeben wollte. Seine zittrigen Hände konnten allerdings weder Glas noch Flasche den notwendigen Halt geben, worauf beides am Küchenboden in viele Scherben zu Bruch ging. Allerdings verletzte sich der gute Mann in Form einer Fleischschnittwunde, bis fast auf das Knochenmark. Da kein entsprechendes Verhinderungsmaterial des tropfenden Blutflusses griffbereit war, entschied Paul also in das eheliche Schlafzimmer sich zu begeben, um die angereicherten Mullmaterialien aus dem Schminckbereich seiner Frau in Anspruch zu nehmen.
Auf den Weg in die obere Etage hörte er ein ziemlich lautes Geräusch aus dem Zimmer der 14 jährigen Tochter, welche eigentlich schon seit vielen Tagen durch Abwesendheit auf sich aufmerksam machte. Er öffnete also die Tür und überraschte seine minderjährige Tochter dabei, wie sie in Eile ihre Sachen in einen riesigen Rucksack zu verstauen versuchte.
Ohne das er auch nur ein Wort hätte sagen können informierte die junge Dame ihren Vater, dass sie im dritten Monat schwanger sei und nun beabsichtige zum Vater des zukünftigen Kindes zu ziehen. Welcher übrigens wiederum vom Alter her ihr Vater hätte sein könnte, was ihr aber total egal sei, weil sie sich lieben und er sich von seiner blöden Frau eh trennen will.
Im selben Augenblick wird die gegenüberliegende Zimmertür des 16. Jährigen Sohnes geöffnet und er erscheint Händchen haltend mit einem ca. gleichaltrigem anderen Jungen auf der Flurbühne. Selber überwäldigt von der kurzfristigen Gegenüberstellung seines Vater, gesteht er ihm nun seinerseits, dass er sich nichts aus menstruationsgestörten Frauen macht und viel lieber auf masturbierende Jungen seines Alters steht. Sprachs und lies den armen Paul einfach stehen. Die Tochter schloss sich gleich ihrem Bruder und desen Liebhaber an. Alle drei verliessen auf den kürzesten Weg das elterliche Haus, über die Treppe.
Immer noch keinen klaren Gedanken fassend näherte sich, den leicht koscher angeschnittenen Finger herabhängend lassend, unser Paul dem ehelichem Spiel und Arbeitsbereich. Die Tür öffnent, fiel sein erster Blick auf eine im Gesicht total verschwitzte, um die Haare nicht mehr ganz frisch wirkende weibliche Person, welche auf seiner Bettseite sich als die beste Freundin seiner Frau entpuppte. Gleich daneben lag sein Eheweib, welche nicht nur dürftig bekleidet war, sondern einen ebenfalls ziemlich gebrauchten Eindruck auf ihn hinterliess.
Ehe beide Parteien auch nur ein Wort der gegenseitigen Komunikation sich an die ehelichen Köpfe werfen konnten, klingelte es ziemlich sturmgewaltig an der Haustür. Mit seinen Gedanken nicht nur am Ende, sondern Blutdruck mässig ziemlich auf dem Höhepunkt ,rannte er eine stärker tropfende Blutspur hinter sich als Markierung für den Rückweg hinterlassend nach unten und riss die Tür auf.
Vor ihm stand ein lieblicher freudenstrahlender Engel und hielt einen nicht gerade Bilderbuch reifen Tannenbaum unter seinem linken Engelsflügelchen.
„Lieber Paul“, begann der Engel seine einfühlsame Rede.
„Ich weiss das deinLeben gerade auf eine sehr harte Probe gestellt wird. Deswegen habe ich mir gedacht, ich bringe dir wenigstens einen wunderschönen Tannenbaum zum Fest der Freude. Wo soll ich ihn dir rein ste…..?“
Den letzten Satz konnte das liebe Engelchen leider nicht mehr ganz aussprechen. Und genau seid dem sitzen viele Engel genau auf der Spitze einiger Weihnachtstannenbäume. Einige sollen ja sogar mittlerweile übers ganze Gesicht dabei grinsen.
Weiterhin noch schöne Weihnachtsvorbereitungen. Und vergesst euren Baumbehang dabei nicht. ;-) Ansonsten noch einen wunderschönen und 4.Advent.
robe
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Vorweihnachtliche Gedankenzeit
Also im Augenblick dreht sich ja nun fast wirklich alles und aussschliesslich um das zu erwartende Fest Ende nächster Woche. Und so macht Mann sich halt auch so seine Gedanken. Jedenfalls was das Essen und dergleichen betrifft. Deswegen heute und hier exklusiv im Angebot ....
Vorweihnachtliche Gedankenzeit
Nicht nur Millionen Menschen auf der Welt freuen sich vielleicht auf das Weihnachtsfest, sondern auch ebend so viele stellen sich wieder einmal die selbe Frage, wie schon im letzten Jahr.
„Was essen wir am 24.12. und was machen wir an den beiden drauffolgenden Feiertagen?“
Gute Frage, der ich mich auch nie verschliessen kann. Schliesslich hat man ja nicht nur über sein Erbgut, sondern auch all die Jahre entsprechende kulinarischen Fressinformationen eingetrichtert bekommen. Weihnachten soll in der Hinsicht ja auch was besonderes sein, heisst es jedenfalls in vielen Familien. Lieber das ganze Jahr weniger Essen, oder gar abnehmen, da über die Feiertage eh nicht an Diäten und dergleichen zu denken sein wird. Und einschlägiger Handel und Werbeidioten Werbeindustrie weis ja eh was für uns am besten ist und ihnen den meisten Umsatz wieder einbringt. Der Mensch, dass sollten wir eigentlich langsam wissen, ist ja nicht nur dumm, sondern auch manipulierbar berechen und kalkulierbar. Genug davon.
Also machen sich Mama und Papa meistens schon ein paar Wochen vorher Gedanken, wälzen dicke und bunte Postwurfsendungen und schauen meistens bis zum Sendeschluss diverse Werbebotschaften bei öffentlich, rechtlichen Privatsendern an.
Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wo man sich wieder einmal schön „durchernähren“, oder zumindest in Erinnerung bringen könnte, sonder, falls der Kelch der Feiertagseinladungen an einem vorbei gereicht wurde, unter was sich der heimische Tisch wieder „unheimisch“ verbiegen soll.
Sorry. Aber meine Gedanken gehen nun, obwohl gerade zum Weihnachtsfest, nicht in die Richtung, an die vielen hungernden Menschen zu denken. Wenn ich das in diesem Augenblick machen würde, müsste ich nur noch Zwieback, oder Knäcke zu mir nehmen und mein schlechtes Gewissen würde dabei aus einer Pfütze Wasser schlürfen.
Das ganze Jahr hört, sieht, liest und erfährt man wie schlecht der Mensch nicht nur mit seines gleichen , sondern auch mit anderen lebenden und unschuldigen Kreaturen umgeht. Das ganze Jahr wird das Gehirn - so vorhanden – genötigt, darüber nachzudenken wie gut man es wirklich hat und es keinen Grund zum Jammern gibt. Hinzu käme allerdings auch, dass ich vielleicht dadurch am Zusammenbruch ganzer „Fressindustriezweige“ mit Schuld tragen würde und wiederrum noch mehr Menschen am Hungertuch nagen müssten, als es jetzt schon der Fall ist. Das zum Thema Wohltätigkeit und zurück zum einzigen Fest im Jahr, wo ich wie gesagt gerade solche Gedanken auf dem Gästeparkplatz draussen parkieren lasse und zurück zu etwaigen Speisseplänen über die Weihnachtstage und deren Planungsvorbereitungen. Am besten ich versuche einmal mein Erinnerungsvermögen ins letzte Jahr zu bemühen und schaue ein paar Menschen über die Einkaufsschulter, in ihre Einkaufsrollcontainer. Wie war das also….?
Ende Oktober fingen schon einige grosse Einkaufscentren hier in der Gegend mit der Befüllung diverser Kalorienerzeuger in Schokoformation, für das anstehende Weihnachtsfest an. Es gab nicht nur Schokimänner in allen Grössen und Preislagen, sondern auch entsprechendes Beiwerk in Form von Lebkuchen und sonstigen Naschwerk. Vereinzelt, ja fast zögerlich leerten sich entsprechende Verpackungseinheiten und Regale in den Fresstempeln. Das wiederum rief die Abteilung „Sonderangebote“ auf die Matte und es wurden einige Artikel, obwohl erst Oktober, schon zu einer Art Weihnachtsschlussverkauf angeboten. Der Kunde quitierte dies natürlich mit einem gesteigertem Einkaufswillen, da es ja aussah als wenn es bald keine günstigen Artikel in der Art mehr geben würde. Und wie durch Zauberhand waren die Regale auf einmal leer, um über Nacht von den fleissigen „Heinzelfrauchen“ wieder bis auf die letzte Quadratzentimeterecke befüllt zu werden. Wunder der freien und globalen Weihnachtsvorgesellschaft.
Mitte bis Ende November lief dann endlich nicht nur die ganze Maschinerie voll auf, sondern die letzten Verkaufsstände sprangen noch schnell auf den entsprechenden Zug der Konsumentenverunsicherer. Es gab keinen freien Platz, egal in welcher Stadt, wo es nicht nur nach Weihnachten plinkte und leuchtete, sondern es roch auch schon teilweise so. Von der musikalischen Untermalung in Form von Weihnachtsliedern der letzten 5.000 Jahre rede ich erst garnicht. Das kennt sicher jeder zur genüge selber von seinen Einkaufsspaziergängen.
Das war aber nur das sogenannte Vorspiel vor dem Höhepunkt. Also in diesem Fall meine ich den Weihnachtshöhepunkt. Denn genau zur Eröffnung des ersten Weihnachtsmarktes liesen die meisten Menschen ihr Hirn zu Hause. Zumindest im Kofferraum des parkenden Kleintransporters welcher auf die ganzen Überraschungstüten in einem Parkhaus sich einen abfror. Von anfänglicher Zurückhaltung, oder gar moralischer Bedenken war keine Spur mehr zu erleben.
Es wurde gekauft und geschlemmt, was die Kretitkarten zu und hergaben, oder einfach nur „Gekauftrauscht“. Jedenfalls so in der Art. Die entsprechenden Einkaufswägelchen füllten sich wie durch Geisterhand fast
von alleine mit allen nur erdenklichen und unerdenklichen Unmöglichkeiten.
Freude man sich vor vielen Jahren noch über ein Prachtexemplar von glücklich frei gackernder Ökogans des gleich um die Ecke lebenden Bauern, so durfte es nun auch einmal eine polnische „Mastgans“ mit Trüffeln und Apfelsinen schon im „Vorleben“ abgefüllt, sein. Und da man sich ja sonst nichts gönnte, vielleicht noch aus der Vitaminabteilung frische Erdbeeren aus der „heiss“ umstrittenen Region am Ende des Mittelmeeres. Na gut. Das stand zwar nicht auf der Verpackung, aber zumindest Israel. Die Weintrauben gedeihten natürlich bei solchen Temperaturen in unseren Breiten um diese Jahreszeit auch nicht mehr, also schnell noch welche aus Südafrika mitgenommen. Ach nein. Lieber die aus Ägypten. Die haben meistens keine Kerne und sind süsser.
Auf alle Fälle kaufte der sonst so auf einheimische Produkte und Ware wert legende Normalbürger hiesiger Breitengrade ziemlich wählerisch und „global“ ein. Ja selbst die Kerzen, welche es im Sonderangebot ziemlich unverschähmt „günstig“ gerade gab, wurden trotz fehlender eidgenössischer Zertifizierung, für den Tannebaum in den Wagen gelegt. Konnte ich auch nachvollziehen.Schliesslich waren die aus dem asiatischem Grossraum um einiges günstiger als einheimische Ware der Art.
Also besagter Bürger lehnte sich - wie ich jetzt gerade - ziemlich weit bei seinen Vorbereitungen aus dem globalem Fenster , über seinen Einkaufswagen mit seiner ursprünglichen Kaufgewohnheit. Auch kein Wunder. Denn schliesslich ist es ja heute z.B. fast unmöglich Zahnstocher aus heimischer Produktion zu bekommen, weil viel zu teurer, oder keine entsprechenden Bäume mehr zur Verfügung stehen. Zum Glück gibt es ja bei uns den Umweltschutz in der Hinsicht und in asiatischem Waldgebieten noch genug dafür.
Und so wurde Schicht um Schicht nicht nur der Rollcontainer bestückt, sondern man führte am Ende eine Einkaufsreise rund um die Welt durch die heimischen Einkaufsregale.
Und irgendwo in einer Fussgängerzone gruppierten sich ein paar „eingeschlichene“ Peruaner, um uns mit ihren Bambusflöten einen entsprechenden Weihnachtsmarsch zu blasen.
Das wichtigste hätte ich aber über meine gedankliche Reise ins letzte Jahr fast vergessen. Bei uns gibt es am 24. 12. ein handverlesenes Überraschungsmenü. Wahrscheinlich mache ich ein Kilo Blauflossenthunfisch auf Spargelbeet in weisser Weinsosse als Vorspeisse. Anschlieesend „befüllte“ Elefantenbulleneier im Risottonest mit Schildkrötenschwänzen garniert. Sollte ich bis dato keinen Elefanten oder desen Eier auf die Schnelle auftreiben, müsste es auch ein mit Hackfleisch befüllter Giraffenhals machen.Wegen den Rest muss ich erst schauen, in welchem Land gerade Jagdsaison für Wildspezialitäten ist. Am 25.12. speissen wir eh ausser Haus und am 26.12. ist Resteessen in den Bergen angesagt.
Wer sich mir gerne mitteilen möchte, was es dieses Jahr ausser Linseneitopf und Würstchen noch bei ihm über die Feiertage geben sollte, kann mir ruhig einschlägige Menüvorschläge oder gar Rezepte senden. Ich bin für alle matschenden, aber schmackhaften Schandtaten dieses Jahr bereit. Was gibt es also bei euch?
Ach ja. Über etwaige Wiedrholungen, oder entsprechende Gleichnisse in diesem Jahr, kann ich nun wirklich nichts dafür. ;-)
In diesem Sinne noch eine wunderschöne, kulinarische Vorweihnachtszeit.
Euer robe
Dienstag, 14. Dezember 2010
Kleinster Thuner Weihnachtsmarkt
Der kleinste Thuner Weihnachtsmarkt
Noch fünf Tage und dann wird der „kleinste Thuner Weihnachtsmarkt“ hier seine Pforten wieder schliessen. Genau so wird es passieren. Also gut. Erst einmal wird er sein Tor, genauer die Toreinfahrt hier öffnen.Nämlich am 18.12.2010 von Punkt 16 Uhr bis genau 20 Uhr. Das selbe Spielchen wiederholt sich dann am Sonntag, also am 19.12.2010 noch einmal. Wieder von 16 bis 20 Uhr genau.
Leider versäumten wir dieses Jahr den Anschluss an den Hauptmarkt im Stadtzentrum. Anmeldefrist war da ja auch schon im August !!!
Also wurde die Idee geboren, einfach selber einen entsprechenden Markt zu organisieren. War gar nicht so einfach. Vorallem wenn man bedenkt, dass die Lage auch nicht gerade optimal zu sein scheint. Aber Dank der Werbemassnahmen welche in der Chefetage, genau ein Stockwerk nun über mir, ausgedacht und realisiert wurden, sollte ja nichts mehr schief gehen.
Jedenfalls wurde auch an das kulinarische Verlangen der zu erwartenden Gäste gedacht. Vom obligatem Glühwein – geheimes Hausrezept von meiner Leber übrigens - , über andere Heissgetränke, bis zum „heissen Hund“ und selbst gedrechseltem Kuchen, wird auf alle Fälle einiges da sein. Natürlich solange nicht nur der Vorrat reicht, sondern man mir das Zeug nicht gerade unter die Nase und Kieferwerkzeuge hält.
Zu kaufen wird es natürlich auch etwas geben. Jedenfalls wer Freude an handgearbeitetem Glas und sonstiger Kunst verspürt, oder zumindest noch etwas besonderes und einmaliges als Weihnachtsgeschenk sucht. Das Angebot ist nicht nur reichhaltig, sondern auch in seiner Art einmalig, da alles Unikate, bzw. Einzelstücke.
Deswegen freuen wir uns über jeden Gast und Besucher, laden alle die wenigstens im Umkreis von Bern, Thun oder BO ihr Bett stehen haben rechtherzlich dazu ein. Eine kleine Auswahl von Bilder wird hier auch noch demnächst folgen. Die genaue Anschrift laudet:
Belle’s Vitrine
Breitenwegg 22 in Thun.
Wer aber sich nicht sicher ist, kann einen genauen Wegeplan über meine Mailadresse erhalten. Ansonsten ist es eigentlich nicht zu verfehlen, da auch entsprechende Beschilderung vorhanden.
Also vielleicht bis bald. ;-)
rolf
Weihnachtsgeschichten aus der Vergangenheit Schluss
Allerdings wurde ich weiterer, triefgreifender Gedankengänge enthoben, als ich vom Treppenaufgang lautes Schimpfen hörte. Wie ich es schaffte mich nicht nur entsprechend ruhig zu verhalten und dennoch den Grund der Aufregung mitbekam, weis ich heute allerdings nicht mehr. Jedenfalls waren mindestens zwei weibliche Stimmen damit beschäftigt, sich über meinen Auftritt im Hausflur ziemlich lautstark zu unterhalten. Eine von den beiden Damen schien die ältere Frau aus der oberen Etage zu sein, bei der ich ausversehen den Weihnachtsmann spielen wollte. Zu meinem Glück, entdeckten sie weder mich, noch meine im Kellerabsatz hinterlassenen Spuren des körperlichen Unwohlseins. Es dauerte eine Weile, bis beide sich ziemlich lautstark über die Moral der heutigen Jugend ausgetauscht hatten und sich entsprechend wie Schnecken in ihre Wohnungen zurückzogen.
In der Zwischenzeit konnte ich die letzten Geschenkpäckchen nicht nur in den Sack verstauen, sondern mich auch wieder einigermassen in einen glaubwürdigen Zustand herrichten. Den Parfümduft zog ich allerdings wie eine Duftwolke hinter mir her. Einerseits übertünchte jenes Odeur den momentanen strengen Geruchszustand, andererseits war der Würgreiz ziemlich an einer unerträglichen Schwelle angelangt. Ich machte mich also langsam aber zielbewusst auf, um den letzten Akt der Weihnachtsmannverzweiflung hinter mich zu bringen.
Behutsam, aber ohne weitere entsprechende Behinderungen, erreichte ich den Eingangsbereich zum Austragungsort der Bescherung. Mir war ganz komisch zumute. Und das in doppelter Hinsicht. Es war ja nicht nur schon weit nach 20 Uhr, ich wusste auch nicht, ob mein letzter Auftritt schon seine Runde bis hier her gemacht hatte. Also klingelte ich ganz einfach und lies es auf mich zukommen. Schlimmer konnte es ja nicht mehr werden, war noch mein Gedanke, als sich recht schwungvoll die Wohnungstür öffnete.
„Haa. Da is or ja.“ Ein freudenstrahlender Kumpel stand vor mir und hielt in der Hand eine Flasche Bier, bei deren Anblick mich sofort wieder ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend überfiel.
Er zog mich einfach rein und knallte die Tür ziemlich laut hinter sich zu.
„Na komm erst ma rein. Dir wirds sicherlich och sehr kalt sein. Und wie ich disch kenne, haste och sicherlich Durscht.“
Dabei kicherte er, konnte allerdings meine krampfhaften Schluckbewegungen unter der Weihnachtsmannmaske ja nicht sehen. Und schon standen wir beide in einem wie von einer Flutlichtanlage ausgestrahltem Wohnzimmer. Es waren bald mehr Leute anwesend, als ursprünglich Platz zur Verfügung stand. Alle redeten irgendwie aufeinander ein und keiner hörte dem anderen zu. Jednfalls ging es fast wie in einem Bienenstock hier zu. Von den beiden Kindern war nichts zu sehen, was mich allerdings sehr wunderte. Schliesslich sollte, oder wollte ich ja noch die restlichen Geschenke verteilen. Die Dame des Hauses sass ganz im hinterem Eck des Zimmers und unterhielt sich angeregt mit einer Frau, die mit dem Rücken zu mir sass. So konnte ich sie nicht erkennen. Ein anderes junges Paar, welches mir auf einer früheren Geburtstagsfeier als Kollegen von H. vorgestellt wurden sassen am Tisch mit einem anderm Paar, welche ich zumindest vom Sehen her kannte. Allerdings war mein Denkvermögen noch nicht in der Lage sie entsprechend einzuordnen.
Die Küchentür war nur leicht angelehnt und so sah ich zwei mir unbekannte Leutchen, welche aber mehr mit sich beschäftigt waren, als dass sie etwas andere mitbekammen. Die anderen Personen waren entweder Kollegen von C. oder H. Jedenfalls kannte ich sie nicht. Und so stand ich nun plötzlich vor einer Meute Menschen und sollte den Weihnachtsmann spielen. Das gefiel mir garnicht und ich kam mir ein wenig verarscht vor. Ausserdem fehlten ja die beiden Hauptpersonen, um die es hier eigentlich gehen sollte. Also want ich mich nun an meinen Kumpel, um zu erfahren, was hier eigentlich los sei.
„Wo sind die Kinder?“
„Mach dir keene Sorschen. Die schlafen schon seid nor Stunde. Willsde och n Bier?“
Dabei reichte er mir ohne meine Antwort abzuwarten eine halbvolle Flasche entgegen.
„Warde ma. Isch sach dor C. das de nun och schon da bisd.“
Er lies mich stehen und schlängelte sich zum anderen Zimmerecke durch. Ich stand in voller Montur am Eingang, in der einen den Geschenkesack immer noch festhaltend, in der anderen die halbvolle Pulle Bier. Keiner schien mich zu bemerken, oder zu beachten. Also stellte ich erst einmal den Sack ab und wollte mir ein freies Plätzchen zum Ausruhen sichern. Aber in dem Augenblick kam auch schon H mit seiner Frau auf mich zu.
„Wesste wie späts’s s is?“, geift mich C. gleich an. „Du brauchsd glob isch ,ne neue Uhr. Um achde war ausgemacht gewesen und nisch nach 12. Dein Glück das de n Alibi hasd.“
Wurde sie nun etwas freundlicher und zeigte dabei mit dem Daumen hinter in die Ecke zu der Frau, mit der sie sich gerade angeregt unterhalten hatte. Mir lief es siedent heiss über den Rücken. Also wussten sie schon von meiner Hausfluraktion? Aber das konnte nicht sein. Dazu war sie zu freundlich aufgelegt.
„Wir ham die beden Kiner ins Beet geschickt. Der Weihnachtsmann hat ne Panne und kommt morschen früh glei zu euch, ham wor gesacht. S war schon zu spät. Wusste doch keener, was da unden los sein würde.“ Dabei drehte sie sich ganz zu der Frau um.
„Da will sich och jemand bei dir bedangen. Komm.“
Meinen Einwand, dass ich mich erst einmal etwas erfrischen müsste und so, ignorierte sie einfach.
„Das gannste später immer noch machen. Komm jetz einfach ma.“
Jetzt erkannte ich sie. Es war die junge Frau mit dem kleinem schlafenden Mädchen und dem besoffenen Ex Mann im Schlafzimmer. Ich hatte keine Ahnung wieso sie hier war und nicht bei ihrer Tochter und wieso sie mir hätte dankbar sein sollen.
H. grinste nur und schob mich seiner Frau hinterher. Und so musste ich in meiner ganzen warmen Montur, mich ebenfalls durchs Zimmer schlängeln. Jetzt bekamen mich natürlich die anderen Gäste auch mit und ich hatte den entsprechenden „Spott“ auf meiner Seite. Mir war aber im Augenblick egal was hier geläster wurde, weil ich eh nur die Hälfte verstand. Ausserdem bemerkte keiner so richtig meinen tatsächlichen Zustand, weil sie alle selber auch nicht mehr ganz ohne waren. Also riss ich erst einmal die olle Maske vom Gesicht, schmiss sie irgend wo hinter mich und konnte wenigstens erst einmal richtig wieder Luft holen.
C. sass schon wieder bei der Frau, als ich mich auch zu den beiden gesellte. Die Frau stellte sich mir nun als K. vor und musterte mich dabei ausgiebig. Schliesslich war ich ja nun ohne Maskerade und „ungeschminkt“. Ich verstand weder die Welt, noch den entsprechenden Sinneswandel in so kurzer Zeit. Vor ein paar Stunden noch schier hoffnungslos und jetzt fast wie ausgewechselt. Frauen halt dachte ich. Wer soll sie auch verstehen?
„Ich danke dir“ und dabei lächelte sie sogar.
„Für was?“ Ich wusste es ja selber nicht.
„Das du noch einmal gekommen bist und dir Zeit für mich und Bienchen genommen hast. Das du mir zugehört hast. Macht ja auch nicht jeder Weihnachtsmann.“ Dabei zwinkerte sie auch noch. Mir wurde es noch wärmer.
„Aber dein Ex, dein Kind und Stefan?“ Mehr brachte ich garnicht raus, weil so schnell konnte ich im Augenblick weder Denken, noch umschalten.
„Mein Ex schläft unten immer noch seinen Rausch aus. Sabine ist hier untergekommen. Sie wird erst einmal bis morgen bei C. und H. bleiben. Mich holt nachher Stefan ab. Und morgen werden wir das mit meinem Ex in Ruhe klären. Wenn er wieder nüchtern ist. Sollte er nicht endlich verschwinden und uns in Zukunft in Ruhe lassen, bekommt er Ärger auf Arbeit. C. hat mir nen guten Rat gegeben. Ich denke das wird schon helfen, wenn die auf Arbeit erfahren, wie er sich seinem Kind und so immer verhält. Bei ihm ist es ja nur der Alkohohl immer gewesen. Es wäre sonst wahrscheinlich nie soweit gekommen. Ist aber nun egal. Ich glaube es wird schon wieder alles werden.“
Sie hatte es noch nicht einmal richtig ausgesprochen, da sprang sie auf und rannte in Richtung Wohnzimmertür. Da stand H. mit einem anderen Mann, welchen ich nicht kannte.
„Das ist Stefan. Entschuldige mich bitte ma kurz“, sagte C und ging ebenfalls zu dem Mann in der Tür.
Schön. Endlich hatte ich vielleicht etwas Ruhe, konnte mich zurückziehen, zumindest frisch machen und endlich umziehen. Die Klamotten zwickten nun langsam und rochen auch ein wenig streng.
Der nun folgende abkürzende Teil, verlief eigentlich in ganz normalen und typisch sozialistisch planbaren Feierlichkeiten.
K. wurde von ihrem Freund abgeholt, ein Teil der Gäste hatte es auch auf einmal ziemlich eilig und wir feierten noch Weihnachten im kleinem Kreis bis das erste Tageslicht oder so ins Zimmer wollte.
Nachdem wir alle einigermassen wieder normal und auch relativ mit Kaffe uns aklematisiert hatten, „musste“ ich noch einmal in die nicht mehr ganz frische Weihnachtsmannmontur steigen, um am späten Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertages, auch den beiden Kindern noch ihre Weihnachtsüberraschungsgeschenke zu überreichen.
Originalton von dem schon etwas grösserem Mädchen des Geschwisterpaares:“ Du Weihnachtsmann… du hast ja fast die selben Schuhe wie Onkel Rolf an…“
Das von mir im Treppenaufgang verursachte „Massaker“ wurde nie richtig aufgeklärt, da am Ende noch ein paar andere potentielle „Teilhaber“ in Frage kamen und ich als Weihnachtsmann erst einmal aus der kritischen Schusslinie mich entfernen konnte.
Obwohl ich noch mindestens vier Mal den Weihnachtsmann spielen musste, war dies allerdings das schlimmste und unvergesslichste Erlebnis in der Hinsicht. Später kam natürlich die Erfahrungen und gewisse Routine hinzu, so das sich entsprechende Auftritte wie ein Besuch in einem Pflegeheim anfühlten.
Ich wünsche noch allen Leserinnen und Lesern dieser Seite, eine wunderschöne Adventswwoche.
robe
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