...steht immer der Augenblick. Ihn beschreiben, vielleicht in der einen oder anderen Form erleben und geniessen auf alle Fälle schriftlich festhalten...
Dienstag, 30. Juni 2009
In doppelter Hinsicht des Wortes
Schweiz und die sprachlichen Feinheiten in „doppelter Hinsicht“
A wie endlich hier Anfangen und abdanken
Unter abdanken fand ich eine wunderschöne Um – und Beschreibung jenes Wortes, welche ich auf keinen Fall euch zum Anfang vorenthalten möchte.
„abdanken: auch svw. die kirchliche (evang.) Trauerfeier halten. Und wo getauft, konfirmiert, kopuliert und abgedankt wird, gibt es selbstverständlich auch einen lieben Gott.“
„Akklamation“: bedeutet in der Schweiz soviel wie Beifall, Klatschen und Beifallsbezeugung. Maurice Zermatten wurde z.B. 1970 durch Akklamation zum Präsidenten des Schweizer Schriftstellerverbandes gewählt.
„Akkordant“: wird in der Schweiz ein kleiner Unternehmer bezeichnet, der Aufträge zu Pauschalpreisen je Einheit übernimmt. Besonders im Bauwesen hier sehr verbreitet. In Deutschland sagt man auch Subunternehmer dazu.
„Älplerchilbi“: Ist ein Fest mit Tanz an einem Mittsommersonntag auf der Alp, oder im Herbst nach der Alpabfahrt. Dabei werden gymnastische Spiele, besonders aber das in der Schweiz so beliebte „Schwingen“, eine Art Ringen, zelebriert.
„Amtsverweser“: Diesen Ausdruck finde ich besonders „hübsch“. Hier „verwest“ quasi der Stellvertreter des Regierungsstatthalters in seinem oder während seines Amtes. Jedenfalls ist das im Kanton Bern noch ein gebräuchlicher Begriff.
„Anken“: Die Schweizer lieben ihre „Anken“. Und als besonderes Leckerli gibt es jeden Sonntag entweder ein „Ankenweggen“ mit Honig, oder den „Ankenzopf/ züpfe“. Die Deutschen würden jetzt Butter, oder Butterbröttchen sagen. Wobei der Ankenzopf wiederum ein Hefebutterzopf wäre.
„Anstösser“: Eines meiner Lieblingsworte. Es bedeutet soviel wie Anwohner, Anrainer. Auf bestimmten Verkehrsschildern steht zum Beispiel „Anstösser frei“. Es gibt also hier Fluss-, Rhein,- See,- Strassenanstösser und Anstössergemeinden. Also bitte keinen Anstoss daran nehmen.
„aspirieren“: Wer sich in der Schweiz „aspirieren lässt, wird als Offizier ausgebildet. Die Armee hat in der Schweiz nicht nur eine entsprechende Tradition, sondern auch einen sehr grossen Stellenwert. Wenn man mit einem männlichen Schweizer ins Gespräch kommen möchte, so ist der beste Einstieg in der Regel die Armeezeit dazu geeignet. Sie ist zwar hier verhältnismässig kurz, aber jeder hat etwas dazu beizutragen. Aber Vorsicht. In der Schweiz ist es üblich, dass die meisten ihre „Braut“, also ihr Sturmgewehr mit nach Hause nehmen dürfen. „Nur zum Zwecke der optimalen Landesverteidigung.“
„Aufenthalter“: Ist eine Person, welche sich über einen längeren Zeitraum an einem Ort aufhält. Also darf ich kurz vorstellen….Aufenthalter Rolf B. aus Deutschland, welcher sich in der Schweiz aufhält. Ich finde gerade solche Wortspielereien hier nicht nur interessant, sondern halt aus meiner Sicht auch oftmals sehr lustig und manchmal irreführend.
Zum Schluss vielleicht noch ein kleines „aufliegen“, weil ich dazu einen herrlichen kurzen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1964 fand. Darin beweisen selbst die Schweizer eine gewisse Spitzfindigkeit und Humor.
„aufliegen“: ist mundartsprachlich und bedeutet soviel wie auf den Magen liegen oder auf den Magen geschlagen. Vor allem beim Essen, wie folgender kurzer Zeitungsbericht belegt.
„Ein Fondue lag russischen Gästen über Gebühr auf, was nicht an der Qualität des Fondues, sondern an den russischen Mägen lag. Aber schliesslich gibt es soviele russische politische Spezialitäten, die uns sporadisch auf dem Magen liegen, dass ruhig auch einem Russen einmal etwas Helvetisches aufliegen darf.“
Eine Kleinigkeit vielleicht noch im Zusammenhang mit der kleinen Präposition „an“. Es wird hier eigentlich genauso normal wie in den anderen deutsch sprachigen Ballungsgebieten jenseits der Schweizer Grenze verwendet. Ein paar kleine Unterschiede gibt es allerdings. Eines möchte ich gerne noch als Beispielsatz anbringen. Wobei die deutsche Variante dazu eigentlich genauso aberwitzig, wie ungesund mir erscheint. Der Deutsche sagt z.B.:“ Nach dem Baden lagen wir noch etwas in der Sonne“. Der Schweizer hingegen getraut sich nicht soweit in unser Himmelsgestirn hinein und sagt aus diesem Grund:“Nach dem Schwimmen lagen wir an der Sonne.“ Vielleicht noch zwei kleine Verwirrungen für Deutsche die in der Schweiz auf solche Problematiken stossen werden…. An der Sonne trockenen und in der Sonne trockenen hat am Ende dasselbe Resultat. Wichtig ist nur, dass es trocknet. Wo spielt keine Rolle. Ob nun direkt in der Sonne selber, oder wie der Schweizer es lieber an deren Randzone bevorzugt. Es ist egal, beides richtig und wichtig.
Natürlich könnte ich diese Reihe hier noch weiter führen. Aber ich wollte und werde in Zukunft nur Auszugsweise einige besondere „Nahtstellen“ der Schweizer / Deutschen Verständigungssprache und deren Abweichungen hier euch aufzeigen. Wer selber noch schöne und auch besonders für ihn persönlich erscheinende Wortbildungen oder Ausdrücke hat, kann sie mir ruhig senden. Ich bin für jeden Zusatz dankbar. Zumal ich erst bei dem Buchstaben A bin. Ich bedanke mich bei euch für euer Interesse und die Geduld hier beim Lesen. Bis zum nächsten Mal, euer
rolf
Labels:
Schweizer Wortschätze
| Reaktionen: |
Montag, 29. Juni 2009
Darwinistische Evolutionsgeschichte / abgewandelte Fingerübung
Darwinistische Evolutionsgeschichte
“Nicht alles was wie guter Schleim aussieht entwickelt sich zu einem Menschen. Aber viele Menschen können dafür sehr gut schleimen.”
Auch wenn alles einer gewissen Gesetzmäßigkeit unterliegt, wissen wir nie genau wohin uns dieses Gesetz auch wirklich treiben wird. Ja wir erkennen oft nicht mal jene Kausalitäten, die für alle in unseren Hemisphären verantwortlich sind. Die Natur geht oftmals eigenartige Wege um sich aus zu toben, zeigt dabei sogar eine eigene Art von Sarkasmus. Jedenfalls muss es damals so gewesen sein, als sie sich unseren “Erdklumpen” für ihre “Drangwäsche” aussuchte.
Der “Urschleim” schien sich wirklich hier wohl zu fühlen. Jedenfalls machte er sich in allen nur möglichen wässrigen Lachen, Pfützen und größeren Flüssigkeitsansammlungen breit.
Er schleimte und schlammte dermaßen vergnügt vor sich hin, das er gar nicht bemerkte wie sich die Suppe in seiner Badewanne allmählich veränderte, für ihn gar kein Platz mehr so richtig war. Er verschleimte sich so langsam vom “Uracker”, machte in der nicht mehr ganz frischen Ursuppe Platz für die nächsten Badegäste.
Das war ein Gaudi. Ein Gewühle, Gezappel, Gefummel und Gemähre.
Damals kannte man ja noch nicht so den Stress des allmorgendlichen Aufstehens und zur Arbeit flitzen. Man konnte so den lieben langen Tag vor sich hin machen wie einem der Sinn gerade stand.
Mann schwamm mal hier hin, geißelte mal da, oder pantoffelte sich so durch den Tag.
Zur Abwechslung fraß man andere auf, entwickelte sich, oder bekam einfach nur neue Nachbarn. Jedenfalls ging das so ein paar Milliönchen Jahre.
Doch irgendwann war auch hier rum mit Lustig. Der Platz wurde immer enger, die Preise für ein ruhiges “Überlebensplätzchen” stiegen ins astronomische. Außerdem war die Brühe in der man sich jeden Tag bewegte auch nicht mehr die frischeste.
Wir kennen das ja von zu Hause. Die meisten Badetempel sind nicht so richtig für zwei oder mehr Personen ausgelegt. Also ist einer meistens zu viel,geht, sucht sein Heil wo anders.
Das müssen sich auch einige damaligen Bewohner gedacht haben. Zumal die Haie immer größer und gefräßiger wurden. Jedenfalls gab es damals schon Auswanderer. Sie schnallten einfach ihr Bündel, sich ne Reservelunge unter die Kiemen und marschierten in alle Himmelsrichtungen los, bis unter ihren Bäuchen kein Wasser mehr plätscherte.
Verbürgt ist es nicht. Aber vielleicht rief damals schon ein Vorurahne “ Land in Sicht”, oder ein “kleiner Schritt für mich Amphibie… ein großer für den Rest der nach mir kommt.”
Jedenfalls hatten diese Auswanderer nun genug Platz und Generationen Zeit, um sich wieder aus zu breiten. Die meisten hatten sich ja auch zum Fressen lieb.
Zeit ist relativ wie wir wissen. Und so verging auch wieder relativ viel von jener. Man versuchte damals schon immer perfekter zu werden, strebte nach immer höherem. Es reichte einigen nicht mehr sich nur auf dem Boden rum zu wälzen, zu kriechen oder zu hüpfen. Es gab unverbesserliche, die sich unbedingt in die Luft erheben wollten. Das war auch wieder eine Möglichkeit die Platznachfrage auf diesem Planeten elegant zu lösen.
Wieder vergingen ein paar Milliönchen Jahre. Die Bewohner, welche mittlerweile eine gewisse Strategie des Überlebens und der Fortpflanzung entwickelten, trieben es wahrscheinlich ziemlich bunt. Keiner wusste mehr so richtig und genau wer nun mit wem oder durch wen – er gefressen wurde. Es muss eine ganz schöne Viecherei gewesen sein. Doch wie das nun mal so im Leben ist, bekamen auch schon unsere Vorbewohner eins gehörig auf den Deckel. Genauer gesagt fiel ihnen ein großer Brocken auf den Kopf. Sie verbrannten im wahrsten Sinne des Wortes sich die Füße und andere Körperteile. Auf diese Art war nun natürlich wieder viel Platz. Das Problem war nur, dass sich nun keiner mehr so richtig “groß”raus getraute. Wahrscheinlich aus Angst wieder eins von oben auf die Rübe zu bekommen. Also beschlossen jene Arten die es relativ gut überstanden hatten,erst einmal ab zu warten was noch so alles passieren würde. Das dauerte wieder mal so ein paar “relativ” Millionen Jahre.
Als man aber merkte, das nichts mehr passieren würde, fielen nun endlich alle Schranken der Hemmungslosigkeit. Fressen und gefressen werden. Fortpflanzen, Regenerieren, weiter Entwickeln. Das weiter Entwickelte gleich wieder durch Fortpflanzung sichern, andere dafür zum Frühstück verdekostieren.
Dadurch war natürlich immer ein gewisser Nachschub an frischer Nahrung vorhanden. Auf der anderen Seite war das “Büfett” natürlich nun auch wieder gezwungen sich was einfallen zu lassen, um es einigen hungrigen Nahrungssuchenden bei der Dezimierung der eigenen Rasse und Art nicht so einfach zu machen.
Erst war es der Ast an dem man sich hoch und oftmals aus dem Schlammassel zog. Schließlich merkte irgend jemand, das dieser Gegenstand auch als Schlag, ja sogar als Gehhilfe zu gebrauchen war. Vorausgesetzt man war bereit nicht mehr auf vier sondern auf zwei Füssen durchs Leben sich fort zu bewegen.
Das muss ein erhabenes Gefühl gewesen sein, plötzlich auf den eigenen Beinen zu stehen.
Die Welt schien plötzlich aus einer ganz anderen Dimension zu jubeln. Es war ja quasi die Geburtsstunde des heutigen Homo Computererektumuses. Nun ging es im wahrsten Sinne des Wortes Schlag auf Schlag. Jedenfalls wussten und verstanden es unsere direkten und indirekten Vorfahren damals schon, sich kräftig in Szene zu setzen. Es dauerte diesmal wirklich nicht mehr soo lange, bis sich irgend einer von denen die Finger nach einem Gewitter verbrannte. Jener Feinschmecker erkannte, das gebratenes Fleisch besser schmeckt als rohes und die Nutzung des Feuers erfand. Der Siegeszug des Affen war nicht mehr auf zu halten. Die anderen mittlerweile auch ins Millionenfache “populierten” Arten, Gattungen und Rassen, verschwanden zwar noch nicht ganz und ausschließlich von diesem Planeten, bildeten aber nicht mehr jene Dominanz wie unser “Uraffe”.
Die Natur muss sich in ihrer Güte gesagt haben: “warum nicht ein Affe…?” Er war es, der auch gleich nach dem “Astknüppel” andere nützliche und Überlebenswichtige Sachen erfand und baute. Nicht nur zum Überleben, sondern um endlich auch überhaupt richtig zu leben.
Er erfand gleich die Lüge und Ausrede. Die Politik und Baugenehmigungen. Den Benzinpreis und die Mehrwertsteuer. Die Kaffeemaschine, die Gier, Sucht, Zigaretten und den Wein. Den Hass und die Missgunst. Allerdings auch so nützliche Sachen wie Freude und Glück. Den Flaschenöffner und das Wochenende. Und da der Affe sich wie gesagt auch immer weiter entwickelte, vielleicht sogar so etwas wie Intellect nun hatte, mutierten einige seiner Rasse zu einer Unterart.
Der Homo portos Schreiberling - welcher sich jeden Tag hin setzten muss, um solche “Gülle Gülle” wie hier zu verfassen.
Schönen Start in die neue Woche von einem ihrer Vertreter.
rolf
rolf
Mal wieder ein kleines Lebenszeichen ;-)
Hallo miteinander.
Heute nun möchte ich wenigstens langsam anfangen auch wieder einmal hier etwas zu "hinterlassen". Wobei diese Sache nicht von mir selber stammt, aber ich sie einfach nur "interessant" und lustig finde. Es ist eine Art der "Frustbewältigung". Jedenfalls kann es unter Umständen sogar richtig Spass machen. Schaut euch mal die entsprechende Seite unten an. ;-) Wenn er hängen bleibt, einfach mal mit der Maus dran ziehen. Könnte im Augenblick stundenlang zusehen und die lieben "Freunde" da ....na ihr werdet schon selber sehen. :-)
Ansonsten allen noch einen schönen Wochenanfang. Sind wahrscheinlich auch bald überall Sommerferien? Dann wünsche ich euch schon mal nen angenehmen Ferienstart.
rolf
http://www.planetdan.net/pics/misc/georgie.htm
Montag, 15. Juni 2009
Mensch und Tier
Sachen gibt es, die kann es gar nicht geben. Dachte ich jedenfalls, bis ich folgenden Artikel im Thuner Tagesblatt vom 13.06.2009 las. Nachfolgender Artikel stammt von einer/einem Leserin/ Leser aus der hiesigen Gegend. Manchmal verstehe ich solche Menschen nicht und wünschte ihnen, dass sie mal auf die Hilfe gerade derjenigen um die es hier geht angewiesen wären.
Mensch und Tier
„Wann erkennt der Schweizer Bürger endlich, dass Hunde ein Luxusgut und demzufolge völlig unnötig sind? Wenn diese Einsicht da wäre, blieb der Allgemeinheit viel Ärger, Lärm und Verschmutzung erspart ( auch durch täglich gefahrene Autokilometer nur zum Gassi gehen der angeblich naturfreundlichen Hundebesitzer), und sehr viele Gefahren würden eliminiert. Menschen sollten sich, wie von der Natur vorgesehen, vor allem um andere Menschen kümmern und den sozialen Kontakt dort aufbauen, anstatt sich in ein „Hundeleben“ zu flüchten – so haben alle etwas davon! Also: weg mit allen Hunden!
( C.Loertscher-Mühlethaler / Gwatt bei Thun )
Als ich diesen Artikel las, glaubte ich erst an einen verschlafenen Aprilscherz. Manchmal weis man ja nicht, was die Redakteure so denken, wie sie sich ein Spässchen erlauben. Aber schliesslich kam ich doch nach reiflichen Überlegungen zur Überzeugung, dass dies ein ernstgemeinter Artikel ist und war. Allerdings enthalte ich mich im Augenblick noch jeder Kommentierung selbigen. Ich bin aber echt am Überlegen, ob ich dem Thuner Tageblatt eine entsprechende Leserantwort verfassen sollte. Im Augenblick muss ich allerdings noch die Grundessenz jener Aussage verdauen und verstehen. Wünsche euch aber allen noch einen angenehmen Montagabend.
Rolf
Gedanken
Heute möchte ich die Woche mit einer Betrachtung über ein Bild beginnen, welches ich bei Steffi im Blog fand. Eine „Persiflage auf das alte gute? Märchen vom Rotkäppchen und dem vierbeinigem Pelz, Namens Wolf.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie dumm doch die „Wölfe“ damals so waren. Ich meine in der Hinsicht hat sich allerdings zu heute ja auch nicht viel geändert. Nicht etwa weil der Wolf von heute genauso die Arschkarte zieht, oder gezogen hat wie sein Artgenosse von Anna Domina. Aber hier bekommt doch der Ausspruch:“…ausgezogen bis auf die Haut/ Knochen...“ eine wahrlich ganz andere Bedeutung. Ist jetzt nicht etwa jene Rotkappe das Schaf im Wolfspelz? Haben wir es nun hier wirklich mit einem Wandel der Geschlechter zu tun? Stop. Ich meine nicht die geschlechtsspezifische Umfummelei bei einem Chirurgen oder durch Pillencocktails. Viel eher dachte ich da an die Emanzipationsfrage aus den Anfangszeiten der Frauenbewegungen. Ich glaube die „armen“ Wölfe von heute haben nicht mal die Chance oder Zeit, einen richtigen „Organismus“ vorzutäuschen. Ich bin eh der "Auffassung" das die moderne "Hexe" von heute, jene Märchen allenfalls nur als Alibi für ihr heutiges tatsächliches Tun benötigt. Tun hier mal übrigens ohne h liebe Steffi. ;-) Vielleicht ist es auch nur eine Art "Vergangenheitsbewältigung"? Jedenfalls würde die "Rotwumme" von heute mit Sicherheit von solch einem Wolf mehr raus holen, als nur nen schnöden Pelz, welcher noch dazu von einem Wolf stammt. Ist doch gar nicht mehr in.
Nehmen wir doch z.B. "Schneeflittchen". Sie symbolisiert doch das klassische Beispiel nicht etwa der Vielweiberei - was selbstredend eh Quatsch wegen der "Anstrengung" ist-, sondern die typische männerfeindliche Ausbeute durch die Frau. Und die Deppen schauen in ihrer Kluft auch noch blöd drein und fragen nicht etwa ob sie "gut" waren. Nein nein ...:"...wer hat von meinem Tellerchen gmampft? Oder:“…wer hat in meinem Bettchen geschlafen…?“ Allerdings sind das natürlich auch wirklich blöde Fragen die jene Herren aus der Gattung der Zwergenfamilie hier stellen. Also wenn die Typen selber nicht wissen, welche „Locke“ die Nacht unter anderem das Kopfkissen mit ihnen teilte, ist denen wirklich nicht mehr zu helfen. Dann haben sie es nicht anders verdient. Ich meine so besoffen kann doch ein Mann von heute gar nicht mehr sein. Oder sich zumindest eine Frau schön schlucken, dass er am anderen Morgen solche peinlichen und unqualifizierten Fragen sich stellen muss. Was im Islam dem Manne vorbehalten ist, also er sich je nach wirtschaftlicher und gesundheitlicher Stellung in der „Männergesellschaft“ leisten oder zumuten kann, hätten wahrscheinlich viele Stehpinkler in der „neuen Welt“ auch für sich in Anspruch genommen. Allerdings …. und da schliesst sich wieder langsam unser Betrachtungskreis über Sinn und Unsinn jenes Gedankenexperimentes hier… würde er sich wahrscheinlich da nicht nur übernehmen, sondern er wird hier auch mit den Apfelsaft und Tequila schlürfenden Enkelin jenes Dornhöschens, Rotamzone, Schneepäckchens und all den anderen Vorkämpferinnen der Frauenbewegung aus Grimms Zeiten konfrontiert. Und am Ende geht es meistens aus wie in jenen Pseudomärchen. Nicht die Dame bekommt was sie verdient, sondern der Wolf. Er zieht nämlich in den meisten Fällen wieder die Arschkarte und muss bis ans Ende seiner Tage nicht etwa glücklich sein, sondern wackeln bis zur Witwenrente.
So geht das.
Allen Jungwölfen und denen die glauben cleverer zu sein wie Schneeflittchen und Kolleginnen, wünsche ich einen Armesligen, zumindest illusorischen Start in die neue Woche. Und allen den weiblichen Wolfspelzen da draussen, wünsche ich nur….. Ach wir brauchen euch doch genauso. ;-)
rolf
Sonntag, 14. Juni 2009
Danke
Hallo "Freundinnen und Freunde".
In der Schweiz legt man Wert auf diese klare Trennung vom weiblichen und männlichen. ;-)
Also Hallo.
Heute am 14.06.2009 um genau 2:25 Uhr möchte ich mich wieder einmal kurz melden mit einem Zwischenbericht aus der "Entzuchtanstalt" hier aus Thun. ;-)
Die letzten zwei Wochen waren eine reine Höllenfahrt. Ich möchte mich deswegen auch nochmals bei allen entschuldigen, das ich mich so rar gemacht hatte. Aber es war wirklich z.T. ne Qual und mir alles zu viel. ASelbst das Bloggen hier. Wobei ich natürlich hier und da das Geschehen verfolgte und meinen Senf dazu gab. Natürlich nicht überall. Also entschuldigt bitte deswegen.
Der Zwischenstand bis heute sieht relativ gut aus. Bis dato konnte ich der Versuchung der Zigaretten wiederstehen. Aber irgendwie scheint einiges dennoch nicht ganz richtig im Kopf bei "Rolfi" abzulaufen. ;-) Heute nun endlich göhnte ich "uns" wieder einmal ne Flasche Porto. Wow.................................................. Warrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr das leckerrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. den letzten Tropfen habe ich quasi mit der Zunge assimiliert. ;-) Dodo bekam auch ein Glas. Sie wollte nicht mehr. So "musste" ich mich für den Rest "opfern". :-) Wenn alle Opfergänge nur so schön wären. ;-)
Aber das Verlangen nach ner "Lulle" war natürlich um so stärker. Ich hoffe, dass ich am Bloggertreffen nicht schwach werde. Aber bis dahin habe ich noch Zeit zu üben. ;-)
Jedenfalls wünsche ich allen, die das gleiche auf sich nehem viel Erfolg und kann nur sagen, dass es ein Höllenritt wird. Nicht nur körperlich, sondern auch so. Viel Spass. :-)
Am besten ihr sucht euch dann ne Art der Abwechslung. Irgend etwas was euch von dem Verlangen ablenkt. Am schlimmsten war und ist es am Morgen beim Kaffee. Oh man.....
Bei mir steht überall ne Büchse mit Kaugummi oder Ricola rum.... :-(
Und wenn ihr von Hamstern oder Vögeljn träumt die Rauchen,.....das ist ganz normal. Manu empfahl mir ein Buch...365 Tage Sex. Aber ehrlich mal. Wer mit der Raucherei aufhören will....denkt der an Sex? Also ich nicht. Wobei...nach ner Flasche Porto..... :-) Aber hier im Hause ist jetzt um diese Zeit "kalte Küche" angesagt. Und nur wegen einem Beweis, das es stimmt mit den 365 Tagen Sex, möchte ich nicht das ganze "Küchenpersonal" wecken und die Herdplatten anschmeissen. :-)
Ok. Ich habe einen kleinen Prinzen in der Krone. Na und. Habe schliesslich schon über ein halbes Jahr keinen Porto mehr in die Nähe meiner Nieren nlassen können und seit zwei Wochen keine Marlboro mehr gehuldigt. Stolz bin ich nicht, aber fertig auf der Lunge. ;-)
Also Freunde der Unmöglichkeiten. Da nun der Porto wirklich alle ist und in meinen Nieren nach dem besten Reinheitsgebot zerlegt wird, das DVD von "Der Schlacht an der Somme" ( 1. Weltkrieg 01.07.1916 ) zu Ende ist, werde ich mich nun doch langsam hier verabschieden. Ich "verbreche" an euch, das es wahrscheinlich schon morgen hier weiter geht. Zumindest werde ich wieder einmal meine "grosse" Runde machen hier. Fühle wieder langsam die streitbare "Gülle" in mir hoch steigen.
An dieser Stelle noch schnell zwei Bemerkungen. Anna die Chaotin hat selbst für ihren Blog ihre "Liebe"? saussen lassen....Respekt vor dieser Frau-ehrlich- und Trtavis dieser "Onlinchaot" mit der roten Socke auf dem Gewissen - eh ich mag den Typ ;-) - feiert heute Geburtstag. Wäre nett von euch, vielleicht auf der Seite von http://tabula-tacheles.blogspot.com/ mal nen Geburtstagspups oder so los zu lassen. ;-)
Also Leute. man liest sich nun wieder. Schönen Restsonntag noch.....ich gehe jetzt auf meine Seite des Bettes, um von meinen Zigaretten zu träumen. ;-)
rolf
Mittwoch, 3. Juni 2009
Entzug
Hallo Leute.
Wenn man einer Frau etwas verspricht, sie auch noch dazu liebt,sollte man es nach Möglichleit auch einhalten.
Eigentlich war und wäre es mir egal gewesen. Aber wie gesagt, Liebe und ein sehr stichhaltiges Argument liesen mich doch dazu verleiten, es wenigstens zu versuchen.
Seit fast 27 Jahren rauche ich,seit fast 2 Tagen nunnicht mehr. Mir geht es echt nicht so besonders. Vorallem bin ich mehr wie nur nervös, etwas leicht "aggressiv" und die ganze Palette. Aber ich denke, dass es sich bis zum Wochenende oder so normalisieren wird. Vorallem das ich nicht rückfällig werde. Drückt mir soweit falls möglich die Daumen. Aus diesem Grund werde ich für ein paar Tage hier wirklich den Rollladen runter lassen. Ich möchte einfach nicht in mieser Laune hier zugegen sein. Also wenn, werde ich mich wieder hier bei euch melden. Ich danke euch für euer Verständnis.
Ich bitte auch noch um Entschuldigung für all die nicht beantworteten Kommentare. Aber wenn ich wieder "klar" denken kann, werde ich das auch nachhollen.
Und die drei Damen, bei denen noch ein Stock für mich liegt sei versichert, dass ich ihn entsprechend auch dann gleich beantworten werde.
Wünsche euch also noch ne schöne Restwoche.
rolf
Dienstag, 2. Juni 2009
Die Hochzeit
Für alle die es noch nicht wissen solten. Wir scheuen hier weder Kosten, Zeit und unser Leben, um euch alle immer auf dem laufenden zu halten und die „neusten“ Berichte von den Brennpunkten des Weltgeschehens live zu berichten.
Und einer jener „Brennpunke“, jedenfalls für uns, war letztes Wochenende die Hochzeitsfeierlichkeiten der Lieblingscousine von Doris. Das Problem war nur, sie fand zwar im Grenzbereich der Schweiz statt, wobei ich hier aus urheberrechtlichen Gründen auf den Begriff Grenzbereich nicht näher eingehen darf, sollte aber entsprechend in Lichtenstein „auspendeln“.
Lichtenstein war und ist ja nun bei einigen europäischen Zeitgenossen im wahrsten Sinne des Wortes „das Licht für steinige Zeiten“. Diese Auffassung teilen allerdings nicht alle deutschen Politiker vorbehaltlos und sehen darin wieder den Stein des Anstosses. Oder besser gesagt, sie würden gerne die Lichtensteiner für ihre interessante finanzpolitische Denk -und Handlungsweise in die Vorsteinzeit von Lichtenstein wünschen. Und um entsprechender kausaler Forderung ihrer Regierung Nachdruck zu verleihen, beschloss Ende Mai die Spasspartei Deutschland nun den freien Bankenlandstrich Lichtenstein zu annektieren.
Um die wiederholte Neutralität der Schweiz zu wahren, wurde jener Eroberungsfeldzug von historischem Boden aus gestartet. Feldkirch liegt nämlich für alle, die es geschichtlich gesehen nicht wissen sollten, immer noch auf österreichischem Hoheitsgebiet. In dieser Hinsicht bewies die Partei der Spassmacher natürlich ein gutes geschichtsträchtiges Händchen. Also besagte Anhänger jener Partei knöpften sich besagten ihrer selbigen ans Revers der „Tarnuniform“ um in Lichtenstein einzumaschieren. Aus Ermangelung entsprechender „historischer“ Munition verzichtete man auf gebrauchsübliche Waffen und lud jene mit Wasser. Zumal die Temperaturen und das Waffengesetz in Lichtenstein dies ja zuliessen.
Das entsprechende Foto in der Lichtensteiner „Liewo“ ( Sonntagszeitung) erinnerte mich allerdings an jenen Kommentar:“...seit 4 Uhr in der Frühe wird zurück...“ .... zum Thema also.
Jene Invasoren hatten natürlich ein paar Problemchen zuerst zu überwinden. Lichtenstein ist wirklich so gross, dass es zumindest auf eine Bahnlinie, selbst der Schweiz, komplett verzichten kann. Der entsprechende Nahverkehr bezieht sich allerdings auf planmässig fahrende Busse, welche wiederum sich an einen Fahrplan zu halten haben. Aber welche Invasoren halten sich an Fahrpläne? Zumal das etwas merkwürdig aussehen könnte, wenn eine Armee auf den nächsten Bus an entsprechender Haltestelle wartet. Wie gesagt, es war heiss, wolkenfreier Himmel und der Marschweg nicht sehr weit. Durch jede Häuseransammlung, in Wikipedia auch als Örtchen bezeichnet, wurde die Einwohnerschaft darauf aufmerksam gemacht, dass sie nun annektiert seien und wie zu Napoleons Zeiten für die Unterbringung und Verpflegung der Invasoren zu sorgen hätten. Entsprechenden Verlautbarungen wurde mit geladenen Wasserpistolen Nachdruck verliehen. Des weiteren gaben sie in einem Kommuniqué bekannt, ich „rezitiere“ wörtlich:“...es bestehe für die Bevölkerung keinen Grund zur Panik. Diese Operation ist durch die Grundsätze der internationalen Finanzordnung sowie ein robustes Mandat des deutschen Finanzministeriums gedeckt.“ Zitat Ende. Rülps... .
Einen Tag später nahm man die „Hauptstadt“ Vaduz ein. Natürlich dauerte dies etwas länger, weil auf dem Weg zum „Dorfplatz“ unzählige Banken gerade geöffnet hatten. Viele wollten wahrscheinlich gleich den Augenblick nutzen, um sich über ihren Kontostand zu informieren, zumindest aber die Auszüge sich ausdrucken zu lassen. Schliesslich muss man ja zu Hause den Beweis antreten, dass man auch wirklich in Lichtenstein war. Zudem könnte so ein Beleg auch als Beweis dem Finanzamt gegenüber schon von der entsprechenden Unschuld überzeugen. Als Ziel wurden Besetzungen der Nachrichtensender und „Tageszeitungen“ geplant, um eine Sondermitteilung zur Herausgabe des „unrechtmässig“ eingelagerten Geldes zu formulieren. Und wie nach jedem erfolgreichen Feldzug, war auch eine Siegesfeier mit Parade am Abend in Vaduz geplant. Inwieweit nun das mit der Parade und den entsprechenden deutschen Siegesliedern wirklich statt fand, entzieht sich meiner Kenntnis. Dass aber eine Feier durchgeführt wurde, dürfte viele Wirtschaften am Anger gefreut haben. Zumindest umsatztechnisch gesehen. Und ob unsere deutschen „Lanzer“ mit „deutschem“ Weicheuro oder standesgemäss mit Schweizer Franken ihre kulinarischen Schulden beglichen, ist mir auch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass gleich in der Nähe mehrere Bankomaten „stationiert“ sind.
Was das alles mit der Hochzeit zu tun hat? Eigentlich nichts. Sie war schön und am Abend ritten hingegen die Lichtensteiner unter Begleitung von der 5-köpfigen Schweizer Deligationsgarde in Österreich ein um in einer „Nahkampfdiele“ wiederum das Tanzbein bis gegen 2 Uhr in der Frühe zu schwingen. Allerdings ohne Wasserpistolen, dafür mit Schweizer Franken. Österreicher wissen schlieslich auch was ihnen gut tut.
rolf
Montag, 1. Juni 2009
Der Gesundheitstest
Vielleicht noch als Anmerkung zum gestrigen "Nichtrauchertag", hier ein kleiner Gesundheitstest.
Die Lehrerin in der Schule möchte ihren Schülern in der 6. Klasse eine entsprechende gesunde Lebensweise näher bringen, erklären und an Hand eines Experimentes auch Beweisen. Aus diesem Grund stellt sie vier kleine Glasschalen vor sich auf den Tisch. In die erste füllt sie Wasser. In die zweite kommt Alkohol wohingegen die dritte mit Nikotinrsten und die vierte mit Sperma gefüllt wird. In jede Schale setzt sie zu Schluss noch einen Regenwurm. Am Ende ihrer Vorbereitung informiert sie ihre Klasse und sagt:"...in der nächsten Biostunde in einer Woche, werden wir sehen wer am gesündesten Lebt und überlebt hat..."
Nach einer Woche in der Biostunde, holt sie die vier Schalen wieder hervor und stellt sie auf den Tisch vor sich. Ausser den Wurm in der Wasserschale waren alle verendet. Die Lehrerin äusserst zufrieden mit dem Ergebnis will nun wissen, welche logische Schlussfolgerung ihre Schüller aus diesem Versuch ziehen konnten und fragt deswegen die Klasse.
da meldet sich ganz hinten klein Erna und sagt in der Kinder typischen Logik:"...das ist doch ganz logisch Frau Lehrerin. Wer raucht, säuft und vögelt, bekommt keine Würmer..."!
rolf
Abonnieren
Posts (Atom)