An dieser Stelle möchte ich einmal etwas in ureigener und schmerzvoller Überdenkungsweise von mir geben. Es hat etwas mit unserer Reise nach Deutschland zu tun und gleichzeitig bildet es eine Verknotung von Vergangenheit und Gegenwart.
Vor genau 20 Jahren lies ich meine allvertraute Gegenwart hinter mir, um mir eine Zukunft in den Altbundesländern irgend wie auf bauen zu wollen. Ich zog mit dem mir verbliebenem Rest an materiellen Gütern nach Baden-Württemberg. Für manches war es ein Abschied für immer, für andere „Sachen“ allerdings auch nur auf Zeit mit der Entsprechenden Option das "besagte", ja Wunden heilt. Es kam aber alles anders und z.T. auch schlimmer.
Jedenfalls trug ich fast alles nur noch in Form von Erinnerungen in und mit mir rum. Ein gerahmtes Foto meines inzwischen 24 jährigen Sohnes, hatte dagegen wie durch ein Wunder alle Bilderstürme und Bücherverbrennungen heil überstanden. Von mir selber hatte ich leider keinen einzigen Fotobeweis meiner kindlichen Existenz mehr. Sicherlich existierten noch hier und da Bildaufnahmen in „geheimen“ Archiven. Umso erstaunter für mich war es jedenfalls immer wieder, wenn ich einige „Personen“ und Angehörige darauf ansprach und immer die gleiche Antwort und ein Schulterzucken bekam. Es schien, als wenn ich vor 40 Jahren und so, nie existiert hätte. Jedenfalls gab es keine Beweise dafür.
Irgend eine Eingebung veranlasste mich nun auf der Rückfahrt noch einmal bei meinem Bruder, welchen ich nun 10 Jahre nicht mehr gesehen hatte einen Zwischenstopp ein zu legen. Das Begrüssungsprozedere schenke ich mir, zumal es eigentlich wirklich nichts neues zu berichten gab. Jedenfalls befindet sich bei ihm immer noch die selbe handgearbeitete Holzpfeife an der selben Wand und Stelle. Also es gab wirklich nichts „besonderes“. Auf mein Anliegen kommend, ob er vielleicht doch noch ein paar Bilder von mir aus Kindheitstagen hätte, bemerkte er nur:“…och ich habe noch ein paar Koffer im Keller. Aber ich habe jetzt keine Lust da rum zu suchen. Aber unsere Schwester hat mir zum Geburtstag einen elektronischen Bilderrahmen geschenkt. Schau mal….“
Der gute Mann, welcher inzwischen auch schon 60 Jahre alt geworden ist, übergab mir jenes Wunderteil der modernen Technik. Was soll ich sagen. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus. Mir standen echt die Tränen in den Augen, als ich einige Aufnahmen aus längst vergangener Zeit hier wieder fand. Es war zwar nur ein wirklich kleiner Querschnitt durch viele Jahre auch meiner Kindheitstage. Aber es waren Bilder dabei, die ich schon als ewig verloren aufgegeben hatte. Es sind Fotos dabei gewesen, welche niemals im Besitz unserer Schwester hätten sein können. Zumal es davon nicht einmal Negative gab, sondern nur „Passbilder“ als solche. Ich erspare mir also weiter darüber nach zu denken, wie die „gute“ Frau zu diesen Aufnahmen kam. Viel lieber werde ich in den entsprechenden Apfel beissen, um vielleicht sogar noch an Bildinformationen von meiner Schuleinführung oder gar Jugendweihe zu gelangen.
Auf alle Fälle ist der Rest sehr schnell erzählt und zusammen gefasst. Rolfi fragte mit „gelangweiltem“ Unterton in der gierigen Stimme, ob ich die Bilder mir runter laden könne. Ein kurzes „Ja“ löste eine hektische Betriebsamkeit und gewisse Nervosität in mir aus. So schnell wie in diesem Augenblick, hatte ich noch nie einen Rechner zum Hochfahren gezwungen. Es musste nur schnell und absolut sicher alles über die Rechnerplatte des Laptops laufen. Ich wusste ja nicht, ob es sich mein Bruder doch wieder anders überlegen würde. Und so kam ich endlich wieder in den Besitz von eigenen Fotos aus einer Zeit, wo Brot noch 0,63 DDR Mark kostete.
Auf der mehrstündlichen Rückfahrt zurück in meine neue Heimat, gingen mir dabei viele Gedanken in Bezug auf die eigene Familie durch den Kopf. Und vielleicht war gerade jener Besuch der Anfang, um diesen entstanden Graben des „Nichtverstehens“ , diese Wiedersprüche und Meinungsverschiedenheiten endlich einmal zu bereinigen und zu begraben. Wer weiss? Vielleicht heilt ja die Zeit doch gewisse Wunden?
r.g.belle
Erstaunlich sich mit 5 Jahren hinter einer Giesskanne versteckt wieder zu erkennen.
...steht immer der Augenblick. Ihn beschreiben, vielleicht in der einen oder anderen Form erleben und geniessen auf alle Fälle schriftlich festhalten...
Mittwoch, 29. Juli 2009
Bildersturm " Anno 2009"
An dieser Stelle möchte ich einmal etwas in ureigener und schmerzvoller Überdenkungsweise von mir geben. Es hat etwas mit unserer Reise nach Deutschland zu tun und gleichzeitig bildet es eine Verknotung von Vergangenheit und Gegenwart.
Vor genau 20 Jahren lies ich meine allvertraute Gegenwart hinter mir, um mir eine Zukunft in den Altbundesländern irgend wie auf bauen zu wollen. Ich zog mit dem mir verbliebenem Rest an materiellen Gütern nach Baden-Württemberg. Für manches war es ein Abschied für immer, für andere „Sachen“ allerdings auch nur auf Zeit mit der Entsprechenden Option das "besagte", ja Wunden heilt. Es kam aber alles anders und z.T. auch schlimmer.
Jedenfalls trug ich fast alles nur noch in Form von Erinnerungen in und mit mir rum. Ein gerahmtes Foto meines inzwischen 24 jährigen Sohnes, hatte dagegen wie durch ein Wunder alle Bilderstürme und Bücherverbrennungen heil überstanden. Von mir selber hatte ich leider keinen einzigen Fotobeweis meiner kindlichen Existenz mehr. Sicherlich existierten noch hier und da Bildaufnahmen in „geheimen“ Archiven. Umso erstaunter für mich war es jedenfalls immer wieder, wenn ich einige „Personen“ und Angehörige darauf ansprach und immer die gleiche Antwort und ein Schulterzucken bekam. Es schien, als wenn ich vor 40 Jahren und so, nie existiert hätte. Jedenfalls gab es keine Beweise dafür.
Irgend eine Eingebung veranlasste mich nun auf der Rückfahrt noch einmal bei meinem Bruder, welchen ich nun 10 Jahre nicht mehr gesehen hatte einen Zwischenstopp ein zu legen. Das Begrüssungsprozedere schenke ich mir, zumal es eigentlich wirklich nichts neues zu berichten gab. Jedenfalls befindet sich bei ihm immer noch die selbe handgearbeitete Holzpfeife an der selben Wand und Stelle. Also es gab wirklich nichts „besonderes“. Auf mein Anliegen kommend, ob er vielleicht doch noch ein paar Bilder von mir aus Kindheitstagen hätte, bemerkte er nur:“…och ich habe noch ein paar Koffer im Keller. Aber ich habe jetzt keine Lust da rum zu suchen. Aber unsere Schwester hat mir zum Geburtstag einen elektronischen Bilderrahmen geschenkt. Schau mal….“
Der gute Mann, welcher inzwischen auch schon 60 Jahre alt geworden ist, übergab mir jenes Wunderteil der modernen Technik. Was soll ich sagen. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus. Mir standen echt die Tränen in den Augen, als ich einige Aufnahmen aus längst vergangener Zeit hier wieder fand. Es war zwar nur ein wirklich kleiner Querschnitt durch viele Jahre auch meiner Kindheitstage. Aber es waren Bilder dabei, die ich schon als ewig verloren aufgegeben hatte. Es sind Fotos dabei gewesen, welche niemals im Besitz unserer Schwester hätten sein können. Zumal es davon nicht einmal Negative gab, sondern nur „Passbilder“ als solche. Ich erspare mir also weiter darüber nach zu denken, wie die „gute“ Frau zu diesen Aufnahmen kam. Viel lieber werde ich in den entsprechenden Apfel beissen, um vielleicht sogar noch an Bildinformationen von meiner Schuleinführung oder gar Jugendweihe zu gelangen.
Auf alle Fälle ist der Rest sehr schnell erzählt und zusammen gefasst. Rolfi fragte mit „gelangweiltem“ Unterton in der gierigen Stimme, ob ich die Bilder mir runter laden könne. Ein kurzes „Ja“ löste eine hektische Betriebsamkeit und gewisse Nervosität in mir aus. So schnell wie in diesem Augenblick, hatte ich noch nie einen Rechner zum Hochfahren gezwungen. Es musste nur schnell und absolut sicher alles über die Rechnerplatte des Laptops laufen. Ich wusste ja nicht, ob es sich mein Bruder doch wieder anders überlegen würde. Und so kam ich endlich wieder in den Besitz von eigenen Fotos aus einer Zeit, wo Brot noch 0,63 DDR Mark kostete.
Auf der mehrstündlichen Rückfahrt zurück in meine neue Heimat, gingen mir dabei viele Gedanken in Bezug auf die eigene Familie durch den Kopf. Und vielleicht war gerade jener Besuch der Anfang, um diesen entstanden Graben des „Nichtverstehens“ , diese Wiedersprüche und Meinungsverschiedenheiten endlich einmal zu bereinigen und zu begraben. Wer weiss? Vielleicht heilt ja die Zeit doch gewisse Wunden?
r.g.belle
Erstaunlich sich mit 5 Jahren hinter einer Giesskanne versteckt wieder zu erkennen.
Fischessen und Linsengericht am Rande des ersten Bloggertreffen
Im Gegensatz zu Wächtersbach, kennen viele sicherlich den Animationsfilm „Shreck“. Wie das kleine und „sympathische“ Eselchen im erstem Teil, stellte ich letzten Freitag ständig die selbe Frage. „Sind wir schon da?“ Und wie der „Esel“ bekam ich ständig auch die selbe Antwort. „Nein“. Nach der vierten Autobahnbaustelle und entsprechender Umleitung gab ich es entnervt auf. Und so entschlossen wir uns doch noch eine „Abkürzung“ über diesen wunderschönen Landstrich, welcher allerdings zu Bayern gehört, zu nehmen.
Um sich wahrscheinlich weitere organisatorische Unzulänglichkeiten ersparen zu können, schmiss man hier einige Dörfer in einen Topf und kreierte für die restliche Weltbevölkerung eine Ortschaft namens „Linsengericht“. Nicht meine Neugierde war nun geweckt, sondern der unaustilgbare Hunger nach etwas entsprechendem Essbaren. Da Wächtersbach höchstwahrscheinlich keinen Platz mehr in jenem Suppentopf fand, beliess man es nicht nur dabei, sondern ermöglichte jener Örtlichkeit sich prächtig an bewaldete Hänge zu schmiegen und entsprechend weiter zu entwickeln. Meine anschliessenden Kenntnisse über jenes Örtchen bezogen sich allerdings auch nur auf die Erkenntnis, dass Seezunge kombiniert mit Lachs und einer Riesengarnelle, einen äusserst delikaten Abendschmaus ergeben kann. Und so war Dank Jürgens Einladung, fürs erste wenigstens jenes Hungergefühl in seine Schranken gewiesen. Und Fisch bedeutet ja auch eine geniale Grundlage für weitere und entsprechend abendliche, weinhaltige Gespräche. So kam es wie es kommen musste. Nachdem Doris gegen 1 Uhr in der Nacht langsam schon den Rückwärtsgang einlegend, sich in Richtung gemachtes Bett verzog, suchte ich gegen 2 Uhr selbigen Weg und fand glücklich und erschöpft das für mich bedachte Kopfkissen. Laut Aussage Jürgens, wollte er ja noch uns mit einer selbstkreierten Torte überraschen. Keine Ahnung wie lange er dazu noch benötigte. Das vorläufige Ergebnis konnte ich jedenfalls am anderem Morgen ganz deutlich erkennen.
Zwei Tortenböden, einen Berg von Eierschalen und einer bis auf den Boden entleerten Weinflasche, sprachen Bände. Wie er es allerding noch schaffte entsprechend Bier als „Verdünnung“ in seine Nierendestille zu schmuggeln, bleibt mir ein Geheimnis. Die äussere Gesichtserscheinung von Balröckchen am anderem Morgen lies mich zu dem Schluss kommen, dass der gute Tortenbäcker zu wenig Schlaf, aber dafür mehr von dem Wein Biergemisch in seinem Körper aufbewahrte. Jedenfalls hatten die frischen, leckeren Bäckerbrötchen eine gesündere Farbe, als Jürgen zwischen Augen, Nase und Mundwinkeln. Wobei der ärmste wirklich extra für uns und „persönlich“ bei seiner Haus und Hofbäckerei jene Frühstückssemmeln och organisierte. Das gemeinsame Frühstück mit Jürgens Minifamilie war kulinarisch nicht nur hervorragend organisiert, sondern schmeckte auch entsprechend. Wo anderen Ortes vielleicht um diese Zeit Sekt in Strömen geflossen wäre, rackerte sich bei uns seine Kaffeemaschine im wahrsten Sinne des Wortes einen Wolf ab. Das gute Stück verdiente sich den Namen „Maschine“ an diesem Morgen zu recht. Ich hoffe nur, dass wir sie ihm nicht kaputt „getrunken“ haben. Nach diesem morgendlichem „Schmackofatz“ und vielen Endlosgesprächen über das Leben und der „Blogersucht“ ,wurde es natürlich auch langsam Zeit den letzten Besucher vom Bahnhof zu holen.
Wir waren natürlich alle auf Rolf 2 gespannt. Jeder hatte seine eigene und vielleicht auch besondere Vorstellung vom jeweiligen Teilnehmer dieses „Wochenendausfluges“. Und dann war es soweit. Plötzlich stand der ehemalige Moderator von Overblog etwas „schüchtern“ und auch zu klein geraten neben Jürgen auf der Treppe. Jürgen ist natürlich eine „grosse“ Erscheinung im Vergleich zu Methusalem. Aber diese unscheinbare Nebensächlichkeit der Körpergrösse, glich Rolf mit wachenden Augen und einem sympathischem Lächeln wieder voll und ganz aus. Jedenfalls vereinnahmte genau jene Ausstrahlung jeden von uns und es begann auch gleich ein entsprechendes Gespräch. Interessant fand ich vor allem, dass Rolf bei der kommunikativen Artikulation immer noch die entsprechende „Zeit“ fand, sich genau zu überlegen was und wie er was zu sagen hat. Untermauert und unterstrichen mit einer grossen Palette von Gesten und Zwischengedanken, entwickelte sich im Laufe des Nachmittags bis in die späte Nacht hinein, eine fruchtbare Diskussion.
Irgendwann und wie konnte ich allerdings auch ihn überzeugen, dass „Sandemann“ in manchen Augenblicken wohltuender für Geist und Seele sein kann, als nur Mineralwasser. Und so fand ich einen „dankbaren“ Bundesgenossen beim Genuss des entsprechenden „Weines“.
Jürgen war nicht nur ein hervorragender Organisator und Gastgeber, sondern er entpuppte sich auch als ein wahrer Künstler des Grillierens. Grillgut mit entsprechender Pasta und der dazugehörigen Flüssigkeit, löst nicht nur die Magensäfte, sondern im Laufe des Abends auch immer mehr die Zunge. Und so wurde aus einem „Grillabendbrot“, ein Abend des Genusses und der abwechslungsreichen Gespräche. Es war viel von Sucht und Manipulation die Rede. Sucht bestand schon nach dem zweiten Stück leckerem Hammelfleisches. Und so manipulierte unser Balröckchen geschickt den weiteren Verlauf des Abends, indem er nun endlich auch mit der „angedrohten“ Schokocremtorte aufwartete. Ein Anstandsstückchen lies ich ihm natürlich noch auf dem Teller. Übrigens kann Jürgen sehr gut Backen. Am vorhergehenden Tag servierte er noch einen Käsekuchen, welcher bis auf ein kleines Stückchen und dem Teller auf dem er einst sich befand nur übrig blieb.
Also wurde viel und ausgiebig diskutiert und stellenweise sogar gelacht. Das Sprichwort:“ Je später der Abend, um so schöner die Frauen…“ traf hier nicht zu. Erstens war Doris ja die einzige anwesende Frau und zweitens ist sie ja schon über alle Masse von Schön. Allerdings entwickelte der „Sandemanngaumen“ in Verbindung mit meinem Dickschädel, eine gewisse Fantasie. Je mehr es auf 24 Uhr zuging, um so mehr sah ich in Rolf 2 Mister Bi. Wahrscheinlich lag es aber auch nicht nur an den Lichtverhältnissen, welche eine aufgestellte Duftkerze auf einer Terrasse mir vor zu gaukeln gedachte. Jedenfalls wurde selbst sein Lächeln und Lachen immer Artverwandter mit jener Persönlichkeit. Witz und Ironie, gepaart mit Wissen, Erlebnisberichten und Erfahrungen, gaben diesem Abend eine besondere und persönliche Note. Doch irgend wann so gegen 3 Uhr in der Frühe, wurde selbst Freud auf seiner Couch und auch die angespülte Schweizer Garde müde. Man einigte sich, die entstandenen Gespräche und Ideen an anderer Stelle weiter zu führen und aus zu bauen. Da Jürgen ja als Gastgeber mit gutem Beispiel immer voran ging, hob er am Ende die nächtliche Tafel auf und wir zogen uns mehr wie nur müde endlich zurück.
Verpflegungstechnisch ging es am Sonntag gegen 11 Uhr da weiter, wo es gegen 3 Uhr aufgehört hatte. Allerdings ohne Alkohol. Der Frühstückstisch bog sich unter den vielen Leckereien und die Kaffeemaschine gab ihr schon allbekanntes Jammergeräusch wieder ständig von sich. Sie tat mir echt leid, hielt aber durch! Gegen 13 Uhr war es dann für uns soweit, Abschied von den neu gewonnen Freunden zu nehmen, da unser Weg weiter in Richtung neue Bundesländer gehen sollte.
An dieser Stelle möchte ich nochmals mich ganz herzlich bei Jürgen und seinen zwei Kindern für die Gastfreundschaft und das Gelingen jenes Wochenendes bedanken. Es war einfach nur wunderbar und passte wirklich alles. Mein Dank geht auch an Methusalem, der es dennoch ermöglichen konnte zu kommen. Es war für mich auf alle Fälle eine sagenhafte Bereicherung in jeder Hinsicht. Es gab für mich Denkanstösse, welche ich erst einmal in Ruhe einsortieren und Verarbeiten muss. Auch dir Rolf mein Dank. So. Und zu guter Schluss auch mein Dank an Doris, welche den „Mut“ hatte das hier mit zu machen und mich begleitete. Ohne sie wäre es auch für mich nur eine halbe Sache geworden. Vielleicht sollte ich noch erwähnen dass es gerade Doris war, welche den Anstoss und Vorschlag zum nächsten Treffen in einem Jahr hier bei uns in der Schweiz gab und aussprach. Also bis demnächst wieder und nochmals Dankeschön an Jürgen für alles. Auch für das was ich hier vergessen haben sollte oder nicht erwähnen konnte. ;-)
LG rolf
Dienstag, 7. Juli 2009
Sendepause
Guten Abend miteinander.
Also ich erlaube mir fürs erste einmal aus „betrieblichen“ und sonstigen Gründen den hiesigen Betrieb bis auf weiteres einzustellen. Ich werde meine Aktivitäten entsprechenden anderen und für mich wichtigeren Dingen widmen, um mich auch ein wenig, sagen wir mal zu erholen. Bis auf einen kleinen Notbetrieb, der darin bestehen wird die eine oder andere Seite noch zu besuchen, wird vorerst der Vorhang hier fallen. Man wird sich sicherlich irgendwann auch wieder einmal lesen.
Danke jedenfalls allen, die hier gerne vorbei schauten und vor allem für die vielen anregenden Gespräche und Inspirationen.
Mit freundlichen Grüssen
r.g.belle
Montag, 6. Juli 2009
Bekenntnis für die Lehrer
Bekenntnis
Früher, als ich selber noch auf der anderen Seite des schulischen Schützengrabens für Unordnung sorgen musste und mir ständig Ausreden wegen nicht gemachter Hausaufgaben einfallen lassen konnte, waren Lehrer und entsprechende weiblich Bundesgenossinen, für mich nur "doof". Ich konnte sie nie richtig leiden. Es waren in den Pausen sinnlos Kaffee schlürfende und rauchende Besserwisser, die nie richtig in der Schule aufgepasst hatten und deswegen ihre Minderwertigkeitsprobleme an uns Schüler ausliessen, in dem sie Lehrer wurden. Also liebe hier "kurz" verweilende Lehrerschaft. Das war früher, als Rolfi noch nicht richtig schreiben konnte. Na gut. Funktioniert heute zwar immer noch nicht so gut, aber daran seid ihr nun ausnahmsweise mal nicht Schuld. Es gab schon unter den "Sklavenantreibern" vielleicht zwei oder drei Ausnahmen. Aber das wars auch schon. Auch mit den Zugeständnissen und meiner Einstellung zu Lehrern. Jedenfalls was die Vergangenheit betrifft. Heute nun, nach fast 30 Jahren entsprechender Schulabstinenz muss ich sagen, dass sich mein Verhältnis zu dem Beruf des Lehrers auch aus persönlichen und privaten Gründen, grundlegend geändert hat. Ich sehe und erlebe den tagtäglichen Krampf jener Menschen, die doch nur wirklich den Kindern was beibringen wollen. Aber auf der anderen Seite stehen natürlich meine ureigensten Erfahrungen aus der Schulzeit. Und so könnte ich schon manchmal ein paar Tipps den Kids von heute geben, wie sie ihren Klassenelch zur Verzweiflung treiben könnten. Genau. Ich könnte, aber mache es nicht. Im Gegenteil. Mein Respekt und meine Achtung vor diesem Menschenschlag, wächst von Tag zu Tag. Ich konnte mir ja nie vorstellen was es heisst vor zig Schnarchnasen vor Schülern zu stehen und dennoch oft weder Geduld noch die Nerven zu verlieren. Von einem Lehrer wird verlangt, dass er ständig alles weis und für einen da zu sein hat wenn man ihn auch mal nicht braucht. Er soll immer Tolerant, freundlich und fröhlich sein. Er darf nie einen schlechten Tag haben, dafür aber ein Lächeln für den grössten „Arsch“ der Schüler erübrigen. Ja Arsch. Wir wissen doch alle, dass es nicht nur in der Schule jenen Typ von „Menschenarmleuchter“ gab, sondern dass sich jene Spezies auch bis ins heutige Realschulleben und darüber hinaus retten konnte. Also kurz der oder die Frau Lehrerin muss für jeden da sein und auch den Buckel hinhalten, wenn was schief läuft. Aber dabei vergessen viele von ihnen, dass es ja auch nur Menschen sind. Wesen, die auch weinen können und oftmals an die Grenze ihrer Kraft und Möglichkeiten gehen, nur um ein paar Kindern das Lesen oder das Schreiben bei bringen zu können. Aber ich weis auch, das jene andere Einstellung von Seiten der Schüler früher, wahrscheinlich eher später auch kommen wird. Man sieht es ja an mir. Leider kann ich meinen alten Lehrern dieses Dankeschön nicht mehr senden. Einige werden wahrscheinlich in einer anderen Lebensebene vor einer anderen Klasse mittlerweile stehen. Aber gerade deswegen möchte ich dennoch allen Lehrerinnen und Lehrern an dieser Stelle meinen Dank zum Ausdruck bringen. Ihr leistet oftmals Schwerstarbeit und bekommt von niemandem den Dank. Auch wenn gerade in Deutschland die Pisastudie was anderes belegt. Aber eure Arbeit egal wo ihr sie vollbringt, ist nicht nur wichtig, sondern gut und wird auch irgendwann Früchte tragen. Das beste Beispiel bin ja ich. Also verzagt nicht, sondern macht weiter. Egal wo und bei wem. Ich wünsche euch deswegen erholsame Ferien.
Und dir Doris viel Spass und Freude im neuem Lehrbereich ab August.
LG r.g.belle
PS: Aber ein kleiner Lehrerwitz sei mir dennoch erlaubt. Ist harmlos. ;-)
Nach den Sommerferien ist bei der Lehrerin und ihren Zweitklässlern, die sie auch schon im Vorjahr in der Ersten hatte, der Schulrat zu Gast. Sie schreibt einen Satz an die Tafel, den die Schüler vorlesen müssen: "Die Wiese ist schön grün." Keiner meldet sich. Die Lehrerin: Na, wer kann mir diesen Satz denn vorlesen? Niemand. Da meldet sich plötzlich Fritzchen aus der letzten Reihe. Der Lehrerin wird schon ganz Angst, da der Fritzchen zu den schlechteren Schülern gehört und im Vorjahr noch nicht recht lesen konnte.
Die Lehrerin: "Ja Fritzchen, bitte." Fritzchen liest vor: "Die Lehrerin hat einen knackigen Arsch." Darauf die Lehrerin: "Nein Fritzchen, nein, hier steht doch: Die Wiese ist schön grün."
Fritzchen dreht sich zur Seite und sagt zum Schulrat, der neben ihm sitzt: "Du Depp, wenn Du schon nicht lesen kannst, dann sag mir wenigstens nichts Falsches vor!"
Sonntag, 5. Juli 2009
Hans morbide? oder Berner Selbstmord
Ähmmm ja also. Die nachfolgenden Zeilen haben keinerlei Bezug auf iregend eine Situation oder so. Bin gerade nur etwas am Aufräumen nicht nur auf der Festplatte, sondern auch auf dem alten Blog und in mir. Da sind mir doch weis Gott ( nicht göttlich ) einige Gedichte wieder unter die Finger gekommen. Dieses hier ist eins von der "schwarzen" Seite meiner Seele. und allen Unkenrufen zum Trotze, ich werde in Zukunft was das Kommentieren betrifft zwar nichts ändern, aber nur noch auf den Seiten, desen Betreiber "mehr wie 10 Zeilen in der Lage sind am Stück zu lesen..." ;-) Dieser Motivationsspruch stammt nicht von mir, sondern von einem lieben Menschen, den ich sehr schätze. Und das nicht nur, weil sie eine Frau ist. So. Also hier der Heinz..... der morbide. Oder "Berner Selbstmord". Schönen Sonntag noch euch da draussen. rolf
Heinz
Des Lebens müde war der Heinz,
mit sich, der Welt und nicht mehr Eins.
Die Leber nur noch halbtags schafft’,
der Magen auch mit letzter Kraft.
Das Bier, das einst in Strömen floss,
und selbst der Schnaps, den er genoss,
ward ihm nun leid und schmeckte fade,
er zählte sie, die letzten Tage.
Die Schuh geputzt, das Haar gekämmt,
die letzten Sachen umgehängt.
Mit kleinen Schritten lief er nun,
und hatte nur noch Eins zu tun.
Zum zehnten Stock die Treppen rauf,
ein kurzer Tritt, die Tür flog auf.
Da stand er nun in voller Pose,
den Abschiedsbrief in seiner Hose.
Ein letzter Schluck, ein kurzer Blick,
und wünschte sich noch selber Glück.
Er flog ganz schnell auf seine Weise,
recht elegant und auch ganz leise.
Im dritten Stock bei der Frau Krause,
vom Putzen machte sie grad Pause:
Mit großen Augen sah sie nur
den Heinz bei seinem Flugparcour.
Zum Winken drehte er sich um,
das war nicht klug, das war sehr dumm.
Der Kopf nun unten, die Füße oben,
so ging es weiter, in Richtung Boden.
Bei Mayers, Müllers noch vorbei
– er war am Ziel, er war nun frei.
Die Sonne schien auf jenen Fleck,
er war recht klein im Straßendreck.
Vorbei die Zeit des Megasaufens,
hier gibt’s nicht mal ein Bier zu kaufen.
Heinz sitzt nun brav in seinem Himmel
bei Harfenklang und Glockenbimmel.
HeinzDes Lebens müde war der Heinz,
mit sich, der Welt und nicht mehr Eins.
Die Leber nur noch halbtags schafft’,
der Magen auch mit letzter Kraft.
Das Bier, das einst in Strömen floss,
und selbst der Schnaps, den er genoss,
ward ihm nun leid und schmeckte fade,
er zählte sie, die letzten Tage.
Die Schuh geputzt, das Haar gekämmt,
die letzten Sachen umgehängt.
Mit kleinen Schritten lief er nun,
und hatte nur noch Eins zu tun.
Zum zehnten Stock die Treppen rauf,
ein kurzer Tritt, die Tür flog auf.
Da stand er nun in voller Pose,
den Abschiedsbrief in seiner Hose.
Ein letzter Schluck, ein kurzer Blick,
und wünschte sich noch selber Glück.
Er flog ganz schnell auf seine Weise,
recht elegant und auch ganz leise.
Im dritten Stock bei der Frau Krause,
vom Putzen machte sie grad Pause:
Mit großen Augen sah sie nur
den Heinz bei seinem Flugparcour.
Zum Winken drehte er sich um,
das war nicht klug, das war sehr dumm.
Der Kopf nun unten, die Füße oben,
so ging es weiter, in Richtung Boden.
Bei Mayers, Müllers noch vorbei
– er war am Ziel, er war nun frei.
Die Sonne schien auf jenen Fleck,
er war recht klein im Straßendreck.
Vorbei die Zeit des Megasaufens,
hier gibt’s nicht mal ein Bier zu kaufen.
Heinz sitzt nun brav in seinem Himmel
bei Harfenklang und Glockenbimmel.
Freitag, 3. Juli 2009
Flugtage
Wie lange wohl braucht man mit einem Düsen gesteuertem Flugzeug, um so seine Runde über die Schweiz zu drehen? Jedenfalls stelle ich mir gerade diese Frage seid ca. 10 Minuten. Womit ich eigentlich schon fast die Antwort mir selber gegeben habe. Heute scheint alles was noch genug Sprit im Tank oder besser in den Flügeln hat und einigermassen schnell genug in den leicht bewölkten Himmel hier hoch gekommen zu sein scheint, die Schweiz unbedingt von oben betrachten zu wollen. Leute hier ist im Augenblick was los, das glaubt kein Mensch. WENNN ICHHH ETWASSS LAUTERRRRR GERADEEEE HIERRRR SCHREIBENNN SOLLTEEEEE, LIEGTTTT ESSS DARANNN, DASSSSSS GERADEEEE WIEDERRRR ZWEIIIIII DIESERRRRR ALPENNNNNVÖGELEINCHENNNNN IM TIEFFLUGGGG ÜBERRRR IHRRRRR NESTTTTT HIERRRR GEFLOGENNNN SINDDD. Wow was für ein herrlicher Krach, auf den ich liebend gerne verzichten könnte. Nest nähe ist auch etwas leicht übertrieben. Der nächste Flugplatz jener Schwarmschwalben liegt ca. 60 Kilometer von hier entfernt. Aber bei deren Flügelschlag ist das ja keine Entfernung. Wie gesagt. Die müssen aufpassen, dass sie nicht wenn sie mal richtig Gas geben, gleich die Luftraumgrenzen irgendeines ihrer „Anstösserländer“ verletzen. Um ehrlich zu sein kann mir das auch wiederum egal sein. In der heutigen Emigrationszeit spielt das eh keine grosse Rolle mehr. Ich meine wer wohin, mit wem und warum nicht.
Weis nicht wer schon einmal in den Genuss kam, einen solchen Flugplatz aus der Nähe und vor allem in Ruhe sich betrachten zu können. Es versteht sich von selbst, das ich mit Nähe natürlich nicht meine auf den entsprechenden Radaranlagen zu klettern und so. Sondern ganz einfach einmal so „sinnlos“ da über die Landebahn schlendern, den Kühen auf der Nachbarweide beim Wiederkäuen zuschauen und gedankenverloren an einem Albenwiesenkraut katschen. Das scheint es auch nur hier zu geben. Aber Vorsicht. Diese scheinbar „Bilderbuchidylle“ trügt auch sehr. Von einem solchem trügerischem Erlebnis, möchte ich euch kurz hier berichten. Es war ca. vor zwei Jahren an einem etwas verregneten Herbstvormittag…..
….und ich stand mit meinem Kühltransporter der Firma „Eismann“ an einer Schranke. So ähnlich wie bei einem Bahnübergang. Nur das hier keine Bahnschienen vor unvorsichtiger Überquerung geschützt werden sollten, sondern es sich um eine ca. 50 Meter breite Betonpiste eines Militärflugplatzes handelte. Das lustige und interessante für mich daran war, dass ein Hinweisschild an der Schranke darauf hinwies, an welchen Zeiten hier Flugbetrieb herrscht und man aus diesem Grund jenen Teil der Landebahn nicht als Verbindungsstrasse nutzen könne. Bitte? Landebahn und Verbindungsstrasse? Ach so. Ja richtig. Hier konnte es passieren, dass man mit dem Auto plötzlich auf einem Panzerübungsplatz zum stehen kam, oder aber wie in diesem Fall eine Landepiste logistischer Weise gleich mit in das örtliche Strassennetz einbezogen wurde. Praktisch denkende Schweizer Planungsstrategen dachte ich mir und schaute erwartungsvoll genau in die falsche Richtung, in der Hoffnung darauf, endlich einen solchen Alpenadler mal aus der Nähe sehen zu können. Immerhin haben sich manche Kreise hier in der Schweiz dafür stark gemacht, dass die heimische „Luftflotte“ nicht nur ältere Modelle des technischen Luftfahrtfortschrittes zur Verfügung bekommt. Dieses Land präsentiert seine absolute Kampfbereitschaft und Entschlossenheit der Vaterlandsverteidigung nicht nur in Form von fast täglichen Schiessübungen auf dem nahe gelegenem Schiessübungsplatz, sondern auch im „Gassifliegen“ besagter Krachmacher. Also wie gesagt. Ich schaute gerade in die falsche Richtung, als ein Geräusch ziemlich laut an mir „vorbeizschhhhhhhhhhhhhhhhhorrrrrrr….“. Und ehe mein leicht irritiertes Gehör den Augen auch nur in jene Richtung folgen konnte, machte es ein zweites Mal an mir „zzzzschhhhoooooooooorrrrrrrrrrrrchhhhhhhh…“ vorbei. Wow. Dachte ich nur und versuchte den imaginären entstandenen Geräuscheschmutz mir aus beiden Ohren zu puhlen. Das also waren jene viel gescholtenen Lärmerzeuger über den nahe gelegenen Ski und Urlauberregionen. Toll. Das Blinken der Schranken eigenen Ampelanlage, brachte mich zurück in die Gegenwart und ich auf den schnellsten Weg die Bestellungen entsprechender Eismannkunden zu ihnen. Mein Rückweg führte mich natürlich genau an derselben Stelle vorbei, nur das ich diesmal nicht genau über jenes Landefeld fuhr. Diesmal wählte ich eine sogenannte Abkürzung, welche genau sich relativ parallel zur Einflugschneise jener Adler der Lüfte schlängelte. Der Abstand allerdings zur Betonpiste betrug auch hier nur ein paar Meter und war nur durch einen schmalen Grasstreifen und entsprechender Markierungspfosten gekennzeichnet. Es war schon später Nachmittag und die Sicht war nicht gerade besonders gut. Schliesslich war es Spätherbst und die Vorboten des Winters kündigten sich mit grauen, tiefhängenden Schneewolken hier kräftig an. Ich war froh endlich bald wieder in heimischen Gefilden sein zu dürfen. Zumindest war mein augenblickliches erstrebenswertentes Kurz Ziel, endlich wieder festen Asphalt unter die vier Schubkarrenräder zu bekommen. Die Heizung auf volle Pulle und die Musik ebenfalls bis zum Anschlag, nahm ich nur einen schnellen, aber grossen Graugrünen Schatten neben mir war. Ich hatte wirklich nicht einmal richtig Zeit mir auch diesmal Gedanken darüber zu machen, wie etwas so grosses neben mir plötzlich auftauchen konnte. Im selben Augenblick schaukelte mein Fordtransporter wie ein Schiff bei Windstärke 10. Ungelogen. Aber es knirschte in dem Fahrerhaus, wie auf einem alten Kahn und meine Tiefkühlprodukte hinten in den Kühlfächern, wurden mächtig durchgeschüttelt. Von der plötzlich auf mich einstürzenden Geräuschkulisse ganz zu schweigen. Ehe ich richtig reagieren und abbremsen konnte, wiederholte sich dieser Zu und Umstand ein zweites Mal und ich endgültig die Kontrolle über meinen fahrbaren Kühlschrank. Endlich machte es „krchhh“ und mein Kopf, da nicht angeschnallt, Bekanntschaft mit der Frontscheibe. Jedenfalls kam ich mit dem Fahrzeug etwas leicht schräg zur Landepiste auf dem Grünstreifen zum stehen. Ich muss mehr wie nur bedebert drein geschaut haben. Jedenfalls näherte sich diesmal „ausrollend“ die erste der beiden Maschinen meinem Standort und ich konnte sogar das breite Grinsen der beiden Piloten durch ihre Kanzel sehen. Der eine winkte mir auch noch „freundlich“ zu. Kurz darauf fuhr „langsam“ auch die zweite Flugmaschine die inzwischen auch gewendet hatte an meinem Häufchen Elend vorbei. Ich war Fix und Foxi mit mir und der Welt. Diesmal dauerte es etwas länger bis nicht nur ich, sondern auch das Auto in die Gänge kam. Egal wo ich seid diesem Tag mit dem Tiefkühltransporter dann in der Schweiz unterwegs war, überall wo ein Flugplatz in der Nähe sich befand, suchte ich mit Blicken krampfhaft den Himmel nach diesen Krach spendenden Ungetümen hektisch ab. Meine Augen sondierten hektisch auch das Geschehen links und rechts der Fahrbahn. Schliesslich wollte ich nicht ein zweites Mal zu einem fahrenden fast Driveschnellimbiss mit Tiefkühlkost für Kampfpiloten und deren Flugzeuge werden.
Übrigens wünsche ich euch dennoch ein wunderschönes Wochenende.
rolf
Mittwoch, 1. Juli 2009
Das Säbel gezähmte Tigerchen
Manuela hatte mich mit ihrem kurzen Statement über das Schnarchen und deren prähistorischen Hintergründe auf die Idee gebracht, mir einmal meine eigenen unsinnigen Gedanken in Kurzform zu diesem Thema zu machen. An alle die besonders nicht schön aber um so lauter jede Nacht vor sich Hin schnarchen vielleicht als kleine Ausrede. Es muss ja nicht immer der „Säbelzahntiger“ sein der vor dem ehelichen Schlafgemach seine hungrige Runde dreht. Wie wäre es mit der Schwiegermutter, die man vielleicht vergraulen möchte‘ ;-) Egal wen, wer oder was das akustische Geräuchsopfer sein wird oder sein soll. Viel Spass dennoch bei eurer Interpretation jener wissenschaftlichen Schlafanalyse.
Rolf
Das Säbel gezähmte Tigerchen
Die Frau sie schnarcht, der Mann tut’s auch,
seid alters her so ist es Brauch.
Man röhrt und pfeift dann um die Wette,
und hört es oft um jede Ecke.
Sie meistens hoch und er in Tiefen,
doch immer dann wenn beide schliefen.
Die Kinder sabbern, schmatzen auch,
denn wie gesagt, so ist der Brauch.
Das hat nen Grund der ziemlich alt,
als man noch lebte im tiefsten Wald.
Da waren Wölfe, Tiger, Bären,
und musste sich dagegen wehren.
Die Angst war gross des Nachts im Dunkeln,
der Raubtieraugen gierig funkeln.
Man hörte was und sah sie kaum,
für manche wars der letzte Traum.
Doch irgendwann recht elegant,
den Ton als Waffe hat man erkannt.
Ein Grunzen half aus den Verstecken,
selbst grosse Tiere zu verschrecken.
Und heute lebt es sich viel besser,
vorbei die Zeit der Steinzeitmesser.
Es wird gehobelt und gesägt,
ne Tradition die nie vergeht.
Rolf
Das Säbel gezähmte Tigerchen
Die Frau sie schnarcht, der Mann tut’s auch,
seid alters her so ist es Brauch.
Man röhrt und pfeift dann um die Wette,
und hört es oft um jede Ecke.
Sie meistens hoch und er in Tiefen,
doch immer dann wenn beide schliefen.
Die Kinder sabbern, schmatzen auch,
denn wie gesagt, so ist der Brauch.
Das hat nen Grund der ziemlich alt,
als man noch lebte im tiefsten Wald.
Da waren Wölfe, Tiger, Bären,
und musste sich dagegen wehren.
Die Angst war gross des Nachts im Dunkeln,
der Raubtieraugen gierig funkeln.
Man hörte was und sah sie kaum,
für manche wars der letzte Traum.
Doch irgendwann recht elegant,
den Ton als Waffe hat man erkannt.
Ein Grunzen half aus den Verstecken,
selbst grosse Tiere zu verschrecken.
Und heute lebt es sich viel besser,
vorbei die Zeit der Steinzeitmesser.
Es wird gehobelt und gesägt,
ne Tradition die nie vergeht.
Weihnachten und Ostern waren heute zusammen
Ha. Zwei Meldungen die zwar nicht die Welt verändern werden, aber mich schon etwas durcheinander brachten und fast in einen Rausch versetzten. Die erste um 6:04 Uhr....
Hallo,
Haben Sie heute morgen die Liste der Topblogs gesehen? Ihr Blog steht auf Rangplatz 723. Glückwünsche! Er ist sichtbar auf dem Portal von Overblog.
http://de.over-blog.com/top.html
Bravo für Ihre Arbeit und gute Fortsetzung
Das Team von Overblog
Und die zweite nur 5 Minuten später. Um 6:09 Uhr genau. Für die welche um diese Zeit noch nicht gerne Nachrechnen mögen und können. ;-)
Hallo,
Haben Sie heute morgen die Liste der Topblogs gesehen? Ihr Blog steht auf Rangplatz 1301. Glückwünsche! Er ist sichtbar auf dem Portal von Overblog.
http://de.over-blog.com/top.html
Bravo für Ihre Arbeit und gute Fortsetzung
Das Team von Overblog
Ich komme nicht umhin einzugestehen, dass mein Blog bei Overblog immer noch existiert, aber seid Wochen so richtig brach liegt. Deswegen musste ich auch gleich einmal wieder Nachschauen, was mein kleines Waisenkind so schönes macht. Ich war mehr wie nur erstaunt als ich feststellen musste, dass selbiger immer noch ab und an besucht wird. Vorallem über die Suchanfragen jeweiliger Suchmaschinen war ich überrascht. Aber die grösste Überraschung überhaupt war eigentlich, dass overblog echt noch als Deutsche Plattform existiert. ;-) Und das es noch mindestens etwas über 1300 Bloger da geben soll. ;-) Sollen wirklich da noch Zeichen von Wunder geschehen und die französischen Herren sich endlich mal ihres Stiefkindes angenommen haben? Jedenfalls sende ich gerne auf diesem Weg den "Overblogern" ganz liebe und kollegiale Bloggergrüsse an dieser Stelle. Leute, halltet durch. Wie ein alter Overblogerfreund immer gerne zu sagen pflegte:"...es passt schon...es kommt gut." ;-)
In diesem Sinne und an der Stelle hier allen noch nen schönen Tag. Egal bei welchem Blog ihr euch heimisch fühlt. ;-)
rolf
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