Freitag, 30. April 2010

Wonnemonat Mai...

Ah ja. Morgen endlich ist es wieder soweit und der Wonnemonat Mai wird uns mit seinem einschmeichelndem Wetter, den sanftmütigen Frühlingsdüften und den bis in Aquarelltönen bezaubernden Farben wieder verwöhnen. Er wird am frühen Morgen, wenn die Tautropfen auf den Wiesen und Spinnennetzen in den ersten Sonnenstrahlen noch goldglänzend schimmern, und die Baumbewohner zu ihrem allmorgendlichen Begrüssungskonzert anstimmen, uns mit seiner klaren und frischen Luft, sicherlich zu einem Morgenspaziergang verführen wollen. Ah ja.... Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün und lass uns an dem Bache….. , Moment bitte. Morgen ist der 1.Mai? Oh. Das ist doch auch der internationale Arbeiter und Kampftag. Das heisst, dass morgen weltweit Maikundgebungen statt finden werden. Das heisst aber auch, dass es wieder Menschen geben wird, welche den Sinn jener „friedlichen“ Demonstrationen nicht nur falsch interpretieren werden, sondern auch für ihre Zwecke missbrauchen. Ich denke hierbei vornehmlich an die Krawallaufmärsche der letzten Jahre in Berlin, wo es jedes Jahr in den Abendstunden zu Randalen und entsprechenden Ausschreitungen in grösseren Umfang kam. Wo gewaltbereite „Menschen“ aus den verschiedensten Szenen aus Berliner Strassen eine Art Untergangsszenario veranstalteten. Staatsgewalt gegen Autonome. Es geht hierbei schon lange nicht mehr um eine friedliche Konfrontation und Darlegung, es geht nur noch um Gewalt und Gewalt. Es erschreckt einen wenn man sieht, wie viele junge Menschen immer mehr jedes Jahr bereit sind, an dieser Art der Machtdemonstration ihren angestauten Frust und teilweisen Hass gegenüber dem Staat Ausdruck zu verleihen. Mit Vernunft hat dies nichts mehr zu tun. Auch wenn der Staat gerade durch seine Politik in den letzten Jahren im besonderen, eine entsprechende Mitschuld an diesen gewalttätigen Ausschreitungen trägt, so heisst das noch lange nicht, dass egal welcher Richtung und Szene jene Radikalen angehören, dies eine Lösung der Probleme bedeuten. Gewalt erzeugt in den meisten Fällen immer wieder Gegengewalt. Und so wird es auch dieses Jahr wieder sein. Der berliner Innensenator Ehrhart Körting von der SPD geht nicht nur von einer der schlimmsten Maidemonstrationsnächten der Berliner Geschichte aus, er verweist auch darauf, dass sich nach einer fast fünf jährigen Pause, die Neonazis mit fast 3000 Demonstranten angekündigt haben. Es wird also zu entsprechenden gewaltkräftigen Ausschreitungen zwischen der links gerichteten und der Neonaziszene kommen. Es wird also nicht „nur“ wieder randaliert, Schaufensterscheiben eingeschlagen und Autos angezündet werden, es wird wieder Blut fliessen. Über 6000 Polizeikräfte will der Innensenator Berlins für jenen Aufmarsch bereit stellen. 6200 Frauen und Männer welche wieder ihr Leben riskieren, nur weil es am Ende die Politik an sich immer noch nicht verstanden auch eine entsprechende jugendfreundliche Politik zu praktizieren. Weil die deutsche Regierung es bis heute immer noch für nötig hält, verstärkt auf das Imago nach aussen hin zu arbeiten, als endlich sich konsequenter um die Lösung der entsprechenden innenpolitischen Probleme zu kümmern. Und dazu gehört nun einmal auch die Jugend. Und wie jedes Jahr, wird man am nächsten Tag jener Ausschreitungen sich die Wunden lecken, analysieren, Schuldige für Fehler suchen und zurück zur Tagesordnung übergehen. Mich wundert es nur, dass es bisher noch keine Todesopfer bei diesen Ausschreitungen in den letzten Jahren gab. Wenn man sich die Bilder noch vor Augen hält, mit welcher Brutalität und Gewaltbereitschaft jene Randalierer vorgingen, so wird einem sicherlich auch klar, wie erschreckend hoch die Auseinandersetzungen dieses Jahr sein werden, wenn Linke und Rechte aufeinander stossen werden. Es werden wie gesagt diesmal mit Sicherheit nicht nur Pflastersteine fliegen. Letztes Jahr gab es offiziell „nur“ 479 verletzte Polizisten. Wer wird dieses Jahr bei jenen sinnlosen Ausschreitungen der nächste sein, oder gar in Erfüllung seiner Pflichten wie es immer anschliessend lapidar heist, den 2. Mai nicht mehr erleben? Ich war zu DDR Zeiten selber bei einer Polizeibereitschaft meinen Grundwehrdienst ableisten. Ich weis was in solchen Konfliktsituationen auch in den Köpfen vieler jungen Beamten rumschwirrt. Es ist auch sehr viel Angst mit dabei. Am Ende geht es dann „nur“ noch um ihn oder dich und dein Leben. Ich habe in der Hinsicht wirklich Angst um jene Menschen. Egal auf welcher Seite der Barrikade sie gerade stehen. Viele können in solchen Momenten gar nicht ab und einschätzen was sie da wirklich tun. Es ist wie ein Rausch, deren Ernüchterung in den meisten Fällen zu spät kommt und um so schmerzlicher sein wird. Ich kann nur hoffen, dass es dieses Jahr auf allen beteiligten Seiten dennoch Besonnenheit geben wird und am nächsten Morgen jeder relativ gesund den 2. Mai in seiner Pracht unter den lebenden begrüssen kann. Dennoch wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieser Seite einen wunderschönen Start in den Wonnemonat Mai. Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün…… r.g.belle

Donnerstag, 29. April 2010

"Wenn Griechen kriechen...."

„Wenn Griechen kriechen, kriechen Griechen….“ So in etwa lautete ein Kinderspruch aus meiner Zeit. Und nun ist er im wahrsten Sinne des Wortes sogar wahr geworden. Die Griechen kriechen, vor der EU und dem IWF. Sie sind durch entsprechende Misswirtschaft der politischen Führungselite am Ende. Wirtschaftlich geht nichts mehr und politisch wird es nun auch nur noch eine Frage der Zeit sein, wo Griechenland das „Aus“ vermelden wird. Am Anfang war die Rede von 35 Milliarden und Deutschland sollte, nein müsste den grössten Anteil davon „Sponsoren“. Anfänglich war die deutsche Regierung ja nicht begeistert von der Aussicht, eigene Milliarden Steuergelder für die Misswirtschaft eines anderen Landes raus zu rücken. Schliesslich hat man ja im eigenem Land selber genug Probleme. Jedenfalls „finanzielle“. Das entsprechende Ja kam deswegen auch sehr zögerlich und zaghaft. Allerdings versprachen sich wahrscheinlich dadurch wiederum einige „Strömungen“ das ultimative Geschäft. Und so willigte wie gesagt Deutschland doch ein. Nun nach ein paar Tagen stellte es sich allerdings heraus, dass die Griechen nicht nur kriechen können, sondern auch im entsprechendem Verschleiern von der Wahrheit Meister sind. Ich sage mit Absicht nicht „Lügen“. So etwas macht ja eine Regierung nicht. Mittlerweile ist der finanzielle Handlungsbedarf auf über 100 Milliarden angestiegen. Und ich glaube das ist noch nicht einmal das Ende des Geldberges. Dabei stellt sich mir allerdings die Frage, wie diese Hilfe denn am Ende wirklich aussieht? Der Regierung in Athen werden Milliardenkredite bewilligt. Der Name Kredit besagt ja auch, dass diese Geld irgend wann einmal zurück bezahlt werden muss. Und das nicht für umsonst. Das heisst es entstehen Zinsen. Und diese Zinsen verursachen nebst der Zurückzahlung der Milliardenschulden ja wieder Schulden. War Griechenland bis jetzt nicht in der Lage seine Staatsschulden zu begleichen, wie soll es da bei solchen Summen erst aussehen? Ist es am Ende nicht nur eine Verzögerung des unausweichlichen „Bankrottes“? Also wäre doch die logische Schlussfolgerung das Griechenland das Geld der EU annimmt und vielleicht nächste Woche, oder nächsten Monat den „Staatsbankrott“ erklärt? Am Ende würden alle EU Staaten, welche Geld an die Akropolis gesendet haben vielleicht ein e entsprechende Postkarte als Dankeschön erhalten? Das sich ein Land in der EU als Bankrott meldet wäre einmalig in der Eu Geschichte, aber wahrscheinlich für die Zukunft kein Ausnahmefall. Wenn in Deutschland jemand Zahlungsunfähig ist, „muss“ er Insolvenz beantragen und es werden entsprechende Massnahmen eingeleitet, damit der Verursacher wenigstens einen Teil an seine Gläubiger zurück zahlen kann. Es kommt hierbei aber auch auf die entsprechende Ehrlichkeit des Verursachers an. Aber wie verhält es sich mit einem Staat? In diesem Fall mit Griechenland? Dabei ist ja nur von der „Staatsverschuldung“ im Groben die Rede. Was ist am Ende mit der inner staatlichen Verschuldung. Mit laufenden Krediten der Privatpersonen, den Firmen? Konsumentenkredite werden ja am Ende in einem solchen Fall auch über Staatsbanken abgewickelt. Was passiert mit Ländern wie Portugal, Spanien, England, oder überhaupt jenen Ländern in denen es am Ende auch nicht viel besser aussieht? Macht Griechenland jetzt kriechend die schulende Runde durch Europa? rolf

Oder doch nicht...?

Es ist immer wieder interessant, Deinen verschlungenen Gedankenpfaden zu folgen. Du hast wieder einmal vollkommen Recht. Die Frage ist, ob es ein Segen oder ein Fluch ist, dass die Menschheit so viele Möglichkeiten er- und gefunden hat, die Natur zu nutzen und auszubeuten. Es gibt kein Zurück. Wenn ich die Milliarden Asiaten sehe, die seit einigen Jahren ihren Anteil am "großen Kuchen" haben möchten, wird es mir ganz schlecht. Es ist verständlich und man sollte es ihnen gönnen, aber die Erde kann so etwas auf längere Dauer nicht verkraften. Nette Grüße! Xammi Liebe Xammi. Die Beantwortung deines Kommentares verleitet mich regelrecht dazu, einen entsprechenden Artikel zu schreiben. Jedenfalls würde die Beantwortung sonst den „üblichen“ Rahmen selbst bei mir sprengen. Auch wenn ich mit diesem Artikel hier vielleicht mich nicht gerade sehr beliebt mache, möchte ich dennoch ein paar entsprechende Gedanken zu deiner „Kuchentheorie“ bei steuern. Allerdings in einer leicht abgeänderten Version. Und bevor jemand gleich nach Mord und Totschlag hier schreit, mich in die tiefste Hölle der menschlichen Verdammnis wünschen würde, sollte man sich über einige entsprechende Punkte erst einmal in Ruhe Gedanken machen. Als Kind litt ich unter einer etwas merkwürdigen Krankheit. Die äussere Hülle meines kindlichen Körpers schoss schneller in die Höhe als gewöhnlich bei einem Kind in diesem Alter. Wo hingegen die entsprechenden inneren Organe mit diesem Zuwachs nicht Schritt halten konnten. Die logische Reaktion des Körpers auf jene Anomalie war, dass er dem inneren Bereich eine Auszeit gönnte und mir entsprechende Beschwerden in Form von Blackouts und sonstigen Unannehmlichkeiten bescherte. Meine Krankheitsliste und deren Vielfältigkeit lies so manches Kinderarztherz höher schlagen. Ich glaube das die Natur in der Hinsicht „fast“ alle entsprechenden Kinderkrankheiten welche im damaligen Lexikon zu finden waren, mir aufdiktieren wollte. Aus diesem Grund war ich in der Hinsicht nicht nur ein entsprechendes und gutes „Übungsfeld“ für so manchen Arzt, sondern es wurden auch in jeweiligen Zeiträumen die Methoden gewechselt. Das interessante daran allerdings war die Wechselwirkung. Wie bei einer Art Chemotherapie pumpte man auf der einen Seite der „Möglichkeiten“ eine medikamentöse Substanz in den Körper um auf der anderen Seite ein entsprechendes Gegenmittel für die auftretenden „Nebensächlichkeiten“ gleich mit zu verabreichen. Dieser Zustand der Unerträglichkeit hielt sich allerdings nur bis zu meinem 12 Lebensjahr. Ich glaube der Zieleinlauf der Innereien und der damals schon fast 1,80 Meter grossen Körperhülle dürfte sich zum damaligen Zeitpunkt ausgeglichen haben. Jedenfalls wurde ich nun von entsprechender Anfälligkeiten weitesgehend verschont und erfreute mich nun, einer ungewöhnlichen, aber sehr guten Gesundheit. Dieser Zustand war allerdings weniger den Medikamenten zu verdanken wie man später einmal „lapidar“ fest stellte, sondern einfach nur dem Umstand, dass das „natürliche“ Gleichgewicht in meiner kindlichen „Biosphäre“ nun ausgeglichen war, es so zu sagen wieder seinen normalen und natürlichen Gang bei mir weiter gehen konnte. So ähnlich, nur in einem viel komplizierterem Rahmen, geht es in der Natur auch vor sich. Die Natur versucht und das nun schon seit vielen Millionen Jahren ziemlich erfolgreich, immer ein gewisses Gleichgewicht nicht nur her zu stellen, sondern auch zu halten. Natürlich werden dabei auch entsprechende Fehler von ihr gemacht, da sie ja auch ziemlich fleissig und kräftig mit ihren Möglichkeiten experimentiert. Wenn eine Lebensform den entsprechenden Anforderungen nicht genüge leistet, oder es nicht schafft sich schnell genug den entsprechenden Erfordernissen an zu passen, wird jene Existenz einfach verworfen, um Platz für eine neue und vielleicht auch besserer zu schaffen. Daraus entstehen dann natürlich die unwahrscheinlichsten Formen und „Kreaturen“. Eine davon sind wir Menschen. Vieles haben wir entdeckt und darauf aufbauend uns auch weiter entwickelt. Die Natur gab uns das entsprechende Bewusstsein, um nicht nur unsere Umwelt wahr zu nehmen, sondern auch die Erkenntnisse und Informationen nutzbringend um zu wandeln. So weit so gut. Allerdings scheint sich der Mensch als solches viel zu schnell und für seine Umwelt auch viel zu aggressiv zu entwickeln. Wir haben durch unsere entsprechende Eingriffe in vielen Bereichen der Erde, schon lange den natürlichen Kreislauf der Entwicklung verlassen, bewegen uns nun im wahrsten Sinne des Wortes auf feindlichem Gebiet. Am Ende sind wir wahrscheinlich zum störendem Faktor auf der Erde geworden, haben einen Mechanismus zum Selbstschutz der Natur in Gang dadurch in Bewegung gesetzt. Ich könnte in diesem Zusammenhang mehr wie genug Beispiele anführen, möchte es aber vielleicht bei drei entsprechenden Bemerkungen „nur“ belassen. Fall 1. Schnupfen und sonstige Virenkrankheiten. Den Schnupfen als solches gibt es wahrscheinlich „noch“ gar nicht so lange als wir vielleicht glauben. Ich vermute viel mehr, dass sich diese Art der Infektion eigentlich erst in jener Zeit entsprechend entwickeln konnte, als unser Körper damit anfing die natürliche Produktion von Gegenmassnahmen ein zu stellen. Warum stellte er sie ein? Im Laufe der Jahre war man der Meinung, das diese Unannehmlichkeit durch Medikamente beseitigt werden könnte und fing an sich damit voll zu pumpen. Der Körper stellte darauf die natürliche Produktion ein, die Natur hingegen erfand darauf hin immer neuere und zum Teil auch aggressivere Ableger der einst zum Teil so harmlosen kleinen Dinger. Wir wieder ein Gegenmittel, sie wieder eine neue entsprechend darauf eingestellte Variante des „Nasenflusses“. Ich rede hier nur von der normalen Erkältung, bis hin zu Grippe. In vielen anderen gesundheitlichen Bereichen sieht es ja nicht viel anders aus. Beispiel 2 unsere Ernährung. Vor zwei oder dreihundert Jahren gab es auch schon Hunger, allerdings reichte die natürliche Produktion der Lebensmittel dennoch aus, um den grössten Teil der Weltbevölkerung auf „normale“ Art zu ernähren. Das änderte sich aber erst, als man anfing eine Überproduktion zu schaffen. Klingt unlogisch, ist aber so. Je mehr produziert wurde, um so schneller konnte sich auch entsprechendes Leben vermehren. Also wir Menschen. Allerdings ging das mit der natürlichen Produktion nur bis zu einem gewissen Grad. Als dieses Level erreicht wurde, musste man sich etwas neues einfallen lassen, um den ständigen Bedarf an Lebensmittel zu gewährleisten. Man griff also in den natürlichen Kreislauf des Wachstums ein, um noch schnellere und Höchsterträge auf der ganzen Linie zu erzielen. Die Gentechnik war geboren. Es war nun möglich zu jeder Jahreszeit, egal welches „natürliche“ Produkt der Mensch verlangte, her zu stellen. Und auch noch in entsprechender Menge und immer mehr und besser. Allerdings waren, oder sind jene Produkte wiederum sehr anfällig gegen sämtliche von der Natur gewohnten Einflüsse. Also müssen sie gegen jene Einflüsse geschützt werden, das Wachstum weiter forciert. Weizen z.B. gibt es kaum noch in seiner natürlichen“ Urform. Wenn Weizen heute angebaut werden soll, wird nicht etwa ein Teil der Vorjahresernte dafür benutzt. Das ist gar nicht mehr möglich, so sehr wurde seine Grundstruktur verändert. Er wird quasi „künstlich“ gezogen. Ansonsten wären solche Ernteergebnisse wie wir sie heute kennen und erwarten gar nicht mehr möglich. Und ich rede auch nicht von den „chemischen“ Massnahmen welche nötig sind, um jenen Stoff, welcher zur täglichen Brotherstellung benötigt wird. Es ist wie ein roter Faden, welcher sich nun durch unser tägliches Leben zieht. Wahrscheinlich können wir nun von diesem Zug auch gar nicht mehr abspringen, ohne uns selber aus zu löschen. Und jetzt das vielleicht „schlimmste“ Beispiel der menschlichen Hilflosigkeit. Es geht um den Hunger und das Kindersterben in vielen Ländern. Jährlich sterben Welt weit Millionen Kinder an Unterernährung. Sie verhungern einfach, oder sterben an den Folgen von den schlimmsten und unmöglichsten Krankheiten. Millionen! Jetzt setzt natürlich ein ganz bestimmter Mechanismus in den meisten Menschen ein. Das Helfersyndrom. Wir wollen helfen und können es in den meisten Fällen nicht einmal. Nur ist diese Hilfe auch immer „wirklich“ erforderlich und auch entsprechend „förderlich“? Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber ist es oft vielleicht nicht nur eine natürliche Reaktion, eine Art der Selektion der Natur? Ich übernehme was den Begriff und die Deutung von „Selektion“ betrifft auf keinen Fall jene Umschreibung aus der Nazizeit. Und ich distanziere mich auch auf das schärfste von entsprechenden Zusammenhängen. Nur sehen wir auch am Ende was weiter passieren wird, wenn wir all diese Millionen Hunger leidenden Kinder retten wollen, oder gar retten könnten? Wer verschafft die Grundlage, damit jene Menschen das nächste Jahr und die folgenden nicht auch wieder Hunger leiden müssen? Und was passiert mit den Kindern, welche darauf folgen? Es ist am Ende nur ein Kratzen an der Oberfläche, ohne wirklich die Grundübel und Probleme tatsächlich zu bewältigen. Es geht hier bei auch um Vernunft und Mass. Natürlich spreche ich die entsprechende Hilfe nicht ab. Wie könnte ich auch. Bin selber ein Mensch mit Gefühlen und Empfindungen, habe in vielen Fällen sehr nahe am „Wasser“ gebaut. Und natürlich ist das auch eine politische Frage. Gerade in der heutigen Zeit der Globalisierung. Die einen haben es und können es, die anderen wieder nicht. Aber am Ende würden denke ich, selbst politische Massnahmen auch da nichts bewirken, oder helfen können. In vieler Hinsicht sind wir hilflos, ja machtlos. Es ist wie eine Endlosschleife, aus der die Menschen scheinbar nicht mehr heraus können. Wir haben etwas in Gang getreten, über deren Folgen und Konsequenzen wir uns gar nicht mal im klaren sind. Wir glauben das wir es können. Dass wir alles im Griff haben. Aber das stimmt so nicht. Eigentlich befinden wir uns im Krieg. Ich meine im Krieg mit uns selbst, im Krieg mit der Natur. Und langsam werden wir selbiger nicht nur lästig, sondern ich denke sie rüstet sich, um uns endlich wieder los zu werden. Das Experiment Mensch scheint wohl doch ein Fehlgriff gewesen zu sein. Oder doch nicht? Wie gesagt. Es sind nur entsprechende Gedankengänge, welche mich ziemlich oft beschäftigen, auf deren Beantwortung ich eine vernünftige, vor allem aber logische Erklärung versuch zu finden. In diesem Sinne wünsche ich dir liebe Xammi und allen die dies hier wirklich bis zum Schluss geschafft haben, noch ein wunderschönes Wochenenden.

Freitag, 23. April 2010

Der Vulkan und das Nutzungsrecht

Nutzungsrecht Wieder einmal verzieht sich eine Wolke am Horizont der menschlichen Unmut. Und wieder einmal geht es in erster Linie „nur“ um den entstanden Wirtschaftsschaden, der den entsprechend betroffenen Regionen und Wirtschaftszweigen daraus entsanden ist, oder „hätte“ entstehen können. Die Rede ist von Milliarden Beträgen. Politik und Wirtschaft streiten nun noch eine Weile miteinander, ob und wie man diesen Schaden hätte vermeiden können, was man bei einem ähnlichen Fall das nächste Mal besser machen könnte und wer nun eigentlich für die daraus entstandenen Schäden aufkommen soll. In der Zwischenzeit erholt sich entsprechender Gletscher-Vulkan auf Island und holt wahrscheinlich erst einmal wieder Luft. Es sei ihm gegönnt. Dabei kreisen meine Gedanken immer wieder über einen Punkt, lassen mir keine Ruhe. Es geht um das „Nutzungsrecht“. Natürlich meine ich hier den oder besser die entsprechende juristische Formulierung und deren Interpretation in der Praxis. Erst einmal gilt allgemein: „…Das Nutzungsrecht ist ein nicht notwendigerweise ausschließliches Recht, Sachen und Rechte zu nutzen. …“ Klingt erst einmal gut. Und weiter heisst es da auch noch:“… Das Nutzungsrecht an einer Sache wird durch schuldrechtliche oder dingliche Vereinbarung eingeräumt. Mögliche schuldrechtliche Vereinbarungen über Nutzungsrechte sind die Miete, Pacht oder Leihe. Dabei wird dem Nutzenden lediglich der Besitz eingeräumt, der Eigentümer wird aus seiner Stellung nicht verdrängt. Nach Ablauf der Vertragsdauer ist die Sache dann zurückzugeben. Ggf. sind die Nutzungen (§ 100 BGB) gemäß den Vorschriften des Eigentümer-Besitzer-Verhältnis nach § 985 BGB bzw. § 988 oder gemäß dem Bereicherungsrecht nach § 812 BGB herauszugeben …“ Gut. Es geht hierbei um zivilrechtliche Punkte. Was hat das alles mit dem Vulkanausbruch zu tun, wird sich nun der eine, oder die andere fragen. Zugegeben, fast nichts. Oder doch alles? Betrachte ich die Seite vom Nutzungsrecht uns Menschen der Natur gegenüber, sieht das für mich natürlich etwas anders aus. Wir scheinen wirklich zu vergessen, dass wir am Ende – und nun bitte nicht gleich entsprechende Handbewegung mit dem Finger an die Stirn vollziehen – ja nur als Gäste hier weilen. Dadurch geniessen wir zwar ein gewisses „Nutzungsrecht“, aber wirklich darauf bestehen, können wir auch nicht wie dieser „kleine“ Vulkanausbruch uns wieder einmal deutlich zeigte. Im Gegenteil. Es zeigt uns wie anfällig und teilweise hilflos wir Menschen wirklich gegenüber der Urgewalt der Natur da stehen und ihr oftmals ausgeliefert sind. Die andere Seite, um auch wieder einmal auf das „Nutzungsrecht“ zurück zu kommen, wie gehen wir eigentlich mit der uns zur Verfügung gestellten Rechtsmässigkeit gegenüber der Natur um? Die wenigsten Menschen machen sich wirklich Sorgen über den „grob fahrlässigen“Umgang uns Menschen mit der Natur. Am Ende soll es ja zum „Nutzen“ aller sein heisst es immer. Zum Nutzen aller werden die Meere sinnlos abgefischt, die Umwelt verseucht und zahllose Tierarten zum Aussterben verurteilt. Und wenn eine dieser „Nutzbarmachungen“ in die Hose geht, werden schnell entsprechende Schuldige gesucht und auch gefunden. Aber leider ist es immer anschleissend zu spät, um den entstanden Schaden an der Natur wieder rückgängig zu gestalten. Ein Freund der „Familie“ interpretierte diesen Vulkanausbruch mit einer Art von „Regulierung der Natur“. Eine Art Summierung von verschiedenen Einflüssen, dessen Endresultat z.B. dieser Vulkanausbruch ist. Meine anfängliche Skepsis über solche Art von Theorien gegenüber war echt gross. Nur bei genauerer Betrachtung, muss ich ihm Recht geben. Egal ob es sich nun bei diesem Vulkanausbruch um eine naturelle Notwendigkeit des Druckausgleiches in der Erdkruste handelte, oder vielleicht sogar von uns verursachte Umwelteinflüsse daran schuld sein könnten, sollten wir nie vergessen, dass wir nur eine Art „Nutzungsrecht“ auf diesem Planeten haben. Überbeanspruchen wir dieses Recht immer weiter, könnte uns irgend wann einmal vielleicht dieser „kleine“ Isländische Vulkanausbruch wie ein Spaziergang im Frühling erscheinen. Und ob dann noch die Zeit bleibt, um entsprechende Schuldfragen und Ansprüche zu stellen? Die Lehre auch aus diesem kleinen Ereignis mit grossem wirtschaftlichen Nebeneffekt sollte heissen:“ geht mit dem Nutzungsrecht, welches die Natur uns Menschen hier einräumte, sorgsamer um.“ In diesem Sinne bis zum nächsten Vulkan oder Tsunami. r.g.belle

Mittwoch, 21. April 2010

Wie die Zeit vergeht. Oder.....

...wer nichts macht, sollte auch keine Fehler machen. Die „gefühlte“ Zeit vergeht manchmal viel schneller, als die tatsächlich zur Verfügung stehende. Jedenfalls ergeht es mir immer dann so, wenn ich wieder einmal auf meiner Seite hier „zu Besuch“ bin um fest zu stellen, dass schon wieder entsprechende „Zeit“ seit dem letzten Eintrag vergangen ist. Diesmal war ich mit einer Website allerdings beschäftigt, welche mir sehr am Herzen lag und auch an selbige Stelle „gelegt“ wurde. Die Erstellung an sich, zumindest was das kreative Handlungsfenster betraf, war nicht nur spannend, sondern mit sehr viel Spass verbunden. Die Fertigstellung und Anpassung an das Internet allerdings war mehr wie ein „Nervenakt“. Nicht alles was der liebe Rolfi „gebastelt“ hatte, wurde auch so als solches vom Internet anerkannt, oder akzeptiert. Zumal ich nicht mit einem „Baukasten“ hier tätig war, sondern mich zum Teil bis ins „Universum“ der HTML Codierung getraute. Die Eimer Kaffee und Stangen Zigaretten welche dabei als Antriebsmittel verbraucht wurden, habe ich nicht gezählt. Die Magen und sonstigen Bauchschmerzen sind nun auch vergessen, gehören der Vergangenheit an. Und damit es mir nicht langweilig wird, oder ich aus der Übung komme, liegt schon das nächste „Projekt“ hier auf der Tastatur. Diesmal allerdings noch etwas aufwendiger. Und damit ihr auch wisst um was es sich eigentlich handelt, hier der entsprechende Link zu dieser Website. www.typ-o-logisch.ch Sollte bei dem einen oder anderen vielleicht Probleme mit der Darstellung auftreten, so könnte es unter Umständen an der entsprechenden Ladezeit der Seite selber sich handeln. Es sind auf Grund der Animationen sehr viele Informationen, welche im Hintergrund ablaufen. Allerdings läuft die Seite unter Opera und Firefox bis jetzt ohne Probleme. Wenn nicht, gebt mir bitte „hier“ Bescheit. Ansonsten wünsche ich allen Besuchern, Gästen, Freunden und Lesern dieser Seite hier, noch eine wunderschöne Restwoche. r.g.belle

Dienstag, 6. April 2010

So. Diese „Eiertage“ sind nun auch endlich vorbei und ich hoffe ihr habt sie auch entsprechend gut und gesund überstanden. Beim Durchblättern „gewisser“ Bilder, sind mir zwei besonders „aufgefallen“, welche ich euch natürlich nicht vor enthalten möchte. Bild 1 war für mich in so fern interessant, weil ich nie genau wusste, warum unser Hund Timmy zu einer bestimmten Zeit so schnell in seinem „Seepark“ sein wollte. Jetzt weis ich es. Leider waren wir diesmal nicht schnell genug und so musste der arme Hund sich ziemlich weit hinten in der Schlange anstellen. Der zweite von hinten übrigens. Auf Bild 2 sieht man „Herbert“ bei der alljährlichen Ernte, seines „Eierbaumes“. Leider habe ich es bis heute noch nicht geschafft, einen entsprechenden Setzling zu bekommen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich als letztes. Zumindest später als Herbert. Und so sehe ich irgend wann meiner Chance entgegen. Ansonsten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern, allen Besucherinnen und Besuchern weiterhin eine erfolgreiche Restwoche. Bis demnächst wieder. LG rolf