Sonntag, 27. November 2011

1.Advent

Also erst einmal möchte ich allen noch nachträglich alles "besinnliche" für die noch folgende Adventszeit wünschen. Hoffe ihr hattet heute alle einen wunderschönen Adventssonntag. Und wenn, aus welchem Grund auch immer es doch nicht ganz so "gemütlich" verlief, habt ihr ja noch 3 Versuche. ;-)

Bei uns war heute der Start in die entsprechende vorweihnachtliche Einkaufsrauschzeit. Alle Geschäfte, vor allem in der Münstergasse, hatten heute also geöffnet und sich auf die vielen Adventsbesucher ordentlich vorbereitet.
Auch wenn es anfänglich ziemlich schleppend anfing, war am Ende doch eine ziemlich sich eine nicht vorhandene Türklinke in die Hand gebende Menschenmenge auf der suche nach einem "besonderem" Weihnachtsgeschenk slebst hier in der Vitrine zu Besuch.
Und was es alles für verschiedene Gedanken und Vorstellungen, sowie Wünsche gibt, um einen anderen Menschen wenigstens eine "Überraschung" zu ermöglichen. Lustig, interessant, bis skuriel.
Aber interessant für mich, wie selbst Menschen die der Meinung waren schon ziemlich alles gesehen zu haben, am Ende doch noch glänzende Augen bei den vielen bunten Glasschönheiten bekamen.
Und noch schöner war allerdings die Bestätigung zu erhalten, dass unsere Vitrine eine absolute Bereicherung vor allem für die Münstergasse in Bern bedeudet. Danke euch Bernern.

Ansonsten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern, noch einen angenehmen Start in die neue Woche.

robe

Sonntag, 20. November 2011

Einfach so....

..... und vielleicht auch etwas aus dem Zusammenhang gerissen.

Eine Frau kommt mit schweren Einkaufstaschen bewaffnet auf den Weg zu ihrem Auto durch einen kleinen Park. Plötzlich stellt sich ein Mann ihr in den Weg, reisst seinen Mantel auf der Vorderseite auf und entblösst dabei sein leicht frierendes, nacktes, männliches vordere Unterteil.
Besagte Frau bleibt stehen, schaut sich nachdenklich jene männliche Fleischesgegend an, um mit einem Schrei und lautem Ausruf auf der Stelle kehrt zu machen.
"Ich wusste doch, dass ich die Shrimpse vergessen habe...."

Vielleicht nicht so schlimm, aber zumindest so ähnlich ergeht es mir auch im Augenblick. Also nicht was den Mantel und besagte weibliche Vergesslichkeit der Shrimpse betrifft. Eher wahrscheinlich die Assoziation zu Dingen, welche ich machen wollte und auch noch machen muss, aber einfach nicht mehr weis. Zumindest kann ich mich im Augenblick nicht gleich daran erinnern, um es aber bei anderer Gelegenheit durch einen auswärtigen Gedankenanstoss gesagt zu bekommen.
Manchmal reicht auch nur ein kleiner Hinweis in Form einer leeren Kaffeetasse, welche "noch" nicht in der Spüllmaschiene fachgerecht zwischengelagert wurde. Es wird anschliesend und leicht ohne weitere Übergänge, aber doch fliessend, eine Handlungskette losgetreten, welche wiederum in reinste Sklavenarbeit Arbeit ausufert.

Nicht nur die Spüllmaschiene Bestücken, sondern auch "arbeiten" lassen, wäre da nur das kleinste Übel der "Überforderung".
Der Berg der Sachen ist dermassen gewaltig, dass ich manchmal garnicht auch den kleinsten Pfad zur entsprechenden Erklimmung erkenne. Und da bedarf es entsprechender Impulse von Aussen.
Sei es das fallende Laub auf der Küchenterrase - Gartenarbeit - , Steuerbescheide - liegengebliebene Büroarbeit - , fehlende Tastatur des Rechners - Kisten in der GArage endlich sortieren und ausräumen - , und dergleichen mehr, bis hin zu solchen Nebensächlichkeiten, dass ich fast stundenlang einen "Stollen" vor mir anstarren kann, bis mir einfällt, dass ich Hunger habe.

Alter und entsprechende Verschleisserscheinungen lasse ich hier nicht gelten, auch wenn es eine erklärbare der einfachsten Möglichkeiten wäre. Aber wer mich wenigstens ein wenig kennt weis aber auch,, dass ich nicht auf diese einfachen Wege und Auswege stehe, sondern lieber es etwas kompliziert und umständlich manchmal mag. ( Siehe diesen Satz ;-)  ) Also doch selber Schuld? Wahrscheinlich..... .

Auf alle Fälle hatte ich nun zwei Tage absolute Ruhe welche darin gipfelten, dass ich fast die ganze Zeit schlafend verbrachte, aber dennoch noch müde bin. ;-)
Morgen beginnt dann der nächste Abschnitt in der Abarbeitung diverser, aber sehr wichgtiger "Nebensächlichkeiten" um am Dienstag endlich meine "Erholungsphase" zu starten. Ich kann endlich wieder im Laden stehen und mich von gläsernen Schönheiten umschmeicheln lassen. ;-)


Wie gesagt. Das hat alles weder mit dem leicht frierendem Herren oben im Park und seinem Mantel, sowie der Shrimpse kaufenden Frau etwas zu tun. Es diente übrigens nur als kleine Aufwärmphase desen, was noch vor mir liegt und erinnerte mich daran, dass bald Weihnachten ist.

Euch allen wünsche ich aber gewollt, einen erfolgreichen Start in die neue Woche. Und denkt daran. Es sind nur noch fast 4 Wochen bis Weihnachten. ;-)


robne

Dienstag, 8. November 2011

Erziehung

 Die Nachfolgenden Zeilen sind nichts für Frauen unter 45 Kilo und Männer ab genau sovielen Jahren geeignet. Sollte sich jemand allerdings rein zufällig angesprochen fühlen, übernimmt der Autor keine Garantie, kann aber versichern, dass dies absolut und beabsichtig ist.



"....Ja wir Frauen sind bekloppt und das ist eine Tatsache, genauso wie Männer z.B. nicht ohne genauen Einkaufszettel einkaufen gehen können.
Und das meine ich jetzt völlig wertfrei...."

Es hat zwar ein paar Tage auch bei mir gedauert, aber diese völlig ohne Wertung abgegebene Einschätzung einer Blogerin, ist natürlich am Ende wie Wasser auf meine Mühle. Und hier meine ich nicht die Gebetsmühle, sondern mein weiterführendes Gedankenspiel.

Das Frauen "bekloppt" sein können, lasse ich einfach Mal so im Raum stehen. Im Gegenteil. Ich "getraue" mir absolut selbst hier nicht zu wiedersprechen. Zumal diese Einschätzung ja von einer Dame höchstpersönlich kam. Wohingegen ich allerdings, was das Einkaufsverhalten von Männern betrifft, so meine Zweifel glaubhaft anmelden möchte. Na zumindest den Einkaufszettel betreffend.
Deswegen sehe ich mich genötigt und gezwungen, hier an dieser Stelle ein paar grundlegende, vorallem für Frauen zu beachtende, Verhaltensmassregeln, in den Raum zu werfen. Also was den "pflegeleichten" Umgang mit der männlichen Lebensaffinität im Anthropologischem Bereich betrifft.

Als erstes liebe Frauen, geben sie ihrem Affen Mann vor dem Einkaufsgang immer genug und ausreichend Zucker Nahrung mit auf dem Weg. Diese kann, oder sollte er sich allerdings vor dem Betreten des Ladens einverleiben. Mit gefülltem Magen wird entsprechender Einkauf in der Regel sorgfältiger und minimaler ausfallen. Das selbe gilt übrigens auch für sie liebe Damen. Allerdings würde bei ihnen schon etwas Kaffee oder Tee ausreichen. Ist die weibliche Blase erst einmal bis zum Gebährmutterhals befüllt, werden sie sicherlich ihren Einkauf auch nur auf das nötigste reduzieren, um den schnellsten Weg zu einer entpsrechenden Blasenentleerungsstelle zu finden. Aber das nur einmal so am Rande und bemerkt. Es geht ja im eigentlichen um den Mann, welchen sie alleine zum Einkaufen schicken möchten. Also weiter.

Geben sie ihrem Einkaufsboy am besten das Einkaufsgeld auch gleich passend mit. Es ist am Ende ja wie bei kleinen Kindern. Bleibt noch ein Zehnerle vielleicht übrig, wird noch etwas sinnloses dazugenommen. Und nur weil vielleicht der Alkohol gerade im Sonderangebot war. Also rechnen sie vorher lieber alles selber aus.
Bevor sie allerdings, liebe Damen, ihre Einkaufstaschen tragende behaarten Zweibeiner in die Weiten jenes Einkaufstempels und damit in die Reichweite anderer Artgenossen und Verführungen los lassen, sollten sie noch ein paar anderee sehr wichtige Regeln nicht nur beachten, sondern auch eine entsprechende Prüfung von ihm abverlangen. Also von dem Mann jetzt.

Ihr Mann sollte sehr schnell und ohne grösseren Zeitverlust, die wichtigsten Kommandos nicht nur verstehen, sondern auch ausführen können.
Platz und sitz wäre für den Anfang schon sehr gut und überfordert ihren Zweibeiner nicht allzusehr. Wenn er diese beiden Kommandos auf Anhieb versteht und auch entsprechend darauf reagiert, können sie es schon mit etwas schwererem versuchen.
Dazu zählt nicht nur "Nein", sondern auch sei "lieb". Wobei das letzte Kommando für gewisse andere Momente vielleicht auch noch ein wenig ausbaufähig zu sein scheint. Aber das ist ihrer eigenen Fantasie überlassen.

Und nun können sie auch schon zum etwas schwierigerem Teil der Einkaufsübung übergehen. Lassen sie ihren Spargel Spartakus nun gewisse Sachen suchen und auch finden. Das Finden ist sehr wichtig und hebt sein Selbstwertgefühl doc h schon ein wenig in gewisse Höhen. Vergessen sie auch nie, nach einer bestandenen Lektion, ihren Zweibeiner zu loben. Das ist unbedingt wichtig. Wenn er vor ihnen, steht, seine Zunge aus der linken Seite der Nasenöffnung hächelnderweise hängen lässt, ist es kein gutes Zeichen und er scheint ein wenig überfordert zu sein. Sie sollten dann lieber noch einmal mit etwas leichterm, als das Aufspüren ihrer Lieblingspafrümmarke beginnen.

Sollte wieder erwarten allerdings besagter Gaumenlappen aus der rechten Mundöffnung ohne weissem Belag zum Vorschein kommen und ihr geliebter Lebensabschnittsbegleiter auch noch mit seinem Schwanz Hintern ganz brav wedelt, können sie davon ausgehen, dass er bereit ist auch einmal alleine zumindest die Post aus dem Briefkasten zu holen.
Wenn er es am Ende auch noch schafft im Bad, ohne sein Bein zu heben sich brav auf die entsprechende Toilettenvorrichtung zu platzieren um treffgenau sein Geschäft zu erledigen, müssen sie ihn nicht nur ausgibig loben, sondern können ihn langsam auch für schwierigere Aufgaben sich heranziehen.

Erst wenn er dies alles schafft und entsprechende Prüfungen bestanden hat, können sie ihn auch alleine zum Einkaufen schicken. Vorrausgesetzt allerdings, sie geben sich nicht nur selber entsprechende Mühe, sondern beherzigen auch, dass am Ende nicht nur Frauen "bekloppt" sind.
In einer wechselseitig bedingten guten "Zweierbeziehnug", sind es am Ende ja beide.

In diesem Sinne liebe Damen, einen wunderschönen Einkauf noch.

rolf


PS: Wau.....

Sonntag, 6. November 2011

Raclett oder Fondue steht hier nicht zur Frage...

... das möchte ich gleich vorweg schicken.


Neulich beim De Isch im allerheiligstem Arbeitsbereich, gegen 24:15 Uhr.
De Isch zur Hauschefin:"Schlaf gut mein Schatz, träum was schönes. Kann auch  ruhig von mir sein."
Hauschefin schon leicht träge schläfrig und mit sich selbst beschäftigt:"...mach ich.  Du auch..."
Ich  verkroch mich also nun, da alles wichtigwe gesagt war, in meine Kuscheldecke und wälzte mich in meine Lieblingseinschlafstellung. In freudiger Erwartung auf meinen "Traumbus" versuchte ich mir die Zeit zu vertreiben, indem ich mich mit extentiellen Fragen beschäftigte, wie z.B.:"ist eine Fähre auch wirklich fair, wenn sie fährt?
Noch so ganz in wissenschaftlicher Denkphase vertieft, höre ich aus dem Hintergrund meiner Traumbewusstseinsebene eine weibliche Stimme

"Hast du deine Schuhe raus gestellt?"
Bitte?
"Hast du deine Schuhe vor die Tür gestellt",wiederholte die Stimme aus dem Irgendwo.
Ich realisierte das diese Frage an mich gerichtet war und von der Hauschefin höchstpersönlich stammte. Allerdings verstand ich den Zusammenhang zu meinem wissenschafltlichem Denkproblem nicht. Ausserdem sollte man einem leicht graumilierten, blonden Mann um diese Zeit nicht mit solch komplizierten Fragen, überanstrengen. Also versuchte ich nähere Informationen zu erzielen, indem ich eine Gegenfrage in das Schlafzimmer stellte.
"Ist denn Morgen schon Nicolausi?"

Die Hauschefin kannst du mit solchen Fragen allerdings nicht aus der mitternächtlichen Schlafruhe bringen.
"Riechst du das nicht"? Ihre Frage verwirrt mich schon etwas. Was soll ich denn bitteschön etwas nicht riechen, was ich nicht riechen kann?
Vielleicht sollte ich anmerken, dass die meisten Frauen zwar keine "Hundeschnauze" haben, aber ihr Riechorgan dem eines Hundes ziemlich nahe kommt. Weniger was das Aussehen betrifft, als viel mehr die Fähigkeit zwischen hunderten Geruchsmöglichkeiten, doch das falsche Parfüm am Morgen zu wählen.
Egal wie. De Isch hatte jedenfalls um diese Zeit weder die Kraft, noch den Nerv sich auf tiefer schlürfende Gespräche, über Sinn und Unsinn von Gerüchen einzulassen. Und so bewegte ich meinen mittlerweile leicht angewärmtzen Hintern wieder aus dem Bett, um besagte Geruchsstörenfriede aus dem nasalem Einzugsbereich der Hauschefin zu befördern.

Sieben Schritte in absoluter Dunkelheit über knarrende  "Schiffsdielen", leicht schwankend bis zum Ausgangsbereich und die Sache wäre erledigt gewesen.Was mir auf diesem Weg da hätte alles passieren können.
Nachdem ich mich nicht nur von besagten Geruchslatschern getrennt hatte, sondern sogar noch eine Tiefenreinigung zumindest der Daumen und Zeigefinger unterzog, schlich ich barfüssig zurück zu meiner Schlafmulde. In der Hoffnung, dass der Traumbus an der Haltstelle mit laufendem Motor noch auf mich warten würde, kuschelte ich mich zurück in meine Decke. Ein kurzer Lauschangriff auf die andere Seite der Schlafstelle überzeugte mich, dass die Hauschefin nun auch irgendwo mit Morpheus unterwegs war. Jedenfalls hörte ich ein gleichmässiges Rascheln der Lungenflügel.
Also beschloss ich endlich in den Bus einzusteigen, um mich von ihm an die schönsten Traumorte die sich je ein Mensch nur erträumen konnte, entführen zu lassen.
Die linke Hand schon am Türgriff, hörte ich aus weiter Ferne eine Stimme.....

"Hier riecht es immer noch. Sind es am Ende doch deine Füsse?"
Also ehrlich. Glaubt die Hauschefin im Ernst, dass der Bussfahrer hier wegen solch einer Nichtigkeit von Muffelfüssen ewig auf mich warten wird? Sie sollte doch selber wissen wie schwer es heutzutage ist gute und qualifizierte Leute zu bekommen. Denkt sie der Typ vom Traumbus gehört zur überbezahlten Seite seiner Gilde?

Ach ja. Und ehe ich es vergesse. Euch allen noch einen wunderschönen Restsonntag.

ro


Und da stand er. Mein