Donnerstag, 31. März 2011

CDU will .....

aber kann sie denn auch?



CDU will stärker für Öko-Politik stehen


Ich kann es leider nicht lassen. Im Augenblick sollte ich mich eigentlich um andere, für uns hier ebenfalls wichtige Dinge kümmern. Aber ich bin noch immer irgend wie auf 130 oder so. Und entsprechender Zustand bessert sich auch nicht. Vorallem wenn Mann solche Nachrichten, Pressemitteilungen liest. Folgendes.

Zitat von Peter Altmaier CDU : „…Die Grünen haben ganz offensichtlich von der Verunsicherung der Menschen nach der Atomtragödie in Japan profitiert “

Und weiter besagter Herr Altmaier: „…"Für uns muss entscheidend sein, dass wir den Grünen die Auseinandersetzung mit ökologischen Fragen nicht überlassen, sondern sie selbstbewusst für die Union und für die Koalition reklamieren."



Na gut das kennen wir ja mittlerweileselbst aus den Reihen der CDU/ CSU. Ein Minister durfte ja schon aus weit „geringerem“ Anlass seinen sicheren Vorruhestandsplatz räumen. Nur heist das jetzt in der Politiksprache  „reklamieren“.  Allerdings sollte einmal jemandem nicht nur Herrn Altmaier sondern auch dem Rest der Regierung stecken, dass besagte Themen nicht erst seit heute oder Fukushima zum Diskurs auf dem politischen Gabenteller liegen. 
Selbst die Grünen wird es in diesem Fall überrascht haben, dass ihre langjährigen Prognosen so „schön“ eintraffen. Aber noch mehr wird sie der Wandel des Paulus zum Saulus verwundern. Und weil er, also Herr Altmaier, der Meinung ist nun das Ei der Ökohenne gefunden zu haben, macht er auch entsprechend gleich weiter.

"Die CDU wird verdeutlichen, dass sie ihren Platz in der Mitte des politischen Spektrums hat. Ich plädiere sehr dafür, dass wir mit einem programmatischen Angebot vor die Wähler treten, das nicht nach bestimmten Seiten verengt ist. Mit einem solchen Angebot werden wir attraktiv für Wähler und werden dann auch Partner finden, mit denen wir diese Positionen durchsetzen können."



Nein, nein. Das ist keine Frechheit und auch kein versprechender Witz gewesen, sondern scheint sein Ernst zu sein. Auch wenn es bei gewissen Damen und Herren sehr lange gedauert hat, ist es aber dennoch sehr erstaunlich zu was für eine „offene“ Gedankenleistung gewisse Politiker am Ende doch in der Lage sein können. Oder stehen gerade wieder irgendwelche Wahlen an? Jedenfalls hat besagte CDU/ CSU in den letzten Jahren gerade dem Stimmvolk genug „verdeutlicht“ wo ihr Platz ist. Allerdings bin ich noch nicht ganz dahinter gestiegen, was der Herr CDU Politiker mit "Angebot" und "nach bestimmten Seiten verengt sein" nun genau meint. Genauer wen er damit meint. Die betroffene Atomwirtschaft? Die Lobbyisten der Wirtschaft? Oder gar das politische Programm seiner Regierungspartei? Ich denke da würde es mehr wie nur ein Problem geben und Fukushima sich "nur" als Kaffeekränzchen vielleicht entpuppen. Vielleicht will er sich ja auch nur vor die FDP stellen und ihnen Mal kräftig den "verengten" Marsch blasen? Aber bitte vorsicht Herr Altmaier. Das soll angeblich schon einmal jemand in einer ähnlichen Situation versucht haben. Der Schuss könnte vielleicht nach hinten gehen. Böse Zungen behaupten ja immer noch, dass Engels einmal zu Marx folgendes geäussert haben sollte: 

" Mein lieber Marx. Du hast zwar das Manifest. Aber ich habe das Kapital..."


Das hat jetzt nichts mit Bösartigkeit oder dergleichen zu tun. Ich weis dass weder G.Westerwelle ein Engels ist und sie natürlich kein praktizierender Marx sind. Aber entsprechende Konstelation ist doch interessant. Weiter im Text.




Immerhin wurde z.B. ja bis vor ein paar Wochen noch an die Laufzeitverlängerungen der AKW in Deutschland sich fest und kategorisch geklammert. Trotz Proteste und Bedenken von vielen politischen und organisatorischen Seiten. Und mit einmal besinnt man sich auf seinen Stand im politischem „Spektrum“. Wobei ich persönlich sagen muss, dass „Schwarz“ für mich keine Farbe darstellt, sondern eher einen verdunkelnden Zustand.  




Herr Altmaier. Weder in der Mitte, noch beim Volk ist ihr Platz! Höchstens beim „Rück“ und abbau besagter AKW wenn es ihnen ehrlich ist und nicht nur um die politische Überlebensglaubwürdigkeit ihrer Partei geht. Punkt!



Allerdings muss ich dem Herrn Altmaier etwas zugute halten. Wobei das natürlich auch wieder reine Geschmackssache ist. Er warnt vor unüberlegten Koalisationen!
Wörtlich: : "Ich rate uns dringend davon ab, nach möglichen Koalitionspartnern zu schielen."

Wen er wohl damit meinen könnte? Sicherlich nicht die FDP. Also jene Partei, welche sich im Augenblick wirklich auf Fukushima berufen könnte. Jedenfalls was die Erdrutschmässigen Erd und Nachbeben in der Wählerschaft betrifft. Ich warte nur noch auf entsprechenden „Tsunami“, der die Reste jener unglücklichen Parteienansammlung gegen „Wester“ in einer „Welle“für immer fortspüllt.

Und um entsprechende Aussagen von Herrn Altmaier auch optisch zu untermalen und zu bekräftigen, wird ein Archivfoto mit Frau Merkel genötigt. Auf dieser Aufnahme ist die Frau Bundeskanzlerin, - übrigens sinniger weise in einem „grünem“ Kostüm – bei Models Kühen zu Besuch. Die ausgestreckte Hand kann natürlich als Symbolwirkung gelten, zumindest durchgehen. Interessanterweise wurde als Untertitel folgende aussagekräftigen Worte gewählt: „…auf du und du, mit der Natur…“ Jeder Schelm und Bürger sei hier und an dieser Stelle gewarnt, welcher sich dabei etwas anderes denken könnte. Immerhin geht es hier auch ums Überleben einer ganzen politischen Generation.

Immerhin hat ja wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, eine besagte Person, welcher sich CDU und CSU sehr nahe und dankbar verpflichtet fühlen, die Erde auch nur in 7 Tagen zusammen geschustert. Also sollte es doch den Nachkommen jenes "Ökoarchitekten" nict all zu schwer fallen, wenigstens teilweise in seine "Jesuslatschen" zu schlüpfen.

Liebe Frau Merkel. Besuchen sie nicht nur entsprechende Fotoshootings in Rinderställen, sondern misten Sie doch endlich auch einmal den eigenen aus. Wen es ihnen mit ihrem ökologisch, politischem Sinneswandel ernst sein sollte, lassen sie entsprechende Taten folgen. Unterstützen sie am besten gleich die neue Regierung in BW. Und das ohne politischer Bla bla bla. Nur so gewinnen sie die entsprechende Glaubwürdigkeit und vielleicht sogar das Vertrauen der Bevölkerung zurück.

Und jetzt noch eine Kurzmeldung aus einem anderem Kuhstall, den Frau Merkel aus zeitlichen Gründen leider zum Glück nicht mehr besuchen konnte.
Sagt doch der eine Ochse zu seiner Kuh:“…du. Kuh. Wähle nie die CDU…“


Ein böser rolf

Mittwoch, 30. März 2011

Statistischer Gedankengang

Wahrscheinliche Bekanntmachung….


Ich bin stinke sauer. Aber so was von sauer. Ich fordere hiermit die Behörden und Ämter nun deffinitiv auf, Schluss zu machen mit der Panikmache und Verarsche. Und nicht nur der eigenen Bevölkerung, sondern auch allen „Aus“ und anderen „Ländern“ usw. bei ALDI und Co. Einkaufenden endlich reines Wasser einzuschenken.

Was soll das denn? Den zulässigen bisher normalen Lebensmittelzerstrahlungswert von 600 Becpuerel auf „unbedenkliche“ 1250 anzuheben. Bei Milcherzeugnissen von 370 sogar auf 1000 Bq. Und das ohne ersichtlichen Grund und Vorankündigung. Ich bin erbost. Nein erzürnt bin ich.

Man hätte uns wenigstens schon im Vorfeld darüber warnen können. So bin ich nun nicht mehr der einzige „Bürger“, welcher sich wahrscheinlich bei Hamsterkäufen entsprechender Lebensmittel erwischen könnte. Zudem, was heisst eigentlich „Becpuerel“?

Setzt endlich diesem Irrsinn ein Ende, „klärt“ uns auf !!!!! Nehmt eine neue Skalierung der Werte endlich vor. Macht z.B. aus 370 durch Verschiebung des Kommas nach hinten, eine 3,70. Das Selbe bei 600 und 1000 Bq. Es wird sich zwar nichts am Umstand selber ändern, aber statistisch gesehen….. . Ausserdem liest es sich nicht so gefährlich und beunruhigend für mich Normalo. Verdammt noch Mal. Wann reagiert ihr endlich da oben?

Jedenfalls könnte es in naher Unzukunft auch so zu hören und zu lesen sein.

Wie das buddhistische Standesamt sorry, also das statistische Bundesamt Fukushima für ernährungstechnische Übergrössen mitzuteilen weis, wird die „Körbchengrösse“ vor allem für Pilzsammlerinnen und natürlich den Rest der Sucher, auf das doppelte des ursprünglichen „Körbchenvolumens“ vergrössert. Zur Begründung könnte es sich dann auch so lesen.

„Auf Grund naturbedingter Missverständnisse aus der Vergangenheit, sind wir in der glücklichen Lage z.B. die Grössenangaben von Steinpilzen im deutschsprachigem Einzugsgebiet von 10 Zentimeter Schirmspannweite auf mindestens 20 Zentimeter nach oben zu korrigieren. Desweitern werden wir auch die Stiel und Gewichtsangaben entsprechend dem „Tagesprofil“ anpassen. Aus diesem Grund sehen wir uns genötigt die angesprochene Körbchengrösse der Sammlerinnen und Sammler nach DIN den erforderlichen Gegebenheiten anzugleichen. Entsprechende Änderungsformulare liegen zur Einsicht im Eingangsbereich eines jeden AKW aus. Wir hoffen auf ihr Nichtverständnis. Bitte beachten Sie auch die wahrscheinlich zu erwartenden vereinzelten Grenzwertverschiebungen der anderen Grund und Nahrungsmittel. „
Der Reaktor Redakteur.

Und weil ich gerade so schön „bösartig“ sein will – übrigens ein wunderschönes Wort. Bös(e) und artig….. – hier noch eine „unverblümte“  Zwischenmeldung von der zukünftigen und neuen Landesregierung aus BW. Falls es übrigens noch nicht bis in die anderen und letzten Gauen vorgedrungen sein sollte, aber da wird bald eine Grüne Regierung sich ernsthaften Problemen stellen müssen. Aus diesem Grund liegt mir ein noch unveröffentlichter gedanklicher "   Vielleichtentwurf  " eininschleimender FDP Mitglieder mit folgendem „Ideenwortlaut“ vor.

„Alle AKW grün anstreichen. So passen sie sich besser ins umliegende Naturbild ein. Ausserdem sollen die Display der Strahlenmessgeräte ebenfalls eine grüne Hintergrundbeleuchtung erhalten. Die Farbe liegt im Trend und es würde auch so schön „hübsch“ aussehen, sich beruhigend auf den „Messteilnehmer ausstrahlen“.

Und allen grundlos hier lesenden Pessimisten noch einen kleinen zum Abschied.
1 Bq = 1 s−1 (d.h.: ein Bequerel entspricht einem radioaktiven Zerfall pro Sekunde). Also was wollt ihr eigentlich? Die Zeit des radioaktiven Zerfalls ändert sich doch dadurch nicht. Im Gegenteil. Wird dadurch nicht „nur“ eine grössere Menge an Atomen in  der selben Zeitspanne zum Schutz unserer aller Gesundheit „aufgelöst“? Na also. Sag ich doch. Alles“ Halb“ so schlimm. Liegt zudem ja nur im „wert“ der „zeit“.

Robe


PS: Und wirklich letzte Anmerkung. Ich hoffe nicht nur für die Menschen in Fukushima und in Japan. Ich hoffe für alle am Ende wirklich betroffenen. Aber vor allem denke ich auch mit Besorgnis an jene, welche „wirklich“ etwas gegen diese Katastrophe unternehmen. Ich hoffe ihnen geht es auch gut.

rolf


Randnotizen

Randnotizen   aus der Schweiz



In den letzten Tagen liesen mich folgende Meldungen leicht irritiert, aber dennoch zuversichtlich aufhorchen.

„Die Erwerbslosenquote in der Schweiz liegt im Augenblick bei 4,2 Prozent, was einen Spitzenplatz im europäischen Vergleich bedeutet. Nur Norwegen mit 3,2 und Österreich mit 4,1 Prozent sind im Augenblick besser.“

Super denke ich so. Es geht endlich wieder vorran. Und weiter heisst es dann auch…..

„Besonders die Zahl der erwerbslosen 15 – 24 jährigen sei deutlich zurück gegangen.“

Ähm ja. Ok. . 15 jährige Erwerbslose? Wie? Kinderarbeit? Na gut. Nobody is perfect hiess schon ein gleichnamiger Film. Lesen wir also weiter.

„Die Erwerbslosenquote bei den Schweizern lag bei 3,1 Prozent, während diejenige bei ständig in der Schweiz wohnhaften Ausländer 7,6 Prozent betrug.“

Na gut geht mir noch so durch den Kopf. Das wird sich vielleicht auch „noch“ etwas bessern, wenn der „Sommertourismus“ wieder richtig in Schwung kommt. Dann braucht man wahrscheinlich gerade im Gastrobereich auch wieder hier verstärkt Ossis usw. . Aber das liest sich doch gut. Oder?

Und dann flattert mir eine andere Meldung über den Monitor, welche mir sofort und einleuchtend klar machte, was man unter dem Begriff, „Gast“, oder „Saisonarbeiter“ zu verstehen hat, oder verstehen „könnte“. Was sich vielleicht wirklich hinter dieser unscheinbaren Statistik verbirgt.

„Eine Russische Bande plündert Spielcasinos in der Schweiz aus ….“

Und Österreich liegt sogar „noch“ mit 0,1 Prozent vor der Schweiz? Kann ja wohl nicht war sein. Haben die mehr Casinos, oder gar ein besseres Verhältnis zu Russland? Ich dachte immer der Franken ist interessanter als der Euro. Ein wenig bin ich nun doch enttäuscht, gibt mir die ganze Situation schon etwas zu denken. 
Sind wir Schweizer denn so unfreundlich, als dass auf Grund von russischen „Arbeitsbeschaffungsmassnahmen“ die Österreicher um 0,1 Prozent besser sind und mehr Beachtung verdienen? Ich glaube „schon“ …., nicht. Aber gut. Das statistische Jahr zum Aufregen hat ja auch erst angefangen.


Euer rolf


rolf


Der Morgenspaziergang

Morgendliche Männergedanken


Sie lächelte mich beim Vorbeilaufen ganz freundlich an und sagte:“.. och Gott ist der aber Süss“ ,lies mich stehen und lief einfach weiter.

Verstohlen ging mein Blick mit anschliessendem Griff in den unteren Bereich meines Schrittes. Ist ja nicht so das ich unbedingt vergesslich bin. Aber ich war mir dennoch nicht ganz sicher, ob ich auch wirklich in entsprechender Anzugsordnung das Haus verlassen hatte. 
Die junge Dame hatte mich nun wirklich nicht beeindruckt, aber sehr verunsichert. Da meine suchende Finger ins Leere griffen, also nichts zum „Verbessern“ vorfanden, konnte ich erleichtert durchatmen. Wen oder was meinte Sie nur mit „süss“?


Und neben mir lief Schwanz wedelnt in typischer Erwartungshaltung mein Vierbeiner Timmy, in der Hoffnung ein Leckerli zu bekommen.



rolf

Sonntag, 27. März 2011

Entwirrung

So Bianca und Monisha.

Eigentlich wollte ich relativ und kurz auf eure Kommentare antworten. Aber irgend und wie geht das so nicht. Ich werde also jetzt versuchen hier in Form eines „Beitrages“ Mal etwas genauer diese „Wirrnis“ des letzten Artikels zu entknoten. Zumindest was den Inhalt und die Aussage daraus betrifft.

„Schwer verständlich“. Nun, sagen wir einmal so. Ich liebe dieses zum Teil nicht nur um die Ecke zu denken, kleine Umwege in Kauf zu nehmen und dennoch das eigentliche Ziel dabei nie aus den Augen zu verlieren. Manchmal gar nicht so einfach. Und glaubt mi Bitte eins,es ist nicht nur für mich manchmal sehr anstrengend, sondern „vielleicht“ auch für mein Umfeld. Jedenfalls „könnte“ Doris sicherlich auch ein Liedchen davon zwitschern.

Zum Inhalt. Diese gedanklichen „Nebenausflüge“ in Form von Umschreibungen und manchmal sinnlos erscheinenden Nebenschauplätzen sind natürlich wie gesagt bewusst und voller „Boshaftigkeit“ von mir beabsichtigt. Wobei natürlich der Leser ja auch ein wenig gefordert sein soll. Lässt er sich so einfach einlullen, oder ablenken, gar in die Irre führen? Verfolgt er eine falsche Spur, oder sieht er am Ende wirklich nur alles als „Irrsinn“? Lassen wir einmal das Beiwerk, die Umschmückungen, also jene Nebensätze und Bemerkungen von Pommes, Essen und der Tatsache, dass die Erde doch keine Scheibe ist beiseite und nehmen wir nur die Grundaussage unter die Lupe.

Denkt euch einmal das gesamte Wasser der Meere und Ozeane auf dieser Welt weg und betrachten wir nur die übrig bleibende Erdformationen. Es wird einen dann sicherlich nicht erstaunen gar verwundern, welche ungleichmässige und skuriele Form die Erde dann erhält. Sie hat dann wirklich fast die Form einer ungleichmässigen Kartoffel. Das ist natürlich selbst für einen Planeten wie es die Erde ist, sehr ungewöhnlich, hat aber seinen Grund, welcher wiederum bis in die Endstehungsgeschichte unseres Planeten zurück zu verfolgen ist. Der Mond hingegen erscheint dagegen wirklich fast rund. Und das wiederum ist ja auch interessant.

Eigentlich bin ich auf diesen Umstand und Vergleich ja auch  nur deswegen gestossen, weil es ja in Wirklichkeit um die Ursache von Erdbeben und deren Folgeerscheinungen an sich geht, oder ging. Im Augenblick sind gerade solche Gebiete am schlimmsten betroffen, welche sich genau am Rande einer sogenannten Kontinentalplatte befinden. Siehe Japan. Auf die entsprechende Katastrophe in den USA können wir jedenfalls mit Sicherheit „demnächst“ nun auch warten. Diese entsprechende Gefahr wird verursacht, durch die Bewegung jener Platten, welche dadurch natürlich eine ungeheuerliche Energie freisetzen. Die Erde an sich hat zwar schon ein gewisses Alter auch auf dem Buckel, ist aber im inneren immer noch sehr aktiv. Zum Glück sollte man eigentlich sagen. Gerade diese Bewegungen im Erdkern, bzw. den entsprechenden Schichten, gewährleisten ja das eigentliche Leben auf unseren Planeten.  Allerdings gibt es auch Ausnahmen was die Erdbebeben betrifft. Und darum ging es mir auch.

Nämlich Europa. Die Europäer befinden sich zwar nicht „unbedingt“ in solch gefährlichen Erdbebenzonen wie zum Beispiel Japan, oder gar die USA, können, oder werden dennoch von solchen in gewissen Abständen ebenfalls „heimgesucht“. Das hätte natürlich gerade in solchen Ballungsgebieten wie in Mitteleuropa, katastrophale Auswirkungen und Nachfolgeerscheinungen. In Europa selber gibt es ja nicht nur „alte“ AKW, sondern auch viele andere Industriezweige, welche in einem solchen Fall ebendfalls zum absoluten Gefahrenherd werden. Denken wir zum Beispiel an all die chemischen Industrieanlagen und sonstigen Biolabors, welche sich schön „gleichmässig“ auch in Europa verteilen. Denken wir an die „sogenannten“ Sicherheitsvorkehrungen die gerade auch in solchen Zweigen notwendig sind, frage ich mich ernstlich wie sicher diese bei einem Erdbeben in der Stufe wie in Japan z.B. wirklich sind. Welche Stoffe frei gesetzt werden „könnten“, um nicht nur hier ein Chaos, vielleicht sogar Verbichtung zu erzeugen, sondern sich schön gemütlich und gleichmässig über die gesamte Erde verteilen. Das hat nun nichts mit Panik zu tun, sollte aber dennoch trotz der ganzen „Atomgefahr“ auch nicht aus den Augen verloren werden.

Um zu dieser Erkenntnis oder Einsicht zu kommen muss man nicht akademisch gebildet sein, sondern sich vielleicht wirklich nur einmal langsam entsprechende Gedanken machen. Vielleicht rutschen wir wirklich „nur“ vom Regen in die Traufe und wissen es nur noch nicht. Erdbeben, Tsunamis gab es schon immer und wird es auch in der wieteren Erdgeschichte weiter geben. So lange sich etwas bewegt, wird es Veränderungen und natürlich auch entsprechendes Leben geben. Es ist hinterher immer wie ein Neuanfang. Nur waren solche Katastrophen bisher nie im Einklang mit einer entsprechend gerade technisch „hochstehenden“ Zivilisation zu verzeichnen. Vor tausenden von Jahren, oder gar vor ein paar Hundert Jahren, waren die Küstengebiete noch nicht so „überbevölkert“ wie jetzt. Es gab noch keine Atom, oder sonstige chemische usw. Industrie. Es war „wahrscheinlich“ nur ein kleiner Schaden zu verzeichnen. Aber jetzt sieht es wirklich anders aus. Selbst ein Hochwasser wie es in den letzten Jahren in Deutschland gerne vorkommt, kann unter gewissen Umständen noch grösseren Schaden anrichten als wir es uns vorstellen würden.

Ich meine auch nur, dass wir endlich das nicht nur erkennen, sondern auch einsehen sollten. Wir sollten endlich begreifen, dass die Natur nicht unser Feind ist, da wir ihr „wirklich“ egal sind. Wir sollten eher versuchen sie richtig zu verstehen lernen und am Ende mit ihr umzugehen, gar entsprechend im Einklang zu leben. Natürlich ist im Augenblick die Frage wegen Alternativenergiegewinnung überall das Thema NR. 1. Wir brauchen in jedem Lebensbereich nun einmal den Strom. Aber das sollte es nicht nur sein. Wir sollten uns auch endlich und verstärkt um andere Lebensbereiche bei uns kümmern.

Stellt euch zum Beispiel die Tier und Pflanzenwelt als eine gigantische Mauer vor, welche uns entsprechend umgibt und durchdringt ohne das wir es bemerken, oder vielleicht sogar wissen. Wir sind am Ende von dieser Mauer abhängig. Sie grenzt nicht ein, sondern ist eine  Art „Schutzwall“ auf diesem Planeten. Und dennoch lassen wir es zu, dass jeden Tag ein „kleines Steinchen“ aus diesem Schutzwall herraus pröckelt und im Nichts verschwindet. Einfach so und nicht wieder regenerierbar. Im Gegenteil. Wir helfen sogar gründlich und kräftig bei der Zerstörung mit. Wir sind ja bekannt für das Einreissen von Mauern und Grenzen. Bis jetzt ist fast und kaum entwas passiert. Aber dieses Naturbollwerk wird immer löchriger und dünner. Irgendwann stürzt sie ein und wird dadurch natürlich auch uns begraben. Es gibt keine zeitliche Vorgabe wann es soweit sein wird. Aber es ist absehbar das es so kommen wird. Und irgendwann ist auch der Moment da, wo wir keinen Einfluss mehr darauf haben, sich jener Vorgang in einer Art Eigendynamik verselbstständlichen wird.

Der Natur ist es wie gesagt egal. Sie braucht zwar wieder ein wenig Zeit, aber sie wird halt wieder von vorne Anfangen. Auch ohne uns. Sie hat ja Zeit. Wir auch?

Das war eigentlich so hintenrum der Grundgedanke meines letzten Artikels. Ich hoffe diesmal war es nicht ganz so wirr und ich konnte mich auch ganz klar hier ausdrücken. Ich bin kein Fanatiker und auch kein Grüner. Ich gehöre überhaupt keiner entsprechenden Richtung und Strömung an. Vielleicht ist das „mein“ Fehler. Aber ich mache mir dennoch Gedanken und auch Sorgen, versuche mit meinen Möglichkeiten etwas dagegen zu machen. Und sei es manchmal auch nur, soetwas wie hier ins Netz zu stellen, um vielleicht andere auch zum Nachdenken anzuregen.

Meine Universität ist seit fast 50 Jahren das Leben, mit Haupt und Nebenfach der Mensch als solches. Bis jetzt habe ich es zwar noch nicht zu einem befriedigendem Abschluss gebracht, aber ich selber habe ja auch noch nicht die Hoffnung in der Hinsicht ganz aufgegeben.

Und entschuldigt bitte. Aber kürzer ging es wirklich nicht. Normal wäre noch gerade in der jetzigen Zeit und Situation noch soviel dazu zu sagen. Ich kann nur hoffen und uns allen wünschen, dass es wirklich noch nicht zu spät deswegen sein wird. Machen wir uns endlich nicht nur Gedanken, sondern auch frei von solchen Politikern, welche nur die Interessen einer bestimmten Lobby vertreten und nicht diejenigen, welche sie gewählt haben. Sonst sind wir am Ende wirklich selber Schuld.


So ihr zwei. Ich denke das war nun deutlich und „unwirr“ genug.

Euch allen aber dennoch einen tatkräftigen Start in die neue Woche.



Euer robe

Samstag, 26. März 2011

Die Erde und ihre Möglichkeiten

Und sie ist am Ende doch eine Pommes


Zumindest dreht, oder „eiert“ sie doch noch vor sich hin. Also unsere Erde. Wieso ich gerade jetzt darauf komme? Na erstens ist es Samstag und Zeit sich Gedanken wegen dem Mittagessen zu machen und Pommes war nur so ein Gedanke, quasi Eselsbrücke zum nächsten Thema. Nämlich den Erdbeben und deren Folgen.

Also wenn auch auf unserer heimischen Scholle hier entsprechende Beben jenseits von 6,0 und vielleicht noch höher der „Pommesskala“ auftreten sollten. Die Wahrscheinlichkeit ist selbst im Herzen Europas laut einer geologischen Studie mehr wie nur „unmöglich“. Sie ist eher sogar sehr wahrscheinlich. Aber am besten der Reihe nach.

Vor ein paar Jahrhunderten war „Mann“ ja nicht nur der Meinung dass die Erde eine Scheibe sei, sondern besagter, also Mann, auch immer zumindest in diesem Fall Recht hat. Dank ein paar „Querdenker“ und deren Forschungsergebnissen dauerte es zwar eine zeitlang, konnte aber nicht mehr verheimlicht werden. Die Erde ist zwar ein Kugel, aber der Mann hat immer noch Recht. Genau. Was die Kugel betrifft?

Auf Grund der letzten Ereignisse gerade auch in Japan, wobei die anderen schweren Erdbeben und Folgekatastrophen auf der Welt nicht vergessen werden sollten, rückte entsprechende Angst und Nachfrage gerade auf diesem Gebiet immer mehr in den Interessenfokus des allgemein gebildeten Menschen. Viele wissen endlich das z.B. Geologie kein Bestattungsunternehmen ist, sondern eine für sich doch ernst zu nehmende Forschungswissenschaft mit vielen Zweigen und Nebenerscheinungen darstellt. Das eine „Verwerfung“ auch kein Fehlwurf, oder Fehlgriff in der Partnerschaft bedeudet, sondern auch ein Fachbegriff aus der Geologie darstellt. So weit so gut.

Nun haben gerade auch jene Geologen immer neuere Erkentnisse gerade was unser sich ständig bewegender und atmender „Erdäppel“ betrifft nicht nur gewonnen, sondern haben nun auch endlich das notwendige und zuhörende Publikum gefunden, welches „wahrscheinlich“ gewisse Warnungen nicht nur Ernst nimmt, sondern wie gesagt auch zuhört und nun regelmässig in eine gewisse Panik verfällt. Unter anderem das die Erde am Ende sogar die Form einer „Kartoffel“ eher hat, als die einer Kugel.

Nun ,die Holländer unter uns wird dies zwar aufhorchen lassen, aber nicht weiter überraschen. Zumindest wir es sie erfreuen. Wahrscheinlich werden sie sich nun entsprechende „Schürfrechte“ für ihre Erfindung, also die Pommes, sichern. Ihr seht also, dass mein Gedanke das die Erde am Ende vielleicht gar eine Pommes und damit die Erfindung der Holländer sein könnte, so von der Hand nicht zu weisen ist. Womit ich eigentlich wieder bei meine Gedanken zwecks Mittagessen wäre und somit eigentlich am Schluss. Allerdings sei mir noch ein kleiner „Nachtrag“ gestattet. Vorallem für all jenen, die mit dieser Art von wirren Darlegungen hier bei mir nichts anfangen können.

Lasst euch also nicht von dieser Art meiner „Selbsttäuschung“ täuschen, oder in die Irre „begleiten“. Gewisse Sachen, Dinge und Situationen, gerade was die letzten Nachrichten betrifft, sitzen in mir viel tiefer und intensiver als der Schein es zulassen würde. Vorallem möchte ich einem „Bloggerfreund“ alles nur erdenkliche bei seiner anstehenden und selbstauferlegten Mission wünschen, welcher am Montag mit einigen seiner alten Freunde nach Japan fleigen wird, um seinen Beitrag zur Notlinderung zu leisten. Ich habe den grössten Respekt und Achtung  vor solchen Menschen.
Nochmals und auch an dieser Stelle. 

Demian“, passt auf euch auf und kommt gesund wieder. Wünsche euch nicht nur „Erfolg“ bei eurer schweren Aufgabe, sondern hoffe, dass ihr vielen Menschen helfen könnt. Danke.

So. Und nun gehe ich noch schnell eine „Birne“ wechseln, damit mir auch hier unten endlich vielleicht wieder ein Licht aufgehen kann. Warum heisst das eigentlich „Birne“ und nicht Apfel, Banane, oder gar Melone? Die Erde ist doch nun auch keine Kugel mehr, sondern wahrscheinlich eine Pommes Kartoffel.

Ein „ver“ – wirr(t(er Rolf

Mittwoch, 23. März 2011

Öko und Biotraum(a)


Öko und Biotraum(a)


Alle reden nun und ganz im besonderem von „Öko“ zumindest Alternativstromgewinnung. Was ist, oder heisst das eigentlich wirklich? Aber zuerst eine etwas andere kleine Geschichte aus meiner „Lebenserfahrungszeit“ in Freiburg.

Da war ein Bekannter, welcher nicht nur Stolz auf sein Niedrigenergiehaus war, sondern auch sonst viel Wert auf Alternativmöglichkeiten gerade im Ernährungsbereich legte. Das Zauberwort hies „BIO“. Überall wo bei ihm Bio auf dem Etikett stand, war demzufolge auch entsprechende „angedrohte“ Gesundheit enthalten. Und da entsprechende Alternativnahrung nicht immer und zu jeder Jahreszeit in ausreichender Menge vom heimischen Acker zur Verfügung stand, griff man natürlich auch gerne zu „Bioimporten“. Natürlich nicht ohne vorher sich eingehend an Hand der „Glaubwürdigkeitszertifikation“  in Form der Beschriftung,eine eigene Meinung über die Rechtsmässigkeit jenes Produktes zu machen.
Und so konnte es auch passieren, dass z.B. Kartoffeln aus einem ägyptischem Bioanbaugebiet auf dem familiären  Gabentisch landeten.

Ich weis nicht und kann es auch nicht beurteilen, ob sich jener „Biogesundheitsmensch“ auch einmal Gedanken darüber gemacht hatte, wie z.B. seine Kartoffeln den langen „Bioweg“  vom Erzeuger bis auf seinen Teller zurücklegte. Denn meines Wissens nach gehört auch die logistische und sonstige Verfahrensweise gerade bei „Bioartikeln“ mit zur Gesamtprädikation eines Produktes. Zumindest sollten auch solche Gedanken dabei mit einfliessen und nicht nur auf den reinen „Bioanbau“ an sich.


Zurück zu meiner Frage. Was ist, oder bedeudet nun BIO und Öko eigentlich wirklich? Vergessen wir manchmal dabei auch nicht den Aufwand welcher dabei betrieben wird? Vergessen wir nicht manchmal den Erzeugungsweg vieler Bio und Ökoprodukte? Ist es am Ende nicht auch irgendwie wiedersprüchlich und aberwitzig z.B. eine Wasserkraftwerksturbine im Ausland mit Atomstrom und sonstigen gegen Vernunft und Nichtachtung sämtlicher menschlicher bis sonstiger Schutzmassnahmen herstellen zu lassen, nur damit sie im eigenem Land „Ökostrom“ produzieren kann? Vielleicht bin ich jetzt überspitzt und absolut kleinlich. Aber gerade in den letzten Tagen wurde nicht nur viel und manchmal auch ziemlich dünn bis sinnlos diskutiert.  Wurden viele Fragen gestellt, aber keine wirklich durchgreifenden, vorallen langfristige Lösungen präsendiert. Immer nur heisst es „…man muss prüfen“, oder „….unter Umständen Abwägen…“ Im schlimmsten Fall hört man aber auch:“….kann bei uns nicht passieren…“ ,….aus welchem Grund auch immer. Auf diese Art fühle ich mich  nicht nur verarscht, sondern auch sehr belogen und betrogen.


Gestern nun sah ich auch einen interessanten Bericht über die USA, die Verhaltensweisen und  Gefahren bei einer ähnlichen Katastrophe wie sie gerade in Japan geschieht. Ein ziemlich beunruhigendes Gefühl macht sich in mir nun erst Recht breit. Man weis um die starken Erdbebengefahren gerade an der pazifischen Küste in den USA. Aber laut einem Sprecher entsprechender Energieverantwortlicher besteht kein Grund zur Besorgnis oder eine Gefahr. Ihre Atomkraftwerke, welche übrigens auch genau an der Küste liegen, seien für ein Erdbeben bis zur Stärke 6,5 auf der amtlichen Skala errichtet worden. Anschliessend wurden Bilder vom letzten katastrophalen Erdbeben in den USA gezeigt, welche „nur“ bei ca. 4,5 lagen. Ein Geologe äusserte nicht ohne Grund seine ernsthaften Besorgnisse und auch Zweifel, über die sogenannten Schutzmassnahmen in dieser entsprechenden Region. Zumal an Hand einer Grafik genau verdeutlicht werden konnte, wie sich jene Erdbewegungen nun langsam genau um die Kontinentalplatten in Richtung US Küste bewegen. Es ist wirklich nur noch eine Frage der Zeit!


Auch hier in der Schweiz wird nun kräftig debatiert, argumentiert und nicht nur nach Lösungen, sondern auch nach „Ausreden“ gesucht.
Stichwort AKW Mühleberg, welches ca. 15 Kilometer von Bern seit den 1970 Jahren betrieben wird. Dieses Kraftwerk ist nicht nur so alt wie die vor dem Supergau stehenden in Japan, sondern entspricht auch noch der selben Bauart, bzw. Konstruktionsreihe. Die Betreiber jener Anlage versicherten in der Vergangenheit immer wieder, wie sicher und zuverlässig ihr AKW sei. Zudem würden Erdbeben solcher Stärke wie in Japan, hier in der Schweiz „nie“ passieren. Die Kühlung und geforderte „Kühlwasserreserve“ entspreche den gestellten  Anforderungen. Und stolz präsentierten die Betreiber auch in den letzten Tagen sogenannte „Schutzräume“, von denen aus die entsprechende Notversorgung sprich Kühlung ihres Meilers gewährleistet werden könnte. Es wurden der breiten Öffentlichkeit viele Details und zum Teil nichtssagende Tatsachen erklärt. Sogar solche, dass man für den schlimmsten Fall „grosse“ manuelle Schlammrechen“ gleich zur Verfügung hat, um in absolutem Ernstfall Saugbecken und Leitungen für das Kühlwasser, von Dreck und Schlamm „säubern“ zu können!
Wahnsinn im doppelten Sinne des Wortes.
Was die Herrschaften allerdings nicht erwähnten. Nicht weit vom AKW entfernt, befindet sich eine Staumauer aus den 1920 Jahren, welche allerdings nicht Erdbebensicher nach heutigem Erfordernissen gebaut ist. Die bei einem Dammbruch zu erwardente Flut und Schlammwelle würden selbst die „manuellen Schlammbesen“ nicht mehr schaffen. Das sogenannte Rückhaltebecken für die Notwasserreserve zum Zwecke der Meilerkühlung, hat auch nicht nur ein paar Jährchen auf dem Buckel, entspricht aber absolut nicht der Erdbebenanforderung. Im Ernstfall würde also selbst diese Reserve wahrscheinlich mit als erstes ausfallen. Nicht zu reden von gewissen „Flickmassnahmen“ am Reaktorschutzmantel selber. Von wegen Heidiland und glückliche Kühe. Eine von wahrscheinlich 4 tickenden Zeitbomben alleine hier in der Schweiz. Ich möchte garnicht erst über Deutschland, oder dem Atomland Frankreich nachdenken!


Warum setzen sich nicht endlich alle Regierungen für wirklich alternative und unbedenkliche Energieformen ein?  Warum ist man z.B. bei der Solarenergiegewinnung so zögerlich? Diese Energieform steht uns mehr wie genug zur Verfügung und wäre ständig und ohne Gefahren für Mensch und Natur in ausreichender Menge abruf und nutzbar. Kosten? Ich bitte euch. Was kostet ein AKW oder anderes Kraftwerk, plus deren Unterhaltung? Was kostet z.B. die Stilllegung und der „Rückbau“ eines AKW? Wieviel Solarkraftwerke, oder Anlagen hätte man derweil schon bauen können? 


Wenn ich mir gewisse Gewinnzahlen alleine vom AKW Mühleberg bei Bern anschaue, wird mir der Grund aber schnell ersichtlich. Bedenkt man dass alleine dieses relativ kleine AKW  geschätzte ca. 100 Millionen Franken im Jahr an „Gewinn“ erwirtschaftet, wird einem die Betreibersicht in Bezug der Nichtabschaltbarkeit ihrer Kraftwerke schnell klar. Da verwundert es mich auch nicht, dass gewisse Politiker der Schwarzmalerei dieser „Energiefachleute“ was die Versorgung und Durchführbarkeit von Alternativen betrifft, sich bedenken und Hirnlos anschliessen. Da wundert es mich nicht, dass die Lobbyisten entsprechenden Druck gerade auf die Politik ausüben.


Wie schon oben gesagt. Ich fühle mich nicht nur verunsichert, sondern absolut verarscht. 


Und vergesst nicht heute eure Sonnenbrille. Es verspricht ein wunderschöner und „strahlender“ Tag vielleicht zu werden. Jedenfalls (er)strahlt die Sonne wunderschön. Aber die darf das ja sogar offiziel und gern.



rolf