Montag, 17. Mai 2010

Wie definiert man Mann?

Hallo noch einmal hier an dieser Stelle. Wird auch nicht zur Gewohnheit, dass ich nun jeden Tag auch gleich mehrere Artikel von mir geben werde. Aber entsprechende Situationen, erfordern auch entsprechende Massnahmen. Also. Einige von euch haben ja meinen Artikel „Frühstückszitat“ von letzter Woche sicherlich gelesen. Es war mehr so ein leicht beschwingter, und wie ich jetzt feststellen musste, nicht gleich gut zu machender Spontanartikel meiner durchnässten Synapsen. Gestern also bei unserem gemeinsamen Frühstücksmahl, definierte Doris ziemlich „brillant“ den Begriff „Mann“. Und ihr dürft nicht denken, dass diese Frau mir in irgend einer Weisse da etwas schuldig bleibt. Jedenfalls zerlegte ihre Zunge Skalpell sicher dieses Wort in, „Mein allwissender Nichtsnutz“. Das verschmitzte Lächeln ihrer „Wundwinkel“ sah ich schon gar nicht mehr, so sehr zog mich diese Art der Liebesbezeugung in eine unaufgeräumte Ecke meiner kindlichen Seele. Ehe ich aber richtig realisieren konnte wie und was sie damit meinte, musste ich schon wieder frech lüstern selber grinsen. Ich durfte sie dabei beobachten, wie sie trotz der Gipfelieaktion genussvoll in ein Offen warmes Brötchen Reinbiss. Es gibt viele Sachen die uns beide sehr verbindet, denke ich mal. Aber das gemeinsame und geniesserische Sonntagsfrühstück mit warmen Semmeln und der gleichen entschädigt uns immer wieder, lässt uns sehr oft zu triefschlürfenden „Nettigkeiten“ verleiten. rolf

Kommentare:

  1. hahaha, gute Beschreibung. Ob sie treffend ist, kann ich nicht beurteilen, aber es ist schön zu sehen, dass ihr den gleich Humor zu haben scheint.

    Wie würde ich meinen Mann definieren, wenn ich denn einen hätte,.. ui, das ist schwerer als gedacht. Tja, hmmm...
    Ich muss wohl erst abwarten, dass sich so ein Exemplar mal wieder zu mir an den Frühstückstisch setzt, denn mir fällt dazu gerade garnichts ein.

    Was ich etwas komisch finde, ists wenn Männer die Frau definieren die sie an ihrer Seite haben (naja, meist ist das so, wollen wir mal fair sein, denn nicht alle Männer sind gleich):

    Wenn einer sagt: Ich habe eine Geliebte.
    Dann werden alle Männeraugen feucht und neid kommt auf.
    Wenn aber einer sagt: Ich habe eine Ehefrau.
    Gibts Mitleidsmienen.

    Was macht den Unterschied zwischen einer Ehefrau und einer Geliebten? Der Trauschein?

    Ich glaub ich heirate doch lieber nie mehr hahahaha

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  2. Hallo Melly.

    Das mit den feuchten Augen kann ich zwar nicht beurteilen, aber den Grund wiederum kann ich mir denken. ;-) Vielleicht liegt es daran, dass man bei einer „Ehefrau“ ja immer auch die entsprechende Familie mit geheiratet hat. Mann hat also quasi die eigene Frau immer vor Augen in Form der geliebten Schwiegermama, wie sie mal vielleicht in zig Jahren aussehen könnte. Also die eigene Frau meine ich jetzt. Das soll ja bei einigen wirklich „Mitleidsmienen“ hervorrufen. ;-) Bei der Geliebten hingegen, könnte es sich wie bei einem Modebekleidungsstück ja um Saisonware handeln. Keiner kann da genau sagen, was nächstes Jahr in der Hinsicht auf dem Markt in sein wird, ;-) das Gleiche zählt übrigens auch für Frauen, ;-) aber jeder will „sie“ unbedingt haben. Aber ich denke mal, dass hier eher das Preisleistungsverhältnis eine grosse Rolle spielt. ;-)
    Aber vielleicht kommt ja mancher nach entsprechenden „Irrfahrten“ doch auf den Trichter und erkennt, dass seine eigene Frau auch die perfekte Geliebte sein kann? ;-) Ist ja meistens nur eine Frage der Ein und Ansicht. ;-)

    Also in diesem Sinne


    LG rolf und Dankeschön fürs Vorbeilesen hier.

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  3. Wenn Männer fremd gehen (nein, nicht alle machen das) ist ja meist die Frage: Was bekommt der arme Kerl nicht zu Hause.
    Wenn eine Frau fremd geht (nein, auch die machen das nicht alle :D )heisst es sie ist eine Schl*mpe, oder sie kriegt nicht genug.
    Da wird dann nicht in Frage gestellt, ob die "Gute" evt was vermisst.
    Auf der anderen Seite.. hat der betrügende Mann sich evt nie getraut seine Angetraute mal zu fragen, nach dem was er so vermisst. Die Gute Ehedame also der Meinung ist, der kriegt alles was er braucht / möchte und sich selber auch nicht traut mal zu sagen was sie möchte.

    Ich hoffe, dass Du die perfekte Mischung am Frühstückstisch sitzen hast.
    Es ist nicht immer einfach im Alltag das Kribbeln zu erhalten, das so wichtig ist um sich immer wieder auf den anderen zu freuen.

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  4. Fremd gehende Männer und arme Kerle? Wieso? Wenn sie es sich leisten können dafür auch noch Geld aus zu geben, sind sie doch nicht arm. Oder doch? Ausserdem sollen ja viele nicht fremd, sondern mehr „bekannt“ gehen. Meistens ist es ja sogar die beste Freundin, oder gar eine Verwandte.
    Zitat:“… Zwei Freundinnen unterhalten sich über ihre Ehemänner.

    Sagt die eine: "Ich habe nie behauptet, dass dein Mann eine Warze auf dem Penis hat, ich habe nur gesagt, dass es sich manchmal so anfühlt!"
    Oder so ähnlich. Duschlampe habe ich auch nie gesagt und werde es auch nie gebrauchen müssen dieses Wort. Wir haben eine Badleuchte. Ich glaube einmal habe ich ein deutsches Wort was wie alte „Kneifzange“ klang gesagt. Habe es aber entsprechend gleich wieder annulliert, als mir bewusst wurde, dass selbiges ebenfalls falsch verstanden werden könnte. Das nervöse „kribbeln“ habe ich auch immer noch wenn sie nach Hause kommt. Jedes Mal denke ich:“…hoffentlich schafft es die alte Schabracke bis hier her…“ Wobei du dir natürlich auch denken kannst, dass dies auch wieder nur eine Wortspielerei ist. Aber alt ist sie schon die Schabracke. Immerhin ein 20 jähriger Opel. Welcher aber auch erst glaube knapp 50.000 Kilometer runter hat. Aber Sorgen macht „Mann“ sich doch, dass Frau wieder gesund damit aus den Bergen da oben zurück findet. ;-)
    Aber so wird es auch nie langweilig. Zur Abwechslung kann man ja auch mal für 5 Minuten nichts sagen. ;-) Das geht auch ab und an. Sogar bei mir. ;-)

    LG rolf

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  5. Hallo,
    sehr schmeichelnder Beitrag zur Schönheit der Zweisamkeit...gefällt mir

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  6. Dann bin ich aber beruhigt. Mir fällt das immer sehr schwer ;-)

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  7. Hihi, das find ich gut. Ihr scheint euch zu verstehen und ihr habt Spaß. Toll

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  8. Hallo "last unicon". :-)

    Schön dich auch wieder unter den schreibenden sterblichen an zu treffen. :-) Natürlich ist es auch eine Art der einschmeichelnden Zweisamkeit. kann ich nur jedem empfehlen. ;-)


    LG rolf

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  9. @Melly. Das du es nicht kannst, glaube ich dir aufs Wort und unterschreibe das auch sofort. ;-) Schliesslich bist du ja auch eine Frau. :-) :-)
    Lieben Gruss zu dir in wärmerer Gefilde. ;-)


    rolf

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  10. Guten Morgen Laila. oh ja. Bei uns geht das so. Ich gehe mit meiner Meinung zu Doris und verabschiede mich meistens nach einer halben Stunde mit ihrer. So etwas nennt man "kostruktive Partnerschaft". ;-) Und glaube mir, einfach ist es ganz sicherlich nicht. Vor allem für sie. ;-) :-)
    Auch dir einen schönen Tag noch und ...

    LG rolf

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