Dienstag, 10. November 2009

Novemberrevolution

Ich hatte ihn echt vergessen. Zumindest nicht daran gedacht. Warum auch? Eigentlich habe ich was gegen diese Novembertage. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes so eine Art „Grauzone“ zwischen Herbst und dem nahendem Winter. Also ungemütlich oftmals und machen auch ein wenig depressiv. Aber dieser Tag existiert nun mal und fast alle Welt reitet darauf rum, machen zum Teil in ihren Blogs mal auf die Humor volle, dann wieder auf die rein informative Art aufmerksam auf ihn. Genau. Vor 20 Jahren ging die „Betonsteinzeit“ in Deutschland zu Ende und es begann die „goldene Ära“ des fast wieder vereinten Deutschlandes. Und zum Zeichen das man es auch ernst damit meinte, brach man zuerst ein paar Brocken aus der Berliner Mauer, öffnete diverse Grenzübergänge zu den Einkaufszentren und schenkte jedem Ossi erst einmal 100 „harte“ Deutschmark als Begrüssungsgeld. Es versteht sich von selber, dass dieses Geld auf schnellst möglichen Weg in den Wirtschaftskreislauf der damaligen „armen“ Bundesrepublik wieder zurück fliessen musste und auch floss. Jedenfalls sorgten Aldi und Co und wie sie alle hiessen für einen entsprechenden Wahnsinnsumsatz und die Ossis wurden ihren Namen der „Bananenrepublik“ in den meisten Fällen wieder einmal gerecht. Nach fast 19 Jahren der Wiedervereinigung sollte man nun der Meinung sein, dass die Deutschen endlich das erreicht hätten was sie wollten. Ein einig Volk. Immerhin braucht keiner mehr nun einen Ausreiseantrag nach „drüben“ zu stellen und der Altbundesbürger ist auch nicht mehr an den Zwangsumtausch und die nervenden Zoll und Passkontrollen gebunden. Wie das nun mal so ist, gewöhnt man sich schnell an das angenehme im Leben, vergisst dabei aber oft auch die entsprechenden Schattenseiten. Hier allerdings wird es, was den „Ossi“ betrifft, interessant. Der kann wie ein Elefant sich da nicht nur benehmen, sondern sogar an seine Vergangenheit erinnern. Und wie er das kann und macht ,ist schon bemerkenswert. Da wird erst einmal geschimpft wie ein Rohrspatz. Auf alles und den Rest. Da war plötzlich die ganze Vergangenheit nur Müll, belastend und Scheisse. Jeder wurde verfolgt und bespitzelt. Von den zig Millionen Menschen aus der ehemaligen DDR, war die doppelte Anzahl auf einmal Regiemgegner. Zumindest Kritiker. Jeder wusste was zu berichten aus der Notleidenden Zeit von Anna Domina. Z.B., als die meisten ja zu den Maifeiertagen mit einem Getränkegutschein und entsprechender Bock oder Rostbratwurst gezwungen wurde. Ach ja. Die Sache mit den Autos hätte ich fast vergessen. Ein gebrauchter Trabi hatte einen höheren Wert, als ein Neuwagen. Man musste auf ihn ja auch 10 oder noch mehr Jahre warten. Die Wohnungen kosteten auch immerhin in der Regel mancher Orts fast weniger als 10 % vom Realeinkommen. Na gut der Staat stützte ja auch fleissig. Hat halt nicht funktioniert, aber er zeigte wenigstens mal seinen guten Willen darin. Auch entsprechende Lebensmittel waren und wurden subventioniert das sich der Staatshaushalt bog. Aber „wir“ empfanden es als gut und sogar sozialpolitisch richtig. Also Geld war ja am Ende genug da. Nur was damit machen, wenn der Marx und Engels die darauf abgebildet waren, vielleicht einen historischen, aber keinen realen, finanziellen Wert hatten. Ich glaube mich sogar noch an meine Kindheit und die damit verbundenen Aufenthalte im Kindergarten und der Schule erinnern zu können. Meine entsprechende schulische und auch lehrtechnische Ausbildung hat mir am Ende nicht viel gebracht, weil sie ja auch nicht als solches anerkannt wurde. Ich meine von meinem neuem „Heimatstaat“, der nun gemeinsamen Bundenrepublik in Deutschland. Aber immerhin konnte ich auf eine allumfassende Schulausbildung und einen entsprechende Lehrstelle nicht nur hoffen, sondern sie wurde mir auch ermöglicht. Auch wenn es nicht gerade der Traumberuf war. Wer hat ihn heute eigentlich? Ich meine seinen Traumberuf. Was mich an diesen ganzen Feierlichkeiten und Grabreden zu diesem europäischem „Grossereignis“ so stört? Jeder weiss etwas und die meisten nur die Hälfte. Jeder erinnert sich nur an die negativen Seiten und Zeiten daraus. Aber keiner findet, das es ja auch „unser“, also „Ossiland“ war. Natürlich gab es Strukturen, Momente und Instrumentarien in dieser DDR, die vielen Angst, Sorgen und Schrecken einflössten. Ich kann nicht einmal sagen wer mehr Angst vor wem da hatte. Der Staat vor seinen Mitbürgern, oder der Mitbürger vor seinem Staat. Nur hatte der lebende Mensch in der damaligen DDR weder die Macht, noch die Möglichkeit sich vor der „Diktatur“ des Proletariats zu schützen. Die regierenden Proletarier allerdings hatten die Macht und auch diese Mittel. Und jene Mittel setzten sie entsprechend kompromisslos ein. Ich denke mal das dies auch einer von vielen ihrer Fehler war. Das wiederum führte nicht nur zur innenpolitischen Spannung. Es wurde Misstrauen und Zweifel gesät. Die Saat ging ja auch entsprechend gut auf. Eine politisch und zum Teil auch wirtschaftlich nicht gerade gut im Kurs laufende damalige BRD Regierung brauchte nur noch zu warten, bis die Frucht DDR ihr von ganz alleine auf den OP Tisch fallen würde. Sie tat es ja vor 20 Jahren mit Getöse. Eins muss man den damaligen Politikern der Bundesregierung lassen. Sie verstanden nicht nur ihr Metzgerhandwerk, sondern verstanden es auch, den Sehnsüchten und Hoffnungen vieler „Ossis“ entsprechende Grundnahrung zu geben. Natürlich war nie die Rede von einem „Erfüllungsstand“. Warum auch? Wir sind ja ein Volk. Und was zusammen gehört, wächst schon irgend wie auch zusammen. Die Vergangenheitsbewältigung machte grosse Fortschritte. Mancher Orts reichte es vollkommen, aus einer HO eine Supermarktkette zu stampfen. Natürlich mit annähernden Westpreisen auf Ostniveau. Oder man stürzte einen Marx vom Sockel und benannte einen Leninplatz zum Beispiel in einen Adenauerplatz um. Die Russen machten nach 1945 es mit der Demontage von den wenigen noch funktionierenden Fabrikanlagen in der „Ostzone“ vor. Also durfte man auf entsprechende Übung und die „Sensibilität“ der ostdeutschen Ureinwohner hoffend aufbauen, als die „Umlagerung“ und der „Restausverkauf“ funktionierender übrig gebliebener Wirtschaftsstrukturen Fortschritte machte. Das Versprechen des damaligen Bundeskanzlers erfüllte sich zumindest fast „prophetisch“. Die „Ostzone“ wurde wirklich fast platt gemacht und es grünte aus den Mauerresten und Fensteröffnungen mancher ehemaliger und still gelegter Betriebe. Da es in der nun zusammen gewachsenen neuen BRD keinen Platz mehr für Volkseigentum oder sonstige „gemeinnützigen“ und sozialen Einrichtungen gab, war der Run auf die entsprechenden Immobilien auch im vollen Gang. Der positive Nebeneffekt davon lies auch nicht lange auf sich warten. Viele „erlebten“ nun das volle Programm der freien Marktwirtschaft im Schnellverfahren am eigenem „Leben“. Schliesslich hatten wir lange darauf warten müssen und auch teilweise „friedlich“ darum gekämpft. Endlich wurden wir in das Gefüge des demokratischen „Sozialstaates“ aufgenommen. Und die meisten durften dann wirklich nach den ersten Kaffeefahrten durch die weite Freiheit der Verkaufs und Konsumwelt, auch in selbigen Einrichtungen ihren sozialen Anteil in Empfang nehmen, zumindest beantragen. Es gab natürlich auch Glückspilze. Oder anders formuliert. Scheisse schwimmt immer oben. Und so gestaltete sich auch wie schon vor vielen Jahrzehnten der Austausch in vielen Amtstuben und auf höherer betriebsinternen Ebenen der Führungswechsel zum Teil auch ziemlich geräuschlos. Aus dem ehemaligen Genossen und mehrfach hoch dotierten Generaldirektor eines Volks eigenen Kombinates z.B., wurde über Nacht der Geschäftsführer einer GmbH. Da er ja nur „Mitläufer“ und „Exekutive“ einer langen Befehlskette, in einem vom Westen eh nie voll anerkannten Staat war, waren selbige Genossen theoretisch parteilos. Um aber als vollwertiges Mitglied in der entsprechenden Wirtschaftsstruktur auch an zu gehören und akzeptiert zu werden, legte man sich über Nacht mit dem ehemaligem feindlichen und kapitalistischem Parteiensystem in ein Bett und gebar in Massen neue Parteimitglieder. Jeder der den entsprechenden Sprung nicht schaffte, trug den Makel einer roten Socke auf seiner Stirn. Der Urzeitvogel der 90 iger Jahre war dank der deutschen Einheit geboren. Der Wendehals. Ich könnte „auszugsweise“ aus dem geplanten zweiten Teil der „Erinnerungen aus dem rotem Meer“ noch ein paar Stellen zitieren. Aber das würde im Augenblick noch weiter als ich es schon beabsichtigte hier führen. Es soll auch nicht der Eindruck entstehen, dass ich verbittert bin. Ich ganz bestimmt nicht. Jedenfalls nicht das die Mauer fiel. Aber ich möchte oder wollte auch auf die anderen „Schattenseiten“ jener Wiedervereinigung gerade im Jahr selbiger aufmerksam machen. Es war am Ende nicht alles schlecht, was der kleine Staat DDR zumindest im Ansatz für die Lebensqualität seiner Menschen auf die Beine stellen wollte. Sie verwechselten allerdings Marx Theorie, mit der Realität in der Praxis. Was mich allerdings am meisten heute noch ärgert und deswegen auch an die Rechtmässigkeit jener Tage zweifeln lässt, alle jene „Kommunisten“ , die massgeblich am Bankrott der DDR mitverantwortlich waren, haben am Ende das geschafft, was sie immer predigten. Sie bezwangen den Jahrzehnte lang von ihnen so gehassten Kapitalismus, in dem sie ihn einfach unterwanderten. Sie manipulierten, verkauften, und fälschten. In dem sie ihn „ infiltrierten“. Natürlich wurde versucht im Ansatz Recht zu sprechen. Aber leider sind viele, zu viele, nicht nur davon gekommen, sondern haben nicht nur die Gesinnung einfach über Nacht ausgetauscht und so sich mit dem neuem System arrangiert. Sie wurden und sind nun, auch nach 20 Jahren des Mauerfalles, ein fester Bestandteil der neuen Zeit geworden. Straf frei. Es sind selbstverständlich nur Fragmente die ich hier als Beispiel bringen konnte. Es geht mir jetzt im Augenblick auch nicht um die Vollständigkeit einer langen Liste. Die Mauer fiel vor 20 Jahren und ein geteiltes Deutschland ist nun wieder ein vereintes. Wir sollten aber auch in der Stunde der historischen Euphorie nie vergessen, dass es die Menschen jener Zeit waren, die jenen Prozess erst ins Rollen brachten. Es wurden viele Fehler gemacht. Auf beiden Seiten. Langsam aber sollte man daraus gelernt haben und aus diesen Fehlern endlich die nötigen Konsequenzen ziehen. Wir sollten auch nicht vergessen, dass in vielen Köpfen der Bundesbürger immer noch diese Mauer bestand hat. Auf beiden Seiten der innermenschlichen deutschen Grenze. Diese zu überwinden oder gar zum Einsturz zu bringen, wird sicherlich noch einige Zeit mehr in Anspruch nehmen und viel mehr Fingerspitzengefühl benötigen. r.g.belle

Kommentare:

  1. Ein sehr persönliches Rolf-Statement. Das haben wir lesen wollen.JA! Deine persönliche Erfahrung, danke für das Teilen. Ich habe auch viel positives behalten und beim Thema Ganztagsschule (wird hier neu erfunden), scheue ich mich nicht auch nicht hier in Bayern davon zu erzählen. Das hat gut funktioniert.Ich behalte mir all das Gute von dort. Äußere es, sage es jedem der "alles schlecht" macht. Auch das Wort: Zwischenmenschlichkeit.
    Auch das mich das Wort: "Konsum" in meiner Kindheit und Jugendzeit gar nicht beschäftigt hat...lach eher der "konsum" dort kaufte ich auch ein..lach;-) Schöneer Text und dein Buch kaufe ich!Freu mich darauf. liebe Grüße Manuela

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  2. @Manu und guten Morgen. Ja. auf alle Fälle persönlich. Hoffe ich doch mal. Vielleicht sogar etwas zu persönlich. ;-) Könnte vielleicht sogar bei manchen ein falscher Eindruck hier entstehen. Aber das ist mir ehrlich in diesem Fall egal. Ich weiss von was ich hier meiner Meinung freien Lauf lasse. Ich weiss was "ich" erlebt habe. Es ist zudem eine "Interpretation" aus meiner Sicht. ;-) Ausserdem wollte ich doch nun nicht auch noch als Ignorant bei solch einem Ereignis da stehen. Aber die ganze "Beweihräucherung", auch wenn sie gerade an jene Zeit erinnern sollte und auch hat, habe ich mir dennoch nicht eingezogen. Um so intensiver und stärker sind hingegen die Erinnerung an jene Nacht und dem drauf folgenden Tag. Ich hatte gerade Nachtschicht in einem Kraftwerk. Aber der Rest ist ja Geschichte. ;-)
    Danke dir auch fürs hier reinschauen und Kommentieren. dein Artikel hatte mich ja am Ende auch dazu "provoziert". ;-)
    Angenehme Restwoche wünscht dir

    rolf

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  3. Hallo, kluger Artikel, wusste gar nicht,Rolf dass du ein ein Ossi warst oder bist... ach nee, , du bist ja jetzt Schweizer...
    Was mir damals gefallen hat, bei den Unruhen (Revolution kann man das ja kaum nennen) in der DDR waren die Plakate, die da mitgeführt wurden und besonders das Plakat "Wir sind das Volk". Sofort waren mir die Ossis sympathisch. Doch beim Mitführen des Plakates bei einer anderen Demonstration ist mir die Sympathie verflogen. Es war das Plakat:"Helmut, nimm uns an der Hand, führ uns ins Wirtschaftswunderland" Da dachte ich: Was für Spiesser!

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  4. Hallo Sica.


    Erst einmal Dankeschön fürs Reinschauen in meine „thüringische“ Würstelbude hier. Bist du jetzt enttäuscht, oder gar entsetzt, dass ich „och so ne Ossischweinebacke“ bin? ;-)
    Mein „Lieblingsschulfach“ war unter anderem auch „Staatsbürgerkund“. ;-) Es war wie ein Darmbad. 3 bis 4 Stunden in der Woche unter „geprüfter“ Aufsicht einen sozialistischen „Dauereinlauf“, war das mindeste. Und das sogar geruchsfrei. ;-) Solche Art der Behandlung, darf doch am Ende nicht ohne Erfolg, zumindest Spuren bleiben. Oder? ;-)
    Zitat Sica:“… das Plakat "Wir sind das Volk". Sofort waren mir die Ossis sympathisch. Doch beim Mitführen des Plakates bei einer anderen Demonstration ist mir die Sympathie verflogen. Es war das Plakat:"Helmut, nimm uns an der Hand, führ uns ins Wirtschaftswunderland" Da dachte ich: Was für Spiesser! …“
    Hast du nicht gewusst, dass manche Demos sogar von Westberlin und Bonn aus gelenkt und finanziert wurden? Was meinst du wo einige Menschen sonst die Plakatfarben und Transparente her hatten? Von den vielen Kerzen ganz zu schweigen. Das gab es doch in dieser Menge gar nicht. ;-)

    Dir noch eine wunderschöne Woche und

    LG rolf

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  5. Tja Rolf , die geistige Mauer steht noch mindestens solange, wie wir als "alte "
    DDR und BRDler leben. Unsere Kinder werden es vielleicht schaffen, sie einzureißen, aber ganz sicher bin ich mir da auch nicht. LG Doris

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  6. @Doris. Guten Morgen Doris.
    Da hast du natürlich Recht. Ist aber auch nicht einfach diese "Jacke" einfach so ab zu streifen. immerhin hat man sie ja über viele Jahre seines Lebens getragen. Quasi als Baby schon angezogen bekommen. Um so mehr sollten oder müssten auch wahrscheinlich gerade "jene" Jackenträger sensibel genug sein, um das nicht nur zu erkennen, sondern es auch netsprechend um zu setzen. Ich meine auf beiden Seiten. Die nächste Generation die kam und die weiteren welche noch kommen werden, sehen das natürlich schon anders. Sie handeln "vielleicht" auch entsprechend. die Gefahr besteht aber auch noch darin, dass gerade die uns unmittelbar nachfolgenden Generationen noch von und mit unseren Vorurteilen leben werden. Wie lange hatte es gedauert, bis das Trauma von 1945 in vielen Köpfen zumindest nicht mehr an der Oberfläche rum geisterte? Ich denke auch, dass es noch viele Jahre dauern wird, bis auch der letzte "Grenzstein" in den Köpfen der Menschen beseitigt sein wird, bis Deutschland wieder auch ein inneres geeintes Land sein wird. Aber wer weiss, was es bis dahin wieder geben wird. ;-)
    Danke dir für deinen Kommentar hier und noch eine erfolgreiche Restwoche. ;-)


    LG rolf

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  7. Guten Morgen Rolf,

    ich kann auch zum Thema Ganztagsschule was sagen ;-))). War das erste Jahr auch noch im Osten in der Schule und da wurde in der ersten Klasse Mittagsschlaf gemacht und nachmittags hatte man dann Hort. So waren auch immer die Hausaufgaben im Ranzen und man lernte noch dazu. Außerdem ist es für berufstätige Eltern wesentlich einfacher, wenn die Kids den ganzen Tag versorgt sind. Mein Chef hat heute das Glück, dass die Schule in die seine Tochter geht das auch anbietet. So können beide arbeiten und das Kind lernt und ist den ganzen Tag beschäftigt. Ich finde das sehr gut.

    Dir einen schönen Tag. LG Laila

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  8. Ist ja eine tolle Remineszens!!Ich hatte es in der DDR nicht schlecht, konnte, wie Angela Merkel und viele andere ebenfalls gebührenfrei 5 1/2 Jahre lang studieren und danach ohne Arbeitslosigkeit die verschiedensten Berufe ausüben. Allerdings gab's bei uns zum 1. Mai keine Bratwurst oder Bier kostenlos. Ha, mein lieber Rolf, da hattest Du es besser. Also doch Ungerechtigkeit im Sozialismus! Lach!
    Und heute? An solchen Tagen kann das Volk Emotionen entladen. Je mehr Kult und Remmidemmi, um so mehr werden für einen Augenblick die Alltagssorgen vergessen. Und die sind ja wohl auch nicht von Pappe. Ich habe es mir an diesem Gedenktag in der Schokoladenmanufaktur Boitzenburg gut gehen lassen. Lach!
    Vielen Dank für Deinen schönen Kommentar zum Süppchen mit Bockwurst. Schade, dass Du ihn nicht unter den Artikel posten konntest.
    Liebe Grüße
    Joachim

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  9. Lieber Rolfi
    "die innermenschliche Ddutsche Grenze", wieder so ein herrliches wortgebilde von dir!
    Ich kenne ja deine blumige und bildhafte Sprache aus dem täglichen Gebrauch, so wie auch inzwischen vieles aus deiner Geschichte, aber gelesen ist es halt doch immer wieder herrlich! Ich sollte wirklich wieder mehr auch hier bei dir reinschauen. Und für dein Buch: Bleib dran, bitte, unbedingt!
    Deine Dodo

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  10. @Laila und guten Morgen.


    Ich denke das gerade das mit der Ganztagsschule so verkehrt nich war und gerade auch heute nicht wäre. Aber am Ende wird das wahrscheinlich auch im Sande verlaufen, weil sich keiner einig werden wird, wer die Kosten dafür übernehmen soll. die wenigsten Eltern können sich wirklich so was heute noch leisten. Traurig. Es wird da am verkehrten Ende gespart. Wahrscheinlich geht sowas in der heutigen Zeit nur noch über die Privatwirtschaft.
    Ich danke dir fürs hier reinschauen und wünsche dir noch einen schönen Start ins WE.

    LG rolf

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  11. @Joachim. Ich nehme an Physik? Oder auf welche schandlose Art und Weise hast du die 66 Monate in den Studentenclubs rum gebracht? ;-) Und wenn es so ist, ich meine mit der Studienrichtung, wieso bist du nicht Bundeskanzler geworden? :-) :-)
    Ich danke dir auch fürs hier reinschauen und wünsche auch dir noch einen schönen Freitag, sowie ein entsprechendes Wochenende.

    LG rolf

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  12. @Dodo. Welch seltener "linguistischer" Besuch bei mir hier in der grammatikalischen 1. Klasse. ;-) Ja. Ich habe jetzt mir wieder die etwas mehr Zeit genommen die einzelenen Kapitelfäden zu sortieren und neu zu verknüpfen. Das mal nur zu deiner Info, falls du es noch nicht wissen solltest. Also irgend wann bekommt das Lektorat entsprechend Arbeit.
    Bis irgend wann wieder..... ich meine hier. ;-)

    Lg rolf

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  13. Hallo Rolf! Mit der Physik hast Du daneben getippt. Das wäre aber was Reelles gewesen. Ich war ein Romantiker und Möchte-Revolutionär und wollte zu Che Guevara nach Bolivien oder Yong Soza nach Guatemala. Deshalb habe ich Südamerika-Kunde und Sprachen studiert. Als ich fertig war, war Che schon tot. So ist das Leben.
    Herzl. Dank für den Schoko-Tipp in Bern. Vielleicht kann ich mich mal bis dahin durch Schokolade durchfressen. Lach!
    Liebe Grüße
    Joachim

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  14. Hallo Rolf,
    Da ja in vielen Köpfen immer noch die Mauer besteht, reisst Du sie schriftstellerisch ein. als geborene Frankfurterin - am MAIN, nicht an der Oder - finde ich Deine "Ossi"-Statements unübertrefflich völkerverbindend!
    Schönen Samstag+Sonntag! Xammi

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  15. @Joachim. Erst mal sorry. Aber ich kann im Augenblick bei dir nur über Mail in deinem Blog antworten. Keine Ajnung wieso.

    Revolutzer war der Herr. Und das auch noch auf der Arbeiter und Bauernscholle. :-) Aber am Ende hätte das doch einigermassen ins damalige Bild der regierung gepasst. ;-)

    Das mit "Südamerika-Kunde" hört sich nun wirklich mehr wie interessant an. Da bedarf es aber glaube ich auch etwas mehr Erklärung. Welche Richtung genau? Geschichtlich, historisch, politisch/ wirtschaftlich? Speziell die "Hochkulturen", oder mehr auf dem topographischen Sektor? Und vor allem Sprache. Welche genau? ;-) Fragen, Fragen, Fragen. Rolfi ist immer neugierig. ;-)

    Ich bin eine Zeit lang sehr, vorallem im Geschichtsunterricht, auf die alten Ägypter abgefahren. Wie einertrinkender auf der Suche nach dem rettenden Strohhalm, habe ich damals alles verschlungen was ich an Lektüre da bekommen konnte. Im laufe der Zeit, habe ich mir allerdings ein "entsprechendes" Archiv an DVDs zu gelegt. ;-) Für mich aber immer wieder interessant die Verbindung mit der "Frühkultur" des Nillandes und der von Mittel bis Südamerika zu entdecken. Es gibt soviele "Gemeinsamkeiten" und doch unterschiedliche Geschichtsabläufe. Ich glaube den entsprechenden Zusammenhang wird man nie richtig klären können. Vielleicht gibt es auch gar keinen? Aber interessant sind einige Dinge dennoch. Wir wissen in der Hinsicht noch viel zu wenig, obwohl wie der Meinung sind "es zu wissen". ;-)
    Danke dir fürs Reinschauen und ein schönes We wünsche ich dir noch.

    LG rolf

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  16. Lieber Rolf,
    da lese ich deinen ellenlangen Kommentar auf meinem Blog und werde hier von noch viel längeren Texten schier erschlagen ;-)
    Fast atemlos hab ich sie gelesen und war gefesselt. Als "Wessi" hab ich es schon immer bedauert, dass bei der Wiedervereinigung alles aus der DDR schlecht- und plattgemacht wurde, gerade was Kinderbetreuung, Chancengleichheit der Frauen und Bildung angeht, war uns die DDR in vielen Punkten voraus. Passte ja aber nicht ins Weltbild unserer Einheitsbirne ;-)
    lg Sabine

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  17. Hallo Rolfi,
    ich habe auch einen kleinen Bericht über die zeit des Mauerfalls in meinen Blog, obwohl es mir schwer fiel.
    Warum?
    Ich finde, es wurde dieses Jahr so viel Rummel damit gemacht, dass es mir fast bei den Ohren raus kam.
    Es erinnert mich so sehr an die "Kriegsberichterlebnisszeit", die wir uns in meiner Jugendzeit immer und immer wieder anhören und ansehen "durften".
    Irgendwann habe ich das dann verweigert, sehr zum Unverständnis meiner Umwelt.
    Ich finde es schade, dass alles dann immer wieder neu durchgekaut wird.
    Danke Dir aber trotzdem für Deinen sehr interessanten Bericht.
    Liebe Grüße
    Ika

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  18. http://augenblickeundwortgeschenke.blogspot.com/2009/11/der-etwas-andere-award-ohne-regeln.html

    ;-)**an dich gedacht. Danekschön für das bisgerige...da sein. lg Manuela

    Guckst Du hier.

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  19. Hallo Rolf,

    ich wollte dir nur schnell ein schönes Wochenende wünschen.

    LG Laila

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  20. Homo homini lupus - der Mensch ist dem Menschen ein Wolf! Und...darum werden die Menschen nie wirklich aus den Fehlern der Vergangenheit lernen - LEIDER!

    Ein relaxtes Wochenende wünscht Dir die Schwarzseherin Anna

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  21. Lieber Rolf

    Sehr interessant dein Statement, so kann man auch mal `die andere Seite´ hören, denn meist wird ja alles nur schlecht geredet.
    Allerdings bin ich ein Gegner von Ganztagsschulen. Ich bin der Meinung, dass es die Kinder zu sehr von ihren Eltern entfremdet.
    Dieser Meinung bin ich deshalb, weil ich ein "Schlüsselkind" war, meine Eltern beide berufstätig waren, wenn ich aus der Schule kam war ich stundenlang allein zu Hause. Worum mich meine Freundinnen zwar sehr beneideten, aber im Gegenzug beneidete ich sie darum, dass immer ein Elternteil zu Hause war, wenn man sich mal schnell ausweinen wollte, weil man sich das Knie aufgeschlagen hatte oder von anderen Kindern geärgert wurde oder ... Zudem sehe ich an meinen eigenen Kindern, wie wichtig es war in ihren jungen Jahren stets `präsent´zu sein. Die intensivsten Gespräche führten wir stets unmittelbar nach der Schule, beim Mittagessen. Und schon von der Haustür bis hoch zur Wohnungstür hatten meine Kids immer munter drauf los geplappert, erzählt, was in der Schule so los war, wollten möglichst schnell ihre Erlebnisse mitteilen. Oft hab ich dann gedacht: was wäre, wenn ich arbeiten, nicht da wäre, bekäme ich dann überhaupt ihre kleinen Sorgen und Nöte noch mit? - Jetzt, wo ich oft erst abends oder spät nachmittags von der Arbeit komme ist es so, dass das Reden zu kurz kommt, und wenn ich meine Tochter frage, wie es in der Schule war, dann weiß sie kaum noch was von den Stunden, weil sie zwischenzeitlich schon dies und jenes, hier und da war. Seit ich wieder arbeiten gehe sitze ich beim Elternsprechtag mit großen Augen und offenem Mund, frage mich oft: warum weiß ich davon nichts? Weil ich nicht da war, als es akut war. Und ich bin heilfroh, dass ich in ihren jungen Jahren immer zu Hause war. Die starke Vertrauensbasis die sich dadurch zwischen meinen Kindern und mir entwickelt hat, die nimmt uns keiner mehr.

    Aber: jeder hat dazu eben seine eigene Meinung, die wohl auch bei jedem auf eigenen Erfahrungen beruht ;-)

    Eine schöne Woche
    wünscht dir
    Wally

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  22. Lieber Rolf!

    Jede Medaille hat zwei Seiten! Leider wird die eine Seite immer wieder gerne zugehalten - aus welchen Gründen auch immer!

    Die Erwartung an eine objektive Berichterstattung habe ich mittlerweile im Kosmos der utopischen Wunschvorstellungen angesiedelt!

    Ein entspanntes Wochenende wünscht Dir Anna

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  23. Liebster Rolfi,
    Dein Blog staubt langsam ein.
    Und Du rostest, oder?
    Bist Du soo schwer beschäftigt?
    Wünsche Dir viel Kreativität, dmit hier wieder etwas zu lesen ist.
    Liebe Grüße
    Ika

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  24. Als die Mauer fiel war ich 13 Jahre alt, ich kann mich noch dran erinnern das meine Mutter weinend vor dem Fernseher saß und sagte zu mir guck dir das an, das werden deine Kinder mal in Geschichtsbüchern lesen.
    Ich fand es toll so viele glückliche Menschen zu sehen.
    Aber die Mauer war für mich immer weit weg, sehr weit weg(Ich wohn genau in entgegengesetzter Richtung an der Holländischen Grenze.
    Für mich war es nur etwas was ich aus den Nachrichten kannte, genauso wie Berichte aus anderen Ländern, weit entfernt.
    Die Mauer fiel, die Jahre vergingen und was ist, die Löhne sind immer noch unterschiedlich, für viele gibt es immer noch Ossi und Wessi und die Solidaritätssteuer darf auch weiterhin fleißig gezahlt werden. Ich finds blöd, wenn man doch eine Grenze entfernt und etwas wieder vereinigt, dann sollte das ohne wenn und aber passieren.
    Für mich gibts ein Deutschland, ganz ohne Mauer, auch im Kopf gibts da keine, weil für mich wars eh immer nur wie ein Märchen.

    So lieber Rolf jetzt wünsch ich dir direkt mal eine schöne Adventszeit, lass es dir gut gehen :-)

    lg Silvi

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  25. Hallo Rolf, wie gehts? Schon in weihnachtlicher Stimmung? Wenn nicht wünsch ich dir trotzdem einen schönen 2.Adventabend mit deinen Lieben. Liebe Grüße Volker

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  26. Hallöchen, dauert denn Deine Novemberrevolution ... bis Januar? *grins*
    Ein herzlicher Gruß, einfach mal so! Xammi

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  27. Hallo Rolf,
    ich wollte dir ein paar schöne Weihnachtstage wünschen, ganz viele schöne Geschenke und hoffe natürlich, dass du bald wieder da bist.
    Lieben Gruß und frohes Fest. Laila888

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  28. Hi! Wünsche dir und deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest! Du kannst die Festtage ja sicher im Schnee verbringen...(neid...) Naja, ich feiere so wie jedes Jahr. Viel Fusel, viel Essen und einmal besoffen in den Baum fallen:-) LG, Christian

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  29. Lieber Rolf

    Ich wünsche Dir und deiner Familie wunderschöne Feiertage :-)

    http://silvis-fotoecke.over-blog.com/article-frohe-weihnachten-41744715.html

    lg Silvi

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  30. Wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes und gesundes Weihnachtsfest!
    Herzl. Gruß
    Joachim

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  31. Hey, wünsche dir ein wunderschönes Weihnachtsfest!!!!
    Hau rein.

    Grüßle vom blondiele

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  32. Hallo. Allen hier bis heute nicht beantworteten Kommentaren, bzw. deren Schreiber erst einmal mein Dankeschön fürs Reinschauen und auch die entsprechenden Weihnachts und sonstigen Wünsche. Ich war jetzt länger Zeit nicht da und werde wieder etwas öfters in das Blogerleben rein schauen. Ich wünsche euch aber allen noch eine wunderschöne Restweihnachtszeit, sowie einen angenehmen, besinnlichen Jahresausklang inkl. des anstehenden JAhreswechsel. Rutscht gut rein in die neue "problemzone" 2010. ;-)

    LG euer rolf

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