Mittwoch, 7. Oktober 2009

Der Leuchtturm

Jürgen bracht mich mit seinem Beitrag über den Abschuss eines UFO an der spanischen Küste dazu, einen entsprechenden Fall aus meinem Archiv zu suchen. Dieser Vorfall ereignete sich vor ca. 5 Jahren, als ein amerikanischer Flottenverband „krampfhaft“ eine Durchfahrt vom Atlantik ins Mittelmeer suchte. Ein wahrscheinlich nicht eingetragenes Leuchtfeuer eines Leuchtturmes in den amerikanischen Kriegskarten, veranlasste den „Admiral“ jener Flotte gleich kräftig mit den Waffen zu rasseln. Im Glauben vor sich ein fremdes Objekt zu haben, welches unverfroren den Weg der stolzen US Armada behinderte, „entfaltete“ sich ein ziemlich aufschlussreicher Dialog zwischen beiden Parteien. Wobei der „böse Gegner“ aus einem Hund, zwei älteren Spaniern nebst zwei Flaschen Bier und besagter Felsenklippe auf dem der Leuchtfinger erstrahlte, bestand. In der spanischen Presse wurde „leider“ nur eine kleine Notiz darüber veröffentlicht. Aus gutem Grund natürlich. Aber wie gesagt, nichts ist unmöglich haben ja schon die Japaner mit ihren Autos bewiesen. Warum also nicht auch in unserer heutigen von Computer beherrschten Zeit? Schönen Tag euch allen noch da draußen. LG rolf 




Der Leuchtturm  




Ein Leuchtturm steht auf einem Riff, 
soll den Weg beleuchten für ein Schiff. 
Seit Jahren tut er‘s mit Elan, 
bis jenem Tag, die „Flotte“ kam. 

Sie war sehr groß, entsprechend breit, 
ihr Weg schon lang und noch sehr weit. 
 Vom andren Ende dieser Welt, 
man baute sie, für sehr viel Geld. 

Zig Tonnen Stahl und imposant, 
an Spaniens Ufer, wurd´s interessant. 
Das Radar auf des Käpten´s Brücke, 
fand an der Küste, keine Lücke. 

Ein Hindernis vor seinem Kahn, 
trieb Käpten „Blaubär“ fast zum Wahn. 
An dieser Stelle wollte er, 
hinüber schippern, ins Mittelmeer. 

Er funkte an, den kleinen Fleck, 
befahl ihm laut, “ nun fahr schon weg. 
Wer bist Du schon…selbst das ist nichtig, 
zuerst komm wir, nur das ist wichtig.“ 

Der Fleck so lästig wie ne Motte, 
doch stellt sich mutig, dieser Flotte. 
Der Käpten mit den Waffen rasselt, 
das Tierchen freundlich weiter quasselt. 

Doch langsam wurde, „Sie“ auch barsch, 
funkte zurück, “ leck mich am Arsch.“ 
Zwei Bier, zwei Mann und einem Hund, 
den wurde es, nun doch zu bunt. 

„Wir sind zwar nicht die „Nautilus“, 
doch dampfst du weiter, ist bald Schluss.“ 
Den Grund, der Seebär schnell begriff, 
denn vor ihm lag, ein großes Riff. 

Trotz Technik und den Karten wälzen, 
ein Leuchtturm stand auf einem Felsen. 
Der Käpten fand es gar nicht heiter, 
er wurde rot, und fuhr schnell weiter. 

Seit diesem Tag, echt ungelogen, 
fährt jener „Blaubär“ nen großen Bogen. 
Um alles, blinkt es wie ne Motte, 
mit seiner großen, stolzen Flotte.

Kommentare:

  1. Hat bei Jürgen etwas von Ufos..na dann hab ich es nicht gelesen. Hole ich nach.;-) Muss eh gleich weg. Leuchttürme da kenne ich bis jetzt nur einen Menschen der für mich das verkörperte in einer sehr schwierigen Zeit. Er hat wirklich Licht nach allen Seiten gemacht - solange bis ich den Weg wieder hatte.;-) Ich mag die Leuchturm Geschichten, Methaphern und Gedichte. Dankeschön auch für dieses hier. lg Manu

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  2. @Manu. Gute "Leuchttürme" wollen aber auch gepflegt sein und werden. Sonst "erblinden" ihre austrahlenden Reflektoren schnell. ;-)
    Dir noch viel Spass und Genuss in Frankfurt.

    LG rolf


    @Jürschen. Einfach Dankeschön. :-)



    Wünsche euch noch eine schöne Erholungsphase am Wochenende und Dankeschön fürs Reinschauen.

    LG rolf

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  3. Hehe, schön unterhaltsam geschrieben :-)

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  4. @ Para. Ein "Hehe" dann mal zurück zu dir in deine Erotikgruft. ;-)

    LG rolf

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