Sonntag, 28. Februar 2010

Winterliches Olympia 2010 vom Sofa aus betrachtet

Winterliches Olympia 2010 vom Sofa aus betrachtet Die olympischen Pharma- und Apotheken-Winterspiele in Kanada sind endlich nun bald vorbei und ich bin masslos enttäuscht. Da mache ich hier die Nacht zum Tag, vernachlässige bewusst meine häuslichen Pflichten um ja keinen „Dopingskandal“ und dergleichen zu verpassen und die Herren besagter Branchen „glänzen“ durch chemische Abwesenheit? Das kann, nein, das darf es nicht geben. Was ist los? Kein Skandal? Keine Spritzen oder sonstige „Blutsauerstoffzelte“ an den jeweiligen winterlichen Rennstrecken? Was soll das? Gedopt wurde doch schon immer und überall. Vor allem vor und auch während solcher sportlichen Massenaufläufen. Oder denkt ihr etwa, die alten Griechen wären nicht auch ohne „Kräutchen“ oder sonstige hochprozentige Stimulanz in die olympischen Ringe gegangen? Kleine Rückblende zur allgemeinen Erinnerung: Italien 2006. Was waren das für Winterspiele! Ein Dopingverdächtiger jagte den anderen, ein inoffizieller “Ich weiss etwas“-Verantwortlicher beschuldigte einen anderen offiziellen „Ich nehme nix“-Sportler. Und dabei ging es in erster Linie noch nicht einmal um Edelmetall, aber laut Aussage der Betroffenen um „edle“ und goldene Ziele. Die italienische Polizei führte Razzien durch. Nicht etwa auf der Jagd oder der Zerschlagung von Zuhälterringen, sondern auf der Suche nach Konserven und sonstigen belastbaren „Aktivmittelchen“. Einige Sportler verschreckte diese Massnahme dermassen, dass sie auf der Stelle ihre See- und sonstigen Säcke packten um nach Hause zu eilen, weil ihnen „just“ in diesem Augenblick einfiel, dass der Gashahn in der Wohnung noch aufgedreht sein könnte. Und die österreichischen Nichtverantwortlichen vernichteten in einer Nacht- und Nebelaktion sämtliche noch vorhandenen „Ketchupkonserven“ ihrer Sportler. Das befanden natürlich die „Verantwortlichen-verantwortlichen“ Stellen wiederum gar nicht lustig, die italienische Polizei noch weniger. Wie kann man auch im Land, wo fast zu jeder Spaghettimahlzeit entsprechendes Tomatenpüree Standard ist, Behältnisse mit diesem wertvollen Inhalt vernichten? Jedenfalls sollte es sich beim Inhalt jener „Konserven“ um einen roten Inhalt handeln. Und somit konnte jene Pastafrage zur damaligen Zeit nie restlos geklärt werden. Wuschen nun die entsprechenden Stellen ihre Hände in Blausäure oder Unschuld? Man salbte seine Seele und polierte nicht die Glatzen, aber das Imago mit „Glyzerin“ spendete etwas an entsprechende Organisationen, tat was für die Umwelt und schon war die Welt, also die olympische, wieder in Ordnung. Natürlich aber erst, nachdem man seine „treuherzige“ Unschuld beteuerte, was auch so schon teuer genug war. Aber zurück nach Kanada ins Jahr 2010. Und nun soll plötzlich, für viele nicht einmal überraschend, innerhalb der letzten 4 Jahre aus einem Saulus ein Paulus geworden sein? Wer es glaubt, wird selig oder kaufe in Zukunft seine Migränetabletten doch beim Metzger. Leute! Was der Autoindustrie die Formel 1, sind der Pharma schon immer solche sportlichen Selbstbeweihräucherungsspiele gewesen. Wo sonst könnte man am besten diverse Wässerchen und Pillchen im Grossversuch und meistens ja auch straffrei kostengünstig austesten? Aber leider scheint sich besagter „Milliardenzweig“ aus dieser Art von Geschäft zurückgezogen zu haben. Denn bis dato ist noch kein offizieller Dopingverdacht bestätigt worden, obwohl es laut Aussage der entsprechenden IOC-Behörde ja schon mindestens hunderte „Pippiproben“ geben soll. Das entsprechende Aufbewahrungsdepot des IOC in der Schweiz überlegt schon seinen Standort zur Lagerung besagter Urinproben für die nächsten Jahre zu vergrössern. Geplant ist ein grosses „Urinal“, um die farbigen und vielleicht von allen schlimmen Geistern befreiten wässrigen Stoffwechselendprodukte sachgemäss einzulagern. So eine Art „Gorleben“ für Urin also. Es soll und wird da zwar keine radioaktive Strahlung geben, aber stinken könnte es schon. Vor allem jenen unverbesserlichen Sportlern, bei denen sich nach gewisser Zeit doch der Dopingverdacht bestätigen sollte. Denn was heute noch nicht nachgewiesen werden kann, muss ja in ein paar Jahren nicht mehr stimmen. Die Halbwertszeit jener Pinkelproben liegt ja auch bei mindestens 4 Jahren oder so. Aber zurück zu diesen olympischen Winterspielen, zurück nach Kanada. Dennoch bewundere ich zumindest jene sportliche Materialschlacht. Da wurde gebastelt, gefummelt und gedreht, was die Technik und die entsprechenden Zulassungsstellen zuliessen. Es wurde geschmiert und gewachst, was die geheimen Giftküchen hergaben. Es wurden Freuden-, aber auch Trauertränen vergossen. Der entsprechende Erfolg und die dazu gehörige Niederlage im Sinne des 2. undankbaren Platzes lagen oftmals nur weniger als ein Tausendstel auseinander. Es wurde gejubelt, gefeiert, geherzt und geschmust. Schliesslich kamen laut kanadischer Aussage während der Winterspiele auf einen Mann ja auch vier Frauen. Wow. Es wurde überschwänglich prognostiziert um am Ende wieder zu dementieren. Die Schuld lag aber meistens bei der linken Wanderniere des Zimmernachbarn auf der dritten Etage des Sportlerhotels, welche bei ihrer nächtlichen Nierenwanderung dermassen Krach machte, dass potenzieller und besagter Medaillenanwärter nicht schlafen konnte. Oder aber die Schneeflocken in diesem Winter waren trotz Vorhersage etwas grösser und kälter als zumutbar. Jedenfalls lagen Freud und Leid wie gesagt beieinander und oft sogar in einem Bett. Der Grossteil der Sportler verhielt sich jedenfalls wirklich sportlich und freute sich sogar auf entsprechende Teilnahme. Auch wenn es „nur“ für einen der letzten Plätze am Ende reichte. Für die meisten von ihnen waren es mit Sicherheit die schönsten Spiele ihres Lebens. Es war für sie die Erfüllung eines Traumes. Auch wenn es für Einen ein sehr kurzer wurde. Ja. Diese Spiele hatten auch gleich zu Beginn einen Toten zu beweinen. Auf tragischste Weise kam ein Rodler im olympischen Eiskanal von Kanada ums Leben. Nicht dass jene Eisrinne gefährlich sei oder ein technischer Mangel vorliegen würde. Nein, nein. Wahrscheinlich, so behaupten jedenfalls böse Zungen aus der technischen Bauleitung jenes Rodelmonsters, wahrscheinlich sei es auf einen „Fahrfehler“ des jeweiligen Sportlers zurückzuführen. Denn die Anlage selber entspreche ja den technischen Vorgaben und wurde von den kanadischen Sportlern mehr als nur einmal getestet. Dass allerdings während der Wettkämpfe noch mehr Sportler verunglückten, zeugte nur davon, dass selbst „Spitzensportler“ in der heutigen Zeit „Fahrfehler“ machen. Denn die Anlage selber ist wie schon erwähnt in einem einwandfreien Zustand. Zum Glück gab es aber keine weiteren Todesopfer. Nicht aus zu denken, wenn es ohne die Pharmaindustrie noch mehr Tote gegeben hätte. Und somit sind wir wieder bei meinen Freunden, den Aufputsch- und sonstigen Dopingmittelherstellern. Ja, wo waren sie nun wirklich? Denn irgendwie habe ich auch die kleinen, Muskel bepackten Schwimmerinnen, jene Laborversuche aus dem asiatischen Raum vermisst. Also jene Damen, die nie, oder zumindest fast nie, irgendwelche Kräfte aufbauende und lang anhaltende Hustenmittelchen egal in welcher Form zu sich nahmen, um der Natur ein Schnäppchen zu schlagen, um das Aussehen eines bekannten Physikers und das Hirn eines noch bekannteren Schauspielers zu bekommen. Diese Aussage stammt übrigens nicht von mir, sondern von der „Lästergruppe“ EAV. Übrigens Österreicher. Hoffen wir also, dass diese Spiele wirklich am Ende das waren, was sie schon immer sein sollten. Ein Hort aller friedliebenden Menschen und Sportler, welche sich alle 4 Jahre zu einem friedlichen Kräftemessen auf sportlicher Ebene treffen. Hoffen wir auch, dass die chemische Keule und deren Geschwister weiterhin vielleicht keinen Zugang zum fairen Sport finden werden. Und hoffen wir auch, dass die Angehörigen des tödlich verunglückten Sportlers am Ende ebenfalls ihren inneren Frieden finden. Ihnen gehört mein tiefstes Mitgefühl. Zum Abschluss meiner olympischen „Dopingmeckerei“ noch ein paar Worte in eigener Sache. Ich wurde heute früh des Dopings überführt. Mein Dopingtest war also positiv, was sich genauer im Dezimalbereich vor und sehr stark nach dem Komma auf der Waage bemerkbar gemacht hatte. Innerhalb von nur knapp drei Wochen habe ich fast 2 Kilo zugelegt. Und nicht etwa, weil ich zu wenig Bewegung auf der Couch gehabt hätte. Nein. Im Gegenteil. Schuld daran waren jene Stoffe, welche mit „IN“ enden. Also Koffe“in“, Tee“in“, Nikot“in“, Keks“in“ und das sehr gefährliche Schokolad“in“. Mein „thunisches“ olympisches Hauskomitee hat mich deswegen mit einer vierjährigen Winterolympiasperre belegt. Und zwar mit sofortiger Wirkung ab „morgen“. Einspruch zwecklos. Ihr könnt mich mal bedauern und genau bitte die Sendetermine der nächsten olympischen Sommerspiele in zwei Jahren senden. Aber vorher kommt ja noch die Fussball WM. Diese allerdings interessiert mich wieder gar nicht. Einen schönen und Doping freien Start in die neue Woche. Euer rolf

Montag, 22. Februar 2010

Jubiläum

Der 22. Februar ist ein besonderer Tag für mich. Heute feier ich ein Jubiläum. Genau 4 Wochen nämlich habe ich es doch wirklich geschafft, einen grossen Bogen um meinen eigenen Blog zu machen. War gar nicht so einfach. Das könnt ihr mir glauben. Aber es war auch einiges so am Rande meines „Lebensfeldes“ los. Und so zog ich mich ein wenig hier zurück. Es gab sogar „Momente“ an denen ich von „Aufgabe“ mich treiben lies. Aber ganz so ohne…., kann auch „Mann“ auch wieder nicht. Allerdings habe ich auch ein wenig auf einer anderen Baustelle was versucht. Und genau das soll heute zum Teil meine „Eintrittskarte“ hier zu einem Neubeginn sein, welcher sich sicherlich aber diesmal keine 4 Wochen hin ziehen dürfte. Schliesslich möchte „Mann“ ja nicht alle 4 Wochen solch ein zweifelhaftes Jubiläum feiern. Euch allen aber noch einen wunderschönen Wochenstart und das euch ebenfalls dieses wunderschöne und frühlingshafte Sonnenwetter durch den Rest der Woche begleiten möge. PS: Bild 1 und 2 nenne ich die blaue Grotte. Bild 3 und 4 "vielleicht" die grüne Grotte ;-) Bild 5 und 6 Wasserfall im Dschungel ( ist auch nur ein Versuch gewesen ) LG rolf